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Ein toller neuer Mitbewohner!

Also, ich habe heute jedem nur 2,5 Portionsbeutel gegeben und Trockenfutter dazu. Sie waren satt. Also, am Anfang schlingen sie sowieso total, aber zum Schluss hin haben sie sich mehr Zeit gelassen. Denke also nicht, dass sie am Hungertuch nagen werden, weil sie keine 4 Portionsbeutel bekommen. Finde das echt zuviel. Dachte mir, ich gebe ihnen so wie heute Morgens einen mit ein bisschen Trockenfutter, Nachmittags einen und dann einen halben Abends/Nachts mit mehr Trockenfutter. Oder Morgens einen, Nachmittags stelle ich ihnen nur Trockenfutter hin und Abends gibt es dann nochmal einen Beutel. Muss ich mal ausprobieren.

Heute war eine Freundin bei mir zu Besuch. Die Katze macht ihre Position immer noch ganz deutlich klar und frisst ihm auch demonstrativ Futter weg (obwohl sie wirklich etwas mager ist). Er scheint etwas gehemmt zu sein. Will oft herkommen und Kontakt suchen, beschränkt sich aber dann darauf, außen dabei zu sitzen und einen nur anzugucken und freundlich zu schnurren, wenn man ihn streichelt. Die Katze beobachtet ihn auch immer ganz genau und sobald er näher kommt, wenn sie auf dem Schoß sitzt, sträubt sich ihr Fell und wenn man dann nicht aufpasst, haut sie ihn. Dann gehe ich dazwischen, weil ich das nicht gut finde.

Werde das auf jeden Fall weiterhin beobachten. Wenn er weiterhin so gehemmt wirkt und so, als würde er gerne wollen, traut sich aber nicht, dann muss ich mir was überlegen. Sie hat halt total die Hosen an 😀. Vielleicht nervt er deswegen manchmal so rum - weil er auf sich Aufmerksam machen will oder gestresst ist von ihrer Dominanz.

Wasser stelle ich ihnen immer genügend hin und checke es auch mehrmals am Tag ab. Ein Napf steht in der Küche, einer im Wohnzimmer. Sie trinken auch ganz gut.
 
Hey Findefuchs,
habe gerade gelesen, deine neuen Mitbewohner sind nun doch ganz schnell bei dir eingezogen und ihr habt schon einige netten Erlebnisse miteinander gehabt..
Freue mich mit euch und wünsche noch viel gute gemeinsame Zeit.
LG
Mittendurch
 
Hast Du ihn denn auch auf dem Schoß sitzen, damit sie gleich merkt wo der Hammer hängt und, dass Du Beide liebst...
wie verhalten sie sich denn dann?

Er kommt nicht auf meinen Schoß. Er will oft, kommt auf mich zu und so, aber setzt sich dann doch nur neben mich. Wenn ich ihn streichle, schnurrt er und reibt seinen Kopf an mir, es gefällt ihm also schon. Aber ich denke, er ist etwas gehemmt, weil sie ihn immer haut, wenn er mir zu nahe kommt. Auf den Arm nehmen und rumtragen lassen sich übrigens beide, da gibt es kein Gestrampel oder Anspannung.

Ich habe gestern auf Anraten meiner Mutter folgendes gemacht: ich habe konkret ihn angesprochen und sie etwas beiseite genommen. Sie ist direkter, dominanter und geht auch so auf Menschen zu und fordert ihre Streicheleinheiten direkt ein. Sie hat dann vermehrt gemaunzt und sich versucht dazwischen zu drängen, als ich mich ihm konkret mehr gewidmet habe ... aber er hat dann ganz laut geschnurrt und sehr zufrieden ausgesehen. Sie hat sich dann verzogen nach einer Weile. Er ist dann zum ersten Mal zu meinen Füßen sitzen geblieben, hat geschnurrt und zufrieden geblinzelt und dann seinen Kopf direkt an meinen Beinen gerieben und wollte gestreichelt werden. Er ist also mehr auf mich zu gegangen.

