Bin mir nicht ganz sicher, ob das so stimmt. Ich denke, Nordrheiner hatte es ganz korrekt bemerkt, dass unser Staatshaushalt zwar mit 2 Billionen EUR im Minus ist, aber wir insgesamt 10 Billionen EUR an Vermögen haben.
Bei dem Plus würde unser Bundes-Wölfchen sicher ein paar Sorgenfalten weniger auf der Stirn haben 🙄
Richtiger ist wohl dass die 10 Billionen sich auf ein geschätztes Privatvermögen belaufen, und solange niemand sich ein wenig mehr Sozialismus wünscht, oder davon träumt dass Staat sich des Vermögens seiner Bürger nach Belieben bedienen kann bleibt es dabei das Deutschland "recht" pleite ist! Übrigens nicht erst seit gestern.
Läßt man mal die Zukunft völlig aussen vor (in Bezug zu Zahlungen von Sozialleistungen für nicht in Arbeit befindliche "Flüchtlinge"), dann geht es vordergründig und grundlegend einfach um die Frage wie man 200t (Tendenz nicht sinkend) zusätzlichen Bedürftigen gerecht werden will?
Bei all der Schönrederei sollte nämlich erstmal der (lästige) finanzielle Teil geregelt sein bevor man ewig nur Deutschlands Verantwortung (wofür auch immer) hervorhebt!
Im übrigen trägt Deutschland auch eine Verantwortung für sich selbst, bzw. aus Sicht einer Regierung, trägt Diese Verantwortung für Deutschland, für jeden Bürger hierzulande! Dazu gehören die, durch mangelhafte Bildung "unterbelichteten" Salafisten mit Migrationshintergrund genauso wie, die auf Kita angewiesenen Alleinerziehenden, oder die Migranten oder Hausfrauen vorangegangener Generationen im Rentenalter welche heute oftmals milde gesagt am Hungertuch knabbern würden, gäbe es nicht irgendwelche Tafeln welche wiederum aber für ihr Engagement nur sehr begrenzt öffentliche Mittel in Anspruch nehmen können (wenn überhaupt)!
All unsere (gehäuchelte) Hilfsbereitschaft wird mittelfristig nur zu weiteren Problemen führen, dabei spreche ich immernoch nur vom "finanziellen" Aspekt!
Rein sachlich gesehen sollten alle die nach einem "mehr" oder einem genrellen "ja" schreien doch dann bitteschön zumindest auch sagen woher das Geld dafür kommen soll! Einfache Aussagen wie "das klappt schon irgendwie" reichen dann eben nicht aus, es sei denn man nimmt billigend in Kauf das entweder mal wieder Steuern erhöht werden, oder das geplante Vorhaben (z.B Ausbau von Kita, Sanierung der Infrastruktur, etc.) ausgesetzt werden!
Denn anders wird es keine zusätzlichen Mittel geben können, gut, ausser man möchte sich doch dem Vorbild der Schweiz anschliessen und Deutschland in die militärische Neutralität führen 🙄, sicher ein Horrorszenario für manch Kriegs-Uschi, doch zweifellos ein Segen für den deutschen Steuerzahler...
Nicht finanzielle Aspekte...
Ich meine es war 2008 oder 2009 als die GdP auf steigende Gewaltstraftaten bei Personen mit Migrationshintergrund hingewiesen hat, und man angemahnt hat hierzulande "französische Verhältnisse" im Keim ersticken zu müssen. Ursächlich sah man wohl die sogenannte Ghettobildung in vielen Mittel,- und Großstädten als Problem an.
Bin ich heute in manch Gegenden in Köln, Berlin oder Hamburg unterwegs dann ist mir schon bewußt worauf man damals hinweisen wollte, ohne jeglichen Bezug allerdings zu Kriminalitätsstatistiken. Allen Hinweisen oder Mahnungen zum Trotz hat sich seither nichts verbessert, eher das Gegenteil ist eingetroffen! In unserer Stadt gibt es auch ein solches "Ghetto", zwei Straßenzüge welche komplett in "anderer" Hand sind. Im übrigen weiß ich nicht ob dort eine höhere Kriminalität herrscht als in anderen Wohngegenden, Fakt ist allerdings dass man als "Deutscher" nicht nur schief angeschaut wird wenn man dort durchfährt, sondern dass man sich auch manch rassistische Bemerkung wie selbstverständlich anhören darf! Und wirft man Deutschen gern mal einen latenten, rechtsorientierten Nationalismus vor, in manchen Wohngegenden wie zuvor benannt ist eine nationale Prägung weitaus deutlicher spürbar als in jeder anderen Wohngegend. Nur dass ein solcher Nationalismus eben nicht Deutschland als Heimat sieht.
Als Ursache (auch) dafür würde ich allerdings nicht unbedingt eine fehlgeschlagene Integrationspolitik verantwortlich machen, diese kann allein deshalb nicht verantwortlich sein weil viele Migranten überhaupt keine Integration wollen. Man steht nicht selten zu sich, seiner Kultur, einem anderen Glauben als auch oftmals grundsätzlich zu anderen Werten. Vielleicht ist Deutschland für manch "Einheimischen" ein, in vielen Hinsichten, vorbildliches oder gutes Land, für viele Menschen mit Migrationshintergrund jedoch eher weniger, man empfindet sich, selbst dann in einer besonderen Situation wenn man bestens integriert ist.
Wem das jetzt zu geschwollen klingt: Letztlich geht es um einen Kampf der Kulturen, nicht unbedingt oder zwingend einen bewaffneten Kampf, sondern ein Kampf der sich durch ein bewahren, als aber auf der Gegenseite auch durch ein "missionieren" anderer Werte der jeweiligen Seite definieren läßt!
Bestimmt wird eine Integrationspolitik meiner Ansicht nach vor allem durch ein Mangel an Toleranz, dies wohlgemerkt für alle Seiten zutreffend!
Gut, das hat zwar vielleicht direkt nichts mit der Frage zu tun ob wir (mehr) Flüchtlinge aufnehmen sollten, doch ich empfinde es in der Realität eben doch auch als ein gewaltiges Problem dass jegliche Kritik entweder mit Ignoranz oder mit nichtssagenden Floskeln von wegen "moralischer Verantwortung" beantwortet werden!
Eine Lösung des Problems hat niemand parat, klar, theoretisch natürlich, theoretisch ist aber eben nicht Realität!
Den von mir erwähnten Mangel an Toleranz sieht man ja hier in diesem Thread auch recht deutlich, egal von welcher Seite Argumente gebracht werden. Ein Ausdruck von mangelnder Bereitschaft zur Toleranz empfinde ich so z.B auch gängige Vorurteile die sich offensichtlich auch in unserem Jahrhundert mit, oder wegen, der Palette an Informationsquellen zu manfestieren scheinen!
Gruß,
WestMann