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Weiß nicht was ich nach dem Abitur machen soll.

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 63434
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G

Gelöscht 63434

Gast
Hey Leute,
ich stehe zurzeit vor einem riesigen Problem, das mich einfach nicht schlafen lässt und verzweifle auch nach 'ner Zeit. Ich habe gerade meine Abiturprüfungen hinter mir gebracht. Problem ist, dass sie nicht wirklich gut gelaufen sind und ich hatte davor auch nicht immer die besten Noten... Ich komme wahrscheinlich auf einen Schnitt von 3,2, worauf ich nicht wirklich stolz bin... Ich hatte mich, bevor ich die schlechten Prüfungen hinter mir hatte, vorgenommen Computerlinguistik zu studieren, weil ich wirklich gut war in Sprachen, das war aber auch das einzige, worin ich gut war und Programmieren klang halt nun auch nicht schlecht(werde halt wahrscheinlich aber nur schwer angenommen von Uni's). Aufgrund meines schlechten Notendurchschnitts hab ich einfach zu viel Angst vor dem Studium, dass es zu schwierig wird. Nach den Prüfungen, wo ich weiß, dass sie nicht gut enden werden(außer Englisch), hab ich mich entschieden eine Ausbildung zu machen und zwar zum Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen bei der Arbeitsagentur oder zum Sozialversicherungsfachangestellter - nächstes Problem: Bewerbungsfrist ist zu Ende. Toll was nun? Das sind eigentlich die 2 einzigen Berufe, die ich ohne Studium gerne machen würde. Allgemein ist es einfach die schlechteste Zeit für mich zu bewerben. Ich bereue es so sehr, dass ich mich nicht früher beworben habe!!! Auf der Suche nach anderen Berufe, die zurzeit auch gesucht werden, bin ich nicht wirklich auf andere interessante Berufe gestoßen. Ich bin gerade richtig planlos und weiß nicht was ich machen soll. 1 Semester studieren, um zu schauen, ob es mich interessiert und ob ich es schaffen würde? Wenn ich jetzt nach 1 Semester abbrechen würde, käme es doch auch schlecht bei der Bewerbung rüber. Wenn ich jetzt zu einer Ausbildung greifen würde, wäre ich danach einfach mega unglücklich damit... Bitte helft mir!

MfG
 
Freiwilliges Soziales/Ökologisches/Kulturelles Jahr zur Überbrückung und Orientierung!

Ich bin 33, habe 2002 Abi gemacht und hatte auch nicht so einen tollen Notendurchschnitt... hab damals sofort angefangen zu studieren und war total planlos. Wenn ich damals erstmal ne Pause nach dem Abi gemacht hätte und ein Freiwilliges Jahr, hätte ich bestimmt bessere Entscheidungen getroffen und hätte nicht erst jetzt gewusst, was ich beruflich machen will

Viel Erfolg und setz Dich nicht so unter Druck! 🙂
 
Ich sehe das genau so wie MintyVanilla - erst einmal nicht unter Druck setzen und lieber Zeit überbrücken, um herauszufinden, was dir liegt und was du wirklich machen möchtest. Sozialversicherungsfachangestellter klingt für mich nicht wirklich spannend ... und wenn dir Sprachen liegen ... ?

Ich bin mit 18 straight vom Abi zum Studium und hätte es rückblickend anders machen sollen, denn ich habe mich damals auch unter Zeitdruck für ein Studium entschieden, was am Ende nicht so meins war.

Lass' dir Zeit und schaue genau, wo deine Potenziale liegen.

Alles Gute, Anne
 
Zuerst einmal: Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen (!) Abitur! :blume:

Wie schade, dass du darauf "nicht stolz" bist - heutzutage das Abi zu schaffen ist derart schwer, dass ich jeden bewundere, der dadurch kommt! Es ist eine Leistung, die du da erbracht hast!! :daumen:

Mir ist allerdings auch bewusst, dass Studienplätze damit zu finden leider (!!!!! - ich kenne hervorragende Ärzte, die damals noch nicht diesem bekloppten numerus clausus unterlagen und seit Jahrzehnten mit Erfolg praktizieren und viel näher am Patienten sind als die abgehobenen Einser - Abiturienten) problematisch ist.
Problematisch, aber nicht unmöglich!!! Es gibt Plätze!