Ich habe so im Verdacht, dass er zum Teil so viel Unsinn macht, weil er sich frustriert fühlt. Und weil er vielleicht auf sich Aufmerksam machen will? Ich beachte ihn ja dann mehr in solchen Momenten, wenn er sich daneben benimmt.

Sie kapiert dann schneller, dass sie etwas nicht soll und lässt es meistens (Betonung liegt auf meistens). Aber sie hat ja auch weniger Grund, auf sich Aufmerksam zu machen, weil sie direkter Streicheleinheiten einfordert.

Gerade sitzt er übrigens unter meinem Stuhl und beobachtet mich beim Tippen 🙂. Er ist sehr ruhig und beobachtet gerne. Wirkt auch etwas kritisch eingestellt, so als würde er erstmal alles genau beobachten und abchecken wollen.

Was aber die Beziehung gerade allgemein am meisten belastet: Diese absolute Gier. Wahnsinn. Sie fressen oft, als ob sie Angst hätten, nie wieder was zu bekommen. Und schlingen erstmal brutal alles runter, mit ganz wenig kauen. Essen ist im Moment ihr hauptsächlicher Dreh- und Angelpunkt.

Was schlimm ist: ich kann sie nicht unbeaufsichtigt in die Küche lassen. sie durchsuchen alles nach Essen. Zum Glück können sie keine Schubladen öffnen. Aber gestern hat der Kater eine Packung Reis runtergeholt und aufgerissen.

Ich habe eine Packung Leckerli für beide gekauft. Ich habe sie unbeaufsichtigt stehen lassen und die Katze hat sie sich geschnappt und versucht aufzubeißen, als ich kurz was erledigt habe. Deswegen durchwühlen sie wahrscheinlich auch die kleinen Papiereimer mit Schwingtür: es könnte ja was zum Fressen drin sein.

Es ist echt nervig. Man muss immer ein Auge auf sie haben. Ich muss die Küche zuschließen, weil sie sonst nur Unsinn anstellen würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe so im Verdacht, dass er zum Teil so viel Unsinn macht, weil er sich frustriert fühlt. Und weil er vielleicht auf sich Aufmerksam machen will? Ich beachte ihn ja dann mehr in solchen Momenten, wenn er sich daneben benimmt.

Ob da so gut ist? Im Prinzip "belohnst" du ihn ja mit Aufmerksamkeit nachdem er etwas angestellt hat, also wird er sich denken "Ich muss öfters was anstellen damit Findefuchs mich beachtet"

Ich habe es - nach nem Tipp aus nem Buch - prinzipiell so gemacht, das ich - nachdem eine meiner beiden mal wieder die Speisekammer durchwühlt haben - alles wieder aufgeräumt habe, aber ohne groß auf die beiden zu achten. Die sind ja schlau, die haben mich ja beobachtet, ich hab ihre bohrenden Blicke auf mir gespürt^^

Vielleicht solltest du so etwas wie eine Spielstunde einrichten? Also ein oder 2 mal am Tag Zeit für beide wo du dich nur mit ihnen beschäftigst, beide in das Spiel versuchst einzubinden und wenn er nur danebensteht explizit ihn ansprichst? Vielleicht hilft das ja was, mit ihn ansprechen beim Streicheln hat ja anscheinend auch funktioniert 🙂

Was aber die Beziehung gerade allgemein am meisten belastet: Diese absolute Gier. Wahnsinn. Sie fressen oft, als ob sie Angst hätten, nie wieder was zu bekommen. Und schlingen erstmal brutal alles runter, mit ganz wenig kauen. Essen ist im Moment ihr hauptsächlicher Dreh- und Angelpunkt.

Meiner Erfahrung nach ist das bedingt durch frühere Haltung, waren das vielleicht Tierheimkatzen bevor sie zu der älteren Dame gekommen sind? Dort herrscht oft auch Futterneid, und wer zu spät kommt, schiebt halt Hunger. Vielleicht geht das ja mit der Zeit weg, wenn sie merken das sie bei dir immer genug Futter bekommen können.

