Ja, Arktur, habe mir das Ganze etwas zu einfach vorgestellt bzw. dargestellt. Und gleichfalls stimme ich dir vollkommen darin zu, dass man die Sprache eines Landes vor Ort am Besten lernt.
Zwar habe ich mittlerweile fast alles vergessen, weil ich es kaum benutze, aber ich kann mich daran erinnern, dass mein Französisch in der Schule einigermaßen schlecht war. Mein Vater fuhr mich also kurzerhand nach Südfrankreich zu einer befreundeten Familie, stellte uns alle kurz vor, drückte mir noch ein Wörterbuch in die Hand und meinte, dass er mich in fünf Wochen wieder abholt. Öhm, ja...
Hat mir nicht geschadet, und ein bisschen Französisch habe ich auch gelernt.
Viele Sprachen zu verstehen, bedeutet, viel zu verstehen. Angeblich ist das Lernen von Sprachen eine der besten Formen von Gedächtnistraining.
Ganz gewiss ist das Lernen von Sprachen auch durch Fähigkeiten, Interesse, Zeit und Geld limitiert, aber wenn du dein ganzes Leben durch die Welt reisen und Sprachen lernen könntest, könntest du es schon recht weit bringen.
(Passend oder nicht. You decide.)