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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Für weitere Antworten geschlossen.
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...
Nicht falsch verstehen ich bin sehr wohl dafür das man Entwicklungsländern hilft dafür würde auch ich etwas tun wollen aber eben nicht in Form einer Spende sondern real vor Ort.
Dann hätte ich nämlich ein gutes Gefühl und wirklich geholfen, die Spenden kommen eh nie an wo sie hinsollen.

....wie du schon schreibst es geht uns gut....noch.

Und so verschaffst Du Dir selbst ein gutes Gefühl. Du "willst" ja helfen. Voraussetzung: Wenn-dann....
Ich nenne das Selbsttäuschung.
 
Mit was denn sonst? Ach ja, Hartherzigkeit käme auch noch in Frage.

Kennen wir uns persönlich? Nein! Dann unterlasse bitte diese Unterstellungen, ich bin weder das eine noch das andere, ich teile zu bestimmten Themen nur nicht die Meinung der Allgemeinheit.
 
Und so verschaffst Du Dir selbst ein gutes Gefühl. Du "willst" ja helfen. Voraussetzung: Wenn-dann....
Ich nenne das Selbsttäuschung.

Ich wollte ja helfen in Afrika bei einer chr. Hilfsorganisation Brunnen bohren.
Wurde abgelehnt begründet mit der Aussage ich sei nicht kath. genug nur weil ich nicht heuchlerisch jeden Sonntag in die Kirche renne.

Helfen würde ich gerne, dann aber vor Ort und nicht mit Geld sondern mit meiner Hände Arbeit.
Und nein ich würde es nicht tun des guten Gefühls wegen, sondern weil diese Menschen dringend Hilfe brauchen.

Nicht nur in form von Geld und frommen Sprüchen sondern real und ich täte es sogar ohne Erwartung einer Gegenleistung, naja ein Feldbett wäre nicht schlecht.

Erzähle du mir nicht wie und ob ich helfen wöllte denn im Gegensatz zu dir und deinem Gott würde ich Taten folgen lassen und nicht nur dumm schwätzen.
 
Ich wollte ja helfen in Afrika bei einer chr. Hilfsorganisation Brunnen bohren.
Wurde abgelehnt begründet mit der Aussage ich sei nicht kath. genug nur weil ich nicht heuchlerisch jeden Sonntag in die Kirche renne.

Ich kann kath. Organisationen verstehen, wenn sie keine Atheisten in ihrer Organisation aufnehmen wollen. Zu leicht könnten Aussenstehende dies mißverstehen.

Helfen würde ich gerne, dann aber vor Ort und nicht mit Geld sondern mit meiner Hände Arbeit.
Und nein ich würde es nicht tun des guten Gefühls wegen, sondern weil diese Menschen dringend Hilfe brauchen.

Nicht nur in form von Geld und frommen Sprüchen sondern real und ich täte es sogar ohne Erwartung einer Gegenleistung, naja ein Feldbett wäre nicht schlecht.

Erzähle du mir nicht wie und ob ich helfen wöllte denn im Gegensatz zu dir und deinem Gott würde ich Taten folgen lassen und nicht nur dumm schwätzen.

Lieber Shorn,

wenn ich Dich richtig verstehe, könntest Du Hilfsbedürftigen helfen.
Es gibt genügend Gesellschaften, die nicht katholisch oder christlich aufgestellt sind.

Du willst niemandem, der hilfsbedürftig ist, einen Cent geben und ansonsten würdest Du, tätest Du... Taten folgen lassen.

Dafür muß man noch nicht einmal nach Afrika. Falls man wirklich Hilfsbedürftigen helfen will, finden sich schon seit vielen Jahren hier in Deutschland die verschiedensten Möglichkeiten. Aber bei Dir bleibt es immer noch beim Nichtstun. Jedoch die anderen sind die Heuchler. Da stimmt doch was nicht...

Könnte es sein, dass Du Dir selbst etwas vormachst?

Verstehe diesen Faden nicht als Plattform, Dir oder anderen Menschen Vorwürfe zu machen - und dann angeprangert stehen zu lassen. Das ist überhaupt nicht meine Absicht. Keiner ist fehlerlos. Keiner ist vollkommen. Aber wir belügen uns selbst, wenn wir uns als gute Menschen sehen und nur die anderen sind die Bösen. Mir ist vielmehr sehr wichtig, dass die Gespräche hier dazu führen, dass wir nicht nur andere Menschen sondern auch uns in Frage stellen und darüber nachdenken, wie und was wir zum Guten verbessern können. Mit jeder Frage, mit der ich jemanden in Frage stelle, stelle ich mir selbst die gleiche Frage und überlege, was ich besser machen könnte. Und weil es immer etwas gibt, hören die Fragen auch nie auf. Jedenfalls bei mir ist es so.

