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Brexit - und dann?

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Re: Brexit - und dann?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Brexit - und dann?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
In Großbritannien gibt es wohl tatsächlich eine Menge von "Kinderverstümmelungen", worüber ich manchmal doch einigermaßen überrascht bin. Zugegeben, meist von "Ausländern" ausgeübt. Zum Beispiel, dass Mädchen die Brüste "gebügelt" werden, damit sie nicht so leicht Männern zum Opfer fallen...

Vollkommener Wahnsinn. In GB wird sowas aber "sachlich" diskutiert.
 
Huch! Nein. Das lief an mir vorbei. Dann benötige ich ein Upgrade. Bei täglichen Millionen Informationen lief die an mir vorbei oder ich ging von Einzelerscheinungen aus oder mein PC (Gehirn) ist kaputt oder fehlerhaft oder es wurde auf der Festplatte Gehirn überschrieben.

Ist schon eine Weile her, da ist ein ganzes Netzwerk von Kinderschändern in der muslimischen Gemeinschaft in fragmichschlagmichtot, war es Birmingham oder irgendeine andere Stadt dort, aufgeflogen, bis zu tausend Beteiligte (oder Opfer? Weiß nicht mehr), wenn man googelt stößt man wahrscheinlich auf die Berichte (bin zu faul zum suchen).
Oberpeinlich natürlich für die alteingesessenen Briten, die zwar offen sind für jeden Spleen, aber bei Kindsmißbrauch ist sogar bei ihnen der Ofen aus, und ein Schlag ins Gesicht für ihre blauäugigen Vorstellungen, jeder der die britische Staatsangehörigkeit nachgeworfen bekommt, weil Bewohner irgendeines ehemals britischen Gebiets, würde sich ab da auch automatisch wie ein aufrechter Brite verhalten.
 
Überhaupt stellt sich doch die Frage ob die EU (als weltweit einzigartiges Konstrukt) so wie sie heute ist, den richtigen Weg geht. Immer mehr staatliche Entscheidungen und Gesetze sind reine Ausformung aus EU Richtlinien. D.h. entscheiden tut die EU wie im Falle der aktuellen Urheberrechtsreform.

Sehr schönes Intervie dazu vor 2 Tagen bei "Klammroths Konter" mit CDU Generalseketär Ziemiak. Er verteidigt die EU Richtlinie und die Zustimmung der CDU dazu. Die EU Richtlinie würde ja nicht zu Zensur und Uploadfilter führen. Im weiteren Gespräch stotterte er sich einen zurecht. Klar müssten die Staaten jetzt schauen wie sie die Richtlinie umgesetzt bekämen und man könne nicht verhindern, dass Staaten zensieren.

Die "annähernd gleichen und gerechten staatliche Verhältnisse" erreicht man so jedenfalls nicht.
Da wo man sie erreicht, sind sie lächerlich (Gurkenkrümmung)
Und da wo man sie erreichen sollte (Soziales und Werte), ist man meilenwert davon entfernt.

Muss man wieder die Flüchtlingskrise aus der Versenkung holen um zu zeigen wie weit die Werte in Europa auseinander liegen?
Die EU schaukelt sich in Selbstgefällgikeit indem Dinge diskutiert und beschlossen werden, die kein Bürger will (Gurkenkrümmung und Internetzensur). Die Finger verbrennen an wirklich heißen Themen? Lieber nicht 🙄

Wie die oben von Dir erwähnten sozialen Probleme oder etwa das Thema der genauso geforderten Privatisierung der Wasserversorgungen in Deutschland bewiesen hat, gegen die die deutschen Kommunen sich erfolgreich (zum Glück!) zur Wehr gesetzt haben, können die einzelnen Staaten EU-Ansprüche jederzeit auch aushebeln.

Vielleicht muß man dafür den einen oder anderen Rüffel in Kauf nehmen, aber möglich ist es jederzeit.
"Allmächtig" war die EU noch nie und es will sie auch niemand allmächtig haben.
Ob das dann zugunsten der jeweiligen Bürger in dem betreffenden Land ist oder eher gegen sie, muß man dahingestellt lassen - eine Privatisierung der Wasserversorgungen zugunsten von geldgierigen ausländischen Großkonzernen hätte garantiert keinem Deutschen Freude bereitet!

Bei der vielzitierten Gurkenkrümmung ging es übrigens um irgendwelche Handelsrichtlinien, frag mich nicht nach den genauen Hintergründen (weil der Kunde angeblich keine krummen Gurken mag, weil sie sich schlechter eindosen oder transportieren lassen oder so ähnlich).
 
Am meisten schadet es den Briten selber.

Mal sehen was Johnsen wahr macht und was nicht.

Im Grunde finde ich es gut, dass er gewonnen hat.

Kritisieren kann jeder. Liefern nur wenige. Jetzt wird es sich zeigen, was er kann - oder auch nicht.
 
Fast 4 Monate später:
Boris Johnson führt die Briten aus der EU und ist nachfolger von Theresa May.
Nun ich würde sagen das Teil ist gelaufen. Die Briten verlassen die EU und man hat seine Ruh.

Ein ungeordneter Ausstieg droht auf zu ziehen am Horizont.

Ab 31.10.2019 wäre die Irisch-Britische Grenze EU Außengrenze.

Man sollte auf beiden seiten mit der Truppen Verlegung beginnen und Sichern.

Man darf besonders gespannt sein, was die Schotten und Iren machen. Bekanntlich ist nur Nordirland "britisch" (besetzt). Und beide Völker haben kein Interesse, die EU zu verlassen, die Schotten haben schon früher damit gedroht, sich vom Großbritannien zu lösen, das wird mit dem drohenden Brexit wieder aktuell.
 
Der Boris macht das schon. Was danach ist, interessiert ja in der Eintagesdenkweise nicht. Zur Not lügt man sich die Welt wie sie einem gefällt.

Das ist vermutlich auch die größte Stärke eines Boris.

Vermissen werde ich die Briten nicht. Mögen sie in ihrem Empire😀 glücklich werden. Baden tun sie schon und Boris könnte das Boot ordentlich ins schwanken bringen.
 
Vermissen werde ich die Briten nicht.
Ich eigentlich schon. Ich habe den Briten immer große Sympathien entgegen gebracht und bin in den vergangenen Jahren häufiger mal dort gewesen. Wer weiß, zu welchen Einreisehürden sich die Brexitbriten in Zukunft hinreißen lassen, wenn es keinerlei entsprechende Verträge mehr gibt....
 
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