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Sommer, jetzt wirds richtig hart mit der Einsamkeit :(

Aus Angesprochenwerden muss aber auch nicht immer eine bahnbrechende Beziehung resultieren. 😉
 
Also ich bin kein Single seit zwei Jahren. Aber davor war ich bestimmt auch zwei Jahre alleine. Und jetzt ist mein Freund öfter Mal beruflich weg.
Ich kenne das Gefühl allein zu sein also ganz gut. Nur verstehe ich nicht warum ihr glaubt dass alle Paare automatisch glücklich sind. Eine Partnerschaft garantiert doch kein Glück. Es gibt Paare die sind nur zusammen weil sie nicht alleine sein wollen- weil sie kein Selbstbewusstsein haben etwas alleine zu unternehmen und Freunde nicht immer Zeit haben brauchen sie einen Partner. Sie haben den also mehr oder weniger nur als Begleitung und zum Sex haben. Sonst sind sie recht gleichgültig. Und davon gibt es nicht wenige. Man kann sich auch einen Escortservice wenden. Es gibt auch Callboys nicht nur Escortdamen.

Ich würde mich an eurer Stelle fragen was euch ohne Partner fehlt. Wenn ihr euch nur alleine fühlt würde ich keine Partnerschaft eingehen. Glückliche Partnerschaften entstehen dann wenn man so oder so schon zufrieden ist und sich VERLIEBT hat. Alles andere ist Problemverlagerung.
 
Flirten ist doch auch etwas schoenes und befluegelndes... 🙂

Ich bin auch Single und wuerde mich ueber eine schoene Partnerschaft freuen. Aber den richtigen Partner/die richtige Partnerin kann man nun mal nicht herbei zaubern (oder doch...? 🙄). Versuch dich am Anblick der "gluecklichen" Paare zu erfreuen (ob wirklich alles Happy-Sonnenschein bei ihnen ist, weisst du ja auch nicht... klar, dass sie happy sind wenn sie Sonnenbaden oder Schwimmen. Bin ich auch in den Situationen - obwohl Single). Und erfreue dich auch daran, dass du Single bist und der Liebe deines Lebens noch begegnen kannst 🙂. Alles Gute.
 
Ich bin als Single glücklich. Nicht weil ich single bin, sondern weil ich glücklich bin, und Single.

Ich bin es aber, weil ich nicht bereit für eine Beziehung bin, oder war, mit denen, die ich kennengelernt hatte. Auch möchte ich nicht, dass meine Bedürfnisse erst WEGEN jemandem erfüllt werden. Schön, wenn es MIT geht. Ansonsten gehe ich meine Wege, und solange muss ich auch auf niemanden Rücksicht nehmen. Und das finde ich gut. Klar will ich manchmal jemanden an meiner Seite, der mich in den Arm nimmt, wenn mal alles drunter und drüber geht, aber dann muss ich halt für mich selbst kämpfen und mich "selbst in den Arm nehmen", egal wie bekloppt ich mir dabei vorkomme.

Und auch wenn man jemanden hat heißt es noch lange nicht, dass man ein aktives Paar ist, dass Spiel und Spaß in der Natur mag. Man kann genauso gut aufeinanderhocken und in der Wohnung versacken. Darauf hab ich auch keine Lust, das würde mich vermutlich frustrieren. Aber es gibt halt positive und negative Seiten, an jeder Situation.

Und was heißt einsam sein. Das kommt darauf an wie man das für sich definiert und vorallem, wie es in deinem Kopf aussieht. Wie du mit dir selbst umgehst und was du für dich tust. Egal ob alleine, oder mit jemandem. Das Ergebnis ist etwas das bei dir passiert. Nicht bei jemand anderem.

Also, wo ist das Problem alleine in den Park zu gehen? Alleine schwimmen zu gehen? Sich selbst auf ein Eis einladen? Mit Freunden ein Eis essen gehen? Man hat doch Menschen um sich, nur scheint es einem nicht "gut genug" zu sein. Und das ist doch Schade.

Ich meine schon, dass es für jedes Töpfchen das passende Deckelchen gibt, und wenn es soweit ist, dann weiß man es einfach. Man kann das nicht erzwingen, durch stetiges WOLLEN. (Man nimmt ja auch nicht ab nur weil man sich das ganz doll wünscht. Das passiert erst, wenn man etwas tut.) Klar, man kann sich auch auf die Suche begeben, aber wenn das nicht klappt, dann soll es halt nicht.

