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Ist es denn so verwerflich „DEUTSCH“ leben zu wollen?

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Nicht ganz. Es gibt ja auch sog. Savants. Das mag ein Ausnahmefall sein, aber das heißt ja nicht, dass es in Zukunft weniger wird.

Weiß du denn, wieviele Sprachen es auf der Welt gibt? 🙂

Ein Savant wird schon Mühe haben, allein alle die Namen dieser Sprachen zu wissen.

Geschweige denn, all jene Sprachen fließend zu sprechen. 🙂
 
Weiß du denn, wieviele Sprachen es auf der Welt gibt? 🙂

Ein Savant wird schon Mühe haben, allein alle die Namen dieser Sprachen zu wissen.

Geschweige denn, all jene Sprachen fließend zu sprechen. 🙂

Wenn jemand 30 oder 60 Sprachen gelernt hat, ist es nur eine Frage der Zeit bis er alle anderen auch gelernt hat.

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Alle Sprachen folgen ja bestimmten Regeln, sind verwandt - nur die Zeichen und Laute sind teilweise anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn jemand 30 oder 60 Sprachen gelernt hat, ist es nur eine Frage der Zeit bis er alle anderen auch gelernt hat.
Alle Sprachen folgen ja bestimmten Regeln, sind verwandt - nur die Zeichen und Laute sind teilweise anders.

Nein, stimmt nicht. Es gibt Sprachgruppen (verwandter Sprachen), Sprachinseln (Überbleibsel ehemaliger Kulturen, die von anderen, späteren Kulturen/Sprachen regelrecht umzingelt wurden), und dann gibt es totale Ausreißer, die sich radikal von anderen unterscheiden, weil alle verwandte Sprachen oder Ursprungssprachen bereits ausgestorben sind. Als extrem schwer gilt zum Beispiel die Navajo-Sprache, weshalb sie als komplett unknackbarer Geheimcode von den Amerikanern im Krieg gegen Japan benutzt wurde, die Indianer-Funker nannte man "Code Talkers" oder "Windtalkers", dazu gibt es übrigens auch einen gleichnamigen Film.
Sprache besteht nicht nur aus Lauten und Grammatik, sondern auch aus der dazugehörigen Kultur, wenn man zum Beispiel weiß, wie viele verschiedene Ausdrücke die Eskimovölker allein für "Schnee" kennen. Oder daß in manchen indianischen Sprachen wie dem Navajo in die Grammatik auch so Sachen wie Familienstand, Tageszeit und Besitzverhältnisse mit einfließen können.
 
Na ja, ich glaube, dass es so ähnlich wie mit dem Auto- oder Fahrradfahren ist. Bist du also genug gefahren, kannst du also auch in kürzester Zeit jedes andere "Fahrgerät" lernen.

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Du brauchst doch nur 500 Wörter, um dich halbwegs gut verständigen zu können. Mit 5000 Wörtern giltst du ja fast schon als intellektuell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn jemand 30 oder 60 Sprachen gelernt hat, ist es nur eine Frage der Zeit bis er alle anderen auch gelernt hat.

Mag sein, aber wenn die benötigte Zeitspanne zu lang ist, dann wird man das Ziel auch bei noch so großem Fleiß und Talent nicht bis zum Lebensende schaffen. Dazu kommt, dass es für viele Sprachen kaum vernünftige Lehrbücher oder Unterlagen gibt. Man muss nur mal versuchen, sich beispielsweise mit den afrikanischen Khoisansprachen zu beschäftigen und wird feststellen, dass es nur sehr wenig Lernhilfen gibt. Die einzige Chance, so eine Sprache zu lernen, würde darin bestehen, einige Zeit vor Ort mit Muttersprachlern zu leben.

Dazu kommt die Frage, wieviele lebendige Sprachen es überhaupt gibt, und wie man sie voneinander (bzw. von Dialektformen) abgrenzt. Jedenfalls soll es mehrere Tausend Sprachen geben, und wenn man bedenkt, dass viele von ihnen nur von kleinen Menschengruppen gesprochen werden, dann dürfte rasch klar werden, dass es unmöglich ist, alle zu erlernen.

Dazu kommt, dass eben nicht in allen Sprachen die Sprachkonzepte ähnlich und somit vergleichbar sind. Manche Sprachen haben Konzepte, die uns zunächst fremd und unverständlich scheinen, weil mit ihnen z.B. Bedeutungsunterschiede ausgedrückt werden können, die für Sprecher anderer Sprachen nur schwer nachvollziehbar sind. Oder es gibt komplizierte Grammatikregeln mit sehr vielen, kaum systematisch erlernbaren Ausnahmen. Und so weiter.
 
Ja, Arktur, habe mir das Ganze etwas zu einfach vorgestellt bzw. dargestellt. Und gleichfalls stimme ich dir vollkommen darin zu, dass man die Sprache eines Landes vor Ort am Besten lernt.

Zwar habe ich mittlerweile fast alles vergessen, weil ich es kaum benutze, aber ich kann mich daran erinnern, dass mein Französisch in der Schule einigermaßen schlecht war. Mein Vater fuhr mich also kurzerhand nach Südfrankreich zu einer befreundeten Familie, stellte uns alle kurz vor, drückte mir noch ein Wörterbuch in die Hand und meinte, dass er mich in fünf Wochen wieder abholt. Öhm, ja...

Hat mir nicht geschadet, und ein bisschen Französisch habe ich auch gelernt.

Viele Sprachen zu verstehen, bedeutet, viel zu verstehen. Angeblich ist das Lernen von Sprachen eine der besten Formen von Gedächtnistraining.

Ganz gewiss ist das Lernen von Sprachen auch durch Fähigkeiten, Interesse, Zeit und Geld limitiert, aber wenn du dein ganzes Leben durch die Welt reisen und Sprachen lernen könntest, könntest du es schon recht weit bringen.

(Passend oder nicht. You decide.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Möglicherweise gibt es mehr Sprachen auf dieser Welt, als wir Wochen zum Leben haben.
Oder womöglich gar Tage.

Und eine Sprache lernt man nicht in einer Woche oder gar in einem Tag.

Wer das meint, hat wahrscheinlich seiner Lebtag noch nie eine Sprache gelernt.

Eine Sprache zu lernen, das dauert etwas länger als ein IKEA-Regal aufzubauen.
 
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