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Der Freund der besten Freundin...

Die Situation ist leider so verfahren, dass sie auch nirgends mehr willkommen ist, wenn er dabei ist. Mittlerweile will ich ihn auch nicht mehr sehen. Aber so direkt kann ich ihr das ja nicht sagen. Damit würde ich die Freundschaft riskieren und diese ist mir sehr wichtig 🙁


Warum denn nicht? Sie hat ihre Entscheidung ja getroffen, nämlich daß sie es akzeptiert, daß ihr Freund immer dabei ist. Du mußt diese "Konditionen" nicht in Kauf nehmen, du kannst jederzeit sagen: "Ich hab dich sehr lieb, ich möchte dich gerne sehen, aber dein Kerl geht mir auf die Nerven - also wir beide alleine oder gar nicht".


Ich weiß, du willst sie nicht verlieren, aber wie nah könnt ihr denn miteinander sein, über welche "Freundinnenthemen" könnt ihr denn miteinander reden, wenn er immer dabei ist?

Du scheinst sie sehr gern zu haben, klar. Ich denke auch, es ist nicht deine Sache zu erklären, wo der Freund sich blöd benimmt oder nicht, aber du kannst jederzeit sagen, daß du ihn nicht magst und mit seiner Art nicht klarkommst.
 
Wenn die beiden eine Fernbeziehung führen, dann dürfte es doch aber eigentlich gar kein Problem sein, sich auch mal allein zu treffen, oder? Oder trefft Ihr Euch grundsätzlich nur am Wochenende?
Dann ist es natürlich schon verständlich, dass sie die gemeinsame Zeit so intensiv nutzen wollen wir möglich (v.a. wenn er vor Ort niemanden kennt).

Nee, verurteilen muss und soll man ja niemanden. Und Deine Freundin soll auch ihren Freund nicht ändern, kann sie ja gar nicht. Und solange sie selbst kein Problem damit hat, ist es ja erstmal auch ok. Aber ihr muss halt klar sein, dass es für andere eben nicht einfach ist und nicht jeder Zeit mit jemanden verbringen will, den man nicht mag bzw. mit dem es stressig/anstrengend o.ä. ist.

Wie Fritzie schreibt: Du kannst sie nicht ändern und ihren Freund auch nicht; aber man kann sich klar positionieren und sagen: sorry, nach der letzten Aktion kann und will ich nicht mehr so viel Zeit mit Euch gemeinsam verbringen (ich kann mir halt nicht so ganz vorstellen, wie so eine Eskalation etc. aussieht). Mit Dir alleine gerne und ab und zu (wenn Gras über die Sache gewachsen ist) auch mit Deinem Freund - aber nicht mehr so häufig wie jetzt, weil mir solche krassen Diskussionen etc. nicht gut tun.

Ich vermute mal, dass ihr Freund einfach extreme Selbstbewußtseinsprobleme hat (wg. langem Studium, kein Job etc.) und versucht sich halt auf andere Art zu profilieren etc.pp. - auch wenn er damit extrem aneckt, aber so kann er sich halt immer wieder sagen, dass die anderen zu blöd sind und sich so besser fühlen. Nur hilft das Dir nicht und auch niemanden anderen.
 
Warum denn nicht? Sie hat ihre Entscheidung ja getroffen, nämlich daß sie es akzeptiert, daß ihr Freund immer dabei ist. Du mußt diese "Konditionen" nicht in Kauf nehmen, du kannst jederzeit sagen: "Ich hab dich sehr lieb, ich möchte dich gerne sehen, aber dein Kerl geht mir auf die Nerven - also wir beide alleine oder gar nicht".


Ich weiß, du willst sie nicht verlieren, aber wie nah könnt ihr denn miteinander sein, über welche "Freundinnenthemen" könnt ihr denn miteinander reden, wenn er immer dabei ist?

Du scheinst sie sehr gern zu haben, klar. Ich denke auch, es ist nicht deine Sache zu erklären, wo der Freund sich blöd benimmt oder nicht, aber du kannst jederzeit sagen, daß du ihn nicht magst und mit seiner Art nicht klarkommst.

würdest du noch in der selben Weise mit deiner Freundin befreundet sein, wenn sie dir unmißverständlich klar macht, dass sie nichts mehr mit deinem Freund zutun haben will, weil sie ihn nicht mag? Ich versetze mich da immer in ihre Lage. Mich würde das extrem verletzen. Denn man bezieht die Abneigung gegen den Freund ja auch immer ein wenig auf sich selbst. Ich weiß, wie das bei den anderen Freunden gelaufen ist. Zuerst wurde gesagt, dass man sich nur noch alleine trifft. Doch das ist mittlerweile auch gestorben, denn sie will ja nicht mit jemanden befreundet sein, der ihren freund nicht akzeptiert (O-Ton)

