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Eigene Schuld - fremde Schuld

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in welchem Vers soll denn etwa stehen von einer Stadt, die vom Meer verschlungen wird? Und Du meinst wirklich, dass jeder Ereignisse über einen Zeitraum von 250 Jahre bis in Details voraussagen kann? Wem willst Du das denn weismachen? 🙄
Welche Details? Die daß eine Seemacht, die von See aus unangreifbar ist, über einen (bereits unter Wasser vorhandenen und nur zusätzlich aufgeschütteten) Damm von Land her erobert werden würde, nachdem die Landseite bereits erobert war? Das hätte jeder Eroberer so gemacht der auch einen Funken Ahnung von Militärstrategie hatte. Sogar 250 Jahre vorher schon, denn an der Topographie hat sich über die ganze Zeit nichts verändert. Das war damals allgemeingültiges Dummerles-Wissen. Echte Prophetie ist was anderes als Dummerles-Wissen festzuhalten, nur damit hinterher jemand damit protzen konnte und behaupten: hab ich doch immer schon gesagt.
https://daskraut.wordpress.com/2011/07/08/tyros/#more-5
 
Deine Quelle ist so oberflächlich wie falsch.
Die reiche Handelsstadt Tyrus wurde zerstört und ist seit dem nicht mehr existent. Da helfen auch ein paar Fischerhäuser nicht darüber hinweg. Und wenn Deine Quelle etwas genauer die Karte lesen würde, dann würde sie erkennen, dass die Stelle von Alt-Tyrus (leerer Platz in der Mitte der Karte) immer noch unbewohnt ist. Du magst Dich ja täuschen lassen, ich schau lieber genauer hin.

Einer der Fehler Deiner Quelle: "Hesekiel hat prophezeit, dass die Rampe von Nebukadnezar aufgeschüttet werden würde und er hat auch tatsächlich damit angefangen. Aus dem betreffenden Vers geht aber eindeutig hervor, dass er diese Rampe benutzen würde, um Tyros einzunehmen." Das steht nirgends! Warum liest Du nicht den Text im AT selbst?

Nächster Fehler Deiner Quelle: "Dass irgendwann jemand kommen würde und eine Belagerungsrampe aufschütten würde, war vollkommen klar. Ebenfalls klar war, dass Baumaterial aus der Stadt verwendet werden würde, wie in Vers 12 impliziert." Wie soll man Baumaterial aus einer Stadt verwenden, wenn man noch draußen davor steht und sie belagert?

Nächster Fehler Deiner Quelle: "Kornelius Novak behauptet in seinem Buch „Der Gottesbeweis“, dass das eine einmalige Angelegenheit war. Ein Plan, „der seinesgleichen in der Geschichte sucht“ (Seite 16, genau in der Mitte). Er liegt damit grandios falsch, das war eine durchaus gängige Methode, schwer angreifbare Städte anzugreifen. Das sieht man z.B., wenn man sich ansieht, was die Römer später mit Masada gemacht haben. Genau dasselbe, nur ein bisschen grösser und aufwendiger."

Der Vergleich mit Masada ist unbrauchbar, denn Masada wurde lediglich mit Hilfe einer Belagerungsrampe erobert und nicht dem Erdboden gleich gemacht, auch wurden die Steine von Masada nicht ins Meer geworfen.


Und so kann ich Absatz für Absatz Deiner Quelle durchgehen und Ungenauigkeiten sowie Irrtümer feststellen.

Kleiner Tipp: Alexanders „Tyrus-Trick“, Tyrus und biblische Prophetie • Wer Jesus hat, hat das Leben
 
was ist denn gesund bzw. krank? Wie definierst Du das? Was hältst Du für "seelisch-geistig gesund" erforderlich?

Darauf antwortest Du lediglich: "Ein geistig-seelisch gesunder Mensch behauptet nicht krank zu sein, wenn er es nicht ist. Außer er ist ein Faulpelz und will sich vor unangenehmer Arbeit drücken."

Darf ich aus Deiner Antwort entnehmen, dass Du eben die Antwort auf meine Fragen nicht kennst?
Ist ja nicht schlimm. Ich wollte es nur mal verdeutlichen, damit wir uns nicht mißverstehen. Du hältst hier Vorträge über gesund und krank, beurteilst Menschen - aber kannst gesund und krank sowie die Voraussetzungen dafür nicht erklären.

Hältst Du Dich für gesund bzw. angstfrei?
 
