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Selbst-Optimierung auf Teufel-komm-raus...

Acromantula74

Sehr aktives Mitglied
...oder: nur eine schlanke und durchtrainierte Frau ist eine wertvolle Frau? 😕

Ich beisse mich ja nun schon ewig lange mit der Thematik "Gewicht" rum.
Das Problem ist bei mir rein kosmetisch, ich hab auf 1,56 m immer so um die 77 kg und trage Kleidergröße 42 – 44, je nachdem, ob ich mal ein paar Pfunde runter hab oder wie die Klamotten ausfallen.

Ich bin – laut meinem Hausarzt – bis auf einen Vitamin D-Mangel kerngesund, bewege mich gern draußen, werde geschätzt, wie ich bin, aber trotzdem plagt mich das Thema unterschwellig irgendwie permanent. 🙁

Leider ist es durch regelmäßiges Schreiben und Lesen in einem Abnehmforum schlimmer geworden und ich hab auch ein paar Freundinnen, die diesen sog. „Female Fitness Models“ nacheifern, bei denen es nicht mehr reicht, einfach nur normal schlank zu sein, sondern bei denen eine Frau auch bitte einen muskulösen Sixpack haben muss.

Und ich arbeite mich immer und immer wieder an der Thematik ab, zähle Kalorien, wiege mich dauernd, falle regelmäßig auf Verträge im Fitness-Studio rein, obwohl ich weiss, dass sowas bei mir ein Strohfeuer ist und es am Anfang Spass macht, die „Neu-Lust“ aber dann schnell nachlässt… weil es viel schöner ist, mit dem Rad durch den Wald zu düsen, als beim „Indoor-Cycling“ auf der Stelle zu treten und sich von der Kursleiterin anbrüllen zu lassen.
Vor 4 Wochen hab ich mich auf ein Programm eines Fitness-Studios eingelassen „Feel the Power“ – dauert 8 Wochen, kostet 50 € und man schließt einen „Vertrag“ mit einem Trainer über eine bestimmte Anzahl an Pfunden, die man verliert und eine bestimmte Menge Körperfett, die man verliert. Dazu bekommt man Ernährungspläne, muss mindestens 2 mal pro Woche in diesem Studio trainieren und muss mindestens 2 Eiweiss-Shakes pro Woche konsumieren (die extra zu zahlen sind).
Die ersten 2 Wochen hab ich das motiviert mitgemacht, hab auch 2 kg verloren, dann kam mir eine Bronchitis in die Quere und außer Frust-Futtern vor dem TV konnte ich nicht viel machen.

Jetzt könnte ich theoretisch wieder einsteigen, aber irgendwie hab ich keine Lust mehr. 🙁 Hab die Woche auch recht wenig Zeit, unser einer Kater hat sich die Pfote verletzt und muss alle 2 Tage zum Verbandwechsel zum Tierarzt…

Und ich denke auch immer öfter „WARUM???“ Warum ist in der heutigen Zeit die Selbstoptimierung SO wichtig? Liegt es an den Medien und an solchem TV-Trash wie „GNTM“? Warum gilt man als Frau inzwischen als schwach und unfähig, wenn man neben Full-Time-Job, Familie und Hausarbeit nicht auch noch eine „Ernährungsumstellung“ (ß lies „Diät“) und ein straffes Sportprogramm durchzieht? Und wie schafft man es, auch mit ein paar Pfunden mehr selbstbewusst zu sein und zu sagen „Hey, ich genieße mein Leben auch mit Übergewicht und wenn mir nach einer Pizza ist, dann ess ich die einfach?“
 
..

Und ich denke auch immer öfter „WARUM???“ Warum ist in der heutigen Zeit die Selbstoptimierung SO wichtig?


