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Bin ich der Einzige der denkt, dass das Christentum nicht zu uns gehört.

  • Starter*in Starter*in Gandalfs Kraut
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Zitat Nordrheiner:

Und dann gibt es Menschen, die die Hoffnung aufgegeben haben, einen Gott zu finden.
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Der überwiegende Teil der "Hoffnungslosen" freut sich aber, sich von Zwangsgedanken wie die Vorstellung von Göttern, BEFREIT zu haben.
 
Zitat Nordrheiner:

Und dann gibt es Menschen, die die Hoffnung aufgegeben haben, einen Gott zu finden.
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Der überwiegende Teil der "Hoffnungslosen" freut sich aber, sich von Zwangsgedanken wie die Vorstellung von Göttern, BEFREIT zu haben.

Ach, wie hast Du die Meinung bzw. die Freude des "überwiegenden Teils " festgestellt? Welche Gruppe meinst Du genau? Z.B. Deine nächsten 5 Bekannten oder ganz Deutschland oder ....?
 
Alle diejenigen, denen man als kleine Kinder den Unsinn eingebleut hat und sie sich mit den Jahren davon befreit haben.
 
Liebe Daoga,

Bei der Suche nach z.B. einem nach unseren Vorstellungen geeigneten Arbeitskollegen oder einem Bergführer oder einem Lehrer oder einem Ehepartner ..... gehen wir immer von "unseren" Vorstellungen aus. Wir suchen jemanden, der in unser Raster passt.

LG, Nordrheiner

Wir suchen aber nur dann, wenn wir die Notwendigkeit haben, etwas oder jemanden zu finden. Ich suche nicht nach Dingen, die ich gar nicht brauche oder die mich erkennbar viel mehr Aufwand kosten würden, als ich investieren möchte. Wer seine Zeit nicht mit Suche verwendet, kann sich in aller Ruhe das anschauen, was das Schicksal ganz von selbst vorbeischickt. Und es entweder nehmen oder lassen, und sich auch mal auf Dinge einlassen, die nicht ins gewohnte Raster passen, einfach der Neugierde wegen. Arbeitskollegen oder Lehrer oder auch Verwandtschaft z. B. sucht man sich üblicherweise nicht aus, die werden einem vom Schicksal vor die Nase gesetzt. Und dann macht man entweder was draus, oder man trennt sich bei der ersten Gelegenheit.
 
Ach, wie hast Du die Meinung bzw. die Freude des "überwiegenden Teils " festgestellt? Welche Gruppe meinst Du genau? Z.B. Deine nächsten 5 Bekannten oder ganz Deutschland oder ....?
Fang mit dem geschätzten Drittel Atheisten und religiös Ungebundene in der deutschen Bevölkerung an, zähl alle dazu, die nur auf dem Papier Christen, Muslime oder sonstwas sind, aber sich in Wahrheit oder ohne Druck von außen gar nicht um Religion scheren ... denn wenn sie an ihrem "ungläubigen" Stand keine Freude hätten, könnte sie ja niemand daran hindern, gottgläubiger zu werden, oder? Wir haben Meinungs- und auch Informationsfreiheit, und die diversen Religionen sorgen schon dafür, daß jedes potentielle Neumitglied alles erfährt, was es (an positivem natürlich) über die jeweilige Gemeinschaft zu erfahren gibt.
 
Du gehst von dem Grundirrtum aus, daß Gerechtigkeit im Bauplan der Welt vorgesehen sei. Ist sie aber nicht.
Woher willst Du das wissen?

