Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Das Jugendamt winkt nur ab

Die TE hat ja folgendes geschrieben:

Ich fühlte mich hilflos ihm gegenüber.

Habe immer mein bestes versucht ihn zu erziehen, aber schlußendlich war er doch der Stärkere.

Er hat mir die Möbel und Türen zerschlagen und vor allem auch seinen Bruder.

Das sind alles Anzeichen dafür dass das Kind keinen täglich anwesenden Vater hat, der Disziplin und Ordnung in der Familie schafft.

Der Junge hat kaum Respekt vor der Mutter, sie kann sich ihm gegenüber nicht durchsetzen. Gibt sie ja offen zu.
Sie ist in der Vater-Rolle überfordert.

Weder die Mutter noch das Jugendamt werden dem Jungen Ordnung beibringen so wie das ein Vater tun kann.
Das Jugendamt verwaltet die Misere nur.
Die Mutter ist als Frau für eine starke maskuline Rolle gar nicht vorgesehen.

Deswegen schrieb ich "Kinder brauchen Väter", damit in Familien Ordnung herrscht und Kinder erzogen werden können und nicht dem Umfeld an der Nase rumtanzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo nix.wie.weg,
Ich habe 6 Kinder. Habe diese weitestgehend allein erzogen.
Meine Kinder sind brauchbare Menschen geworden, mit Ecken und Kanten.
Habe jetzt noch 3 bei mir Zuhause.
Tja warum schreibe ich das.
Die letzten beiden sind von einem anderen Vater.
Der war gewaltätig mir gegenüber , aber auch der ersten Tochter gegenüber. Das war mein Trennungsgrund.
Die Zweite hat das nicht mehr mitbekommen.
Die Erste neigt auch zum Hauen, und manchmal weiß ich mir keinen Rat. Immer dann wenn ich mit meinen Gedanken nicht ganz bei ihr bin, durch Stress und Termine.
Aber ich gebe nicht auf, egal was passiert ich halte zu ihr.
Die Belastung ist für mich sehr groß, weil ich dauernd aufpassen muß, welche Situationen was auslösen. Sie kommt mit ihren Gefühlen nicht zurecht die sie fühlt, kann diese aber auch nicht so recht in Worte fassen.
Manchmal wenn sie nach mir haut, halte ich sie fest, und halte sie, erst wehrt sie sich, weil sie so aufgewühlt ist, ich rede mit ihr dabei, liebe Worte, verständnisvolle Worte, sie wird ruhiger und weint, und hält mich fest.

Ich weiß nicht genau was in ihr vorgeht, aber es muß eine Flut von Gefühlen sein.
Und was sie sucht ist das geliebt werden, trotzdem sie sich so verhält. Bis es zu so einer Situation kommt, baut sich das auf wie eine Pyramide, und dann fehlt nur noch ein letztes unangenehmes oder wütendes Gefühl bevor sie so reagiert.
Manchmal bin ich unaufmerksam, und mir fällt die Steigerung ihrer Gefühle nicht auf, aber meist kriegen wir es gefühlsmässig grad so hin.
Ich arbeite gerade mit ihr daran, das sie es selbst wahrnimmt bei sich, und rechtzeitig mit mir spricht. Ich bin der Meinung solche Kinder müssen unbedingt lernen die Gefühle in Worte zu fassen, die wild in ihnen tanzen.
Die einen können das besser die anderen schlechter, jeder ist verschieden.
Dafür sind wir Menschen, um diese Gefühle in andere Formen zu lenken, das will ich ihr lernen, und das sie darauf Einfluß hat, das sie nicht hilflos ihren Gefühlen ausgeliefert ist.
Ich für mich finde, habe schon viele Lösungen gefunden. Aber es braucht Kraft und viel Aufmerksamkeit fürs Kind.

Es gibt für alles eine familienbezogene Lösung.
Ich finde es ist nicht der richtige Weg für deinen Sohn, das er in ein Heim kommt.
Nun es ist deine Entscheidung.

Ich schrieb das, weil ich fragen wollte, wurde dein Sohn gehauen, oder hat er erlebt wie du gehauen wurdest?
Irgendwo ist die Ursache für seine Art, Gefühle körperlich auszudrücken, in Form von Schlagen.
Wird er in der Schule gemobbt, und geschlagen?
Sind deine Söhne eineiige Zwillinge oder zweieiige Zwillinge?

