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Gekippt: Keine Sprachprüfung für Türken deren Ehepartner in Deutschland leben

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Phalle

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Ich weiß dass man sich mit solchen Themen speziell als Deutscher immer auf schmalen Grad bewegt, erwähne aber trotzdem dass ich diese Schlagzeile als sehr kritisch betrachte, ohne einen Hauch ausländerfeindlich zu sein. Aber in Deutschland geht scheinbar alles. Aufgrund eines Abkommens mit einem Land das nichtmal in der EU ist.

Deutschland ist halt ein Sozialstaat.


Manchmal habe ich das Gefühl in keinem anderen Land kann man so einfach machen was man will. Und das finde ich nicht richtig. Ich finde man sollte darüber diskutieren können ohne immer gleich in die Nazi-Schublade gesteckt zu werden. Ich habe nichts gegen ausländische Mitbürger, habe auch einige im Freundeskreis. Aber schafft man dadurch nicht zusätzliche Probleme wenn wieder der Steuerzahler belastet wird, der andere mitfinanziert, die schon auf Grund sprachlicher Barrieren gar keine Möglichkeit haben sich angemessen zu integrieren?
 
Ich heiße hier jeden Herzlich Willkommen in unserem Land, aber er sollte das schon nach einer gewissen Weise verstehen können.

Ich mag da Dänemarks Prinzip, Sprachkurse für Migranten sind da kostenlos, aber das Beherschen der Sprache nach einer gewissen Zeit verpflichtend.

Man kann von einem Flüchtling nicht erwarten von Tag 1 an die Sprache zu beherschen, aber nach einem Jahr sollte dieser schon einfache Dialoge führen können...
 
Aber schafft man dadurch nicht zusätzliche Probleme wenn wieder der Steuerzahler belastet wird, der andere mitfinanziert, die schon auf Grund sprachlicher Barrieren gar keine Möglichkeit haben sich angemessen zu integrieren?

Jeder Mensch sollte die Chance erhalten in einem Land seiner Wahl sein Glück zu finden!

"Integration", also die Anpassung der Lebensgewohnheiten und der kulturellen Prägung an die Gepflogenheiten des Gastlandes kann zwar erwünscht und bei Interesse des Gastarbeiters auch gefördert, nicht aber erzwungen werden, weil die eigene Kultur ein Teil der individuellen Identität eines Menschen darstellt die man ihm aus ethischen Gründen und mit Hinblick auf die in unserem Land für alle Menschen geltenden Grundrechte nicht nehmen darf.

Wenn wir schon meinen uns Menschen aus fremden Kulturkreisen in unser Land holen zu müssen um deren Lebensenergie dazu zu verwenden die Bedürfnisse unserer Gemeinschaft zu befriedigen, dann müssen wir entweder klare Grenzen setzen, oder uns damit abfinden dass unsere Kultur durch die Lebensart der Menschen aus fremden Kulturkreisen modifiziert wird.

Wenn aber einem Gastarbeiter in dem Land seiner Wahl das Glück nicht hold ist, seine Lebensenergie also hier im Lande offensichtlich nicht benötigt wird und er hier genau so überflüssig ist wie in seiner Heimat, dann sollte der Glücksritter entweder in sein Herkunftsland zurück geschickt werden können, oder sich den Lebensunterhalt für sich und seine Familie von seinem Herkunftsland bezahlen lassen - auf dem Niveau der Wahlheimat selbstverständlich.
 
Danke für die sachliche Diskussion. Wobei ich noch hinzufügen müsste dass sich viele Einwanderer dann unter ihresgleichen bewegen ohne was mit dem eigentlichen deutschen Leben zu tun haben zu wollen.

Sitchwort Kopftuch, Türkisch in deutschen Schulen usw... ich finde irgendwo sollte Schluss sein, und wer sich hier nicht arrangieren kann oder will sollte woanders sein Glück suchen.

Soweit ich weiß muss man für einen dauerhaften Türkei Aufenthalt nachweisen können dass man für die Dauer des Aufenthalts über genügend finanzielle Mittel verfügt, und auf dem Arbeitsmarkt werden inländische Menschen bevorzugt, selbst wenn sie weniger qualifiziert sind.
Nehme ich eine Muschel vom Strand mit, riskiere ich Knast.

