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menschenfeindliche Bargeldabschaffung

Das ist blanker Unsinn. Die Wertsteigerungen seit der Wiedervereinigung sind sehr hoch. Das kann man nachlesen. Und was willste denn bei einem Metall "gut lagern"??? Das Zeug ist immer eingeschweißt.
Auf ein Sparbuch gibt es heutzutage keine Zinsen mehr. Und für Fonds sollte man sich auskennen.
Die Bundesbürger haben privat am meisten Gold zu Hause im Weltmaßstab. Der Staat, die BRD, hortet übrigens auch und hat inzwischen das drittgrößte Goldvermögen auf der Welt.

Gold bei Zimmertemperatur gelagert verliert kontinuierlich an Gewicht.
 
Gold oder Digitalwährungen sind keine Alternative zu Geld.

Im derzeitigen Zustand entbehren Digitalwährungen jeglicher Funktion eines Zahlungsmittels. Man kann zwar theoretisch an 4-5 Läden in Deutschland mit Bitcoins zahlen, breite Akzeptanz wird es dafür aber nicht geben. Wer will denn eine Währung, deren Wert sich täglich halbieren oder verdoppeln kann. Stabilität ist Grundvorraussetzung für Geld. Digitalwährungen sind derzeit einzig Spekulationsobjekte.

Gold kann eine geeignete Wertanlage sein. Allerdings kann Gold auch extrem und langfristig an Wert verlieren. Sicherheit sieht anders aus. Wenn Experten von "Sicherheit" bei Gold sprechen, dann reden sie nicht davon dass Gold keinen Wert verlieren kann. Sie meinen dass Gold ein Gegengewicht zu z.B. Aktien ist. Man kann sein Investment durch Beimischung von Gold schwankungsunabhängiger machen. Gold alleine als Anlage ist sehr spekulativ.

Es ist fast peinlich wie insbesondere Deutsche am Bargeld kleben und beim Verbot (und seien es noch so vage Gerüchte) in spekulative wertinstabile Dinge wie Gold und Digitals flüchten.
Die Mehrheit hat von Geld keine Ahnung. Sie verlässt sich auf die Einlagensicherung von 100k Euro, als wenn das auch nur ein Butterbrot wert wäre. Der deutsche Staat hätte garnicht die Möglichkeit im Ernstfall dieses Geld zu erstatten, wenn systemrelevante Banken pleite gehen.
Wer heute Geld "in Sicherheit" bringen will, streut es auf verschiedene vernünftige Anlageformen und hortet es nicht zinslos auf der Bank.

Wer künftig bezahlen möchte, wird dies zwangsläufig immer öfter bargeldlos tun.
Warum nicht? Das Geld liegt eh digital auf der Bank und ist dem vermeintlich bösen Banken und Staaten ausgeliefert. Wer heute mit Bargeld zahlt, macht nur den Umweg, das Geld vorher abzuheben; verbunden mit allen Mühseligkeiten und Gefahren: etwa am Bargeldautomaten überfallen zu werden, sich die Geldbörse mit Bargeld klauen zu lassen usw.

Staaten kommen so und so an unser Geld, im Zweifel über eine Inflation, die unser Geld entwertet und Staatsschulden reduziert. Das einzige Gegenargument zum bargeldlosen zahlen, ist die Möglichkeit staatlicher Kontrolle. Aber ab 2020 müssen Geschäfte bargeldlose Zahlungen akzeptieren, man wird europaweit mit VISA und co zahlen können. Genau wie in Skandinavien, Asien und Südafrika fast 90% ohne Bargeld läuft. Und die Länder gibt es immer noch....😀

Man stelle sich eine SciFi Serie vor, in dem jemand mit Münzen und Scheinen zahlt, das wäre unrealistisch. Die Angst vor digitalen Zahlungen entspricht der Angst vor dem Papiergeld. Da wollten Menschen auch nicht ihre Goldmünzen gegen bedrucktes wertloses Papier tauschen...

