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Gast
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Ich denke nicht das die Leute Skrupel haben, weil ihnen evtl. ein Stück Freiheit entgeht. Denn der Beziehungsalltag gestaltet sich ja nicht anders als der Ehe Alltag. Des weiteren kann sich locker flockig geschieden werden, wenn man seine Freiheit zurück haben möchte. Und davon wird ja auch reger Gebrauch gemacht.
Ich glaube vielmehr, dass der Grund fehlt, weshalb man überhaupt heiraten sollte. Du stellst also die Frage falsch herum. Eine Liebesbeziehung zu führen ist der IST Zustand. Nicht die Heirat. Diese käme optional dazu. Also müsste man sich doch fragen, weshalb man diese Option überhaupt wählen sollte. Hast du darauf Antworten?
Äh ja, habe ich? Schließlich habe ich in dem Beitrag auch welche geschrieben?
Ich könnte es mir niemals vorstellen, mit meinem Lieblingsmenschen "nur" zusammenzusein. Es ist ein wundervolles Gefühl, den gleichen Nachnamen zu tragen, so wie ein Sportteam. Wir sind ein Team und das darf jeder wissen. Es ist für mich ein schönes Gefühl mit "Das ist meine Frau" vorgestellt zu werden. Schöner als "Das ist meine Freundin" (für mich kann das nämlich jeder). Und das allerschönste Gefühl ist es, wenn ein Mensch dir in die Augen blickt wie es noch niemand getan hat und einen fragt, ob man ihn heiraten möchte; wenn er somit jemanden fragt, ab man nun ein fester Teil seiner Zukunft (trotz aller möglicher Negativbeispiele) werden will.
Aber das muss jeder selbst entscheiden. Ich kenne auch (aber wenige) Paare, die nicht heiraten wollen (einer aber immer mehr als der andere 😉 ), weil sie meinen auch so gut zusammenzupassen. Ist ja auch wirklich in Ordnung!
Aber wenn jemand heiraten will, sollte man es genauso respektieren wie wenn es jemand nicht will.
Und hier wollten gerade viele die TE umstimmen, was ich wirklich schlimm finde. Ein romantischer Mensch, der seit jeher heiraten wollte, wird sich nicht umstimmen lassen.
Genauso wie ich Heiratsgegner auch nicht umstimmen kann.