Lieber Nordrheiner,
leider hast Du Dich sehr voreingenommen mit dem Thema Evolution beschäftigt.
Was ich auch verstehen kann, wenn Du so bedingungslos an die Biblische Schöpfungsgeschichte glaubst.
Dein Ziel die Zweifel an der Evolutionstheorie stärker zu streuen, höchst wahrscheinlich mit dem Ziel zu bekehren, scheint mir zu scheitern.
Nun, ich habe meine Meinung mit Fakten begründet, was ich bei Deiner Meinung vermisse.
Denn Beweise sind schlecht mit einfachem Zweifel zu bekämpfen. Dazu gehört eben dein Glaube!
Welche Beweise meinst Du??? Soweit ersichtlich, hast Du keine vorgetragen.
Wie Rhenus schon geschrieben hat gehst Du auf Beweise nicht ein sondern ignorierst sie.
Welche Beweise meinst Du??? Soweit ersichtlich, hat auch er keine vorgetragen.
Was mir auf stößt, ist diese Intoleranz die Du zwar gut versteckst, aber trotzdem immer wieder zu Tage kommt.
Wir lesen nicht richtig, oder verstehen Dinge nicht richtig usw.
Toleranz kann nur bestehen, wenn es auch Toleranzgrenzen gibt. Und Deine Behauptungen ohne Fakten offenbaren lediglich Nicht-Wissen. Das ist ok, solange Du bereit bist, Deine Behauptungen als Glaubensaussage anzuerkennen und nicht verlangst, dass man Deine Behauptungen als objektive Wahrheit anerkennen muß. Ich verlange ich auch nicht von Dir, dass Du meine Glaubensaussagen als für Dich gültig anerkennen musst. Und ich kann auch meine Glaubensaussagen von Wissen und Meinung unterscheiden. Daher begründete ich meine Meinung mit Fakten. So eine sachliche Begründung fehlt mir bei Deiner Meinung. Deine Meinung erscheint mir religiösen Charakter zu haben. OK, kein Problem. Aber wenn Dich das selbst stört und ärgert, dann unterstelle mir bitte nicht Intoleranz. Das ist ein untauglicher Versuch, meine sachlichen Argumente abzuwerten. Da erreichst Du meine Toleranzgrenze.
Verurteilen geht leicht! Anscheinend noch leichter als Christ, denn man glaubt ja an die Strafe!
Ich verurteile niemanden, auch Dich nicht.
Damit bestätigst Du den Begriffe der Selbstgerechtigkeit, den Du in den Thread eingebracht hast, für Dich!
Ich habe den Eindruck, dass Du unter „Selbstgerechtigkeit“ etwas anderes verstehst, als allgemein darunter verstanden wird. Darf ich Dir den Begriff nochmal erläutern?
Selbstgerechtigkeit ist der Ausdruck eines Selbstgefühls, das sich vollständig objektiviert hat und die Gewohnheit seiner Egozentrik als ihren Selbstwert darstellt. Selbstgerechtigkeit bedient einen Selbstwert, der total auf sich selbst gründet.
Der selbstgerechte Mensch bezieht seinen Wert aus sich selbst. Typische Formulierung: „Ich bin mir selbst genug“ oder „ich bin ein guter Mensch“.
Der Christ hingegen bezieht sich auf Gott bzw. auf Aussagen in der Bibel. Ein Christ hält sich selbst nicht für „gut“ und wird auch nicht sagen: „Ich bin ein guter Mensch.“ Als Christ ist für mich nur Jesus „gut“.
Selbstgerechtigkeit, das Gefühl für das eigene Gutsein, begründet sich auf „ich tue Gutes“. Wenn diese Haltung auch bei den meisten Atheisten/Agnostikern anzutreffen ist, so gibt es auch eine Gruppe Atheisten/Agnostiker, die sich selbst nicht für gut halten, die ihr Leben nicht für lebenswert und sich für wertlos halten. Ich nenne sie hilfsweise Verzweifelte. Warum andere Menschen (Atheisten oder Christen) ihr Leben für sehr lebenswert halten und sich selbst als wertvoll betrachten, ist für diese Verzweifelten nur sehr schwer nachvollziehbar.
Und ja, Selbstgerechtigkeit ist eine Vorbedingung für Rassismus. Und ja, Selbstgerechtigkeit ist kein Alleinstellungsmerkmal der Atheisten oder Agnostiker. Es gab und gibt immer Gläubige (sowie Atheisten/Agnostiker), die ihren Glauben an wen oder was auch immer als Grund ansahen, andere Menschen als minderwertig anzusehen (Bsp. Menschenverfolgungen aus religiösen oder politischen oder wirtschaftlichen Gründen). Als Christ sehe und mache ich in der Wertigkeit zwischen Christen und Nichtchristen keinen Unterschied.
Genau damit ist der Schritt zu allen möglichen Greultaten die im Namen Gottes getan wurden und noch getan werden geebnet.
Es ist richtig, dass Selbstgerechtigkeit eine Vorbedingung für Rassismus und andere Greueltaten ist. Das sieht man an der Geschichte, in der immer wieder bis heute Atheisten, Agnostiker und Gläubige aller möglichen Richtungen ihre Ansichten und ihren Glauben als Grundlage für solche Verbrechen boten. Und bevor Du jetzt Christen mit einbeziehst, nur kurz nochmal angemerkt, dass Kirchenmitgliedschaft noch kein Christsein begründet.
Dein Gott ist auch der Gott der Juden und der Moslems!