Doch du schriebst ja, dass du noch nicht wirklich weißt, was du machen willst. Hast du eine Tendenz oder ist da noch gar nichts?

Wenn letzteres, dann mache doch ein FSJ oder ein FÖJ - das ist eine gute Orientierungsphase (einer meiner Söhne hat damals die Zivizeit dazu genutzt, doch die gibts ja heute nicht mehr), um sich im Klaren zu werden, wohin die Interessen gehen.

Viel Erfolg bei der Suche nach deinem zukünftigen Weg!🙂
 
Freiwilliges Soziales/Ökologisches/Kulturelles Jahr zur Überbrückung und Orientierung!

Ich bin 33, habe 2002 Abi gemacht und hatte auch nicht so einen tollen Notendurchschnitt... hab damals sofort angefangen zu studieren und war total planlos. Wenn ich damals erstmal ne Pause nach dem Abi gemacht hätte und ein Freiwilliges Jahr, hätte ich bestimmt bessere Entscheidungen getroffen und hätte nicht erst jetzt gewusst, was ich beruflich machen will

Viel Erfolg und setz Dich nicht so unter Druck! 🙂

Ein freiwilliges Jahr wird meine Eltern ganz und gar nicht begeistern. Sie sind eher der Meinung, dass sowas nur Zeitverschwendung ist und dass ich sofort mit einer Ausbildung anfangen soll. Sie von irgendetwas zu überzeugen, wird auch eine Herausforderung.

Ich sehe das genau so wie MintyVanilla - erst einmal nicht unter Druck setzen und lieber Zeit überbrücken, um herauszufinden, was dir liegt und was du wirklich machen möchtest. Sozialversicherungsfachangestellter klingt für mich nicht wirklich spannend ... und wenn dir Sprachen liegen ... ?

Ich bin mit 18 straight vom Abi zum Studium und hätte es rückblickend anders machen sollen, denn ich habe mich damals auch unter Zeitdruck für ein Studium entschieden, was am Ende nicht so meins war.

Lass' dir Zeit und schaue genau, wo deine Potenziale liegen.

Alles Gute, Anne

Nun ja, ich würde gerne bei meinem Beruf anderen Menschen helfen, dabei aber auch im Büro arbeiten. Zum anderen würde ich gerne irgendetwas mit Sprachen machen, da ich gut darin bin und wie gesagt, klingt Programmieren nicht schlecht. Kennen Sie vielleicht noch andere Berufe, die diese Bedingungen erfüllen(außer die 2 oben genannten)?

Zuerst einmal: Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen (!) Abitur! :blume:

Wie schade, dass du darauf "nicht stolz" bist - heutzutage das Abi zu schaffen ist derart schwer, dass ich jeden bewundere, der dadurch kommt! Es ist eine Leistung, die du da erbracht hast!! :daumen:

Mir ist allerdings auch bewusst, dass Studienplätze damit zu finden leider (!!!!! - ich kenne hervorragende Ärzte, die damals noch nicht diesem bekloppten numerus clausus unterlagen und seit Jahrzehnten mit Erfolg praktizieren und viel näher am Patienten sind als die abgehobenen Einser - Abiturienten) problematisch ist.
Problematisch, aber nicht unmöglich!!! Es gibt Plätze!

Doch du schriebst ja, dass du noch nicht wirklich weißt, was du machen willst. Hast du eine Tendenz oder ist da noch gar nichts?

Wenn letzteres, dann mache doch ein FSJ oder ein FÖJ - das ist eine gute Orientierungsphase (einer meiner Söhne hat damals die Zivizeit dazu genutzt, doch die gibts ja heute nicht mehr), um sich im Klaren zu werden, wohin die Interessen gehen.

Viel Erfolg bei der Suche nach deinem zukünftigen Weg!🙂

Zu erstmal sind meine Eltern gar nicht begeistert von einem freiwilligen Jahr. Ich würde eher tendieren eine Ausbildung zu machen, statt einen Studiengang. Ich hab einfach zu viel Angst, dass ich das Studium nicht schaffe und dann nur Zeit verschwendet habe. Ich will gerne eine Ausbildung anfangen, wo man halt einfach Menschen hilft, dabei aber auch im Büro arbeitet. Kennen Sie vielleicht noch andere Berufe, die diese Bedingungen erfüllen(außer die 2 oben genannten)?
 