Irgendwann ist da jemand, dessen Ziele du unterstützen möchtest, der deine Ziele unterstützt. Der dich versteht und vorallem, den du verstehen kannst (und willst).

Und, du hast es ja schon einmal gemacht, erwartest du dieses Mal ein anderes Ergebnis, wenn du mit der selben Einstellung an die Sache herangehst? Deine Realität ändert sich nur in deinem Kopf, solange du da auch aktiv beteiligt bist, die Dinge auch mal positiv zu sehen, dennoch das "negative" zu respektieren.

Warum muss man etwas immer schlecht reden, damit man Selbstmitleid empfinden kann? Was nützt das einem, außer dass man sich schlecht fühlt? Hat man daraus irgendetwas gewonnen? Führt das zu etwas? Kann man daraus irgendwas erfolgreiches machen? Wer's schafft, bitte. Ich empfinde das als selbstzerfleischendes Verhalten. Und ich mag mich zu sehr, als dass ich mich selbst bestrafen möchte für etwas das ich weder kontrollieren kann noch manipulieren will.

Aber wie gesagt, klar hab ich auch meine "Tiefpunkte", aber das hat seine Gründe. Ich versuche lieber den Gründen auf den Grund zu gehen und sie zu verstehen und dort etwas zu bewirken, als dass ich andere mit hineinziehen möchte, die es nicht einmal wissen.

Im übrigen finde ich es komisch, wenn man jemandem sein Glück verwehrt, nur weil man nicht an deren Stelle ist. Wenn man so einem Menschen begegnen würde, der das einem sagt, würde man dessen Leben teilen? Will man sein Leben mit so einem Menschen verbringen? Ist es nicht besser, der Mensch zu werden, mit dem man gerne zusammen ist? Dessen Anwesenheit man schätzt und mit dem man sich wohlfühlt?

Die wichtigste Beziehung im Leben ist die, die man zu sich selbst hat. Alles andere ist das was du aus dieser Beziehung machst.
 
Ich bin seit 9 Jahren single und beachte diese anscheinend glücklichen Paare nicht weiter und daher fallen die mir gar nicht auf. Einsam fühle ich mich höchst selten, da ich introvertiert bin und die Ruhe, Stille, Einsamkeit meistens mag. Klar, manchmal bin ich auch ein bisschen traurig, weil ich keinen Partner habe, aber ich denke dann ganz schnell wieder an etwas anderes. Gehe wie andere auch einfach meinen Hobbies nach.

Früher habe ich oft darüber nachgedacht, warum ich immer noch nicht die Liebe meines Lebens getroffen habe, bin dann aber nur in Selbstmitleid versunken, bin wütend geworden, weil ich finde, dass ich nicht verdient habe allein zu sein (mal abgesehen von meinen Söhnen, die immer noch bei mir leben, weil sie keine bezahlbare Wohnung finden) und darum vermeide ich es darüber nachzudenken. Führt zu nichts, ausser dass es mir schlecht geht.

Außerdem denke ich auch an die vielen Paare, die nicht wirklich glücklich sind und derer gibt es ja wie Sand am Meer. Leute, die lieber in einer schlechten Beziehung sind als allein. Ich war auch schon in sch... Beziehungen und wenn ich mal traurig bin, weil so lange single denke ich daran und bin wieder erleichtert single zu sein.
 
Ich finde es zwar auch nicht immer toll, single zu sein; aber das mit den Paaren fällt mir im Alltag so krass nicht auf. 😉 Meiner Meinung nach gehen auch viele Paare, die ich so beobachte, nicht wirklich gut miteinander um. Liegt vielleicht bei mir an der Gegend - ich weiß es nicht. Viele sind echt ruppig, wie ich finde. Sehe ich oft bei uns im Netto. Da denke ich mir oft: ich bin alleine wirklich besser dran.

Learningmind hat das sehr gut zusammengefasst, auf den Punkt gebracht, wie ich finde.
Ich frage mich oft, ob es manchen Zeitgenossen nur darum geht, ÜBERHAUPT eine Partnerschaft zu haben oder ob auch mal das Individuum dabei im Vordergrund steht. Also ein bisschen Qualität sollte man sich wohl schon wünschen dürfen.

