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Gehen oder bleiben, Trennung nach 10 Jahren?

Hallo,

also eigentlich weiß ich ziemlich genau, was ich will. Ich will einen Mann, der sich mir gegenüber so verhält wie Mann Nr. 2, der verantwortungsbewusst ist und auf den ich mich verlassen kann. Ich will mich nicht mit Mitte 30 fragen, ob ich jetzt dann endlich mehr sein darf als "nur" die Freundin.
Ich denke, mein Freund weiß auch genau, was ich will. Wir haben schon oft genug darüber gesprochen. Nur geben kann / will er es mir scheinbar nicht. Vielleicht ist er auch der Meinung, dass er alle diese Punkte erfüllt und merkt nicht, dass es nicht so ist. Also am Liebsten wäre mir, dass mein Freund plötzlich zu Mann Nr. 2 mutiert. :/ Wird nicht passieren, das ist mir klar.

Wenn ich das Gespräch jetzt mit ihm suche, dann kommt das einem Beziehungsende gleich. Er war letztes Jahr bei der Fast-Trennung schon so gestresst / genervt von der Situation und verletzt, dass ich davon ausgehe, dass er in diesem Fall die Beziehung beenden würde. Aber nicht im Guten. Ich könnte das auch verstehen, denn wer will schon in einer Beziehung sein, in der sich der Partner nicht sicher ist?
 
Wenn ich das Gespräch jetzt mit ihm suche, dann kommt das einem Beziehungsende gleich. Er war letztes Jahr bei der Fast-Trennung schon so gestresst / genervt von der Situation und verletzt, dass ich davon ausgehe, dass er in diesem Fall die Beziehung beenden würde. Aber nicht im Guten. Ich könnte das auch verstehen, denn wer will schon in einer Beziehung sein, in der sich der Partner nicht sicher ist?

Hallo Gast,
als bleibt es, solang Du kein klärendes Gespräch mit ihm führst, bei Deiner Haltung - ihn "warmhalten" und "anderweitig
weitersuchen".... Das ist unfair.
Ich wünsch Dir den Mut, solch ein Gespräch mit ihm zu führen und nicht aus Angst davor zu schweigen, daß es einem
Beziehungsende gleichkommt. Ich wünsch Dir weiterhin den Mut dazu, solch ein anstehendes Gespräch völlig unabhängig
von seinem Befinden, also ob er nun gestresst / genervt ist, zu führen.
Und, wenn Du es alleine nicht führen magst und in Dir der Mut sich für ein solches Gespräch ausbreitet, gibt es noch die
Möglichkeit, sich an eine Beratungsstelle (Caritas etc.) zu wenden, um dort ganz in Ruhe darüber reden zu können.
Du hast die Möglichkeit, eine Lebensberatungsstelle aufzusuchen, um Dir Unterstützung zu holen.
Ich finde, es geht hier erstmal um Dich und darum, wie wohl Du Dich in einer Beziehung mit ihm fühlst und darum,
Deine Lebensgefühle ihm gegenüber zu klären.
Es braucht nur der Mann Nr. 2 zu erscheinen, der Deinen Vorstellungen entspricht und schon fühlst Du Dich von Nr. 2 angezogen.
Und das kann es in einer Beziehung, in der zwei Menschen sich lieben, auch, wenn deren Wünsche und Bedürfnisse
auseinandergehen, nicht sein.
Erst das eine klären, sich dann evt. zum Weiterführen der Beziehung oder zur Trennung entscheiden. Falls Trennung durchgeführt wird, erst einma alleine leben und sich dann langsam auf Traummann Nr. 2 einlassen - und nicht angezogen
von Mann Nr. 2 von 1 zu 2 hüpfen.

alles Liebe
gastin
 
Ich finde es jetzt nicht irgendwie "kindisch", nicht heiraten zu wollen. Die Hoffnung, daß Dein Freund durch eine Heirat "erwachsener" wird, sehe ich daher nicht. Er hat eben eine ganz andere Einstellung als Du.

Ich würde Dir jetzt nicht ganz klar zur Trennung raten, immerhin verbindet Euch ja auch sehr viel, wie Du schreibst. Aber dennoch scheint Dir ja immer irgendwas zu fehlen, oder Du möchtest Dein Leben eben einfach anders verbringen. Und das sehe ich als berechtigten Kritikpunkt.
 
Sie hat geschrieben, dass sie ihr Leben anders führen möchte. Mit einem Mann, der mehr Zeit für sie hat, von sich aus heiraten möchte, einfühlsamer ist etc.
 
Hallo,

nein, nicht heiraten zu wollen ist nicht kindisch. Wenn beide Partner das nicht möchten, finde ich das auch völlig ok, für mich gehört es aber dazu. Und wenn man es dann tut, dann ist es meiner Meinung nach doch ein Schritt, der mit mehr Verantwortung als vorher verbunden ist.

Ich kann eigentlich keine Entscheidungen treffen, die abhängig von ihm bzw. seiner Gefühlslage sind. Ich bin so auf ihn ausgerichtet, dass ich das in alle meine Handlungen einfließen lasse (ob das nun gut ist oder nicht, ist eine andere Sache). Er macht das auch, aber nicht so extrem.

Phelia, wie lange warst du mit Mann Nr. 1 zusammen bzw. was war die Ausgangssituation der Trennung? Und wie habt ihr das gemeistert?

Ich habe einfach die Befürchtung, dass eine Trennung der größte Fehler meines Lebens ist. Ich habe immer noch die romantische Vorstellung von der ersten großen Liebe und ich hab ihn ja auch noch sehr gern. Aber trotzdem ist da die Angst, dass mir immer etwas fehlen wird und das nur noch schlimmer wird.
 
Ich habe immer noch die romantische Vorstellung von der ersten großen Liebe und ich hab ihn ja auch noch sehr gern.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich erst mit einigen Beziehungen gemerkt hab, was mir in einer Beziehung wichtig ist, und was ich auf der anderen Seite NICHT in einer Beziehung möchte. Will sagen: an dieser festzuhalten nur wegen einem "romantischen Idealbild" halte ich nicht für die richtige Lösung. ;-)
 

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