Deine Quelle ist so oberflächlich wie falsch.
Die reiche Handelsstadt Tyrus wurde zerstört und ist seit dem nicht mehr existent. Da helfen auch ein paar Fischerhäuser nicht darüber hinweg. Und wenn Deine Quelle etwas genauer die Karte lesen würde, dann würde sie erkennen, dass die Stelle von Alt-Tyrus (leerer Platz in der Mitte der Karte) immer noch unbewohnt ist. Du magst Dich ja täuschen lassen, ich schau lieber genauer hin.
Das ehemalige Alt-Tyrus ist nur deshalb im Moment (noch) nicht wieder bebaut, weil die Archäologen samt dranhängendem Tourismus es verhindern. Auch in Tyrus der real existierenden Großstadt mit 117.000 Einwohnern (!) herrscht inzwischen Platzmangel, wie in jeder wachsenden Stadt. Ohne Tourismus wären die alten Trümmer längst schon geschleift und irgendein Neureicher oder Bauunternehmer hätte wahlweise eine Villa oder einen Hotelkomplex drauf stehen. Und es gibt keinerlei Garantie, daß der momentane Zustand immer so bleiben wird. Auf Luftbildern ist ganz deutlich zu sehen, wie dicht sich die moderne Bebauung schon um die alten Ruinenfelder drängt.
Sollte ich mir eigentlich fast wünschen daß die Tyrusbewohner die Archäologie in den Wind schießen und das Gebiet neu bebauen, denn spätestens dann würden alle Gott- und Hesekielgläubigen dumm dreinschauen.

Nächster Fehler Deiner Quelle: "Dass irgendwann jemand kommen würde und eine Belagerungsrampe aufschütten würde, war vollkommen klar. Ebenfalls klar war, dass Baumaterial aus der Stadt verwendet werden würde, wie in Vers 12 impliziert." Wie soll man Baumaterial aus einer Stadt verwenden, wenn man noch draußen davor steht und sie belagert?
Dir scheint nicht klar zu sein, daß es zwei Stadtteile gab, die "Außenstadt" auf der Landseite, die zuerst erobert wird, und das besonders gut gesicherte Stadtzentrum auf der Insel, das man nur über den Damm erreichen konnte, denn gegen Angriffe von Seeseite her war die Inselstadt gut geschützt. Das Baumaterial für den Damm stammte von der landseitigen Bebauung, die zuerst erobert wurde (von Alexander, nicht von Nebukadnezar). Heute sind Insel und Festland über einen breiten Streifen aufgeschüttetes Land miteinander verbunden, die Insel ist deshalb nicht mehr auf Anhieb erkennbar.


Der Vergleich mit Masada ist unbrauchbar, denn Masada wurde lediglich mit Hilfe einer Belagerungsrampe erobert und nicht dem Erdboden gleich gemacht, auch wurden die Steine von Masada nicht ins Meer geworfen.
Wozu sollte sich jemand diese Mühe noch machen, nachdem die Verteidiger vernichtet worden waren? Falls sich wieder irgendein Rebellenhaufen dort eingenistet hätte - und die Römer haben garantiert Wachen zurückgelassen, um das zu verhindern - hätten die Römer einfach wieder über die Rampe angegriffen.
Unlogisch der Gedankengang. Steine wirft man nur mühevoll ins Meer, wenn sich das auch lohnt - weil man einen Damm bauen will. Nur aus Bosheit wirft man den Schutt einer zerstörten Stadt nicht ins Meer, weil man dadurch einen Wiederaufbau sogar vereinfachen würde, wenn keine Ruinen mehr abzuräumen sind. Das wäre voll kontraproduktiv.
 
Das ehemalige Alt-Tyrus ist nur deshalb im Moment (noch) nicht wieder bebaut, weil die Archäologen samt dranhängendem Tourismus es verhindern. Auch in Tyrus der real existierenden Großstadt mit 117.000 Einwohnern (!) herrscht inzwischen Platzmangel, wie in jeder wachsenden Stadt. Ohne Tourismus wären die alten Trümmer längst schon geschleift und irgendein Neureicher oder Bauunternehmer hätte wahlweise eine Villa oder einen Hotelkomplex drauf stehen. Und es gibt keinerlei Garantie, daß der momentane Zustand immer so bleiben wird. Auf Luftbildern ist ganz deutlich zu sehen, wie dicht sich die moderne Bebauung schon um die alten Ruinenfelder drängt.
Sollte ich mir eigentlich fast wünschen daß die Tyrusbewohner die Archäologie in den Wind schießen und das Gebiet neu bebauen, denn spätestens dann würden alle Gott- und Hesekielgläubigen dumm dreinschauen.

Selbst wenn der alte, unbebaute Platz - der durch die Archäologie bewahrt wird - bebaut würde, so ist doch Tyrus in seiner Pracht endgültig untergegangen und wurde nie wieder hergestellt.

