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Was ist das Wichtigste, das man lernen sollte?

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Insofern wäre es auch wichtig, die Intuition zu schulen, das "Bauchgefühl".

Sich selbst und dem Leben zu vertrauen. Anzuvertrauen.

Dem stehe ich etwas zwiespältig gegenüber.

Menschen sind da recht verschieden. Zum Beispiel ein sehr guter Freund von mir und ich - er der Macher, ich der Denker. Würde uns jetzt beide nicht als extrem unsymphatisch bezeichnen. Das mag uns gleich bzw. ähnlich machen. Er hat das Talent, nicht zu denken, oder extrem schnell. So schnell kann man nicht denken. Der Typ zieht dir in wenigen Wochen ein Unternehmen hoch, ist symphatisch und wird von vielen Menschen als "Alpha-Mann" angesehen.

Das war zwischen uns beiden noch nie ein Problem, wobei ich eben der bin, der über Kleinigkeiten Wochen und Jahre grübeln kann, ohne zu einer Lösung zu kommen oder etwas zu tun. Etwas übertrieben, zugestanden.

Worauf ich hinaus will, ist ganz einfach, dass manche Menschen die Veranlagung/Gabe haben, spontan und ohne großes Nachdenken effiziente Entscheidungen zu treffen. Andere Menschen wiederum überlegen ihr ganzes Leben lang und machen gar nichts.
 
Vielleicht nicht die gelungenste Überleitung bzw. Weiterleitung, aber ich sprach mal mit meiner Lieblingscousine darüber. Manche Menschen denken darüber nach, bevor sie eine Beziehung eingehen. Andere Menschen probieren einfach so lange aus, bis es passt.
 
Was meint ihr, ist das Wichtigste, um halbwegs gut durch das Leben zu kommen?
Über kurz oder lang verschwinden alle Spuren, die wir im Laufe unseres Lebens hinterlassen. Unsere Handlungen haben keine dauerhaften Konsequenzen und sind somit bedeutungslos. Daher, etwas zu finden, was einen von der Sinnlosigkeit der eigenen Existenz ablenkt, oder gar nicht erst über diese nachzudenken, scheint mir das Wichtigste zu sein, um gut durch's Leben zukommen.
 
Und was ist mit den "großen Kriegen" blutiger oder kapitalistischer Art? Das ist doch nichts Neues. Ging es nicht schon immer darum, etwas mehr zu haben als die anderen? Imperial- und Kolonialmächte, die auch heute noch gut von ihren Eroberungszügen leben, wozu? Immer den anderen ein Stückchen voraus? Nicht abhängig? Sondern reich, anstatt arm?

Wie auch immer sich Menschen oder Länder verhalten, das ist doch alles keine neue Geschichte.
 
Über kurz oder lang verschwinden alle Spuren, die wir im Laufe unseres Lebens hinterlassen. Unsere Handlungen haben keine dauerhaften Konsequenzen und sind somit bedeutungslos. Daher, etwas zu finden, was einen von der Sinnlosigkeit der eigenen Existenz ablenkt, oder gar nicht erst über diese nachzudenken, scheint mir das Wichtigste zu sein, um gut durch's Leben zukommen.

Manchmal ist es auch gut, nichts zu denken und nichts zu fühlen.
 
Dem stehe ich etwas zwiespältig gegenüber.

Menschen sind da recht verschieden. Zum Beispiel ein sehr guter Freund von mir und ich - er der Macher, ich der Denker. Würde uns jetzt beide nicht als extrem unsymphatisch bezeichnen. Das mag uns gleich bzw. ähnlich machen. Er hat das Talent, nicht zu denken, oder extrem schnell. So schnell kann man nicht denken. Der Typ zieht dir in wenigen Wochen ein Unternehmen hoch, ist symphatisch und wird von vielen Menschen als "Alpha-Mann" angesehen.

Das war zwischen uns beiden noch nie ein Problem, wobei ich eben der bin, der über Kleinigkeiten Wochen und Jahre grübeln kann, ohne zu einer Lösung zu kommen oder etwas zu tun. Etwas übertrieben, zugestanden.

Worauf ich hinaus will, ist ganz einfach, dass manche Menschen die Veranlagung/Gabe haben, spontan und ohne großes Nachdenken effiziente Entscheidungen zu treffen. Andere Menschen wiederum überlegen ihr ganzes Leben lang und machen gar nichts.


Ja, doch liegt das wirklich an den Genen?
Vielleicht ist es lernbar 🙂

Vielleicht gab es ja auch Situationen, in denen du selbst der totale "Macher" warst, nicht viel denken musstest und schnelle, effiziente Entscheidungen getroffen hast?

So, wie du deinen Freund beschreibst, stelle ich mir vor, dass er zunächst eine Vision von dem hat, was er (erreichen, aufbauen) will. Wenn dieses innere Bild erst einmal steht, und man davon überzeugt ist, daran glaubt - was hält einen dann noch auf?

Worauf ich hinaus will: das innere Bild (die klare Überzeugung/Vision) von dem, was man will, plus entsprechende Intuition (Vertrauen, Bauchgefühl) kann m.E.n. sehr schnelle Ergebnisse bringen.

Wenn man ewig nachdenken muss (und ich kenne diese Situationen selber auch), trennt sich meiner Ansicht nach oft das Denken von, ich nenn es jetzt mal, dem inneren Gespür, dem Gefühl, der Vision, der Intuition oder what ever. Es übernimmt Eigenregie, man ist dann fast nur noch im Denken verhaftet. Fixiert sich nicht auf die Lösung, sondern auf das Problem. Der Hürdenläufer aber... schaut der auf jede einzelne Hürde - oder macht der was anderes?

Uns steht weit mehr zur Verfügung, als nur unser Denkorgan. Denn manchmal fallen mir Entscheidungen unglaublich leicht - sie sind dann spontan, flexibel, entstehen aus der Situation heraus und ergeben sich wie von selbst.

Man denke auch einmal an Brainstorming. Wie binnen kürzester Zeit durch schnelle und spontane Einfälle die besten Lösungen und Ideen entwickelt werden können.

Ich denke also, effiziente Entscheidungen brauchen nicht immer lange Zeit. Und ich glaube auch, dass diese Fähigkeit im Prinzip jedem zur Verfügung stehen kann. Auch dem augenscheinlichen Denker. Auch in dem steckt der Macher, wie ich meine. Vielleicht nur unterschiedlich stark ausgeprägt. Lg
 
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