Wenn Tiere reden könnten, würden es die Blattläuse bestimmt nicht gerecht finden, vom Marienkäfer aufgefressen zu werden, und die Gazelle würde es nicht gerecht finden, daß sie eines Tages wahlweise in einem Löwen- oder Hyänenrachen enden wird. Sofern Krokodil oder Gepard nicht fixer sind. Der Baum findet es auch nicht gerecht, als Schößling von einem Reh zerbissen, von Raupen und Käfern zernagt und vom Blitz oder einem Menschen gefällt zu werden. Alles Leben auf der Welt ist in einem ewigen fressen-und-gefressen-werden-Kreislauf eingebunden mit dem Endergebnis Tod, da gibt es keine Gerechtigkeit. Nur der Mensch glaubt, sich über diesen Kreis erheben zu können, indem er zwar anderes Leben frißt wie jedes andere Tier, aber selbst nicht gefressen wird (oder erst von den Würmern nach dem Tod, der gefälligst durch Altersschwäche einzutreten hat und nicht durch ein Raubtier/Krankheit/Unfall), und indem er, natürlich, auch nach dem körperlichen Tod "irgendwie" weiterexistiert. Und so ist der menschliche Wunsch nach Gerechtigkeit eine Illusion, ein Wunschtraum. Den man einem "allmächtig" sein müssenden Gott umhängt, weil der Mensch selber in fast allen Fällen unfähig ist, Gerechtigkeit herzustellen, sogar im Verhältnis zu anderen Menschen, geschweige denn im Verhältnis zu anderen Lebewesen, die keine Menschen sind. Aber das Leben ist kein Ponyhof und kein Wunschkonzert. Wunschträume und Phantasien sollte man als solche erkennen können und sie nicht zum "göttlichen Naturgesetz" verklären. Du hängst an Deiner Phantasievorstellung eines Gottes, weil all Deine anderen Phantasien, wie eben die nach einer übergeordneten "Gerechtigkeit", wiederum an diesem Gott hängen, weil Menschen diese Leistungen nicht bringen können. Ohne den Gott bricht dieses ganze Wunsch-System zusammen.

Kurze Antwort auf Deine lange Rede: Du hängst scheinbar der Illusion an, dass es keinen Gott und keine Gerechtigkeit gibt 😉. Du kannst es nicht wissen. Niemand kann es wissen. Ergo bleibt uns nur die Möglichkeit des Glaubens oder Nichtglaubens. Sachverhalten, denen wir nicht mit 100%igem Wissen gegenüberstehen, können wir aber mit einer gewissen Haltung gegenübertreten (zB Glaube oder Hoffnung). Meines Erachtens ist Glauben und Hoffen in Bezug auf Gott eine unabdingbare Forderung unserer Vernunft. Ebenso halte ich den Glauben an die Freiheit des Willens und die Unsterblichkeit für eine unabdingbare Forderung unserer Vernunft.
 
Fang mit dem geschätzten Drittel Atheisten und religiös Ungebundene in der deutschen Bevölkerung an, zähl alle dazu, die nur auf dem Papier Christen, Muslime oder sonstwas sind, aber sich in Wahrheit oder ohne Druck von außen gar nicht um Religion scheren ... denn wenn sie an ihrem "ungläubigen" Stand keine Freude hätten, könnte sie ja niemand daran hindern, gottgläubiger zu werden, oder? Wir haben Meinungs- und auch Informationsfreiheit, und die diversen Religionen sorgen schon dafür, daß jedes potentielle Neumitglied alles erfährt, was es (an positivem natürlich) über die jeweilige Gemeinschaft zu erfahren gibt.

Es ist kein Geheimnis, dass Menschen ihre religiöse Zugehörigkeit relativ oberflächlich pflegen. Wenn sie darin kein Erfüllung finden, ist das nicht verwunderlich. Dann werden sie nicht zwangsläufig zu Gott gläubigen Menschen, zu Menschen, die sich ernsthaft mit dem Thema Gott beschäftigen.

Zählen wir zu den oberflächlichen Gläubigen oder enttäuschten Gläubigen gerne die vielen Atheisten dazu. Ich behaupte: Allen ist gemeinsam, dass sie ggf. mehr oder weniger über einen Sinn - wie ich es nenne - für Spiritualität verfügen. Sie lehnen die bisherige Vorstellung oder eine bisher bekannte Antwort auf die Frage "wie lebe ich meine Spiritualität?" ab. Menschen aus diesem großen Kreis von Menschen kann man nicht unterstellen, dass sie bei Nicht-Erfüllung ihrer Erwartung gottgläubig werden. Wird das Bedürfnis nach Spiritualität nicht erfüllt, dann gehen Menschen viele unterschiedliche Wege. Zu diesen Wegen gehören dann die Suche in anderen religiösen Gemeinschaften oder auch in der Esoterik, im Okkultismus, Horoskope, Talismane etc. etc.......

Du siehst es hier im Forum. Fällt der Begriff "Christentum" dann verbinden viele damit eine Vorstellung, die alles andere als christlich ist. Eine Abkehr von diesem "christlichen Gott" der behaupteter Weise hinter diesem "Christentum" steckt = eine Suche in völlig anderer Richtung, ist für mich völlig verständlich.
 