Nochmals, mir geht es keineswegs um Ausländerfeindlichkeit, im Prinzip ist es auch egal ob es Türken, Amis oder sonstwas sind, ich sehe da einfach ein generelles Problem und mich ärgert ein wenig dass man sich - wenn man es darauf anlegt - hier in D einen faulen Lenz machen und alles erlauben kann. Irgendwo sollten Regeln gelten, und ich bin der Meinung: wer sich hier zu benehmen weiß, etwas zum Sozialstaat beiträgt und deutsche Gepflogenheiten akzeptiert ist herzlich willkommen.
 
@ Der um den Baum tanzt

Ich kann mit deiner Einstellung konform gehen. Es stören mich lediglich 2 Punkte:

1) Wir "holen" keine Menschen aus dem Ausland. Sie kommen freiwillig aufgrund der Annahme von geeigneteren Perspektiven. Oder wie hier beim Topic, es sind Eheleute. Ich glaube nicht das wir deren Heirat forcierten.

2) Ich weiss nicht wie man sich ein adäquates Miteinander ohne INTEGRATION vorstellen kann. Abgrenzung und Bildung von Slums? Wer sich nicht intergriert kann auch keine Ersatzheimat empfinden und das ist langfristig keine schöne Situation. Demnach würde ich dann fragen wollen:"Weshalb kommt man überhaupt hierher, wenn man sich gar nicht integrieren möchte?"
 
Danke für die sachliche Diskussion. Wobei ich noch hinzufügen müsste dass sich viele Einwanderer dann unter ihresgleichen bewegen ohne was mit dem eigentlichen deutschen Leben zu tun haben zu wollen.

Sitchwort Kopftuch, Türkisch in deutschen Schulen usw... ich finde irgendwo sollte Schluss sein, und wer sich hier nicht arrangieren kann oder will sollte woanders sein Glück suchen.

Soweit ich weiß muss man für einen dauerhaften Türkei Aufenthalt nachweisen können dass man für die Dauer des Aufenthalts über genügend finanzielle Mittel verfügt, und auf dem Arbeitsmarkt werden inländische Menschen bevorzugt, selbst wenn sie weniger qualifiziert sind.
Nehme ich eine Muschel vom Strand mit, riskiere ich Knast.

Nochmals, mir geht es keineswegs um Ausländerfeindlichkeit, im Prinzip ist es auch egal ob es Türken, Amis oder sonstwas sind, ich sehe da einfach ein generelles Problem und mich ärgert ein wenig dass man sich - wenn man es darauf anlegt - hier in D einen faulen Lenz machen und alles erlauben kann. Irgendwo sollten Regeln gelten, und ich bin der Meinung: wer sich hier zu benehmen weiß, etwas zum Sozialstaat beiträgt und deutsche Gepflogenheiten akzeptiert ist herzlich willkommen.


ja türkisch in deutschen Schulen zu unterrichten finde ich auch wirklich unnötig.
Zum Thema Kopftuch, sehe ich das jedoch etwas anders, es ist Teil ihres Glaubens. Und ich finde, das mit dem Kopftuch nicht wirklich verwerflich.
Klar andere schüler dürfen keine mützen etc in der Schule tragen, aber der Hintergrund ist ja auch ein ganz anderer.

Jedoch übertrieben finde ich es, wenn sie dann auch ihre Gebete etc. in der Schule machen können. Ich hatte mal eine Kollegin die auch Muslime war und dann pünktlich alle paar stunden mit ihrem teppich unterm Arm verschwand. Während ich natürlich keine extrapausen hatte, da ich ja nicht betete... oder in der Zeit des Ramadan bekam sie immer eine Stunde früher Feierabend, weil sie ja in der Frühstücks und Mittagspause eh nicht essen konnte.
Dafür hing die Arbeit im Endeffekt an mir.
Wir hatten einen Chef der aus Jordanien kam, daher war sie eh das Goldkind. Sowas finde ich dann natürlich auch ungerecht.
Aber allein gegen das Kopftuch spricht für mich nichts.
 
Ich nehme an, es geht hier um die deutsche Staatsbürgerschaft. Gut finde ich die Entscheidung nicht.

Was ich selbst schon erlebt habe, dass es ausländische Familien gibt, die schon sehr lange in Deutschland leben. Die Mutter spricht gar kein deutsch und auch der Vater braucht bei Gesprächen noch einen Dolmetscher, weil seine Deutschkenntnisse derart minimal sind, dass eine Verständigung ohne Dolmetscher sehr schwierig ist und leicht zu Missverständnissen führen kann.

Mit etwas Glück ist eine Integration von der zweiten Generation zu erhoffen, die sich nicht mehr so abschottet.
 