Liebe Grüße Pecky
 
Und wo habe ich was von diesem konkreten Vater geschrieben?

Soll die TE jetzt einen aus dem Hut zaubern?
Geht in der jetzigen Situation ja schon mal gar nicht.
Sorry, @Unlimited, so lange du einfach nur verbissen Recht haben willst, überlese ich deine Beiträge. Das bringt der TE nämlich rein gar nichts.
 
Die TE hat ja folgendes geschrieben:







Das sind alles Anzeichen dafür dass das Kind keinen täglich anwesenden Vater hat, der Disziplin und Ordnung in der Familie schafft.

Der Junge hat kaum Respekt vor der Mutter, sie kann sich ihm gegenüber nicht durchsetzen. Gibt sie ja offen zu.
Sie ist in der Vater-Rolle überfordert.

Weder die Mutter noch das Jugendamt werden dem Jungen Ordnung beibringen so wie das ein Vater tun kann.
Das Jugendamt verwaltet die Misere nur.
Die Mutter ist als Frau für eine starke maskuline Rolle gar nicht vorgesehen.

Deswegen schrieb ich "Kinder brauchen Väter", damit in Familien Ordnung herrscht und Kinder erzogen werden können und nicht dem Umfeld an der Nase rumtanzen.
Ist so, kann dir nur Recht geben, und Familien werden viel zu oft bewusst von außen zerstört, gerade die, die nicht gerade oben schwimmen.

Und dafür hat man sich zu schämen.

Auch wenns bei der TE andere Gründe sein sollten: Kinder brauchen beide Elternteile.
 
Als betroffene Mutter eines ADHS Sohnes kann ich dem nur zustimmen. Da ich selber an ADS und den Folgen, wie geringen Selbstwergefühl leide, war ich meinem Sohn gegenüber nicht konsequent genug. Ohne den Vater, der dann auf mein Bitten hin auch mal Eingegriffen hat, wäre ich heute vielleicht auch in so einer Situation wie die TE. Wir hatten aber auch viel Hilfe von aussen, Kinder- und Jugendpsychater, Psychologe, Elterntraining, Kindertraining , auch mal das Jugendamt zur Finanzierung einer Massnahme und natürlich auch Tabletten. Heute ist mein Sohn erwachsen und viel ruhiger und vernünftiger.
Ich kann Dir nur raten, such Dir Hilfe. Das mit der Polizei kann ich verstehen, hätte ich vielleicht auch gemacht. Du musst auch an Deinen anderen Sohn denken, er leidet ganz sicher furchtbar. Wünscht er sich denn, sein Bruder würde nicht mehr zu Hause wohnen? Vielleicht kannst Du ja in einer ruhigen Minute mal an Deinen Sohn rankommen und mit ihm reden, warum er so ausflippt, was ihn so wütend macht? Aber bei einem ADHS -ler braucht es dafür nicht viel.
Dir möchte ich auch noch sagen, Du hast als Mutter nicht versagt, das kannst Du ja an Deinem anderen Sohn sehen. Meine anderen beiden Kinder sind übrigens auch völlig unproblematisch. Als mein Sohn seine erste Tablette bekommen hatte, sah man dann auch die Erziehung. Aber in den Zeiten ohne...
Ich vermute mal, Dein Sohn bekommt keine Tabletten, denn sonst wärt Ihr in regelmässiger Kinderpsychatrischer Behandlung und Du könntest Dir dort Hilfe hollen. Leider beantwortest Du die Fragen der Anderen diesbezüglich auch nicht. Ohne Tabletten und ohne Therapien ist es mit so einem Kind leider nicht einfach.
Und zum PC, den haben doch heutzutage alle in dem Alter, mit wegnehmen grenzt Du ihn nur aus und machst die Sache nicht besser.
Ich wümsche Dir alles Gute!
 
@Gast
Mein Sohn nimmt Tabletten, hat die Diagnose Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens mit oppositionelles Verhalten.
Wir haben bereits Therapien gemacht, die haben aber nicht angeschlagen. Er will jetzt auch nirgends mehr hin. Daher der Rehaantrag.