Es ist kein Geheimnis, dass Menschen ihre religiöse Zugehörigkeit relativ oberflächlich pflegen. Wenn sie darin kein Erfüllung finden, ist das nicht verwunderlich. Dann werden sie nicht zwangsläufig zu Gott gläubigen Menschen, zu Menschen, die sich ernsthaft mit dem Thema Gott beschäftigen.
Oder sie haben sich nicht nur oberflächlich, sondern auch ausführlich damit befaßt und haben trotzdem nichts gefunden, was irgendwie glaubwürdig gewesen wäre. Und stellten zusätzlich fest, daß nicht nur der Glauben, sondern auch das ganze Drumherum - z. B. der Umgang der Gläubigen miteinander und mit anderen - weder den eigenen Ansprüchen noch den Behauptungen der Gläubigen selbst entspricht.
Zählen wir zu den oberflächlichen Gläubigen oder enttäuschten Gläubigen gerne die vielen Atheisten dazu. Ich behaupte: Allen ist gemeinsam, dass sie ggf. mehr oder weniger über einen Sinn - wie ich es nenne - für Spiritualität verfügen. Sie lehnen die bisherige Vorstellung oder eine bisher bekannte Antwort auf die Frage "wie lebe ich meine Spiritualität?" ab. Menschen aus diesem großen Kreis von Menschen kann man nicht unterstellen, dass sie bei Nicht-Erfüllung ihrer Erwartung gottgläubig werden. Wird das Bedürfnis nach Spiritualität nicht erfüllt, dann gehen Menschen viele unterschiedliche Wege. Zu diesen Wegen gehören dann die Suche in anderen religiösen Gemeinschaften oder auch in der Esoterik, im Okkultismus, Horoskope, Talismane etc. etc.......
Oder sie klopfen einfach alles, was irgendwie nach spirituell aussieht, in die Tonne. Halten sich an die Realität, nicht an Wunschvorstellungen, Träumereien und Einbildungen, aus denen Spiritualität zum großen Teil besteht, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Spiritualität Absatz 4, denn was anderes ist "magisch-mythisches Denken" nicht. Für Gläubige scheint es generell schwer zu sein zu begreifen, daß es Menschen gibt, die zu sehr zwischen Realität und Wunschträumen unterscheiden können, um noch auf das süße Einlullen durch letztere hereinzufallen, egal wie schmeichelhaft und verlockend ihr Sirenengesang sein mag.
 
Zuitat Nordrheiner:


Dann werden sie nicht zwangsläufig zu Gott gläubigen Menschen, zu Menschen, die sich ernsthaft mit dem Thema Gott beschäftigen.
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Wer sich ernsthaft mit Göttern beschäftigt, landet zwangsweise bei Darwin.
 
Oder sie haben sich nicht nur oberflächlich, sondern auch ausführlich damit befaßt und haben trotzdem nichts gefunden, was irgendwie glaubwürdig gewesen wäre. Und stellten zusätzlich fest, daß nicht nur der Glauben, sondern auch das ganze Drumherum - z. B. der Umgang der Gläubigen miteinander und mit anderen - weder den eigenen Ansprüchen noch den Behauptungen der Gläubigen selbst entspricht.

Oder sie klopfen einfach alles, was irgendwie nach spirituell aussieht, in die Tonne. Halten sich an die Realität, nicht an Wunschvorstellungen, Träumereien und Einbildungen, aus denen Spiritualität zum großen Teil besteht, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Spiritualität Absatz 4, denn was anderes ist "magisch-mythisches Denken" nicht. Für Gläubige scheint es generell schwer zu sein zu begreifen, daß es Menschen gibt, die zu sehr zwischen Realität und Wunschträumen unterscheiden können, um noch auf das süße Einlullen durch letztere hereinzufallen, egal wie schmeichelhaft und verlockend ihr Sirenengesang sein mag.

Liebe Daoga,

über die Suche anderer Menschen mag ich nicht spekulieren, wissen wir doch, dass keiner an seiner Stirn einen Aufkleber hat "ich beschäftige mich oberflächlich mit ...."

Was ich denke:
Wer jedoch meint, dass Spiritualität gleichzusetzen ist mit magisch-mythischem Denken, verwechselt hier etwas. Spiritualität ist ein Teil unserer menschlichen Realität. Ich bezeichne Spiritualität als einen Funken in uns, der darauf hinweist, dass es ein Feuer gibt. Ob jeder diesen Funken spürt, kann ich nicht sagen...

Bei der Frage, warum Menschen religiös sind oder einen Glauben an Gott ablehnen, sollten wir nicht nur davon ausgehen, dass sich jemand intensiv oder oberflächlich mit diesen Fragen beschäftigt hat. Wir sollten auch berücksichtigen, dass die Kindheitserfahrungen den Menschen prägen und ihm den Zugang erleichtern oder erschweren.
 
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