Ich weiß auch nicht was ich machen soll. Wobei ich eigentlich auch eher ein Freund von Ehrlichkeit und Offenheit bin. Das erwarte ich ja auch von ihr. Evtl sollte ich ihr das wirklich vorschlagen, dass wir uns ab jetzt nur noch alleine treffen. Aber ich weiß jetzt schon wo das hinführt... 🙁
 
würdest du noch in der selben Weise mit deiner Freundin befreundet sein, wenn sie dir unmißverständlich klar macht, dass sie nichts mehr mit deinem Freund zutun haben will, weil sie ihn nicht mag? Ich versetze mich da immer in ihre Lage. Mich würde das extrem verletzen. Denn man bezieht die Abneigung gegen den Freund ja auch immer ein wenig auf sich selbst. Ich weiß, wie das bei den anderen Freunden gelaufen ist. Zuerst wurde gesagt, dass man sich nur noch alleine trifft. Doch das ist mittlerweile auch gestorben, denn sie will ja nicht mit jemanden befreundet sein, der ihren freund nicht akzeptiert (O-Ton)


Nun ja, diese Situation hatte ich schon mal, ist schon viele Jahre her, war aber vergleichbar. Ich war damals wahnsinnig in eine Frau verliebt, die keiner leiden konnte, sie war grob, aggressiv, hat jeden in Grund und Boden gequatscht, aber ich war nun mal verknallt. In der Zeit haben sich viele von mir abgewendet, manche knallhart mit der Bemerkung "mit wem du dich abgibst zeigt auch, wer du bist". Hat mich arg gekränkt.

Mein bester Freund sagte klipp und klar: "Ich kann dieses Weib nicht ab, ich will dich sehen aber nur, wenn du alleine bist". Auch das fand ich kränkend, aber er war mir wichtig. Und es war gut so, nachdem das mit der Freundin ziemlich übel ausgegangen ist war er derjenige, der für mich da war.

Freundschaften wie Beziehungen können nicht einseitig funktionieren, es müssen doch immer beide Seiten daran mitwirken, einen Schritt aufeinander zugehen, nicht?
 
Wenn die beiden eine Fernbeziehung führen, dann dürfte es doch aber eigentlich gar kein Problem sein, sich auch mal allein zu treffen, oder? Oder trefft Ihr Euch grundsätzlich nur am Wochenende?
Dann ist es natürlich schon verständlich, dass sie die gemeinsame Zeit so intensiv nutzen wollen wir möglich (v.a. wenn er vor Ort niemanden kennt).

Wir sehen uns fast ausschließlich am Wochenende. Manchmal auf nen Kaffee oder mal abends unter der Woche ins Kino. Aber ansonsten ist sie am Wochenende bei ihm oder er bei ihr.

Wie Fritzie schreibt: Du kannst sie nicht ändern und ihren Freund auch nicht; aber man kann sich klar positionieren und sagen: sorry, nach der letzten Aktion kann und will ich nicht mehr so viel Zeit mit Euch gemeinsam verbringen (ich kann mir halt nicht so ganz vorstellen, wie so eine Eskalation etc. aussieht). Mit Dir alleine gerne und ab und zu (wenn Gras über die Sache gewachsen ist) auch mit Deinem Freund - aber nicht mehr so häufig wie jetzt, weil mir solche krassen Diskussionen etc. nicht gut tun.

Die Eskalation kam so zustande, dass er sich absolut im Recht gefühlt hat und nicht einsehen wollte, dass es garnicht darum ging wer Recht oder Unrecht hat, es einfach nur absolut unsinnig war drauf rumzureiten. (Meine Freundin hatte sich versprochen. Er hat gesagt, sie "soll das gefälligst richtig stellen", damit ich sehe dass er Recht hat) Ich kanns nicht richtig wiedergeben. Ich war recht geschockt, weil er sie wegen so einer Lapalie sie so angeherrscht hat. Da bin ich ausgeflippt. Hab gesagt, dass er in meiner Gegenwart nie mehr mit ihr so redet ansonsten schmeiss ich ihn raus. ( ja, ich bin zu weit gegangen. Aber ich kann sowas nicht mit ansehen. Das ist eine Unart von ihm, die ich nicht akzeptieren kann. und das ist bei weitem nicht das einzige) Es ist ein ständiges, nervenzerrendes Auseinandersetzen mit Kleinigkeiten. Das würde Seiten brauchen um alle Dinge aufzuzählen, womit er ständig negativ auffällt.

Ich vermute mal, dass ihr Freund einfach extreme Selbstbewußtseinsprobleme hat (wg. langem Studium, kein Job etc.) und versucht sich halt auf andere Art zu profilieren etc.pp. - auch wenn er damit extrem aneckt, aber so kann er sich halt immer wieder sagen, dass die anderen zu blöd sind und sich so besser fühlen. Nur hilft das Dir nicht und auch niemanden anderen.

Napoleon ist dir ein Begriff? Dann weißt du wie er ist.
 
... In der Zeit haben sich viele von mir abgewendet, manche knallhart mit der Bemerkung "mit wem du dich abgibst zeigt auch, wer du bist". Hat mich arg gekränkt.

Oh mensch, nein sowas würde ich nie sagen, auch wenn ich es gerne wollte.