Du machst den gleichen Denkfehler wie 95% der Leute. Du denkst bzw bekommst erzählt dass Dein Leben folgendermaßen zu verlaufen hat:
- Schule
- einen Beruf aussuchen
- Ausbildung oder Studium
- 40 Jahre durcharbeiten, allenfalls Babypause

Gerade heute, wo dieses Modell ja noch nicht mal mehr liefern kann (wo sind denn die ganzen Dauerkarrieren?) ist das völliger Quatsch.

Sei ehrlich, Du hast keinen Plan was Dir eigentlich liegt. Und das ist okay. Es ist normal. Du hast nichts erlebt außer deutsche Mittelschicht und Schule. Weltweit betrachtet bist Du vermutlich relativ lebensinkompetent, wie fast alle in dem Alter. Du hast allen Grund Dich erstmal selbst zu entwickeln um überhaupt entscheiden zu können.

Man kann nur jedem Abiturienten gratulieren, der den Ar* in der Hose hat sich erstmal ohne Karriereziele 3-4 Jahre Zeit zu nehmen. Eine altmodische Handwerkslehre oder ein Job auf einer Rentierfarm, Seefahrt oder Militär, Waldarbeiter oder Sanitäter... egal. Zieh aus, versorge Dich selbst, erlebe was. Du bist mit 22-23 dann noch reichlich! jung genug um eine Studienentscheidung zu treffen. Was diese deutsch-gegängelten Ausbeuternummern wie FSJ angeht gebe ich Deinen Eltern Recht, das ist kein echter Pluspunkt, aber wenn Du zB zwei Jahre in Nordfinnland gearbeitet hast oder Marinefunker warst oder was Du halt gut findest - das legt Dir keiner negativ aus, im Gegenteil.

Du wirst keine Kopfentscheidung treffen können. Du musst ins Leben und Dich entwickeln und Du selbst werden, auf volle eigene Verantwortung. Dann wirst Du auch entscheiden können wie Du arbeiten willst, und daraus ergibt sich meist dann das Was.
 
Könntest du die Funktion, dir eine Private Nachricht schicken zu können, freischalten?
Ich hätte einen Tipp, falls du aus der Region kommen solltest.
 
Hey Leute,

ich habe ein ähnliches Problem und bin über einen Personalberater gestolpert.

Hat vielleicht jemand von euch damit Erfahrung?

Ich habe etwas Berufserfahrung und bin auf der Suche nach etwas geeignetem, aber irgendwie klappt das nicht so wie ich es mir erhofft habe und da bin ich halt auf die Idee gekommen mir etwas Hilfe zu holen 🙁

LG
 
Hey Leute,

ich habe ein ähnliches Problem und bin über einen Personalberater gestolpert.

Hat vielleicht jemand von euch damit Erfahrung?

Ich habe etwas Berufserfahrung und bin auf der Suche nach etwas geeignetem, aber irgendwie klappt das nicht so wie ich es mir erhofft habe und da bin ich halt auf die Idee gekommen mir etwas Hilfe zu holen 🙁

LG

Woher kommst du? Ich hatte gute Erfahrung mit http://www.hoffmannmelcher.de/kontakt/kontakt.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh je, du machst dir viel zu viel Druck bzw. lässt dir Druck von deinen Eltern machen. Du solltest dir erstmal klar werden, es ist dein Leben und du musst damit klar kommen. Es macht in meinem Augen keinen Sinn, wenn du irgendwas anfängst nur dass irgendjemand Ruhe gibt, du aber nicht wirklich überzeugt bist. Jetzt ist die beste Zeit z.B. ein soziales Jahr zu machen oder ins Ausland zu gehen. Wenn du erstmal im Berufsleben bist, geht das nämlich nicht mehr so einfach. Und nachdem du eh nicht genau weißt, was du machen würdest, würde sich auf Praktikas empfehlen. Dabei kannst du prima herausfinden, was dir wirklich liegt. Oder du machst eine Mischung aus all den genannten Punkten.

Deine Eltern sind wohl leistungsorientiert und meinen ihre Einstellung sei für die heutige Zeit noch passend. Die Zeiten haben sich aber geändert und da hilft es wenig, es mit den alten Methoden ran zu gehen. Sollte es denen ums Geld gehen, d.h. z.B. nicht bereit sein dich weiter zu finanzieren, dann würde ich an deiner Stelle nebenher jobben und die Eltern mit Geld ruhig stellen.
 

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