Dir scheint nicht klar zu sein, daß es zwei Stadtteile gab, die "Außenstadt" auf der Landseite, die zuerst erobert wird, und das besonders gut gesicherte Stadtzentrum auf der Insel, das man nur über den Damm erreichen konnte, denn gegen Angriffe von Seeseite her war die Inselstadt gut geschützt. Das Baumaterial für den Damm stammte von der landseitigen Bebauung, die zuerst erobert wurde (von Alexander, nicht von Nebukadnezar). Heute sind Insel und Festland über einen breiten Streifen aufgeschüttetes Land miteinander verbunden, die Insel ist deshalb nicht mehr auf Anhieb erkennbar.

Doch, das ist mir gut bekannt. Nur ist eben Deine Quelle unsauber in der Beschreibung. Man nahm es dort wohl nicht so genau....


Wozu sollte sich jemand diese Mühe noch machen, nachdem die Verteidiger vernichtet worden waren?
Das Gegenteil habe ich auch nicht behauptet. Nur eben ist der Vergleich wegen der Unterschiede unbrauchbar. Und "genau dasselbe", wie Deine Quelle behauptet, stimmt ja wohl dann nicht. Wie ich schon sagte: Deine Quelle arbeitet unsauber und ungenau.

Mich wundert, dass Du die Fehler Deiner Quellen nicht selbst herausfindest.
 
Darauf antwortest Du lediglich: "Ein geistig-seelisch gesunder Mensch behauptet nicht krank zu sein, wenn er es nicht ist. Außer er ist ein Faulpelz und will sich vor unangenehmer Arbeit drücken."
Darf ich aus Deiner Antwort entnehmen, dass Du eben die Antwort auf meine Fragen nicht kennst?
Ist ja nicht schlimm. Ich wollte es nur mal verdeutlichen, damit wir uns nicht mißverstehen. Du hältst hier Vorträge über gesund und krank, beurteilst Menschen - aber kannst gesund und krank sowie die Voraussetzungen dafür nicht erklären.
Hältst Du Dich für gesund bzw. angstfrei?

Ja, bin soweit gesund. (Obwohl langsam in dem Alter wo man so langsam anfängt auseinanderzufallen.) Danke der Nachfrage. Soweit angstfrei dito. Muß ja nicht gerade in einem Getto voller Kriminalität und Epidemien leben, oder unter anderen Umständen die realen Grund für Angst böten. Und für irreale Ängste bin ich ziemlich unempfänglich.
Um so peinlicher wenn andere sich daran festhaften wie Napfschnecken, sowas ist für mich voll das Material zum Fremdschämen. Wenn Leute allen Ernstes an Zombie- oder sonstige Apokalypsen glauben... soll man die dann ernst nehmen oder nur den Kopf drüber schütteln? 🙄
 
Selbst wenn der alte, unbebaute Platz - der durch die Archäologie bewahrt wird - bebaut würde, so ist doch Tyrus in seiner Pracht endgültig untergegangen und wurde nie wieder hergestellt.

Wie viele Städte aus dieser weit zurückliegenden Zeit existieren denn überhaupt noch "in ihrer Pracht" ? Null. Toller Beweis, echt.
 
Doch, das ist mir gut bekannt. Nur ist eben Deine Quelle unsauber in der Beschreibung. Man nahm es dort wohl nicht so genau....

... oder man ging ganz einfach davon aus, daß jeder das bereits weiß und man es nicht nochmal extra durchkauen muß ...
wenn man eine Stadt, die aus Insel- und Landteil besteht, erobern will und von Seeseite das nicht klappt, weil die Stadt auf derartige Überfälle (Piraten) eingerichtet ist, geht es logischerweise nur von Landseite her, ergo erobert man erst die Stadt auf dem Festland und benutzt deren Trümmer, um per Damm an die Insel, das Zentrum, heranzukommen. An Arbeitskräften dafür hat es keinem ernstzunehmendem Feldherrn gemangelt. Simpelste Militärstrategie, könnte sich jedes Kind ausdenken, ist nur eine Sache der Manpower, und Alexander hatte die.
Und daß irgendwann einer wie Alexander kommen würde, mit genug Manpower und dem Willen zur totalen Eroberung, war schon zu Zeiten Hezekiels mühelos absehbar, weil Tyrus mit seinem Reichtum einfach eine Verlockung war und damals jede Stadt irgendwann und irgendwie erobert, zerstört, wieder aufgebaut (oder nicht) und im Fall eines Wiederaufbaus später abermals erobert und zerstört wurde. Manche Stadtruinen wie etwa Troja bestehen aus x Schichten von aufgebauten, zerstörten, aufgebauten, zerstörten Städten. Und immer wieder wurde auf den alten Ruinen neu aufgebaut, bis sich irgendwann die politischen Verhältnisse und Herrschaftsbezirke verlagerten und irgendein Obermotz sich seine neue Residenz woanders baute, so daß die alten Ruinenberge endgültig verfallen konnten.
 
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