G
Gelöscht 58773
Gast
Hallo,
ich benötige andere Ansichten, bzw Wege, worauf ich jetzt diesen Thread hier schreibe.
Zur Vorgeschichte:
Ich werde nächsten Monat 29 und habe im Oktober letzten Jahres ein Studium angefangen. Ich habe keine Ausbildung und war die letzten Jahre an schweren Depressionen und schwerer Sozialphobie erkrankt, welche ich größtenteils bekämpfen konnte. Ich bin quasi von heute auf morgen, ohne jegliche Vorbereitung und nach langer Krankheitsphase in ein Studium mit Nebenjob gerutscht. Ich habe das Studium gewählt, da mich mit dem Lebenslauf in Ausbildungsberufe die mich interessieren, sowieso keiner einstellen würde. Aber es ist auch ein Wunschberuf und ich habe Spaß daran.
Ich würde sagen, dass mein Studium für meine Vorgeschichte recht gut verläuft. Ich bin in jeder Hinsicht auf mich alleine gestellt, arbeite zurzeit wegen Personalmangels 20 Stunden/Woche einen anstrengenden Nebenjob. Ich bin schon zig Jahre aus der Schule, meine Vorkenntnisse sind ein Desaster und Vorkurse konnte ich auch nicht machen.
Bis jetzt habe ich schon eine Prüfung mit einer Durchfallquote von 66% bestanden (5CP) und habe noch Mathe am 24. vor mir und bin sehr zuversichtlich, dass ich es bestehe (10CP). Physik wollte ich eigentlich noch schreiben, aber das musste ich leider schieben (4CP) und Gleich- und Wechselstrom habe ich von Anfang an geschoben (8CP), wegen Nebenjob und ich lieber wenige bestehen wollte, als durch alle durchzufallen und Versuche zu vergeuden, vor allem weil ich auch nicht wusste, was auf mich zukommt. Könnte besser laufen, aber 15CP für meine Geschichte sind schon ok.
Nachdem ich mich jetzt von dem Schock des ersten Semesters erholt habe, empfinde ich das Studium als recht leicht (noch), aber anspruchsvoll. Ich bin jetzt kein Genie, der nach 2 Mal lesen alles sofort im Kopf hat und es anwenden kann, aber ich verstehe und mit viel lernen, kann ich es dann auch für mich behalten und anwenden.
Naja gut, soviel dazu. Jetzt zu meinem Problem:
Ich studiere Energieeffiziente Systeme und möchte später mit dem Bachelor in der Energiewirtschaft arbeiten (regenerative Energien). Der Studiengang ist eben für Energieerzeugung, Energieweiterleitung, Bewertung von Produktionsanlagen, etc pp spezialisiert. Also ein Mix aus Maschinenbau und Elektrotechnik, also auch sehr anspruchsvoll. Der Studiengang ist im allgemeinen nicht so beliebt, da eben auch schwer. Mit mir haben sich 14 andere eingeschrieben.
Jetzt habe ich halt eben heute erfahren, dass von den 7 Leuten die ich kenne und die man sieht, 4 Stück wechseln, bzw aufhören, FH wechseln, etc pp. Damit bleiben noch 2 Leute mit denen ich Kontakt habe. Der eine wohnt weiter weg und wie ich es einschätze wird er auch bald weg sein. Der andere ist notorischer Alleinlerner und daher auch immer daheim.
Jetzt stehe ich halt schon Ende des 1. Semesters so ziemlich alleine da in meinem Studiengang. Man kennt zwar hier und da paar Leute aus anderen Studiengängen, aber spätestens in ein paar Semestern wird mir dort auch keiner mehr helfen können, weil jeder natürlich andere Vorlesungsbereiche hat.
Hinzu kommt, dann eben auch noch, dass der Studiengang, wie auch andere Studiengänge, nicht in Regelstudienzeit abzuschließen sind. Als guter Richtwert geht man von mindestens 4,5/5 Jahren aus. Da kommt eben das Problem der Finanzierung hinzu. Nach der Regelstudienzeit ist Schluss mit Bafög und ich habe noch 1,5 Jahre vor mir.
Naja, jetzt sitze ich hier mit dem Wissen, dass ich wohl mein Studium die nächsten Jahre so gut wie alleine absolvieren werde und habe keine Ahnung ob ich das schaffe, weil ich 0 Erfahrung in Elektrotechnik habe und genau das sehr schwierig ist. Mit der Motivation habe ich keine Probleme, ich weiß aber nicht ob meine Intelligenz dafür ausreicht das alleine hinzubekommen. Natürlich bin ich dann nicht der einzige in den Vorlesungen und der dann diese Prüfung schreibt, aber ständig die Lernpartner zu wechseln möchte ich auch nicht so.
Hinzu kommt jetzt natürlich noch die Frage der Finanzierung, wo ich jetzt noch nicht weiß wie ich das machen soll.
Ich denke halt darüber nach jetzt in einen leichteren Studiengang zu wechseln, wobei Wirtschaftsingenieur für mich komplett wegfällt, weil ich keinen BWL-Anteil möchte und Maschinenbau haut mich jetzt auch nicht vom Hocker, was aber eigentlich die einzige Alternative ist.
Vllt habt ihr ja ein paar Ideen, Erfahrungen für mich.