Weil DU sie FUER DICH zu etwas wichtigem machst.
Mir geht diese "selbstoptimierung" sowas von am hintern vorbei...
Vielleicht weil ich auch einfach andere, wichtiger dinge zu tun habe (kinder, mann, tiere, 2 jobs, haushalt etc.)
Weil ich genuegend damit zu tun habe zu ueberleben. Nervlich, psychisch, finanziell...
Und weil ich mittlerweile froh waere einfach nur wieder ganz gesund zu sein und mein einfaches, anstrengendes, unaufgeregtes leben einfach leben zu koennen.
Selbstoptimierung ist was fuer leute die sonst nix mit sich und ihrem leben anzufangen wissen - oder die sonst einfach schon alles haben.
 
Ich bin an sich auch ganz gut ausgelastet... 42-Stunden-Job, Partner mit Schichtarbeit, Tiere und der Versuch, meine Depressionen in den Griff zu bekommen.

Trotzdem kann man sich dem Ganzen m.E. nicht entziehen, sondern wird permanent damit konfrontiert - wie in Großbritannien mit diesen Plakaten Beach-Body-Shitstorm: Der oder mit der Berichterstattung der Presse über GNTM.
 
...........
Trotzdem kann man sich dem Ganzen m.E. nicht entziehen, sondern wird permanent damit konfrontiert ...

Man kann sich dem entziehen, indem man nicht in Abnehmforen schreibt, sich keine entsprechenden Zeitschriften kauft, nicht GNTM schaut. Sich einfach für das Thema nicht interessiert.

Ich habe davon noch gar nichts mitbekommen.
Aber selbst wenn, würde ich da nicht drauf anspringen.

Acro, du bist gesund und sportlich, da sollten dir 2 Kg mehr oder weniger nicht den Spaß am Leben verderben.
Statt eine Radtour zu genießen, lässt du dich auf dieses Fitnessprogramm ein und ziehst dir auch noch die teuren Shakes rein.
Lass dich doch von den „Freundinnen“ nicht so manipulieren.
Du hast doch deinen eigenen Kopf.🙂
 
Guten Morgen!

Ich seh das so ähnlich wie mein Vorposter.

Du musst zuerst einmal herausfinden, was du eigentlich willst. Deiner Schilderung nach bringt dir Kalorienzählen und ins Fitnessstudio gehen keine Freude. Willst du das wirklich tun?

Ich glaube: nein. Ich habe das Gefühl, du bist "eigentlich" ganz glücklich in deinem Körper, oder? Trotzdem machst du diese ganzen Sachen, weil du denkst, "die Gesellschaft" verlangt das von dir.
Aber das ist nicht so, wirklich. Das ist nur in deinem Kopf.

Wenn du herausgefunden hast, was DU wirklich möchtest, was für eine Art Leben du führen möchtest, unabhängig davon, was du denkst, dass andere Leute von dir erwarten, dann kannst du anfangen, dein Umfeld so zu gestalten, dass es dir hilft, statt gegen dich zu arbeiten. Im Moment machst du mit vollem Bewusstsein total viele Dinge, die dich eigentlich unglücklich machen. Du umgibst dich mit Leuten, die völlig andere Werte haben als du, du vergleichst dich mit anderen, du verbringst deine Freizeit mit Dingen, die dir nicht gefallen und gibst dafür sogar noch Geld aus..
Wie wäre dein ideales Umfeld? Erlaub dir mal ein wenig zu träumen. Vielleicht eins, in dem es gar keine Abnehm-Foren gibt und keine Hochglanzmagazine mit Fotos von dünnen Frauen. Und dann versuch, dein wirkliches Umfeld diesem Idealbild anzugleichen. Du wirst die Abnehm-Foren und die Hochglanzmagazine nicht abschaffen können, aber du kannst daran arbeiten, sie aus deinem Kopf und deinem Leben zu verbannen. Du MUSST dir diese Sachen nicht anschauen 🙂 Es ist okay, wenn du dich dafür nicht interessierst.

Nochmal: diese Zwänge existieren nur in deinem Kopf. Niemand kann machen, dass du dich schlecht und minderwertig fühlst, wenn du nicht auf irgendeinem unterbewussten Level zustimmst.