Menschen und vor allem Deutsche halten gerne an Dingen fest, die sie sehen können, anfassen, reinbeißen. Physische Werte wie ein Haus, ein Auto und Gold sind auch nicht verkehrt, man sollte sich aber nicht an ihnen festbeißen und alles andere verteufeln.
 
Ich vermute, dass du noch nie außerhalb von Europa warst. Liege ich richtig? Danke.

Du hast tatsächlich in Argentinien aufs Bargeld verzichtet? Ich habe es in Buenos Aires oder Rio eher umgekehrt gemacht: den Bargeldbetrag für einen Tag mitgenommen und die Karten und das Smartphone im Hotel gelassen. So wären mir nur ein paar Pesos bzw. Reais abhanden gekommen, im Fall des Falles...

Dazu kommt, dass meine Kreditkarten nicht immer funktioniert haben. Mein Hotel in Buenos Aires wollte ich mit Karte zahlen, aber sie hat gestreikt (oder das Lesegerät?), jedenfalls war ich froh, die Rechnung mit Bargeld begleichen zu können.
 
Gold oder Digitalwährungen sind keine Alternative zu Geld.

Im derzeitigen Zustand entbehren Digitalwährungen jeglicher Funktion eines Zahlungsmittels. Man kann zwar theoretisch an 4-5 Läden in Deutschland mit Bitcoins zahlen, breite Akzeptanz wird es dafür aber nicht geben. Wer will denn eine Währung, deren Wert sich täglich halbieren oder verdoppeln kann. Stabilität ist Grundvorraussetzung für Geld. Digitalwährungen sind derzeit einzig Spekulationsobjekte.

Gold kann eine geeignete Wertanlage sein. Allerdings kann Gold auch extrem und langfristig an Wert verlieren. Sicherheit sieht anders aus. Wenn Experten von "Sicherheit" bei Gold sprechen, dann reden sie nicht davon dass Gold keinen Wert verlieren kann. Sie meinen dass Gold ein Gegengewicht zu z.B. Aktien ist. Man kann sein Investment durch Beimischung von Gold schwankungsunabhängiger machen. Gold alleine als Anlage ist sehr spekulativ.

Es ist fast peinlich wie insbesondere Deutsche am Bargeld kleben und beim Verbot (und seien es noch so vage Gerüchte) in spekulative wertinstabile Dinge wie Gold und Digitals flüchten.
Die Mehrheit hat von Geld keine Ahnung. Sie verlässt sich auf die Einlagensicherung von 100k Euro, als wenn das auch nur ein Butterbrot wert wäre. Der deutsche Staat hätte garnicht die Möglichkeit im Ernstfall dieses Geld zu erstatten, wenn systemrelevante Banken pleite gehen.
Wer heute Geld "in Sicherheit" bringen will, streut es auf verschiedene vernünftige Anlageformen und hortet es nicht zinslos auf der Bank.

Wer künftig bezahlen möchte, wird dies zwangsläufig immer öfter bargeldlos tun.
Warum nicht? Das Geld liegt eh digital auf der Bank und ist dem vermeintlich bösen Banken und Staaten ausgeliefert. Wer heute mit Bargeld zahlt, macht nur den Umweg, das Geld vorher abzuheben; verbunden mit allen Mühseligkeiten und Gefahren: etwa am Bargeldautomaten überfallen zu werden, sich die Geldbörse mit Bargeld klauen zu lassen usw.