Was schlimm ist: ich kann sie nicht unbeaufsichtigt in die Küche lassen. sie durchsuchen alles nach Essen. Zum Glück können sie keine Schubladen öffnen. Aber gestern hat der Kater eine Packung Reis runtergeholt und aufgerissen.

Ich habe eine Packung Leckerli für beide gekauft. Ich habe sie unbeaufsichtigt stehen lassen und die Katze hat sie sich geschnappt und versucht aufzubeißen, als ich kurz was erledigt habe. Deswegen durchwühlen sie wahrscheinlich auch die kleinen Papiereimer mit Schwingtür: es könnte ja was zum Fressen drin sein.

Es ist echt nervig. Man muss immer ein Auge auf sie haben. Ich muss die Küche zuschließen, weil sie sonst nur Unsinn anstellen würden.

Einfache Gegenmaßnahme: Tür zur Küche zumachen. und nicht nur zumachen sondern zusperren wenn möglich😀 Katzen sind verflucht klug und eine nicht zugesperrte Tür ist kein Hindernis wenn sie da rein wollen^^ bin auch durch erfahrung Klug geworden und hab extra für die Speisekammer eine Tür mit Hasengittereinsatz reingemacht damit die Luftzirkulation funktioniert, sie aber trotzdem nicht dort reinkönnen. Und ja die ist auch mit nem Schlüssel verschlossen 😀
 
Ich finde aber, Du solltest auf feste Fütterzeiten hinarbeiten. Sonst fressen sie den ganzen Tag und heulen andauernd rum, sie wollen was zu fressen...

Vor allem, wenn man nachts auf die Toilette geht, muss man nun wirklich nicht füttern. Auch wenn die Katz das gerne hätte.

Ist eine Frage des Trainings.

Das mit der Gier kenne ich. In dieser Phase habe ich auch deutlich mehr gefüttert, sie sollten merken, dass jeder genug bekommt und man nicht gierig zu sein braucht. Das haben meine Kater eigentlich immer schnell gelernt.

Ab zwei Stunden vor der Fütterzeit ist mein aktueller Kater schon unruhig und rennt unter Geschrei in die Küche, sobald man sich ein bisschen bewegt, aber das halte ich aus. Ich erkläre ihm dann immer die Uhr 😀

Schön, dass beide Miezen nun schon bei Dir sind. Dass der Kater nicht auf den Schoß kommt, ist okay, das machen nicht alle Katzen.
 
Eventuell haben deine beiden Stubentiger eine Weile nicht genug zu fressen bekommen auf ihrer Odysee durch die Pflegestellen. Mit etwas Glück legt sich die Futtergier nach einer Weile. Was du auch noch probieren kannst, dass du ein Schüsselchen Trockefutter als ständiges Futterangebot stehen lässt. Bei meinen Katzen hat das immer geklappt. Sowas wie ständige Suche nach Fressbarem kenne ich von denen gar nicht und an Übergewicht litt keine meiner Katzen.
 
Danke für eure Antworten. Also, ich füttere zu den gleichen Zeiten und immer die gleiche Anzahl an Mahlzeiten. Ich versuche auch mit ihnen zu spielen - Betonung liegt auf "versuchen". Sie tun es nicht wirklich, egal was ich ihnen anbiete und ausprobiere. Alles konzentriert sich bei ihnen auf Essen oder die Suche nach Essen. Das machen sie ständig. Selbst zum Schmusen kommen sie nur ganz kurz. Dann geht es wieder Richtung Küche oder sie suchen wieder nach Essen.

Ich bin gerade verzweifelt. Sie bekommen jetzt doch Schränke und Schubladen auf. Haben mir die Küche dadurch ziemlich zerlegt. Und man muss alles abschließen. Boxen und Dosen machen sie auch auf.

Eine Freundin war da und hatte eine Tasche dabei mit Wurst drinnen. Sie haben den Reißverschluss aufgemacht und das Essen rausgerissen und zerlegt und alles in der Wohnung verteilt. Der Reißverschluss ist kaputt. Die Tasche auch.