Natürlich, die normale Umgebung, die die meisten Menschen so haben, begünstigt ein solches Denken sehr, das streite ich nicht ab. Klar, man wird ständig damit konfrontiert. Du genauso wie ich - aber im Gegensatz zu dir schenke ich diesen Dingen einfach keine Beachtung, wenn sie mich nicht interessieren. Ich geh einfach weiter zur nächsten Nachricht. Ich halte mich nicht damit auf und überlege mir "welche Parallelen könnte ich jetzt zu meinem Leben, zu meinem Körper ziehen?"
 
Ach ja - hab mir grad deinen Link angeschaut.. das hier ist auch eine sympathische Art, damit umzugehen:
Zwei junge Frauen etwa fotografierten sich im Bikini vor einem der Plakate und versahen das Bild mit dem Kommentar: „So bekommt man einen Bikini-Body: Zieh einfach einen Bikini an!“. Ein andere Kritzelei lautet: „Wenn mein Körper an einem Strand ist, ist es ein Strandkörper. Vielen Dank.“
 
Verdient man etwa an dir Geld, wenn du mit dir zufrieden bist? Nein. Also muss ein Zustand chronischer Unzufriedenheit erschaffen werden, damit du konsumierst und konsumierst und dann nochmal konsumierst, indem du Geld ausgibst für Diätprodukte, Fitnessprogramme, Schönheitschirurgen, die blödsinnigsten Gerätschaften, die deine Pfunde schmelzen lassen und was weiß ich nicht noch alles. Das ist auch schon alles. So funktioniert unser Wirtschaftssystem. Du musst Geld da reinpumpen und wenn du glücklich und mit dir im Reinen bist, tust du das nun mal nicht. Und weil bei Frauen immer noch mehr Wert auf das Aussehen gelegt und sie generell etwas kritischer mit sich ins Gericht gehen, funktioniert das nun mal bei uns am besten.

Du schreibst selbst, dass du von deinem Umfeld angenommen wirst, wie du bist. Das sagt doch schon alles. Du bist in diesem Kreislauf gefangen, der fernab jeder Realität ist. Es gibt keine guten Gründe, dich nicht anzunehmen wie du bist. Du bist gesund und dein Umfeld akzeptiert dich so wie du bist.

Man kann sich dem Einfluss bis zu einem gewissen Grad schon entziehen. Weniger Trash-TV, weniger Frauenzeitschriften, weniger Zeit mit den dem Optimierungswahn unterlegenen Freundinnen verbringen. Weniger vergleichen. Lenk deinen Blick auf dich und dein Wohlbefinden, was dir Spaß macht, wann du dich wie wohlfühlst und lerne am besten dich so zu akzeptieren, wie du bist. Es geht nur um das Geld, dass du ausgibst, indem du mit dir unzufrieden bist. Sich das vor Augen zu führen, wirft ein anderes Licht auf den Selbstoptimierungswahn, denke ich.
 
Hallo Du,

der einzige Grund, der mir jetzt einfallen würde, warum Du abnehmen solltest, ist ein erhöhtes gesundheitliches Risiko, welches mit Deinem Gewicht einhergeht. Dein BMI ist über 31. Damit liegst Du im Übergangsbereich von starkem Übergewicht zu Adipositas.
Du bist im Moment "gesund". Wenn aber irgendwo Fettablagerungen in den Aterien vorhanden sind, wird Dein Hausarzt sie erst dann erkennen, wenn es zu spät ist.

Du musst nicht so viel abnehmen, dass Du eine Model-Figur hast, aber gut wäre es, Dein Gewicht soweit zu reduzieren, dass Dein gesundheitliches Risiko sinkt.
Du musst nicht zwanghaft ins Fitness-Studio gehen, wenn Du das nicht magst. Das hält dauerhaft kein Mensch durch. Ich glaube nicht, dass das gut für Dich ist.
Die Frage ist aber, warum Du aus Frust futterst und ob Du nicht Alternativen für Dich finden kannst, anstatt zu essen etwas anderes zu tun und ob Du Deine Ernährung nicht schrittweise umstellen kannst.
Die Hauruck-Diäten helfen nicht. Langsames reduzieren der Kalorien mit Essen, was Dir Spaß macht, kann Dir helfen.
Wenn Du gerne Rad fährst, dann mach das zusätzlich.

