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Flüchtlinge aufnehmen

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Das Thema wird in Deutschland zwar "gepushed", aber ist noch relativ klein. Ist ein ziemlich reicher Mensch nicht dazu verpflichtet, ziemlich arme Menschen aufzunehmen?

Nein.

Aber eine Gemeinschaft ist verpflichtet zum Wohle all seiner Mitglieder zu agieren.
 
Flüchtlinge Willkommen | Wir heißen Flüchtlinge Willkommen

sowas gibts ja auch 🙂 Finde ich gut. Ich denke, wenn man in einer WG wohnt kann man sowas unproblematischer organisieren, auch wegen der eigenen Sicherheit die man auch nicht außer Acht lassen sollte.

Über den Satz "Ihr startet mit unserer Unterstützung die Finanzierung der Miete." musste ich herzlich lachen.

Die meisten Leute, die in WG´s leben, tun das, weil sie ohnehin schon recht wenig Geld zur Verfügung haben. Wie sollen die denn dann noch die Miete der Flüchtlinge stemmen???
 
My home is my castle, da mag ich nicht mal stundenweise Besucher... aber in unserer Gegend (Nürnberg, die zentrale Asylbewerberstelle in Zirndorf ist quasi gleich um die Ecke) werden jede Menge Flüchtlinge aufgenommen, in leerstehenden Gebäuden, Pensionen, einem ehemaligen Möbelhaus (zuerst waren Zelte aufgestellt, aber die hat ein Sturm verweht), alles was die Stadt gerade mal zweckentfremden kann, und inzwischen haben sie da sogar einen Spenden-Stopp, weil die Einwohner neben Unmengen brauchbarer Sachen leider auch immer wieder Sperrmüll "gespendet" haben. Gleichzeitig laufen in den Tageszeitungen Serien, wie das 1989 kurz nach dem Fall der Mauer war, als Nürnberg der größte Trabi-Parkplatz im Westen (und vermutlich auch Osten 😀) war, und wie da die Leute ihre Privatwohnungen für ein paar Tage zur Verfügung stellten, und von Freundschaften, die damals ganz spontan mit völlig fremden Leuten geknüpft wurden und z. T. bis heute bestehen... allerdings waren das Deutsche, mit denen man zumindest so lala radebrechen konnte (fränkisch <--> sächsisch und andere östliche Dialekte, nicht so einfach 😀 ) ... also an gutem Willen mangelt es hier momentan nicht. Allerdings eingedenk der Tatsache, daß Syrer etc. nach Ende des Krieges, wann immer das sein wird, wahrscheinlich wieder in ihre Heimat zurückkehren bzw. dorthin abgeschoben werden, genauso wie das beim Krieg in Jugoslawien war, da wurde den Leuten auch der deutsche Stuhl vor die Tür gestellt, sobald die Länder wieder als einigermaßen sicher galten. Es ist also falsch, Flüchtlinge, die nur vorübergehend bleiben werden, mit Asylbewerbern und sonstigen Zureisenden in einen Topf zu schmeißen.
 
Platz ist genügend da - schließlich sind die Deutschen eh am aussterben. Es gibt lediglich keinen Platz, der für Flüchtlinge eingereíchtet ist - da ist man aber dabei. Man baut zum Beispiel BW-Kasernen um, wovon die meisten ja eh nicht mehr gebraucht werden. Insgesamt kann es nur eine europäische Lösung geben, das ist ganz klar. Und man muß in den entsprechenden Ländern, woher Flüchtlinge kommen, für Änderungen sorgen. Das ist aber nicht so einfach, den was zum Beispiel aus Syrien kommt sind Kriegsflüchtlinge. Genauso Leute, die im Irak dem IS entkommen sind. Auch bei den meisten Afrikanern handelt es sich um Flüchtlinge, die den Kriegen oder persönlicher Verfolgung zu entkommen suchen. Und wenn es so weitergeht - wenn also bewaffnete Konflikte weiter zunehmen - dann wird es auch noch mehr Flüchtlinge geben. Die Politik weiß das ganz genau. Man hat nur gedacht, indem man die Außenländer zur Asylannahme verpflichtet, wäre das eigene Land "ausländersicher". Ist aber nicht so.
 
Das ist natürlich richtig. Die Deutschen haben es geschafft, 17 Millionen, wenigstens teilweise, zu integrieren. Trotz des "Automülls" was sie mitgebracht haben, trotz der seltsamen Keidung der lustigen Dialekte - man hat jedem sogar noch echtes Geld gegeben.....Und sie alle in den Genuß der Banane gebracht.
 
Doch hat es das schon gegeben. 1994 waren die Zahlen noch höher - und damals .....
mike - ich meine nicht vorgestern, sondern in der Historie, versteh: in der Weltgeschichte, gab es noch nie eine solche gewollte Völkerwandung und noch eine, die von der jeweiligen Elite g e w ü n s ch t war: zudem nicht.

