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schwanger und meine ältere, kinderlose, Schwester ignoriert es vollkommen...

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Eigentlich wollte ich nur deutlich machen, dass es hier auch um tieferliegende Geschwisterkonflikte gehen kann, nicht rein um Schwangerschaft. So wie meine Schwestern es mir immer "zeigen" wollten. Jedenfalls hat die TE es ihrer Schwester ordentlich gezeigt.
 
Hier noch einmal die "Fragenstellerin".

Ich möchte nur noch mal darauf hinweisen, dass zwischen den Zeitpunkt, an dem es meine Eltern erfahren haben und dem Zeitpunkt an dem es meine Schwester erfahren hat, 2Stunden lagen. Meine Eltern waren da SELBSTVERSTÄNDLICH nicht mehr mit anwesend. (Ich gebe gerne zu, dass ich das so explizit nicht geschrieben habe).

Als ich es ihr gesagt habe, waren lediglich sie, unsere Männer und ich anwesend.

Sagen musste ich es ihnen, da wir einerseits Geburtstag/Männertag feiern wollten und ich Angst hatte, dass sie bei der Tatsache, dass ich nichts getrunken hätte selbst darauf gekommen wären. Andererseits rauchen viele (einschließlich Schwester+Schwager) in unsere Familie und ich möchte (auch wenn ich in mehrer Beiträgen gelesen habe, dass ich jetzt noch nicht von einem Baby reden soll) dennoch bzw. gerade jetzt nicht, dass jemand in meiner unmittelbaren Nähe bzw. im gleichen Raum wie ich raucht.

Dann eine (ernstgemeinte und nicht trotzige) Frage. Wie hätte ich es ihr sonst sagen sollen? Hätte ich sie "anlügen" sollen, alle Familienfeste und sie ignorieren sollen (hier wieder im Bezug darauf, dass viele in unsere Familie rauchen) und darauf hoffen sollen, dass sie nicht von selbst darauf kommt? Das mein Weg falsch war, ist für mich jetzt auch offensichtlich. Ändern geht nicht mehr, aber könnte ich vielleicht beim (eventuell) nächsten Kind etwas besser machen?

Ab welchen Punkt kam es eigentlich überheblich rüber?
Warum waren die Taschentücher falsch? Das war das, was sie zuerst gegriffen bzw. benutz hat...

Und nur um das klar zu Stellen (auch wenn es eigentlich nichts an der Situation ändert) meine Mann und ich sind die mit den "besseren" Berufen und Schulabschlüssen und auch wenn keiner Sagen kann, was die Zukunft bringt, denke ich doch nicht, dass wir demnächst von Hartz4 leben werden. Und selbst wenn es so wäre, ist es ziemlich dreist deswegen gleich schlechte Elterneigenschaften vorauszusagen. Entschuldigung, wenn ich düsen Punkt missverstanden habe, hier habe ich mich persönlich nur etwas angegriffen gefühlt.

Dennoch bedanke ich mich für die vielen Antworten und würde mich freuen wenn mir auf diesen Text ebenfalls nocheinmal geantwortet wird.
 
Ungewollte Kinderlosigkeit kann eine Frau im tiefsten Innersten treffen, sie in ihrem Selbstwert total angreifen und ihren Tagesablauf kontrollieren. Umso mehr ist es wichtig, hier äußerst sensibel zu sein. Stell Dir vor, es wäre umgekehrt! Wie würdest Du Dich fühlen?
Wie gesagt: Natürlich sollst Du Dein Glück genießen, aber vielleicht nicht gerade offen vor Deiner Schwester, damit hausieren gehen!
 
In wie fern hausiere ich vor ihr, wenn ich ihr sage, dass ich schwanger bin?

Auch wenn es mir grundlegend eigentlich nicht "passt" rede ich weder mit unser Familie, noch unseren Freunden (wir haben den selben Freundeskreis) über die Schwangerschaft, ich hatte die letzten 10Wochen nur Panik es meiner Schwester zu sagen, nun habe ich es ihr gesagt und weine nur noch mehr.