LG, Nordrheiner
 
Lieber Shorn,

wenn ich Dich richtig verstehe, könntest Du Hilfsbedürftigen helfen.
Es gibt genügend Gesellschaften, die nicht katholisch oder christlich aufgestellt sind.

Du willst niemandem, der hilfsbedürftig ist, einen Cent geben und ansonsten würdest Du, tätest Du... Taten folgen lassen.

Dafür muß man noch nicht einmal nach Afrika. Falls man wirklich Hilfsbedürftigen helfen will, finden sich schon seit vielen Jahren hier in Deutschland die verschiedensten Möglichkeiten. Aber bei Dir bleibt es immer noch beim Nichtstun. Jedoch die anderen sind die Heuchler. Da stimmt doch was nicht...

Könnte es sein, dass Du Dir selbst etwas vormachst?

Verstehe diesen Faden nicht als Plattform, Dir oder anderen Menschen Vorwürfe zu machen - und dann angeprangert stehen zu lassen. Das ist überhaupt nicht meine Absicht. Keiner ist fehlerlos. Keiner ist vollkommen. Aber wir belügen uns selbst, wenn wir uns als gute Menschen sehen und nur die anderen sind die Bösen. Mir ist vielmehr sehr wichtig, dass die Gespräche hier dazu führen, dass wir nicht nur andere Menschen sondern auch uns in Frage stellen und darüber nachdenken, wie und was wir zum Guten verbessern können. Mit jeder Frage, mit der ich jemanden in Frage stelle, stelle ich mir selbst die gleiche Frage und überlege, was ich besser machen könnte. Und weil es immer etwas gibt, hören die Fragen auch nie auf. Jedenfalls bei mir ist es so.

LG, Nordrheiner


Ich bin immer noch kath. und kein Atheist
In Afrika ist die Not höher, die Menschen ärmer.
Ich gebe sehr Wohl Geld an Hilfsbedürftige (Obdachlose) nur eben nicht in Form von Spenden an Organisationen.
Mit keinem Wort habe ich mich als gut uns andere als böse bezeichnet.

Ich habe mir nie irgendetwas vorgemacht, ich bin Realist und stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden.
Wieso ist der, der bessere Christ der jeden Sonntag brav zur Kirche rennt, hältst du dich für den besseren Christen?

In der BRD gibt es auch viel Not, Leid und Elend aber dennoch würde ich einen Einsatz im Ausland vorziehen denn diesen Menschen fehlen die Elementarsten Dinge sie sind wirklich arm.

Du weißt nichts über meine berufliche Laufbahn, du kennst mich nicht urteilst aber und hältst dich selbst für etwas besseres.
 
Ein kurzer Einwurf zum Thema regelmäßiger Kirchgang:

[FONT=Arial,Helvetica][SIZE=-1] Matthäus Kapitel 6, Vers 5 ff (Bergpredigt - Vom Beten):
"Wenn ihr betet, dann tut es nicht wie die Scheinheiligen! Sie beten gern öffentlich in den Synagogen und an den Straßenecken, damit sie von allen gesehen werden. Ich versichere euch: Sie haben ihren Lohn schon kassiert. Wenn du beten willst, dann geh in dein Zimmer, schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. [...]"

Ich sehe das so wie Shorn: Geldspenden an Organisationen sind nicht zielführend. Man weiß nicht wo das Geld landet, was damit getan wird etc. Vor Ort mit Hand anzulegen hingegen sichert, dass man weiß was, wann, wo, wie und für wen getan wurde. Es muss nicht unbedingt Afrika sein, jeder andere Ort tuts auch, denn es gibt überall genug zu tun.
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Ich bin immer noch kath. und kein Atheist
In Afrika ist die Not höher, die Menschen ärmer.
Ich gebe sehr Wohl Geld an Hilfsbedürftige (Obdachlose) nur eben nicht in Form von Spenden an Organisationen.
Das ist neu. Davon hast du bisher nichts geschrieben oder auch nur angedeutet.

Mit keinem Wort habe ich mich als gut uns andere als böse bezeichnet.
So war aber bisher der Eindruck, den Du vermittelt hast.

Ich habe mir nie irgendetwas vorgemacht, ich bin Realist und stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden.
Wieso ist der, der bessere Christ der jeden Sonntag brav zur Kirche rennt, hältst du dich für den besseren Christen?
Es gibt keinen Wettbewerb im Sinne "wer ist der bessere Christ?" Jedoch gibt es Denk- und Verhaltensweisen, die typisch sind für Christsein und sich von unreligiösem Humanismus unterscheiden.

