Carpenter-Effekt Es lassen sich "…mit Hilfe der Ableitung der Muskel-Aktionspotentiale nichtbewußte und nicht bis zur sichtbaren Ausführung gelangende schwache Muskelaktivierungen nachweisen, die strukturell im Impulsmuster den wahrgenommenen, vorgestellten bzw. gedachten Bewegungen entsprechen."
Kohnstamm-Effekt Bei einem konzentrierten Denkvorgang oder einer Meditation können Muskeln kleinste Ruck- und Zuckbewegungen durchführen, welche mit gedanklichen Inhalten und Vorstellungen unbewusst koordiniert sind. Die kleinsten muskulären Bewegungen sind gut messtechnisch erfassbar und können auch von einzelnen Personen gefühlt werden.
Nix Geist da.
Quelle?
Dieser Carpenter Effekt
Der Carpenter-Effekt wird häufig als Erklärungsansatz für unbewusste Bewegungen beim Pendeln, beim Ouija-Board oder beim Wünschelrutengehen herangezogen.
Hält man ein Pendel locker in der Hand und stellt man sich vor, dass es in einer bestimmten Richtung pendelt, dann folgt das Pendel i.d.R. dieser Vorstellung und beginnt, sich in diese Richtung einzupendeln, auch wenn man es nicht bewusst mit der Hand zu beeinflussen versucht.
Der Carpenter-Effekt kann also die Schnittstelle sein, die die Bewegung der Hände bei solchen Praktiken erklärt. Er erklärt aber nicht, warum die Hände sich wie bewegen, wenn der Anwender bewusst keine Erwartungshaltung in Bezug auf eine bestimmte Bewegungsrichtung einnimmt. Hier kommen unbewusste Dynamiken ins Spiel, die dann wiederum andere Effekte mit einfließen lassen
Kohnstamm - Effekt:
Das Phänomen des "Geisterarms" kennen Forscher als Kohnstamm-Effekt. Erklären konnten sie ihn bislang noch nicht befriedigend - Hirnscans sollten nun helfen.
Gleichzeitig berichteten die Kandidaten trotzdem vom merkwürdigen Gefühl eines gegen ihre Bemühungen gerichteten physischen Drucks. Offenbar existiere im System ein "sensorisch blinder Fleck", der sich der bewussten Wahrnehmung entziehe: Obwohl die Muskelbewegung schon vor der Nervenweiterleitung gebremst wird, spüren die Personen die effektiv geblockte Muskelkontraktion. Dieses Phänomen wollen die Forscher nun weiter untersuchen – wobei sie vor allem auch hoffen, mehr über unwillkürliche Bewegungen zu lernen, die zum Beispiel Parkinsonpatienten und Menschen mit Tourette-Syndrom plagen können.
Quelle: Kohnstamm-Effekt : Hirnscans klären Geisterarm-Phänomen auf - Spektrum der Wissenschaft