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Ebola

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Keine Sicherheitsvorkehrung kann so sicher sein, als dass ein Mensch nicht imstande wäre, sie wissentlich oder unwissentlich zu umgehen.
Und beim Rauchen können wir uns noch selber entscheiden. Feiner Unterschied.

Genau das ist doch der Sinn meiner Aussage:
Natürlich besteht die Möglichkeit, dass sich Ebola auf die ganze Menschheit ausbreitet, wenn es manche Menschen wirklich drauf anlegen .. aber sollte es wirklich zu diesem sehr unwahrscheinlichen Fall kommen, dann kannst du daran jetzt sowieso nichts ändern. Dann kannst du jetzt sowieso nur abwarten und Tee trinken .. drauf hoffen, dass nicht alle Menschen in ihrer Panik komplett verblöden und Wissenschaftler möglichst bald eine Lösung finden. Alle die Grübelei, das ganze Panikschieben und jede Weltuntergansprophezeiung sind jetzt absolut unnötig .. führen letztlich nur dazu, dass sich die Situation praktisch nur verschlechtert.

Auf der anderen Seite ist dann z.B. Krebs. Eine Krankheit, die durch viele Dinge ausgelöst wird, die in unserer Gesellschaft eben ganz normal sind: Alkohol, Tabak, Fast-Food, usw. Diese Krankheit hat schon weitaus mehr tragische Todesfälle mitsich gezogen und (fast) jeder kennt doch jemanden, der schonmal mit Krebs zu kämpfen hatte - die einen mit mehr, die anderen mit weniger Erfolg. Gegen diese "Seuche" könnte man sich aber sehr gut schützen und zumindest alle Faktoren beseitigen, die nicht einfach nur vom Zufall abhängen.

Dennoch konzentriert sich der Otto-Normal-Bürger nur auf all die ständig neuen Sensationskrankheiten gegen die man sowieso erstmal nichts machen kann und verliert dabei die Krankheiten, gegendie man selbst was in die Hand nehmen könnte, total aus dem Blickfeld. Warum? Vielleicht, weil viele Leute einfach zu Faul sind ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und ihr Unglück lieber auf andere schieben (hier z.B. das neue Ebola-Virus) .. oder einfach, weil man sich von den Sensationsmedien zerfressen lässt.

Ich will damit überhaupt nicht sagen, dass man Ebola einfach ignorieren sollte und nicht alle Kraft in ein Gegenmittel stecken sollte .. ich will damit nur sagen, dass wir uns, solange wir nicht direkt an der Bekämpfung der Seuche beteiligen, keine Gedanken über Ebola machen sollten. Vielmehr wäre es wichtig, wenn wir uns weiterhin auf das konzentrieren, was wir letztlich auch beinflussen können.. aber auf Sport, gesunde Ernährung, usw. zu achten, ist für viele eben schon zu anstrengend.
 

Hallo ShutUpTalk,

schau mal hier: Ebola. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Zu 1.: Du siehst aber, die rauchen... . Also hast Du da etwas Konkretes, etwas zudem Sichbar- und Vermeidbares.

Zu 2.: die Fakten beschreiben sie nicht als harmlos oder worauf spielst Du konkreter an.


Naja, aber um aus der Tür zu kommen, kann ich ja schlecht warten, bis da abends vor Ladenschluß evtl. mal niemand mehr steht o0


Harmlos sicher nicht, aber auch nicht so extrem, dass man sich Nahrungsvorräte hamstern müsste.
 
Stimmt. Man könnte auch ne Sekunde die Luft beim vorbeigehen anhalten, dann zum Auto, ausparken, und mit den Einkäufen nach Hause fahren bevor die Tiefkühllasagne im Einkaufswagen geschmolzen ist. ^^

Ich meinte nicht, dass es mich stört. Ich wollte damit nur zeigen, dass es manchmal nicht vermeidbar ist 🙂

Und wer isst denn bitte Tiefkühllasagne? ^^
 
Angenommen es kommt vorbei, dann soll es wohl so sein. Bleibt es fern, ist es auch gut. So oder so werden wir auf menschlich vielfältige Art und Weise reagieren. Eine Menge Menschen wird auch agierend damit umgehen. Es gibt und wird Tote geben. Lebende werden ihre Seele erkennen, andere werden sie gänzlich verlieren.

