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Sind Kreationisten päpstlicher als der Papst?

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Also wenn Du mit "päpstlicher"- hinterweltlicher meinst, hast Du sicher Recht.
Ich kenne jedenfalls keinen Pfarrer, der ansatzweise an der Evolutionstheorie zweifelt. Selbst katholische Hardliner tun das normalerweise nicht. Mir ist da jedenfalls keiner bekannt, der das seiner Gemeinde predigt und der Vatikan scheint das ja auch nicht zu postulieren.
 
Hallo kosmischer Kerl, hallo Violetta Valerie,
es steht jedem frei zu glauben, an was er will. Selbst der Papst darf glauben, dass die Evolutionstheorie keine Theorie ist, sondern bewiesene Tatsache. Der Hinweis, dass Violetta keinen Pfarrer kennt, der an der Evolutionstheorie zweifelt, ist kein Qualitätsmerkmal oder Hinweis für die Richtigkeit der Evolutionstheorie. 😕


Mir sind keine Beweise bekannt, die darauf hinweisen, dass die Evolutionstheorie mehr als nur eine Ansammlung von Theorien ist. Hingegen sind mir naturwissenschaftliche Sachverhalte bekannt, die der Evolutionstheorie widersprechen.

Sollte das Thema Evolutionstheorie hier diskutiert werden, schlage ich vor, dass der Einzelne mitteilt, was er unter Evolutionstheorie versteht – und welche Argumente und Belege ihm dafür bekannt sind. Auf rein sachlicher Ebene bin ich gerne dabei. Ich mache darauf aufmerksam, dass die Diskussion der Evolutionstheorie hier unter der Ausgangsfrage streng genommen „off topic“ ist. Geeigneter wäre eine Frage, die die Evolutionstheorie mit Fragezeichen als Ausgangsfrage nimmt – und nicht den Papst.

Zur Ausgangsfrage konkret:
Allgemein meint man mit dem Ausdruck „päpstlicher als der Papst“ die Haltung, den Papst in Strenge einer Schlussfolgerung noch zu übertreffen.
Das trifft auf Kreationisten in der Frage der Evolutionstheorie nicht zu. Kreationisten sind in dieser Frage nicht strenger oder gläubiger als der Papst, sondern sie widersprechen seinem Evolutionsglauben und können das auch wissenschaftlich belegen.🙂


Was mich wundert: Wenn sich der Papst z.B. gegen Verhütung ausspricht, ist er der Böse und es wird von Nichtchristen gerne daran erinnert, was die Katholische Kirche alles falsch gemacht hat. Spricht er sich für die Evolutionstheorien aus, ist er der Gute, eine Instanz, der man folgen sollte. 🙄


LG, Nordrheiner

 
Nicht ganz ohne Grund haben Kreationisten kaum irgendwo auf der Welt irgendwas zu melden. Man sollte sie tatsächlich auch mit gesetzlichen Mitteln bekämpfen. Unsere Jugend darf nicht mit solchem Unsinn verdorben werden.
 
Es gibt immer noch Menschen, die glauben, dass Gott, wie es in der Bibel steht die Welt mit allen Tieren und Pflanzen in sieben Tagen erschaffen hat.
Jüngst hat sogar der Papst sich zur Evolutionstheorie und zum Big-Bang bekannt.

Hier der Wortlaut vom Vatikan (klick)

Liege ich eurer Meinung nach richtig, mit meiner Behauptung im Titel?

PS TheorieHypothese

Es waren sechs Tage, diese müssen nicht als 6x24 Stunden verstanden werden. Ansonsten ist der Papst nur für Katholiken eine Autorität, Luther sah in ihm gar den Antichristen wenn ich mich recht entsinne.

Wer glauben will er sei ein mutierter Affe, kann das gerne tun.
 
Der Vatikan hat sich sogar zu UFO`s geäußert, da ist die Theorie zu Entstehung schon ziemlich überholt. Natürlich würde der Papst sowas nicht ständig wiederholen, sie müssen doch auch weiterhin im Rausch leben.

Die Fundamentalisten glauben natürlich wortwörtlich daran, merken aber später im Verlauf des Lebens, dass es wohl auf das heutige Leben vieles nicht zu übertragen sei. Da kommen dann die ersten Zweifel und später das Nachdenken darüber aus der Kirche auszutretten. Leider ist aber der Tod (die Horror-Angst) nicht mehr weit und die Gläubigen sagen sich: Ach komm, wir haben solange daran geglaubt, vielleicht stimmt es doch was uns der Vatikan sagt.

Der Glaube an Gott hat nur wenig mit Religion zu tun..
 
Warum sich Anhänger der Evolutionstheorie so vehement über i.M.n hinterwäldlerischen Kreationisten aufregen und diesem Diskurs soviel Platz einräumen, kann ich nicht verstehen. M.E führt die Simplifizierung und auch i.S.d Evolutionstheorie falsche Aussage, dass der Mensch vom Affen abstammt, zu einer verkürzten Rezeption der Evolutionstheorie. Darwin, der sich mit der Entstehung und Vererbung der Arten beschäftigt hat, hat nämlich NICHT behauptet, dass der Mensch vom Affen abstammt, sondern festgestellt, dass alles darauf hindeutet , dass Mensch und Affe denselben genetischen Ursprung haben, d.h dass es in grauer Vorzeit eine spezies gegeben haben muss, deren Erblinie sich später in 2 Linien aufspaltete,von der die eine zu den Humanoiden und die andere zu den Primaten führte.
Die polemische Rezeption unterstellte Darwin er würde behaupten, dass der Mensch vom Affen abstammt; was er jedoch definitiv nie behauptete. Die revolutionäre These Darwins war, dass Lebewesen und Arten keine Kopien eines ewigen unveränderlichen Bauplans sind, sondern einem stetigen genetischen Wandel, der auch umweltabhängig ist, unterworfen sind. Trotzdem sind die genetischen Artengrenzen relativ statisch. Auf natürlichem Weg, also über Fortpflanzung ist es kaum möglich unterschiedliche Tiergattungen so zu kreuzen, dass weiterhin stabile Erblinien Entstehen, als Bsp,. Maultier. Allein der Versuch diese Grenzen zu überwinden benötigt massiven Einsatz von Gentechnik. Mir ist kein Fall bekannt, wo der Versuch geglückt ist Gattungsgrenzen dauerhaft zu verschieben. Da ich auch eine Anhängerin des "Devine Design" bin, also eine verkappte Kreationistin, behalte ich meine Zweifel in Bezug auf den Evolutionismus solange bis die Hardliner ihr "missing link" präsentieren können.
 
Mir ist dieser Kreationismus mindestens skurril bis suspekt. Für Kreationisten gibt bzw. gab es keine Dinosaurier (?). Damit ist die aus der Bibel hergeleitete Weltentstehungstheorie der Kreationisten doch schon widerlegt, nicht?

(Sorry, hatte für den Video-Link nachträglich den ersten Treffer auf Youtube genommen. Habe schon gesehen, dass es für die Kreationisten doch Dinosaurier gibt. Werde mir das Video jetzt mal zu Ende schauen und dann ein Urteil bilden.)
 
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