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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Häää, da stimmen wir einmal überein! Was ist los mit Dir, Nordrheiner, bist du etwa krank? 😕😀
Dann gute Besserung! 😀
 
Wenn man das differenziert sieht, könnte ich sogar zustimmen.
Also ich kann dazu stehen, nicht alles gerne zu tun, was zu meinem Pflichtprogramm gehört. Ich sehe mich nicht in der Pflicht, dies abzustreiten bzw. zu lügen. Jedoch sehe ich mich auch nicht in der Pflicht jedem ungefragt mitzuteilen, was ich nicht mag. Und ich rede mir auch nicht ein, irgendwas gerne zu machen, wenn ich es nicht gerne mache. Sowas führt nur zu unterdrückten Gefühlen...Krankheiten....
Ich achte meine Pflicht höher ein als das Gefühl etwas gerne zu machen. Pflichterfüllung sowie Leben in Selbstverantwortung können etwas Schönes sein, selbst wenn man unschöne Arbeiten erledigt.

Wirklich? Das funktioniert nur sehr, sehr bedingt. Wenn Pflicht höher als das Gefühl stehen soll, muss man verstehen, warum das so sein soll.
 
Pflicht ist, jeden Tag früh aufzustehen und auf die Arbeit zu gehen, wenn man noch gern zwei Stunden länger im Bett bliebe. Aber der Tag, die Zeit, der Chef, die Arbeit warten nun mal nicht, um so mehr, wenn andere (z. B. Kunden) davon abhängen, daß man selber pünktlich in die Puschen kommt. Das Leben ist kein Ponyhof.
 
Also doch alles nur eine Maschinerie, in der man schuldig wird, wenn man seine Leistung nicht erbringt.

Ja, aber es ist eine Leistung, zu der "ich" auch ja sage.
Das ist es, was Daoga meint mit "das Leben ist kein Ponyhof".

Gibt es keine gleichwertige Alternative, geht Ablehnung in Richtung Lebensverweigerung.
 
Ich denke, wir können uns auf Folgendes einigen: Ohne Leistung nix zu fressen.
Von meiner Leistung hab ich selber ja auch was, weil ich Geld kriege und mir davon was schönes leisten kann. Wenn sich Leistung für mich selber nicht lohnen täte, würde ich auch verweigern. Man lebt schließlich nur einmal und will davon auch was haben.
 
Von meiner Leistung hab ich selber ja auch was, weil ich Geld kriege und mir davon was schönes leisten kann. Wenn sich Leistung für mich selber nicht lohnen täte, würde ich auch verweigern. Man lebt schließlich nur einmal und will davon auch was haben.

Ich denke, dass ein Sozialsystem durchaus wünschenswert und gerecht ist. Jeder Mensch sollte halt wissen, dass sich nichts von selbst erhält.
 
Nehmen wir beispielsweise Deutschland und Japan, denen ja eine heimliche Freundschaft nachgesprochen wird. Die schaffen was.

Natürlich kann man auch nicht jeden verdammen, der nicht das schafft, was Deutschland und Japan geschafft haben.

Zu viele Faktoren.
 
Japan hat zuerst das preussische Gesetzbuch abgeschrieben und dann zur Nazizeit die Rassenideologie übernommen.
Das unkritische Abschreiben hatte böse Folgen für Japan.
Ich würde jedem das Selber-Denken empfehlen. Sicher kann man sich auch selbst irren... aber wer am Ball bleibt bei der Suche nach richtig und falsch, wird auch weiterkommen als der, der nur bequem beim Nachbarn abschreibt.
 
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