Nur leider muss man immer sehr vorsichtig bei solchen Themen sein, sonst gilt man gleich als rechts. Oder angenommen man weist einen Türken zurecht, wie man es auch mit einem deutschen Tun würde, dann folgt recht schnell immer die Aussage dass man ja nur schikaniert werde weil man Ausländer ist.

Leider ist das Thema auch dadurch immer wieder ein Brennpunkt, obwohl es vielen Kritikern gar nicht um Ausländer ansich geht, sondern nur um die einfache Forderung sich hier ein bisschen anzupassen. Lese ich Zeitungsberichte über Straßenraub etc.. werden die Täter zu 95% immer als südländisch beschrieben. Wen wundert es da, dass sich auch ein bestimmtes Klischee bildet? Nun muss man aber auch hinterleuchten warum das immer wieder solche Personengruppen sind und wo man da ansetzen muss. Da hat doch das eigene Land schon versagt, warum sollen wir es dann immer ausbügeln?
 
Aber in Deutschland geht scheinbar alles.

???

Das wird auch bei anderen Themen oft so gesagt.

Es zeugt m.E. davon, dass die, die das so sagen,

a) sich nicht die Mühe gemacht haben, sich wirklich darüber zu informieren, wie "es" in vielen anderen Ländern der Welt ist (sonst würden sie es so gar nicht sagen können),

b) auch in der Vergangenheit viele Behauptungen ungeprüft übernommen haben, ohne sich eingehend mit den Zusammenhängen der Materie befasst zu haben und lässt vermuten, dass sehr viele dieser Menschen auch in der Zukunft so verfahren werden.

Das ist im übrigen mit ein Grund dafür, dass manche Politiker, die manchmal nicht die Wahrheit sagen wollen, sie verschweigen wollen oder gar zu verdrehen versuchen, es verhältnismäßig leicht haben.

Die Politiker werden bekanntlich oft beschimpft.
Der "normale" Bürger, der kein Politiker ist, scheint das Privileg zu genießen, über alles und jeden reden zu können, ohne sich umfassend mit der Materie zu beschäftigen.
Ja, mehr noch: Er betrachtet es als sein Recht, sich eine Meinung zu bilden, ohne sich im Detail über die verschiedenen Aspekte zu informieren und sich das Ganze anzuschauen - herzlichen Glückwunsch mündiger Bürger! Ich gratuliere dir zu deinem Recht, von dem du sehr gerne und ausgiebigst Gebrauch machst.


Manchmal habe ich das Gefühl in keinem anderen Land kann man so einfach machen was man will.


Ich kann nur von Glück reden, dass Politiker nicht (immer) nur aufgrund von Gefühlen Entscheidungen treffen.

"Gefühl"?

Ich bezweifle sehr, ob die, die solche "Gefühle" haben, sich einmal die Mühe gemacht haben, herauszufinden, in wie vielen Ländern in Europa es so eine Regelung gibt, geschweige denn in der Welt.

Ansonsten, selbstverständlich kann und soll man über das Für und Wieder diskutieren.

Aber es macht schon einen sehr, sehr großen Unterschied, ob man sich mit dem Ganzen eingehend beschäftigt, sich umfassend Informationen beschafft und die verschiedenen Aspekte berücksichtigt oder ob man sich nur die "nächsten" 2-3 Gedanken zusammenbastelt, fast alles andere außer Acht lässt und sich auf diese Art und Weise eine Meinung bildet - das sind zwei verschiedene Dinge.
 
Wenn man so argumentiert, dann sollte man aber auch in Länder blicken denen es nicht schlechter geht als uns in Deutschland. Warum müssen oft wir uns solche Gedanken über Zuwanderung machen? Warum müssen wir immer Mutter Theresa spielen? Was tun andere Länder ?

Und es ist meiner Meinung nach nicht schwierig einen Zusammenhang herzustellen zwischen importierten Problemen durch Menschen die bereits aufgrund sprachlicher Barrieren hier eigentlich nicht wirklich zurecht kommen und durch eventuell fanatische Religiösität für Unruhe sorgen. Wo soll man mit Toleranz anfangen und wo aufhören? Ansonsten hat in der Tat jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Auch nicht ganz klar geht aus deinem Text hervor, was an den bisherigen Beiträgen genau kritisiert wird. Dann solltest du schon auch klarstellen worüber du sprichst wenn du schon anprangerst.

P.S. Danke MOD fürs Unterbinden 🙂
 
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