Niemand erwartet, dass Du abnimmst, dass Du eine Model-Figur hast.
Wenn Dir Deine zukünftige Gesundheit nicht so wichtig ist, dann belasse alles so wie es ist, aber wenn ich Du meine Freundin wärest, würde ich mir Sorgen um Dich machen.

In erster Linie solltest Du aber nur abnehmen, wenn Du das für Dich möchtest. Nicht für andere.
 
...oder: nur eine schlanke und durchtrainierte Frau ist eine wertvolle Frau? 😕

Ich beisse mich ja nun schon ewig lange mit der Thematik "Gewicht" rum.
Das Problem ist bei mir rein kosmetisch, ich hab auf 1,56 m immer so um die 77 kg und trage Kleidergröße 42 – 44, je nachdem, ob ich mal ein paar Pfunde runter hab oder wie die Klamotten ausfallen.

Ich bin – laut meinem Hausarzt – bis auf einen Vitamin D-Mangel kerngesund, bewege mich gern draußen, werde geschätzt, wie ich bin, aber trotzdem plagt mich das Thema unterschwellig irgendwie permanent. 🙁

Leider ist es durch regelmäßiges Schreiben und Lesen in einem Abnehmforum schlimmer geworden und ich hab auch ein paar Freundinnen, die diesen sog. „Female Fitness Models“ nacheifern, bei denen es nicht mehr reicht, einfach nur normal schlank zu sein, sondern bei denen eine Frau auch bitte einen muskulösen Sixpack haben muss.

Und ich arbeite mich immer und immer wieder an der Thematik ab, zähle Kalorien, wiege mich dauernd, falle regelmäßig auf Verträge im Fitness-Studio rein, obwohl ich weiss, dass sowas bei mir ein Strohfeuer ist und es am Anfang Spass macht, die „Neu-Lust“ aber dann schnell nachlässt… weil es viel schöner ist, mit dem Rad durch den Wald zu düsen, als beim „Indoor-Cycling“ auf der Stelle zu treten und sich von der Kursleiterin anbrüllen zu lassen.
Vor 4 Wochen hab ich mich auf ein Programm eines Fitness-Studios eingelassen „Feel the Power“ – dauert 8 Wochen, kostet 50 € und man schließt einen „Vertrag“ mit einem Trainer über eine bestimmte Anzahl an Pfunden, die man verliert und eine bestimmte Menge Körperfett, die man verliert. Dazu bekommt man Ernährungspläne, muss mindestens 2 mal pro Woche in diesem Studio trainieren und muss mindestens 2 Eiweiss-Shakes pro Woche konsumieren (die extra zu zahlen sind).
Die ersten 2 Wochen hab ich das motiviert mitgemacht, hab auch 2 kg verloren, dann kam mir eine Bronchitis in die Quere und außer Frust-Futtern vor dem TV konnte ich nicht viel machen.

Jetzt könnte ich theoretisch wieder einsteigen, aber irgendwie hab ich keine Lust mehr. 🙁 Hab die Woche auch recht wenig Zeit, unser einer Kater hat sich die Pfote verletzt und muss alle 2 Tage zum Verbandwechsel zum Tierarzt…

Und ich denke auch immer öfter „WARUM???“ Warum ist in der heutigen Zeit die Selbstoptimierung SO wichtig? Liegt es an den Medien und an solchem TV-Trash wie „GNTM“? Warum gilt man als Frau inzwischen als schwach und unfähig, wenn man neben Full-Time-Job, Familie und Hausarbeit nicht auch noch eine „Ernährungsumstellung“ (ß lies „Diät“) und ein straffes Sportprogramm durchzieht? Und wie schafft man es, auch mit ein paar Pfunden mehr selbstbewusst zu sein und zu sagen „Hey, ich genieße mein Leben auch mit Übergewicht und wenn mir nach einer Pizza ist, dann ess ich die einfach?“


Oh wie ich Dich verstehe! Ich finde es zum Kotzen und rational weiß ich wie falsch dieses Über-Ideal unserer Gesellschaft ist... diese immer schlimmer werdende Oberflächlichkeit in der Beurteilung anderer und gleichzeitig der eigene Narzissmus vieler, widern mich so unglaublich an und machen mich einfach traurig. Ich frage mich oft wo denn das alles noch hinführen soll? Wo bleibt die Menschlichkeit und der wirkliche Wert einer Person?