Das finde ich zu krass.

Mein bester Freund sagte klipp und klar: "Ich kann dieses Weib nicht ab, ich will dich sehen aber nur, wenn du alleine bist". Auch das fand ich kränkend, aber er war mir wichtig. Und es war gut so, nachdem das mit der Freundin ziemlich übel ausgegangen ist war er derjenige, der für mich da war.

Naja, du warst aber einsichtig und hast gesagt, dass ihr euch auch alleine treffen könnt. Meine Freundin sieht die Situation aber als Angriff auf sich selbst. So nach dem Motto: "Alle denken, ich sei bescheuert, dass ich mit ihm zusammen bin. "
Dann will sie lieber nichts mehr mit den Freunden zutun haben, als sich mit dem Gedanken mit ihnen zu treffen: Die mögen meinen Freund nicht!.

Freundschaften wie Beziehungen können nicht einseitig funktionieren, es müssen doch immer beide Seiten daran mitwirken, einen Schritt aufeinander zugehen, nicht?

Richtig, das habe ich versucht. Aber ich kann mich auch nicht grundlegend ändern, manche Dinge kann ich nicht akzeptieren.
 
Ja, ich habe einen Rat:

Such dir einen eigenen Freund und mecker dann an dem rum.

Deine Freundin solltest du künftig ohne ihren Partner treffen.
 
@mona.

wenn du meinen Beitrag gelesen hättest, hättest du auch gesehen, dass ich einen Freund habe. Und das Ganze auch nichts mit rummeckern zutun hat. Das ist das 1. mal in zwei Jahren gewesen, dass ich überhaupt meinen Mund aufgemacht habe.
 
Hallo butterblume81,

so, wie ich das verstehe, hat sich Deine Freundin entschieden - gegen alle Freunde, für ihn.

Das ist traurig, aber es ist eben so.

Mich beschäftigt momentan eher die Frage, was sie denn so toll an ihm findet. Ja, Du schriebst, weil er hinter ihr steht...aber vermutlich deshalb, weil sie niemals widerspricht??? Ihn für den Größten hält?
Bei einer Fernbeziehung kann die rosarote Brille recht lange wie angeklebt sitzen...mit so jemanden leben würde vermutlich dem Anhimmeln ein schnelles Ende bereiten.

Wie sehr ist sie Dir denn noch Freundin, dass Du da alles mitmachst? Wieviel Positives, wieviel Kraft, beziehst Du für Dich noch aus der Freundschaft? Letztlich darf sich Deine Freundin entscheiden, wie sie will, das ist ihr gutes Recht. Allerdings müsste sie dann auch die Konsequenzen der letzten zerbrochenen Freundschaft tragen.

Denn ändern kannst Du die Entscheidung Deiner Freundin nicht...ändern kannst Du nur Dein eigenes Verhalten. Also Ohren zu und durch oder Freundschaft ade.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo butterblume81,

so, wie ich das verstehe, hat sich Deine Freundin entschieden - gegen alle Freunde, für ihn.

Das ist traurig, aber es ist eben so.

Mich beschäftigt momentan eher die Frage, was sie denn so toll an ihm findet. Ja, Du schriebst, weil er hinter ihr steht...aber vermutlich deshalb, weil sie niemals widerspricht??? Ihn für den Größten hält?
Bei einer Fernbeziehung kann die rosarote Brille recht lange wie angeklebt sitzen...mit so jemanden leben würde vermutlich dem Anhimeln ein schnelles Ende bereiten.

Ich weiß nicht was sie an ihm toll findet. Oder doch...eigentlich weiß ich das schon, aber das würde mir, inanbetracht der Tatsache, dass er mein soziales Umfeld kaputt macht, nicht im Ansatz reichen. Aber das ist meine Sichtd er Dinge, nicht ihre. Sie empfindet das zwar als störend, dass niemand ihn mag aber dafür liebt er sie ja und das reicht ihr. Zumindest im Moment. Wie das in ein paar Jahren aussieht, wenn sie dann alleine da steht, weiß ich nicht.

Wie sehr ist sie Dir denn noch Freundin, dass Du da alles mitmachst? Wieviel Positives, wieviel Kraft, beziehst Du für Dich noch aus der Freundschaft? Letztlich darf sich Deine Freundin entscheiden, wie sie will, das ist ihr gutes Recht. Allerdings müsste sie dann auch die Konsequenzen der letzten zerbrochenen Freundschaft tragen.

Denn ändern kannst Du die Entscheidung Deiner Freundin nicht...ändern kannst Du nur Dein eigenes Verhalten. Also Ohren zu und durch oder Freundschaft ade.

Sie steht immer zu mir. Egal was ist. Das rechne ich ihr hoch an. Ich hab mir immer geschworen, ich werde nie so eine Person sein, die es zulässt, dass sich eine andere Person zwischen diese Freundschaft schiebt. Und nun bin ich diese Person. Ja, ich weiß. Nur ich kann mich ändern. Also Augen zu und durch. 🙂
 

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