Danke
ich benötige andere Ansichten, bzw Wege, worauf ich jetzt diesen Thread hier schreibe.
Zur Vorgeschichte:
Ich werde nächsten Monat 29 und habe im Oktober letzten Jahres ein Studium angefangen. Ich habe keine Ausbildung und war die letzten Jahre an schweren Depressionen und schwerer Sozialphobie erkrankt, welche ich größtenteils bekämpfen konnte. Ich bin quasi von heute auf morgen, ohne jegliche Vorbereitung und nach langer Krankheitsphase in ein Studium mit Nebenjob gerutscht. Ich habe das Studium gewählt, da mich mit dem Lebenslauf in Ausbildungsberufe die mich interessieren, sowieso keiner einstellen würde. Aber es ist auch ein Wunschberuf und ich habe Spaß daran.
Ich würde sagen, dass mein Studium für meine Vorgeschichte recht gut verläuft. Ich bin in jeder Hinsicht auf mich alleine gestellt, arbeite zurzeit wegen Personalmangels 20 Stunden/Woche einen anstrengenden Nebenjob. Ich bin schon zig Jahre aus der Schule, meine Vorkenntnisse sind ein Desaster und Vorkurse konnte ich auch nicht machen.
Bis jetzt habe ich schon eine Prüfung mit einer Durchfallquote von 66% bestanden (5CP) und habe noch Mathe am 24. vor mir und bin sehr zuversichtlich, dass ich es bestehe (10CP). Physik wollte ich eigentlich noch schreiben, aber das musste ich leider schieben (4CP) und Gleich- und Wechselstrom habe ich von Anfang an geschoben (8CP), wegen Nebenjob und ich lieber wenige bestehen wollte, als durch alle durchzufallen und Versuche zu vergeuden, vor allem weil ich auch nicht wusste, was auf mich zukommt. Könnte besser laufen, aber 15CP für meine Geschichte sind schon ok.
Nachdem ich mich jetzt von dem Schock des ersten Semesters erholt habe, empfinde ich das Studium als recht leicht (noch), aber anspruchsvoll. Ich bin jetzt kein Genie, der nach 2 Mal lesen alles sofort im Kopf hat und es anwenden kann, aber ich verstehe und mit viel lernen, kann ich es dann auch für mich behalten und anwenden.
Naja gut, soviel dazu. Jetzt zu meinem Problem:
Ich studiere Energieeffiziente Systeme und möchte später mit dem Bachelor in der Energiewirtschaft arbeiten (regenerative Energien). Der Studiengang ist eben für Energieerzeugung, Energieweiterleitung, Bewertung von Produktionsanlagen, etc pp spezialisiert. Also ein Mix aus Maschinenbau und Elektrotechnik, also auch sehr anspruchsvoll. Der Studiengang ist im allgemeinen nicht so beliebt, da eben auch schwer. Mit mir haben sich 14 andere eingeschrieben.
Jetzt habe ich halt eben heute erfahren, dass von den 7 Leuten die ich kenne und die man sieht, 4 Stück wechseln, bzw aufhören, FH wechseln, etc pp. Damit bleiben noch 2 Leute mit denen ich Kontakt habe. Der eine wohnt weiter weg und wie ich es einschätze wird er auch bald weg sein. Der andere ist notorischer Alleinlerner und daher auch immer daheim.
Jetzt stehe ich halt schon Ende des 1. Semesters so ziemlich alleine da in meinem Studiengang. Man kennt zwar hier und da paar Leute aus anderen Studiengängen, aber spätestens in ein paar Semestern wird mir dort auch keiner mehr helfen können, weil jeder natürlich andere Vorlesungsbereiche hat.
Hinzu kommt, dann eben auch noch, dass der Studiengang, wie auch andere Studiengänge, nicht in Regelstudienzeit abzuschließen sind. Als guter Richtwert geht man von mindestens 4,5/5 Jahren aus. Da kommt eben das Problem der Finanzierung hinzu. Nach der Regelstudienzeit ist Schluss mit Bafög und ich habe noch 1,5 Jahre vor mir.
Naja, jetzt sitze ich hier mit dem Wissen, dass ich wohl mein Studium die nächsten Jahre so gut wie alleine absolvieren werde und habe keine Ahnung ob ich das schaffe, weil ich 0 Erfahrung in Elektrotechnik habe und genau das sehr schwierig ist. Mit der Motivation habe ich keine Probleme, ich weiß aber nicht ob meine Intelligenz dafür ausreicht das alleine hinzubekommen. Natürlich bin ich dann nicht der einzige in den Vorlesungen und der dann diese Prüfung schreibt, aber ständig die Lernpartner zu wechseln möchte ich auch nicht so.
Hinzu kommt jetzt natürlich noch die Frage der Finanzierung, wo ich jetzt noch nicht weiß wie ich das machen soll.
Ich denke halt darüber nach jetzt in einen leichteren Studiengang zu wechseln, wobei Wirtschaftsingenieur für mich komplett wegfällt, weil ich keinen BWL-Anteil möchte und Maschinenbau haut mich jetzt auch nicht vom Hocker, was aber eigentlich die einzige Alternative ist.
Vllt habt ihr ja ein paar Ideen, Erfahrungen für mich.
Danke