Deine krampfhaften Versuche, in jeden Thema unverstandene Physik unterzubringen, haben was rührendes.
Aber ohne ein gewisses Verständnis wirkt Physik immer hilflos, doch das hatten wir schon mehrfach.
Was ist denn an Physik so schwierig?
Es gibt Elementarteilchen und die bewegen sich hin und her. Und weil der Mensch und alles andere auch aus Elementarteilchen besteht, bewegen sich auch alles andere und der Mensch hin und her. Ist doch gar nicht so schwierig.
😀
Aber Ernst beiseite, es gibt doch 'ne Menge physikalischer Gesetze bzw. Naturgesetze, die entdeckten bzw. beschriebenen und die noch nicht entdeckten bzw. noch nicht beschriebenen, und es wird doch von niemandem wirklich bezweifelt, dass sich jegliche Existenz, also auch Materie, Geist, Mensch und Gefühl, Bewegung und Zustandsveränderung, nach den Gesetzen des Kosmos bzw. den Naturgesetzen richtet.
Es ist doch gar nicht nachvollziehbar, warum Liebe sich nicht nach den Naturgesetzen richten sollte. Es ist ja nicht so, dass "Liebe in der Luft" ist. Sie ist ein Gefühl im Menschen, welches wie alle anderen Gefühle biochemisch bzw. elektrisch erzeugt wird. Und der Gesamtapparat Mensch besteht aus nichts anderem als Elementarteilchen. Insofern ist es doch eher fraglich, wie man nicht denken kann, dass sich Gefühle und Gefühlsentwicklungen genauso wie die zugrundeliegenden Elementarteilchen nach den kosmischen Gesetzen richten.
Zwar ist der Zusammenhang zwischen Materie und Gefühl noch ein Grau- bzw. Schwarzbereich, aber in Anbetracht fortschreitender und interdisziplinärer Wissenschaft und dem exponentiellen Wachstum in den Bereichen Forschung und Technologie wird meines Erachtens in den nächsten Jahrzehnten Einiges wissenschaftlich untersucht und postuliert werden, was wir jetzt nur ahnen können.
Dass das Gefühl Liebe und die damit verbundenen Dynamiken gähnzlich anderen Gesetzen unterliegen, als es Materie bzw. Elementarteilchen tun, halte ich für illusorisch.
Zu ihrem eigenen Vorteil wird die Liebe in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vermutlich
nüchterner werden. Und zwar als Nebeneffekt der massiven weltweiten Entwicklungen in akademischen und nicht-akademischen Kreisen, welche wiederum ein breitentaugliches Wissen und Verständnis für Materie, Gefühl, Gesellschaft, Politik, Familie, Beziehungen, Liebe, Sinn und Kosmos zur Folge haben werden - gewissermaßen die Wissenschaft über den "Zusammenhang zwischen allen Dingen" (=holistisches Weltverständnis). Das wird meines Erachtens nicht nächste Woche oder nächstes Jahr sein, aber wenn ich mir anschaue, was weltweit im Bereich von Einzelpersonen, kleinen und großen Gruppen, gleichfalls auch im Internet alles geschieht bzw. getan wird, dann könnte drastischer Forstchritt unseres Wissens und Verständnisses über alle Aspekte der Welt schneller eintreten, als wir denken.
Wie gesagt, ich denke nicht, dass es der Liebe zum Nachteil gereicht, sondern wir einfach besser um die "Mechanik der Liebe" und ein paar andere Dinge wissen.
Es kommen noch spannende Zeiten. Wir alle werden lernen und kompetenter, nicht zuletzt auch besser mit unserer Liebesfähigkeit.