In der BRD gibt es auch viel Not, Leid und Elend aber dennoch würde ich einen Einsatz im Ausland vorziehen denn diesen Menschen fehlen die Elementarsten Dinge sie sind wirklich arm. OK, einverstanden.

Du weißt nichts über meine berufliche Laufbahn, du kennst mich nicht urteilst aber und hältst dich selbst für etwas besseres.Deine Aussage über mich hast Du Dir aber jetzt aus den Fingern gesogen.

Wenn du katholisch bist, schliesst das Atheismus nicht aus. Auch wenn es in der kath. Kirche Christen gibt, ist sie voll mit Atheisten. Und ob Du Christ bist, ist für mich immer noch völlig unklar. Vielleicht äusserst Du Dich mal klar und deutlich, so lassen sich auch Mißverständnisse vermeiden.

Nebenbemerkung: Es ist richtig, dass man auch als Christ nicht jeden Sonntag in die Kirche rennen muß. Aber alleine schon Deine Formulierung lässt vermuten, dass Du entweder kein Christ bist - oder Deine Probleme mit dem Christsein hast. Du wirst in diese Frage sicherlich noch Licht reinbringen. Weder in dem einen noch in dem anderen Fall verurteile ich Dich. Das stünde mir nicht zu. Nur gehe ich halt den Dingen gerne auf den Grund.

Ich urteile auch nicht über Dich, sondern bilde mir nur meine (vorläufige) Meinung aufgrund der Informationen, die du hier schreibst. Daher stelle ich auch Deine Aussagen in Frage, die mir fragwürdig erscheinen.

LG, Nordrheiner
 
Ein kurzer Einwurf zum Thema regelmäßiger Kirchgang:

[SIZE=-1] Matthäus Kapitel 6, Vers 5 ff (Bergpredigt - Vom Beten):
"Wenn ihr betet, dann tut es nicht wie die Scheinheiligen! Sie beten gern öffentlich in den Synagogen und an den Straßenecken, damit sie von allen gesehen werden. Ich versichere euch: Sie haben ihren Lohn schon kassiert. Wenn du beten willst, dann geh in dein Zimmer, schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. [...]"

Ich sehe das so wie Shorn: Geldspenden an Organisationen sind nicht zielführend. Man weiß nicht wo das Geld landet, was damit getan wird etc. Vor Ort mit Hand anzulegen hingegen sichert, dass man weiß was, wann, wo, wie und für wen getan wurde. Es muss nicht unbedingt Afrika sein, jeder andere Ort tuts auch, denn es gibt überall genug zu tun.
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Finde ich gut, Gesger, dass Du Dich mit dem Thema beschäftigst. Dein Zitat aus der Bergpredigt zielte auf die Un-Sitte der Pharisäer, die u.a. auf den Straßen betend standen, damit sie als besonders fromm gelten. Es hat aber nichts damit zu tun, dass die Gemeinde besonders im Christentum als sehr wichtige Gemeinschaft galt und gilt. "Wenn wir im Licht wandeln, so haben wir Gemeinschaft untereinander" (1. Joh. 1,7).

Weil Gemeinde wichtig war, wurden immer neue Gemeinden gegründet. Die Apostel haben sich nicht damit begnügt, den Menschen "nur" von Jesus Christus zu erzählen. Auch für Jesus Christus war Gemeinde wichtig, denn er sagte (zu Petrus): "Auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen." (Matth. 16, 18). Ist ja auch logisch. Beispiel: Die Überzeugung, dass Schulbildung wichtig ist, führt zur Anmeldung in eine Schule. Inkonsequent ist es, nicht in die Schule zu gehen.

Mir sind schon viele Menschen begegnet, die genau eine solche Formulierung benutzten, wie es bei Shorn zu lesen ist "man muß nicht jeden Sonntag in die Kirche rennen". Keiner von denen, die sich so oder ähnlich äusserten, kannten sich auch nur ein kleines bißchen in der Bibel aus oder hatten Ahnung von dem, was Christsein ausmacht, bzw. was Jesus zur Nachfolge sagte.

Was die Geldspenden betrifft, so machte ich bereits darauf aufmerksam, dass Spenden sammelnde Organisationen geprüft werden und es daher im Internet abrufbare Listen gibt, aus denen hervorgeht, welche Organisationen empfehlenswert sind.

LG, Nordrheiner
 
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