Wie immer es aus geht ob nur in Afrika oder anders. Es wird am Ende Menschen geben bei denen keine Zelle auf der Anderen bleibt und ich rede nicht von den Toten ...
 
Der bekannte Marburgvirus, der aktuell ja auch in Ostafrika wieder eine Renaissance erlebt, nur etwas im Schatten von Ebola steht aber nicht minder gefährlich ist, verbreitet sich zum Beispiel auch durch den Konsum von Fledermausfleisch.

Ja, das ist öfters mal so, dass sich Viren von Tieren auf den Menschen übertragen. Aber nur, weil man kein Fledermausfleisch ist, bedeutet das noch lange nicht, dass einem so was nicht passieren könnte. Man denke nur an die Massentierhaltung in Industrieländern. Es gibt tatsächlich Experten, die meinen, es sei ziemlich wahrscheinlich, dass durch dieses Billigfleisch sich eines Tages auch irgendein Virus in den reichen westlichen Ländern ausbreiten könnte. So ein Virus kann schließlich auch durch den Verzehr von Hühner- oder Schweinfleisch, der hier als "normal" betrachtet wird, übertragen werden. So unhygienisch, wie es in der Massentierhaltung zugeht, schließe ich diese Möglichkeit nicht aus...
 
Nur mit dem Unterschied das Höfe direkt geschlossen werden und Tiere massenweise vernichtet. In Afrika hingegen sitzen die Ebola infizierten mit den gesunden im selben Wartezimmer.

Ein Ausbruch hierzulande, lässt sich mit einem Ausbruch in Afrika kaum vergleichen. Wenn wir mal etwas bekommen das uns auslöschen sollte, dann mit Sicherheit etwas das aus dem Ausland herüber schwappt.
 
Nur mit dem Unterschied das Höfe direkt geschlossen werden und Tiere massenweise vernichtet. In Afrika hingegen sitzen die Ebola infizierten mit den gesunden im selben Wartezimmer.

Das ist richtig: Hierzulande würde man die Tiere massenweise vernichten, um den neuen Virus einzudämmen .. das dauert aber seine Zeit. Gehen wir mal davon aus, dass Ebola in unsren Massentierhaltungen entstanden ist und man das Virus dank mangelnder Proben nicht sofort erkannt hat:
Dank der Inkubationszeit von 8-10 Tagen würde es ziemlich lange dauern, bis die ersten Beschwerden der Kunden kommen. Daher würde sich das Virus auch ungehindert mind. 8 Tage lang in unsren Burgern verbreiten. Bis dann alle Proben vorbei sind die die Tiervernichtungen rechtfertigen, vergehen bestimmt 14 Tage .. und wenn man bedenkt, wieviele Menschen täglich beim McDonalds hocken wäre das Virus schon 100mal bedrohlicher als derzeit in Afrika.

So zumindest die Theorie vom schlimmsten Fall .. von der ich aber auch nichts halte. Ich kenn mich in den ganzen Tierhöfen kaum aus aber ich will einfach mal hoffen, dass man die Kontrollen dort wirklich ernst nimmt. Wahrscheinlich haben die Verschiedensten Umwelts-, Menschenrechts- und Gesundheitsorganisationen sowieso extra Abteilungen nur für unsre Tierhöfe.
Nebenbei ist unser Körper, dank der modernen Medizin, sowieso vor mehreren Krankheiten geschützt, die vielleicht so noch nicht erkannt wurden, aber gewisse Schnittstellen mit anderen haben, fürdie wir uns z.B. Impfen lassen.

Ein Ausbruch hierzulande, lässt sich mit einem Ausbruch in Afrika kaum vergleichen. Wenn wir mal etwas bekommen das uns auslöschen sollte, dann mit Sicherheit etwas das aus dem Ausland herüber schwappt.

Man muss nebenbei sowieso mal erwähnen, dass Ebola nicht zum ersten mal ausbricht. Soweit ich weiß wurde der erste Ebola Fall ja schon 1976 bekannt und seither ist die Seuche schon oft genug ausgebrochen aber dann wieder zurückgegangen. Derzeit haben wir eben den derzeit größten Ausbruch .. und genau daraus kann man in den Medien eben schöne Schlagzeilen machen.
 
Wenn´s Ebola nicht gäbe, müßte man es erfinden, weil der Deutsche auf jeden Fall Angst vor irgendwas haben will. Hauptsache: Keine Flughunde mehr essen.
 
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