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Vegan-Thread zum Austauschen

Geht mir auch so.
. .

Ich finde schon im Kindergarten/Grundschule sollte man den Kindern Obst vorstellen und probieren lassen, damit die mal lernen, was es da so alles gibt. Hätte ich rückblickend gern gewusst, auch wie sowas überhaupt schmeckt.

Die Kaki war übrigens lecker =)

Zu meiner Kindergarten- und Schulzeit hab es viele Lebensmittel und Südfrüchte in dieser Vielfalt noch gar nicht im regulären Handel. Zu jenen Zeiten gab es Obst und Gemüse der Saison und als Jugendlicher war eine Kiwi für mich bereits Extravaganz pur. Ich würde es auch begrüßen, würden junge Menschen direkt an die Vielfältigkeit herangeführt, die unser Speiseplan mittlerweile zu bieten hat. Mir fällt es oft schwer die ausgelatschten Bahnen meiner mir bekannten Leckereien zu verlassen.

Ich bin sowas wie ein Bauer, in aller Regel > wat der niet kennt, dar frät er niet. 😀
 
Zu meiner Kindergarten- und Schulzeit hab es viele Lebensmittel und Südfrüchte in dieser Vielfalt noch gar nicht im regulären Handel. Zu jenen Zeiten gab es Obst und Gemüse der Saison und als Jugendlicher war eine Kiwi für mich bereits Extravaganz pur. Ich würde es auch begrüßen, würden junge Menschen direkt an die Vielfältigkeit herangeführt, die unser Speiseplan mittlerweile zu bieten hat. Mir fällt es oft schwer die ausgelatschten Bahnen meiner mir bekannten Leckereien zu verlassen.

Ich bin sowas wie ein Bauer, in aller Regel > wat der niet kennt, dar frät er niet. 😀

Im Kindergarten meiner Frau, wo ich öfters mal
zu Besuch bin, gibt es fast täglich frisches Obst
für die Kinder.

Wir haben auch mal einen Infoabend über nähr-
stoffreiche Lebensmittel gemacht und ein Büffet
aufgebaut. Da sind komischerweise alle, auch die
Kinder, auf Pistazien, Cashews und ähnliche ge-
sunde Sachen abgefahren und keiner hat nach
den Zuckersachen gefragt, auch nicht nach Wurst
oder Käse.

Ich denke auch, dass das kulturell oder von den
Eltern vorgegebene Portfolio den eigenen Geschmack
und die Gewohnheiten stark prägt. Deshalb setzen
ja die Lebensmittelkonzerne alles daran, schon die
Kleinkinder auf Kuh-Milch und Zucker zu fixieren und
nicht auf Hafer-Milch und richtige Früchte 🙂
 
Ich merke häufig, dass ich regelrecht süchtig nach Zucker bin. Wenn ich den Tag über nichts süßes gegessen habe, hab ich abends richtig Entzugerscheinungen und durchsuche die ganze Küche , ob nicht doch noch irgendwo was schön zuckerhaltiges ist. Als ich einmal nichts ordentliches gefunden hab, hab ich nen Zuckerwürfel gelutscht.😀 )


Der Trick ist, allen Zucker und alles zuckerhaltige aus
dem Haushalt zu verbannen und dann ca. eine Woche
"ohne" durchzuhalten.

Dann sind die Übermengen an zuckerbedürftigen Darm-
bakterien abgestorben und senden keine Botenstoffe
mehr übers Blut an dein Gehirn (das löst die Suche aus).

Für den Übergang helfen z.B. Trockenfrüchte mit wenig
Zuckeranteil (also keine Datteln oder Feigen) wie Pflau-
men oder Aprikosen. So bekommst du zwar was Süßes,
aber eben keinen reinen Zucker in den Darm. Es gibt
auch Schokolade ohne Zuckerzusatz (von Plamil, z.B.
bei Onlineshop für Allergiker und Genießer - nussfrei, sojafrei, glutenfrei, weizenfrei, eifrei, hefefrei, milchfrei) - auch der hilft zur Ablenkung
vom Zucker und streichelt die Seele 🙂

Ich bin seit einiger Zeit "zuckerfrei" und fühle mich echt
befreit!
 
Ich werd mich mal nach einigen Rezepten umschauen die auch hoffentlich satt machen. Ist doch echt nicht normal dass man durch die Scheisse nicht satt wird..

Hey 🙂

Cool, dass du vegane Ernährung ausprobierst! Wie bist du denn da drauf gekommen?

Das Sättigende an der veganen Ernährung, und genauso bei einer carnivoren Ernährung, sind die Kohlenhydrate. Nudeln, Reis, Kartoffeln, Hirse, Quinoa, aber auch Hülsenfrüchte zum Beispiel.