Dennoch kann auch ich dem Druck nicht standhalten. Ich bin dank dessen seit vielen Jahren komplett essgestört, quäle mich ständig, hungere... oft hatte ich schon Idealgewicht, was aber dank meiner Veranlagung und einer gravierenden Stoffwechselstörung für mich härteste Arbeit und nur mit extremem hungern und einschränken zu erreichen war/ist. Das kann man einfach nicht auf Dauer durchhalten. Und wenn dann die Kraft am Ende ist und ich auch nur ein bisschen normaler esse, nehme ich sofort rasend schnell zu. Dann fühle ich mich komplett verkehrt, wertlos, schäme mich unendlich, meine widerlich auszusehen, schlagartig für keinen Mann mehr attraktiv zu sein etc. Ich traue mich nicht einmal mehr mich zu zeigen. Dabei habe ich jetzt auch kein massives Übergewicht.

Der Druck auf uns Frauen ist wirklich extrem geworden... uns wird suggeriert absolut wertlos und unattraktiv zu sein, sobald wir nicht die Idealfigur haben. Man höre sich nur mal an wie auch in Medien über jeden weiblichen VIP hergezogen wird, sobald sie mal nur bei einer normalen Figur, statt des gewünschten Model-Körpers ankommt. Oder wie herablassend und entwertend Kommentare im Internet unter Fotos oder Youtube Videos von Frauen mit ein paar Kilos zu viel auf den Rippen haben, sind. Es muss nichtmal so sein, dass man sich selbst durch Übergewicht für wertlos/unattraktiv halten würde, sondern es ist ja tatsächlich so, dass einer Frau die nicht schlank ist jede Menge Respektlosigkeit und sogar übelste Beschimpfungen von Fremden dafür entgegen strömen, dass sie schlechtere Karrierechancen hat etc. Unbedingt dem Ideal entsprechen zu müssen hat also sogar schon viel mit der Angst vor unseren Mitmenschen und deren verletzenden Reaktionen/Behandlungen zu tun.

Am Samstag muss ich zu einer großen Geburtstagsfeier und da ich in letzter Zeit zugenommen hatte und mich unendlich dafür schäme und Angst vor den Verurteilungen habe, faste ich nun 10 Tage lang vorab. Ich weiß sehr genau, dass das eigentlich keine Diätmethode ist. Aber ich stehe einfach unter diesem riesigen Druck und dieser Angst mich den anderen Menschen dort nicht so "unperfekt" zeigen zu können. Am liebsten würde ich mich verstecken, nur wegen ein paar Kilos mehr. So krass ist der Druck auf uns Frauen geworden. Ich weiß dass, zum Glück (!!!!) nicht jede Frau so heftig davon beeinflusst wird wie ich und einige auch genug Selbstwert haben um komplett über der gesellschaftlichen Erwartungshaltung zu stehen. Aber ich fürchte vielen anderen geht es eben doch auch wie mir. :wein:
 
...oder: nur eine schlanke und durchtrainierte Frau ist eine wertvolle Frau? 😕

Hallo Acro,

wer sagt so etwas? 😕 Ich nehme an, nur du dir selbst - wie das ja häufig so ist wenn es bei Frauen um dieses Thema geht.

Ansonsten: Es ist kein Verbrechen das Beste aus sich zu machen und wer sich damit gut fühlt, hat etwas erreicht. Aber "Optimierung" klingt schon ein bißchen danach, als würde man eine Maschine justieren.
Pass bitte auf, dass du den Bogen nicht überspannst.
 

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