Hier noch einmal die "Fragenstellerin".
Ich möchte nur noch mal darauf hinweisen, dass zwischen den Zeitpunkt, an dem es meine Eltern erfahren haben und dem Zeitpunkt an dem es meine Schwester erfahren hat, 2Stunden lagen. Meine Eltern waren da SELBSTVERSTÄNDLICH nicht mehr mit anwesend. (Ich gebe gerne zu, dass ich das so explizit nicht geschrieben habe).
Als ich es ihr gesagt habe, waren lediglich sie, unsere Männer und ich anwesend.
Was ja auch unerheblich ist, denn das hätte ja noch warten können.
Du bist der Meinung "das muss sofort und heute raus..."
Sagen musste ich es ihnen, da wir einerseits Geburtstag/Männertag feiern wollten und ich Angst hatte, dass sie bei der Tatsache, dass ich nichts getrunken hätte selbst darauf gekommen wären.
Wirklich?
Ich trinke z.B. mal was und ein anderes Mal nicht... Mich fragt keiner.
Aber mal ne Gegenfrage, wenn es dich betreffen würde, mit umgekehrten Vorzeichen... wäre dir das so unter diesen Umständen recht gewesen?
Du wusstest um ihre Gefühlslage, dass sie weinen würde...
Weißt du, du hast sogar an die Tempos gedacht... für mich schon alles etwas bizarr und zu gut vorbereitet...
Und ich denke, wenn sie danach gefragt hätte, wäre es anders und leichter gewesen.
Also ich denke da an eine gewisse Bescheidenheit.
Andererseits rauchen viele (einschließlich Schwester+Schwager) in unsere Familie und ich möchte (auch wenn ich in mehrer Beiträgen gelesen habe, dass ich jetzt noch nicht von einem Baby reden soll) dennoch bzw. gerade jetzt nicht, dass jemand in meiner unmittelbaren Nähe bzw. im gleichen Raum wie ich raucht.
Und?
Hätte man da nicht sagen können, ich vertrage das im Moment nicht, könnt ihr bitte draußen rauchen?
Und wenn dann die gezielte Nachfrage gekommen wäre, wäre doch die rechte Gelegenheit gewesen etwas zu sagen, denke ich...
Dann eine (ernstgemeinte und nicht trotzige) Frage. Wie hätte ich es ihr sonst sagen sollen? Hätte ich sie "anlügen" sollen, alle Familienfeste und sie ignorieren sollen (hier wieder im Bezug darauf, dass viele in unsere Familie rauchen) und darauf hoffen sollen, dass sie nicht von selbst darauf kommt? Das mein Weg falsch war, ist für mich jetzt auch offensichtlich. Ändern geht nicht mehr, aber könnte ich vielleicht beim (eventuell) nächsten Kind etwas besser machen?
S. oben.
Ich bitte dich, du wirst doch wohl jetzt nicht so lange warten wollen bis zum nächsten Kind... Und du wirst doch wohl die Größe haben, notfalls über deine Eltern den Kontakt zu deiner Schwester zu suchen und ihr alles erklären...
Ab welchen Punkt kam es eigentlich überheblich rüber?
Warum waren die Taschentücher falsch? Das war das, was sie zuerst gegriffen bzw. benutz hat...
Aber wirklich, feinfühlig bist du wirklich nicht oder ist das echte Naivität? 😉
Weißt du, hier kennt dich niemand, daher kann man nur nach Worten sich ein Bild machen.
Wie gesagt, tausche die Rollen mal gedanklich.
Und nur um das klar zu Stellen (auch wenn es eigentlich nichts an der Situation ändert) meine Mann und ich sind die mit den "besseren" Berufen und Schulabschlüssen und auch wenn keiner Sagen kann, was die Zukunft bringt, denke ich doch nicht, dass wir demnächst von Hartz4 leben werden.
Siehst du! Genau das würde ich nicht als Bescheidenheit werten... 🙂
Ich kenne Ingenieure, die in Hartz sind, einen Politikwissenschaftler neulich im Fernsehen... 😀
Frühere Millionäre. Also, wenn du in Rente bist, dann kannst du das behaupten. Und gerade dann wird es zukünftig so sein. Ich fürchte bei vielen.
Und selbst wenn es so wäre, ist es ziemlich dreist deswegen gleich schlechte Elterneigenschaften vorauszusagen. Entschuldigung, wenn ich düsen Punkt missverstanden habe, hier habe ich mich persönlich nur etwas angegriffen gefühlt.
Ich habe den Vergleich anders verstanden, doch im Grundsatz hast du Recht. Hartz Empfänger müssen nicht schlechte Eltern sein. Völlig richtig.
Dennoch bedanke ich mich für die vielen Antworten und würde mich freuen wenn mir auf diesen Text ebenfalls nocheinmal geantwortet wird.