Wenn ich du wäre, würde ich mal damit anfangen, die Gerichte, die du normalerweise isst, zu "veganisieren", also alles tierische durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen, aber den Gemüse- und Kohlenhydrate-Anteil gleich zu lassen. Wenn du also z.B. oft Spaghetti Bolognese isst, könntest du mal die vegane Variante mit zerkrümeltem Tofu ausprobieren (oder mit einer veganen Fertigsauce 😉).
So sollte dein Essen eigentlich gleich sättigend sein wie früher.
 
[...]

Ich bin schon mein ganzes Leben lang mehr oder weniger Vegetarierin gewesen. Fleisch mochte ich noch nie und habe es nur seeeehr selten gegessen. Häufig nur zu den Feiertagen, z.B. Bratwurst zu Weihnachten oder Kaninchen zu Ostern (wobei es echt pervers ist, gerade das Tier zu essen, das den Kindern die Eier bringt...).

Erst, als ich meine erste eigene Wohnung hatte und mich ernähren konnte, wie ich wollte, wurde ich zur Veganerin. Es ist schwierig, zeitaufwendig und teuer (ich weiß, dass das jede Vegan-Website abstreitet, aber es ist so) und oftmals habe ich meine Ernährungsform verflucht, weil ich nie ohne weiteres in ein Restaurant gehen konnte. Es gab einfach nichts veganes (zumindest in meinem Heimatkuhkaff), außer Salat. Jetzt, da ich weit unterhalb der Armutsgrenze lebe (noch mindestens 1,5 Jahre, gezwungenermaßen - nein, das führe ich hier nicht aus), tue ich so viel wie mir möglich ist, aber wenn ich für ein Rezept z.B. wählen muss zwischen Vollmilch für 50ct und Sojamilch für 1.89 EUR, dann muss ich mich leider für ersteres entscheiden, so sehr mir das Herz auch blutet. Ich vermeide tierische Lebensmittel und Kosmetika (habe mittlerweile sogar aufgehört, mich zu schminken) so gut es geht und die meiste Zeit schaffe ich das auch, aber alles hat irgendwo Grenzen.

Ich lasse mir auch von keinem Vegetarier oder Veganer einreden, ich sei kein "richtiger" Veggie, weil ich ab und zu nicht-vegane Lebensmittel konsumiere, da ich mir die "grüne" Variante ums Verrecken nicht leisten kann! Jedes bisschen veg ist besser, als gar nicht! Wir Pflanzenfresser sollten eher zusammenhalten, als uns selbst noch gegenseitig runterzumachen. Das tun die Allesesser ja mit uns eh schon genug (wie in meiner Schule und damals auf Arbeit).

Ich belästige auch niemanden mit meinem Essverhalten oder meinen "Glaubenssätzen". Wer sein Schnitzel essen will, der soll es halt tun, ich werfe dann nicht mit tötenden Blicken um mich. Aber ich gebe Auskunft, wenn mich jemand fragt, warum, wie, weshalb. Ich finde, informieren ist nachhaltiger als missionieren.

LG Rosie
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]

Ich bin schon mein ganzes Leben lang mehr oder weniger Vegetarierin gewesen. Fleisch mochte ich noch nie und habe es nur seeeehr selten gegessen. Häufig nur zu den Feiertagen, z.B. Bratwurst zu Weihnachten oder Kaninchen zu Ostern (wobei es echt pervers ist, gerade das Tier zu essen, das den Kindern die Eier bringt...).

Erst, als ich meine erste eigene Wohnung hatte und mich ernähren konnte, wie ich wollte, wurde ich zur Veganerin. Es ist schwierig, zeitaufwendig und teuer (ich weiß, dass das jede Vegan-Website abstreitet, aber es ist so) und oftmals habe ich meine Ernährungsform verflucht, weil ich nie ohne weiteres in ein Restaurant gehen konnte. Es gab einfach nichts veganes (zumindest in meinem Heimatkuhkaff), außer Salat. Jetzt, da ich weit unterhalb der Armutsgrenze lebe (noch mindestens 1,5 Jahre, gezwungenermaßen - nein, das führe ich hier nicht aus), tue ich so viel wie mir möglich ist, aber wenn ich für ein Rezept z.B. wählen muss zwischen Vollmilch für 50ct und Sojamilch für 1.89 EUR, dann muss ich mich leider für ersteres entscheiden, so sehr mir das Herz auch blutet. Ich vermeide tierische Lebensmittel und Kosmetika (habe mittlerweile sogar aufgehört, mich zu schminken) so gut es geht und die meiste Zeit schaffe ich das auch, aber alles hat irgendwo Grenzen.