Noch nie in so kurzer Zeit. Aber gut es gab schon Besitznahme: in Amerika!!!!" UND was lernen wir daraus? Fehler sind ja gut, wenn man daraus lernt. Es war ein Fehler, denn die Ureinwohner ... Du weißt ja was daraus wurde.

Jetzt kommt noch dazu, daß wir von Leuten überflutet werden, die ihre Aufgabe darin sehen, weil sie von Allah beauftragt wurden, uns zur Furcht vor Allah zu bekehren - das hat ihnen der Allah vorgeschrieben, alle ungläubigen zu Furcht vor Allah zu bekehren innerhalb von einem Vierteljahr, ansonsten ... nein ich schreibe diese Sure "Treue" aus dem Koran nicht ab, das könnt ihr alles noch selber lesen. Man sollte sich schon mal informieren wovon man überflutet wird. Allerdings ist es einfach zu lesen: steht da in jedem dritten oder vierten Satz: Fürchtet Allah, er lebe ewig, er ist klug und weise, fürchtet Allah, sonst kommt ihr ins Fegefeuer. So etwa, das weiß man dann auswendig und braucht es nicht nochmal lesen.
Ungläubig sind alle Menschen, die nicht an Allah glauben. Da haben alle Pech, wenn sie an irgendwas anderes glauben, auch wenn sie sagen, daß "ist alles nur von Menschen ausgdacht", daß ist Sünde, schandbar und gehört ausgerottet.
Es geht also den Heiden nicht schlechter als den Christen, egal ob katholisch oder evangelisch.

FG
 
... zum Glück sind die meisten Flüchtlinge keine Strenggläubigen und Islamisten (die wären zuhause geblieben und hätten dort gekämpft), sondern normale Leute, Familien, bei denen das Fressen (und die persönliche Sicherheit) Vorrang haben vor der (muslimischen) Moral. Was sich daraus entwickelt - Deutschland ist ja in allen Bereichen so ganz anders als Syrien, fängt allein schon bei der Umgebung an, so viel Grün selbst Anfang Winter, das kennen die Wüstenbewohner ja gar nicht - ist eine Frage des Gebens und Nehmens, sprich auch wie die Flüchtlinge aufgenommen werden, und da gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen, die Leute zumindest vorübergehend, naja, "integrieren" kann man nicht ganz sagen, aber zumindest beschäftigen, zuerst mit der Verteilung der Spenden, danach mit Sprachkursen etc., häufig von Privatinitiativen oder Einzelpersonen initiiert und finanziert.
 
Ich kann Nordrheiner nur Recht geben: Wenn man will, dass sich Flüchtlinge möglichst gut einleben und sich an unsere regeln gewöhnen (was es ja nicht nur für uns, sondern auch für sie selbst einfacher macht), der muss auch die nötigen Angebote zur Verfügung stellen, damit die Flüchtline über unsere Kultur überhaupt etwas lernen können.
Wenn sie bei uns arbeiten können und in Kontakt zu uns kommen, dann werden sie das auch in den meisten Fällen schaffen.
Man darf auch nicht vergessen: Wer zb aus Afrika gekommen ist und die lange reise überlebt hat, dessen Seele muss doch so furchtbar gebeutelt sein, dass es ihm ziemlich sch***egal ist, ob er seinen Müll auf unsere Straßen schmeißt.
Solchen Leuten, die oft alles verloren haben, muss man doch erst wieder ein normales Leben und Sicherheit bieten,damit sie sich anpassen können. Jemand, dessen Leben lange Zeit nur ein Überlebenskampf war, der braucht eben andere Hilfe.
Übrigens: Dass die meisten Flüchtlinge aus Krisengebieten offenbar junge, kräftige Männer sind, liegt zum einen daran, dass diese die besten Chance haben, die Strapazen zu überleben, auf der anderen Seite kann es sich eine Familie ja oft garnicht leisten, für alle die Flucht zu finanzieren, also wird der kräftigste, der die meisten Chancen hat ausgewählt und losgeschickt, in der Hoffnung, dass er evtl Geld zur Familie schicken kann, wenn er woanders in der Welt Arbeit findet.
Das ist alles so furchtbar...ich mag garnicht drüber nachdenken.

Auf der anderen Seite dürfen gerade wir Deutschen nicht vergessen, dass wir auch ganz schön am Leid in der Welt verdienen: Wir sind einer der größten Waffenexporteure der Welt. Wie oft sind es also unsere eigenen Waffen, die dafür sorgen, dass Menschen überhaupt fliehen müssen! Wir schimpfen hier über Unrechtsregime und über die Flüchtlinge, aber vergessen, dass es oft DEUTSCHE Waffen sind, mit denen Kriege geführt werden.
 
Einfach ist es sehr wohl, wenn man jeden in unmittelbarer Nähe so begegnen mag, wie man es sich selbst auch wünschen würde.

Das ist aber keine Einbahnstraße...

Ich würde mir als Frau bitte auch wünschen, dass mir (insbesondere von jungen, männlichen, muslimischen Migranten) höflich begegnet wird.

Leider bleibt das oft frommes Wunschdenken. 🙁
 
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