Sein Problem ist das er nicht mit Frustration umgehen kann, weiterhin will er sich nicht den üblichen sozialen Regeln unterwerfen.

Er will nicht in die Schule, weil es da nicht gutes zu lernen gibt.
Er braucht auch keine tolle Ausbildung nur um einen tollen Beruf zu haben mit viel Geld.
Das möchte er alles Überspringen.
Viel Geld reicht.
Diese Einstellung zieht sich so durch.

Seine Frustrationstoleranz ist gleich null.
Als er in Musik eine Fünf hatte kam er heim und trat die Tür ein das die Zarge mitflog.
Danach erzählte er erst warum.
Das ist bei allem so, läuft was nicht gut genug wird er böse, ja bitterböse.

Intelligent ist er auf jeden Fall, jedoch nicht hoch. Das wurde bereits beim Einschulungstest geprüft.
Und wie er am Computer rummacht... kann ich optisch nicht mehr Folgen, technisch schon gar nicht.

@peggy-sue
Die Festhaltetechnik kenne ich und habe sie bei ihm jahrelang angewendet, nur ist jetzt Schluß mit festhalten und er geht dann auf mich los.
Vieleicht würde er das sonst gar nicht machen, aber wenn er tobt oder seinen Bruder schlägt, dann muß ich dazwischen und ihn davon abhalten, also bin ich dran.

Ich habe ihn nie geschlagen und sonst war auch keiner da der im wehtat.
Ich habe mich sogar mit meiner Mutter überworfen, die meinte nähmlich sie müsse mir zeigen wie man Kinder schlägt. Das ist aber schon ganz lange her und sie war nie wieder hier.

Er wurde in der Schule gemobbt, aber nur weil er nichts lernte, jetzt geht er auf eine ander Schule und nichts hat sich geändert. Die Zwillinge sind zweieiig.

@unlimitet
Meinem Kind fehlt ein Vater, das weiß ich.
Daher denke ich auch das es für meinen Sohn gut wäre in zB. eine Wohgruppe zu gehen.
Da gibt es nähmlich was er braucht ... und die geben sich sogar richtig viel mühe für Ihr Geld.

Ich habe schon öfters beobachtet wie er reagiert wenn andere Väter bei hren Kindern sehr harrsch sind.
Da kuckt er nur blöd und bekommt Angst und haut ab.

Na, ja und heute war er wieder nicht in der Schule aus bekannten Gründen.
Der Direktor hat angerufen und wenn er morgen wieder nicht kommt dann ruft er die Polizei an (die wissen schon bescheid), die holen ihn dann.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Am fehlenden Vater liegt es mit Sicherheit NICHT! Schon in früheren Generationen haben die Frauen die Erziehungsarbeit geleistet. Männer haben 48Stunden die Woche gearbeitet plus Überstunden. Die kannten ihre Kinder nur schlafend.
Und da herrschte auch "Ordnung". Türen eintreten oder gar die Mutter prügeln gab es da auch nicht.

So einfach schwarz-weiß ist die Welt eben nicht.

Mir persönlich ist völlig wurscht für was ich angeblich vorgesehen bin. Wenn ich der Meinung bin, für Ordnung sorgen zu müssen tue ich das und warte ganz bestimmt nicht bis mein Mann kaputt von der Arbeit kommt.

@TE: ich wünsche Dir von Herzen, dass Du ganz bald die Hilfe bekommst, die Ihr braucht. Wie auch immer die dann aussieht.
 
Wenn die Polizei ihn abholt, dann nimm die Gelegenheit beim Schopf und vertraue dich mit deinen Sorgen den Beamten an. Ich habe die Erfahrung gemacht das, wenn sie so etwas hören sehr Aufgeschlossen reagieren.
Ich bin mir sicher das sie nicht deine Wohnung verlassen, ohne dir ein Paar Ratschläge gegeben zu haben.

Hast du Mal in Erwägung gezogen dich bei der Caritas oder der Diakonie zu melden?
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
A Jugendamt Familienhilfe Familie 3
O Jugendamt Familie 61
Rees Lado Nur verfahrene Situation oder schon ausweglos? Familie 52

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben