Ja, es passiert in unserer Welt sehr oft, täglich, dass Menschen von dem Willen Gottes erfahren und nicht tun wollen, was Gott will. Sie fragen nicht nach dem, was Gott will (siehe Bergpredigt, NT). Auch kann es sein, dass uns etwas nicht verständlich bzw. nachvollziehbar ist, warum Gott so oder so handelt. Die Aufgabe Gott zu vertrauen, auch wenn uns ein bestimmter Schritt falsch erscheint, ist sicherlich heute schon für jeden gegeben, auch für Dich. Dabei solltest Du nicht übersehen, dass alle diese (mir bekannten) Vertrauensschritte mit dem Gewissen und zur Gegenprüfung mit dem NT vereinbar sind. Einen Auftrag, wie Du ihn konstruiert hast, wäre weder mit meinem Gewissen noch mit dem NT vereinbar. Daher hätte ich an der Stelle immer ein Problem.
Es wäre nicht ungewöhnlich, dass Gott etwas tut, was eigentlich seinen eigenen Regeln widerspricht. "Du sollst nicht töten" galt ja schließlich auch schon vor Abraham oder nicht? Das bedeutet sein Befehl war damals auch schon unlogisch.
Wenn du im direkten Auftrag Gottes tötest, ist es dann überhaupt eine Sünde? Also als direktes Werkzeug Gottes quasi.
Zudem, wie ist es möglich, dass die Regeln des alten Testaments plötzlich nicht mehr gelten nur weil der Sohn Gottes etwas anderes sagt? Es waren schließlich die Regeln Gottes, die für alle Menschen zu allen Zeiten gelten sollten. Im Endeffekt verändert Jesus die Regeln des Unfehlbaren und Allwissenden. War das alte Testament so fehlerhaft, dass es ein Update benötigte? Wie kann das sein?
Aber ich sehe schon du versuchst dich um eine Antwort herum zu schlängeln. Einfach zu behaupten dein Gott würde so etwas niemals verlangen weil es gegen die Bibel verstößt ist ziemlich billig. Diese Regeln gelten für Gott doch gar nicht. Gott darf als Einziger Leben nehmen so viel und vor allem wie er will. Was maßt du dir als kleiner beschränkter Mensch da an beurteilen zu können was Gott dir befehlen kann und was nicht?
Gottes Wege sind schließlich unergründlich.😉
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