Meiner Meinung nach haben viele Menschen diese so genannte Qualität in der Beziehung nicht, weil sie sich mit dem "Erstbesten", der daher gelaufen kommt, einlassen, da sie das Alleinsein einfach nicht ertragen. Das als Katalysator für eine Beziehung finde ich arg daneben. Es sollte einem doch auch um den Menschen gehen.
Ich selbst bin niemand, der Probleme hat, jemanden kennen zu lernen - aber ich setze einiges bei der potenziellen Partnerschaft voraus, und bei mir sind das nicht unbedingt optische Attribute. Ob jemand übergewichtig ist, Hautkrankheiten oder was auch immer hat, ist für mich nicht das Entscheidende oder auch kein No-Go, aber ich setze intellektuell und charakterlich sehr viel voraus und auch bezüglich der emotionalen Ebene würde ich mich mit jemandem, wo es nur 50% abgedeckt wird (so nach dem Motto "ich finde denjenigen ganz nett") nicht zufrieden geben. Ich fände das auch nicht berauschend, wenn mich, um bei diesen lächerlichen Prozentzahlen zu bleiben, nur zu 50-60% gut fände. Ich will 90-100% und dafür warte ich lieber länger und schaue mir die Männer auch genau an. 🙂 Ich habe ja schon Männer kennen gelernt, wo es über 90% ging. Aber auch das ist kein Garant für eine langfristige Beziehung.
Ich hatte vor 1,5 Jahren jemanden, wo das meiste gestimmt hätte, aber leider ist er irgendwie ziemlich unfähig gewesen. Man merkte schon, dass er mich interessant/attraktiv findet usw., aber er wollte in seiner Unabhängigkeit bleiben. Er war Mitte/Ende 40 und er hatte sich so in seinem Leben eingerichtet. Gut, wahrscheinlich wird es von Eurer Seite Kommentare geben à la "der fand dich nicht ausreichend gut" - nein, das war und ist es nicht.
Es gibt zahlreiche Menschen, die jemanden wahrhaft wollen, aber ein Unvermögen bis zum Anschlag haben, dass es zur praktischen Umsetzung kommt. Ich habe das leider selbst auch diverse Male bei mir selbst festgestellt, dass ich es einfach nicht konnte.
Bei diesem "besonderen Mann" hätte ich es gekonnt - bei dem habe ich mir wirklich ein Bein ausgerissen; aber es sollte nicht sein.
Ich habe zumindest für mich ein einziges Mal in meinem bisherigen Leben - ich werde im September 30 - die Gewissheit gehabt, dass ich durchaus könnte, wenn mein Interesse ausreichend da ist.

Damit wird jetzt wohl auch mein Satz von oben deutlicher, oder?
Aus Angesprochenwerden muss aber auch nicht immer eine bahnbrechende Beziehung resultieren.
wink.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Manche Beiträge hier klingen sehr selbstmitleidig. So als ob man totsterbenskrank sein würde nur weil man Singel ist oder der ärmste Mensch unter der Sonne. Wer sich so abhängig macht von anderen Leuten dass er sich sogar zusäuft wegen ein paar Paaren,die sich wagen, mal Hand in Hand zu gehen, hat ein echtes Problem und das ist nicht Singel sein. Das meine ich gar nicht böse, aber es ist schon krank sich so zu fixieren. Ich bin schon ein paar Jahre auf der Welt, war verheiratet, hatte Beziehungen und bin nun Singel. Glücklicher Singel. Weil ich gelernt habe, alleine mein Leben zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen statt sie jemand anderem aufzulasten und zu erwarten, er soll mein Leben besser machen. Das ist meine eigene Aufgabe. Ich genieße es unabhängig zu sein, keine Rücksicht nehmen zu müssen, keine Rechenschaft ablegen. Ich kann machen was ich will. Ich bin mein bester Freund und ich Sorge dafür das es mir gut tut.
Sollte ich mich irgendwann wieder verlieben werde ich mich nicht dagegen streuben. Bis dahin bin ich selbst meine große Liebe. Würde vielen Menschen ziemlich gut tun mal zu lernen sich um sich selber zu kümmern. Ach ja und so abhängig und bedürftig zu sein ist für viele Menschen abschreckend. Es sei denn man trifft ebenso jemanden. Vielleicht solltet ihr euch hier alle im forum Daten.
Und wenn jemand jammert das er noch nie wen hatte, dann sage ich, dafür gibt es bestimmt einen Grund. Einen guten. Denn eigentlich bekommt jeder einen ab solange die Ansprüche an die eigene Ausstattung angepasst sind.
 

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