Mit meinem Mann "streite" ich mich auch immer mehr, weil er meint ich soll an das Baby und unsere Familie denken. Das weinen kann dem Baby auch nicht gut tun...
 
Hier noch einmal die "Fragenstellerin".

Ich möchte nur noch mal darauf hinweisen, dass zwischen den Zeitpunkt, an dem es meine Eltern erfahren haben und dem Zeitpunkt an dem es meine Schwester erfahren hat, 2Stunden lagen. Meine Eltern waren da SELBSTVERSTÄNDLICH nicht mehr mit anwesend. (Ich gebe gerne zu, dass ich das so explizit nicht geschrieben habe).

Als ich es ihr gesagt habe, waren lediglich sie, unsere Männer und ich anwesend.

Was ja auch unerheblich ist, denn das hätte ja noch warten können.
Du bist der Meinung "das muss sofort und heute raus..."

Sagen musste ich es ihnen, da wir einerseits Geburtstag/Männertag feiern wollten und ich Angst hatte, dass sie bei der Tatsache, dass ich nichts getrunken hätte selbst darauf gekommen wären.

Wirklich?
Ich trinke z.B. mal was und ein anderes Mal nicht... Mich fragt keiner.
Aber mal ne Gegenfrage, wenn es dich betreffen würde, mit umgekehrten Vorzeichen... wäre dir das so unter diesen Umständen recht gewesen?
Du wusstest um ihre Gefühlslage, dass sie weinen würde...
Weißt du, du hast sogar an die Tempos gedacht... für mich schon alles etwas bizarr und zu gut vorbereitet...
Und ich denke, wenn sie danach gefragt hätte, wäre es anders und leichter gewesen.
Also ich denke da an eine gewisse Bescheidenheit.

Andererseits rauchen viele (einschließlich Schwester+Schwager) in unsere Familie und ich möchte (auch wenn ich in mehrer Beiträgen gelesen habe, dass ich jetzt noch nicht von einem Baby reden soll) dennoch bzw. gerade jetzt nicht, dass jemand in meiner unmittelbaren Nähe bzw. im gleichen Raum wie ich raucht.

Und?
Hätte man da nicht sagen können, ich vertrage das im Moment nicht, könnt ihr bitte draußen rauchen?
Und wenn dann die gezielte Nachfrage gekommen wäre, wäre doch die rechte Gelegenheit gewesen etwas zu sagen, denke ich...

Dann eine (ernstgemeinte und nicht trotzige) Frage. Wie hätte ich es ihr sonst sagen sollen? Hätte ich sie "anlügen" sollen, alle Familienfeste und sie ignorieren sollen (hier wieder im Bezug darauf, dass viele in unsere Familie rauchen) und darauf hoffen sollen, dass sie nicht von selbst darauf kommt? Das mein Weg falsch war, ist für mich jetzt auch offensichtlich. Ändern geht nicht mehr, aber könnte ich vielleicht beim (eventuell) nächsten Kind etwas besser machen?

S. oben.
Ich bitte dich, du wirst doch wohl jetzt nicht so lange warten wollen bis zum nächsten Kind... Und du wirst doch wohl die Größe haben, notfalls über deine Eltern den Kontakt zu deiner Schwester zu suchen und ihr alles erklären...


Ab welchen Punkt kam es eigentlich überheblich rüber?
Warum waren die Taschentücher falsch? Das war das, was sie zuerst gegriffen bzw. benutz hat...

Aber wirklich, feinfühlig bist du wirklich nicht oder ist das echte Naivität? 😉
Weißt du, hier kennt dich niemand, daher kann man nur nach Worten sich ein Bild machen.
Wie gesagt, tausche die Rollen mal gedanklich.

Und nur um das klar zu Stellen (auch wenn es eigentlich nichts an der Situation ändert) meine Mann und ich sind die mit den "besseren" Berufen und Schulabschlüssen und auch wenn keiner Sagen kann, was die Zukunft bringt, denke ich doch nicht, dass wir demnächst von Hartz4 leben werden.