Ich lasse mir auch von keinem Vegetarier oder Veganer einreden, ich sei kein "richtiger" Veggie, weil ich ab und zu nicht-vegane Lebensmittel konsumiere, da ich mir die "grüne" Variante ums Verrecken nicht leisten kann! Jedes bisschen veg ist besser, als gar nicht! Wir Pflanzenfresser sollten eher zusammenhalten, als uns selbst noch gegenseitig runterzumachen. Das tun die Allesesser ja mit uns eh schon genug (wie in meiner Schule und damals auf Arbeit).

Ich belästige auch niemanden mit meinem Essverhalten oder meinen "Glaubenssätzen". Wer sein Schnitzel essen will, der soll es halt tun, ich werfe dann nicht mit tötenden Blicken um mich. Aber ich gebe Auskunft, wenn mich jemand fragt, warum, wie, weshalb. Ich finde, informieren ist nachhaltiger als missionieren.

LG Rosie

Hallo Winter Rose,

wenn man es finanziell so schwer hat, dann finde ich es schon toll, überhaupt auf seine Ernährung zu achten! Respekt also, dass du trotzdem hauptsächlich vegane Lebensmittel konsumierst. Pflanzliche Milch ist leider tatsächlich teurer als Kuhmilch, mir fällt gerade jedenfalls keine vegane Milchalternative ein, die günstiger ist als Kuhmilch :/ Natürlich eigentlich eine Frechheit, dass Kuhmilch zu solchen Billigpreisen rausgeschleudert wird, aber ich fürchte, das wird sich so schnell nicht ändern... Aber abgesehen von pflanzlicher Milch und evtl. speziellen veganen Lebensmitteln, die man nur in Bioläden und veganen Supermärkten erhält, denke ich schon, dass es möglich ist, auch bei einer (hauptsächlich) veganen Lebensweise nicht mehr Geld auszugeben als bei einer nicht-veganen Lebensweise, oder? Denn viele "Basics" sowie Obst und Gemüse erhält man ja auch im normalen Supermärkten, wobei mir auch inzwischen schon aufgefallen ist, dass etliche Produkte zwar nicht gekennzeichnet, aber trotzdem vegan sind.

Für Veganer war es früher natürlich schwierig, was in Restaurants zu finden, da gebe ich dir Recht. In einigen Kaffs ist das heute noch nicht so leicht. Das merke auch ich immer wieder, wenn ich z.B. am Land bin (wobei es auch hier schon Veränderungen gibt: Letzten Sommer war ich sehr überrascht, in einem Restaurant in der Einöde tatsächlich ein veganes Gericht auf der Speisekarte zu entdecken!). Notfalls, wenn es gar nichts anderes gibt, bestelle ich dann einen großen Salat und mache mir zuhause noch was Deftigeres. Aber in vielen Großstädten ist es heutzutage ja zum Glück gar kein Problem mehr, auswärts vegan zu essen (jedenfalls in meiner). Bei uns sperren gerade fast jeden Monat neue vegane Restaurants auf^^ Und sehr viele "normale" Restaurants bieten jetzt auch schon Veganes an. Sogar auf meinem Weihnachtsmarkt gibt es von Jahr zu Jahr mehr vegane Auswahl (vegane indische Teigtaschen, vegane Kartoffelnudeln, vegane Küchlein etc.). Insgesamt wird es also zumindest in den Städten immer leichter, sich vegan zu ernähren.

Und ja, es stimmt natürlich: Je mehr vegane Produkte die Menschen essen, desto besser, auch wenn manche davon trotzdem ab und zu Fleisch essen. Würde Fleisch seltener gegessen, dann wäre ja auch die Massentierhaltung unnötig... und das wäre schon einmal ein großer Schritt nach vorne!
 
Ich vertrage die Sojamilch nur bedingt, weiß nicht woran es liegt. Ich glaube zu viel kann man davon sowieso nicht trinken, auch für Kaffee ist es m.M.n. ungeeignet, da trinke ich lieber pur.
 
Ich vertrage die Sojamilch nur bedingt, weiß nicht woran es liegt. Ich glaube zu viel kann man davon sowieso nicht trinken, auch für Kaffee ist es m.M.n. ungeeignet, da trinke ich lieber pur.

Ich vertrage die auch nicht so gut. Hafermilch geht bei mir nicht wegen Nickel... . Mandelmilch und Nussmilch kann ich nicht, aber vielleicht magst und verträgst Du die?
Für mich bleibt Reismilch und da ich mich nicht streng ernähre, ab und zu gaaaanz wenig verdünnte Sahne.

Muss wohl letztlich wirklich jede/r auch noch selber gucken... .

Sojamilch und erst recht Sojasahne erst in die Tasse tun, dann Kaffee oder Tee darauf, andernfalls gerinnt sie schnell. 😉


LG
Landkaffee

@ Winter Rose: Sojamilch gibt es auch für unter einen Euro. Dann allerdings im Discountmarkt.
 

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