Sie haben aus einer Schublade in Folie gepackte Schokolade rausgezogen und aufgerissen. Ich durfte dann Folie aus dem Maul der Katze rausholen, weil sie es sonst verschluckt hätte. Hat schon geröchelt.

Die Dose mit Trockenfutter haben sie aufgeknackt und eine riesen gigantische Menge gefressen - und trotzdem noch gebettelt um Essen.

Sie schlingen furchtbar. Hab ihnen mehr gegeben - kein Unterschied. Sie suchen trotzdem ständig nach Essen und betteln.

War kurz im Bad und nur eine Minute weg, weil ich was geholt habe. Dabei haben sie den Mülleimer aufbekommen, durchwühlt und angefangen, das Zeug zu fressen. Und das ist echt ungut - ist ja nur Watte, Kosmetika und Binden. Was schon wieder eklig ist, dass die das Fressen und zerfetzen.

Heute hat einer von beiden so geschlungen, dass er gekotzt hat. Es wird nur ein oder zweimal gekaut.

Hab versucht, sie auszupowern - klappt nur bedingt, weil sich bei ihnen alles um Fressen dreht. Bei einem Vorratsschrank ist das Schloss kaputt. Sie haben alles zerlegt und die Folie vom Klopapier versucht zu fressen.

Ich muss alles abschließen, um sicherzustellen, dass sie nirgends rangehen. Will ich ihren Bewegungsradius erhöhen, muss ich ständig aufpassen und dabei sein.

Ich bin gerade echt verzweifelt und überfordert. 🙁
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Findefuchs, es hört sich für mich so an, als ob die beiden in der Vergangenheit öfter mal hungern mussten. So ein Verhalten kenne ich von keiner meiner Miezen und ich hatte schon einige in meinem Leben. Bei der Küche hilft wohl nur konsequentes Schließen der Tür. Versuche es einfach mal und mache ihnen eine Schüssel mit Trockenfutter jederzeit zugänglich. Vielleicht hilft das ja langfristig.

Möglicherweise hatte es einen guten Grund, dass die Pflegestelle kein Geld wollte. 😱
 
(...). Ich erkläre ihm dann immer die Uhr 😀

(...)

Der war gerade richtig gut! 😀 Erst habe ich beim Lesen dumm geguckt und mich dann fast weggeschmissen vor Lachen.



Denn genau das ist ja auch der Punkt, Findefuchs.

Du musst ihnen zu viel "erklären". Das sind Katzen und die wollen und müssen ihr neues Revier erkunden und testen natürlich auch bei Dir Grenzen aus. Ich würde zunächst ihre Freiräume eingrenzen und dann erst nach und nach Türen und eben Möglichkeiten (er)öffnen.
Bei Fehlverhalten wenn möglich ignorieren. Klar, Schadensbegrenzung ist auch wichtig, aber dabei die Katzen nicht anschauen, sondern ihnen wirklich wortlos "die kalte Schulter zeigen", so wie sie es ja auch untereinander und mit uns Menschen machen, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Dann gibt es auch nicht gleich darauf ein Leckerchen oder Spiel.
Ist nicht einfach und ich kann verstehen, dass Du die Katzen nun auch viel streicheln und bespielen möchtest, aber letztlich habt Ihr dann, wenn Du jetzt durchhältst, am Ende weniger Stress, könnt Ihr Euch ruhiger und intensiver miteinander befassen.

Spielstunde. Ja, wie Weidebirke schrieb.

Kannst Du Dir vorstellen, das zu tun?

Fressen. Nichts zwischendurch. Kann mir vorstellen, dass sich das mit der Gier gibt, wenn sich die Katzen bei Dir mehr "gehalten", in auch ihren Grenzen sicherer fühlen.


LG
Landkaffee

(Und ich überlege jetzt, wie ich meinem Hund die Uhr beibringe. *lach*)
 

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