Siehst du! Genau das würde ich nicht als Bescheidenheit werten... 🙂
Ich kenne Ingenieure, die in Hartz sind, einen Politikwissenschaftler neulich im Fernsehen... 😀
Frühere Millionäre. Also, wenn du in Rente bist, dann kannst du das behaupten. Und gerade dann wird es zukünftig so sein. Ich fürchte bei vielen.

Und selbst wenn es so wäre, ist es ziemlich dreist deswegen gleich schlechte Elterneigenschaften vorauszusagen. Entschuldigung, wenn ich düsen Punkt missverstanden habe, hier habe ich mich persönlich nur etwas angegriffen gefühlt.

Ich habe den Vergleich anders verstanden, doch im Grundsatz hast du Recht. Hartz Empfänger müssen nicht schlechte Eltern sein. Völlig richtig.

Dennoch bedanke ich mich für die vielen Antworten und würde mich freuen wenn mir auf diesen Text ebenfalls nocheinmal geantwortet wird.

Gerne,
Bitte schön...
🙂 :blume:
 
Kaum zu fassen wieviele richtig bösartige hämische hässliche Beiträge der TE entgergengeschleudert werden hier!


Die Aktion mit den nTaschentüchern war jetzt nicht so toll, aber ich kann mir gut vorstellen, wie schwer es für die TE war, ihrer Schwester das zu erzählen, wohlwissend, dass die Reaktion alles andere als erfreut sein wird.


Aber egal wie und wann sie schwanger geworden wäre, wie und wann sie dies ihrere Schwester erzählt hätte, es wäre kein Unterschied.

Die Schwester gönnt ihr das Kind nicht.

Wie bitte sollte man da sensibler rangehen ihr das mal zu sagen?!

Natürlich ist das für dsie Schwester schlimm, aber dadurch darf man doch nicht der TE und dem Rest der Familie untersagen sich zu freuen!


Und JA, es ist ein Wunder, ein großes Glück, schwanger zu werden. Und es ist auch normal, dass die ganze Familie ausflippt vor Freude!
(allein was hierzu schon boshafte Antworten kamen)


Vielleicht sollte auch die Schwester und Schwager etwas weniger ichbezogen denken und wenigstens einen gewissen Anstand wahren.


Aber die TE hier in so vielen Beiträgen so anzumachen, unmöglich!
 
Dann eine (ernstgemeinte und nicht trotzige) Frage. Wie hätte ich es ihr sonst sagen sollen?
Behutsamer, eher ernst, in erster Linie auf sie und ihren Kummer wegen der Kinderlosigkeit eingehend, nicht vor Freude ausflippend, sondern in Worten (und nicht durch Bereitlegen von Taschentüchern) vorwegnehmend, dass sie sich vielleicht nicht mit dir freuen kann und du das verstehst. Du hättest auch sagen können, dass du ihr von ganzem Herzen wünschst und ihr alle Daumen drückst, dass ihre Kinderwunschbehandlung auch bald erfolgreich ist. Aber das wünschst du ihr ja auch gar nicht; denn dann würdest du ja nicht mehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.

Warum waren die Taschentücher falsch? Das war das, was sie zuerst gegriffen bzw. benutz hat...
Du hast damit gezeigt, dass du von Anfang an genau wusstest, dass sie die Nachricht nur traurig machen würde, und hast mit deiner Taschentuch-Aktion den Eindruck erweckt, dich schon im Voraus an ihrer Trauer zu weiden. Herrschaftswissen nach dem Motto: "So, ich weiß etwas, was du noch nicht weißt und ich werde es dir so freudestrahlend vor den Kopf knallen, dass es dich sehr verletzen und du gleich losheulen wirst." Einfach widerlich. Wenn sie anfing zu heulen, konntest du immer noch ein Taschentuch herausrücken. Das wäre früh genug gewesen.