Staaten kommen so und so an unser Geld, im Zweifel über eine Inflation, die unser Geld entwertet und Staatsschulden reduziert. Das einzige Gegenargument zum bargeldlosen zahlen, ist die Möglichkeit staatlicher Kontrolle. Aber ab 2020 müssen Geschäfte bargeldlose Zahlungen akzeptieren, man wird europaweit mit VISA und co zahlen können. Genau wie in Skandinavien, Asien und Südafrika fast 90% ohne Bargeld läuft. Und die Länder gibt es immer noch....😀

Man stelle sich eine SciFi Serie vor, in dem jemand mit Münzen und Scheinen zahlt, das wäre unrealistisch. Die Angst vor digitalen Zahlungen entspricht der Angst vor dem Papiergeld. Da wollten Menschen auch nicht ihre Goldmünzen gegen bedrucktes wertloses Papier tauschen...

Menschen und vor allem Deutsche halten gerne an Dingen fest, die sie sehen können, anfassen, reinbeißen. Physische Werte wie ein Haus, ein Auto und Gold sind auch nicht verkehrt, man sollte sich aber nicht an ihnen festbeißen und alles andere verteufeln.


Ich finde das nicht peinlich wenn man an bewährtem festhält sondern vernünftig und liebenswert.
Und dass in sciencefiction serien/filmen kein Bargeld vorkommt ist natürlich ein plausibles Argument für dessen Abschaffung.

Und im laden bringen uns die Kunden dann eben einfach Kaffee mit, anstatt ein paar Euro für die Kaffee Kasse 🙄
 
Du hast tatsächlich in Argentinien aufs Bargeld verzichtet? Ich habe es in Buenos Aires oder Rio eher umgekehrt gemacht: den Bargeldbetrag für einen Tag mitgenommen und die Karten und das Smartphone im Hotel gelassen. So wären mir nur ein paar Pesos bzw. Reais abhanden gekommen, im Fall des Falles...

Dazu kommt, dass meine Kreditkarten nicht immer funktioniert haben. Mein Hotel in Buenos Aires wollte ich mit Karte zahlen, aber sie hat gestreikt (oder das Lesegerät?), jedenfalls war ich froh, die Rechnung mit Bargeld begleichen zu können.

Da werden manche noch böse erwachen, wenn mal das Smartphone oder die Karte weg ist...
Darf man aber nicht zu ernst nehmen wenn man nicht als spießiger deutscher gelten wil...alles nicht so schlimm...genau wie 'mal 10 Minuten Verspätung bei der bahn'🙄
 
Du hast tatsächlich in Argentinien aufs Bargeld verzichtet? Ich habe es in Buenos Aires oder Rio eher umgekehrt gemacht: den Bargeldbetrag für einen Tag mitgenommen und die Karten und das Smartphone im Hotel gelassen. So wären mir nur ein paar Pesos bzw. Reais abhanden gekommen, im Fall des Falles...

Dazu kommt, dass meine Kreditkarten nicht immer funktioniert haben. Mein Hotel in Buenos Aires wollte ich mit Karte zahlen, aber sie hat gestreikt (oder das Lesegerät?), jedenfalls war ich froh, die Rechnung mit Bargeld begleichen zu können.

Ich war in den letzten Jahren öfters da. Die, die in unserer Reisegruppe Geld dabei hatten wurden alle beklaut. Meine Karte hatte ich in eine Innenseitentasche der Hose- die kam nicht abhanden.

Warst offenbar lange nicht mehr da, mittlerweile kann man sogar an den Büdchen mit Karte zahlen.
 
Ja, gell?
Ich verstehe auch nicht wieso keiner Lust hat, auf dem Flohmarkt 30 cent per Kreditkarte zu zahlen...oder das Eis in der Eisdiele. Und Trinkgelder gibt es auch nicht mehr. Tja, müssen sich Friseure halt einen besser bezahlten Job suchen.

Schau nach Asien, da geht das alles.
Trinkgeld wird mit dem Handy bezahlt, auf dem Flohmarkt genauso.
Du zückst das Handy tippst den Betrag und hälst das Gerät vor einen Barcode, zb. an der Brusttasche der Bedienung.
Kein Pin, kein Code, kein Wechselgeld, keine Geldbörse mitschleppen, keine Gefahr des Diebstahls ....
 

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