Und nur um das klar zu Stellen (auch wenn es eigentlich nichts an der Situation ändert) meine Mann und ich sind die mit den "besseren" Berufen und Schulabschlüssen
Auch dieser Satz ist sehr bezeichnend für deine innere Haltung. Du konkurrierst extrem mit deiner Schwester und da ist dir jedes Mittel recht[...] Stolz kann man nur auf eine Leistung sein, aber nicht auf etwas, was einem mehr oder weniger von der Natur zugefallen ist. [...]

Sei dankbar, etwas bescheidener und mach's in Zukunft 'ne Nummer kleiner, dann klappt's auch mit der Schwester!
 
Zuletzt bearbeitet:
Kaum zu fassen wieviele richtig bösartige hämische hässliche Beiträge der TE entgergengeschleudert werden hier!
Eine Schwangere ist deswegen keine Heilige, kein besserer Mensch als andere und hat keinen Freibrief für Rücksichts- und Taktlosigkeit. Ich verstehe, dass man sich über eine Schwangerschaft freut, aber warum muss man eigentlich gleich vor Freude "ausflippen"? Völlig übertrieben. Reine Selbstbeweihräucherung. Es macht im Übrigen sehr wohl einen Unterschied, wie man jemand so etwas beibringt, von dem man genau weiß, dass er sich nicht darüber freuen kann. Und das darf man der euphorischen jungen Dame auch ganz offen sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Schwangere ist deswegen keine Heilige, kein besserer Mensch als andere und hat keinen Freibrief für Rücksichts- und Taktlosigkeit. Und das darf man ihr auch ganz offen sagen.

Ja was soll sie denn machen?!

Die Schwangerschaft totschweigen bis dann die Schwangerschaft der Schwester eintritt, die dann natürlich gefeiert werden darf und bei der Schwester dann etwas ganz Wundervolles ist?

Die TE kann musste es ihr doch sagen. Und sie kann nichts dafür, dass die Schwester nicht schwanger wird. Aber sowohl die Schwester wie auch ihr gönnt ihr die Freude auf ihr Baby nicht. Da fehlen mir echt die Worte.

Auch die Schwester und der Schwager haben in meinen Augen hässlich reagiert. Auch wenn sie noch nicht schwanger ist, sollten sie der TE es gönnen. Oder soll diese aus Rücksicht kinderlos bleiben bis die Schwester ein Kind hat?!

Und sensibel kann man manche Dinge nicht sagen weil sie den anderen treffen, egal wie man es sagt.
 
Die TE kann musste es ihr doch sagen. Und sie kann nichts dafür, dass die Schwester nicht schwanger wird. Aber sowohl die Schwester wie auch ihr gönnt ihr die Freude auf ihr Baby nicht. Da fehlen mir echt die Worte.
Mir fehlen eher die Worte, was die mangelnde Empathie gegenüber der kinderlosen Schwester betrifft. Man kann sich auch auf die Geburt eines Babys freuen, ohne diese Freude gerade gegenüber ungewollt kinderlosen Menschen, die sehr darunter leiden, so zur Schau zu stellen. Wenn man dies kritisiert, hat dies mit Missgunst nichts zu tun.

Als ich ein Baby war, ist meine Mutter bewusst nicht mit dem Kinderwagen am Haus einer anderen Frau vorbeigefahren, von der sie wusste, dass diese nahezu gleichzeitig eine Totgeburt erlitten hatte. Sie wollte, soweit sie es beeinflussen konnte, nicht dazu beitragen, dass die Frau durch Konfrontation mit dem Babyglück anderer immer noch trauriger wurde. Sie war nicht stolz darauf, sondern einfach nur dankbar dafür, dass sie ein gesundes Baby bekommen hatte. Vor Freude ausgeflippt ist sie nur gegenüber Personen, von denen sie genau wusste, dass diese sich auch mit ihr freuen konnten. Es geht also auch anders, wenn man nicht nur um sich selbst kreist, sondern außerdem ein bisschen Herz für andere besitzt.
 
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