Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Das Modell Familie am Ende?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Für mich ist allerdings das Modell Alleinerziehung auch erst am Ende , wenn mir jemand beweisen kann , daß es falsch ist . Das konnte bisher allerdings auch noch keiner.

ja,ja. Ich bin auch davon überzeugt dass sich Kinder keine intakte Familie mit zwei Elternteilen wünschen, sondern auf kaputte Verhältnisse regelrecht abfahren...

So viel Stuss am frühen Morgen - da könnte man sich glatt wieder hinlegen.
 
Sorry kraeiouss, aber es gibt auch Sachverhalte die man aufgrund des gesunden Menschenverstandes beurteilen kann. Und die Sache mit den Alleinerziehenden ist so eine.

Wer meint das sei eine tolle Sache, war wohl schon lange kein Kind mehr.
 
Sorry kraeiouss, aber es gibt auch Sachverhalte die man aufgrund des gesunden Menschenverstandes beurteilen kann. Und die Sache mit den Alleinerziehenden ist so eine.

Wer meint das sei eine tolle Sache, war wohl schon lange kein Kind mehr.

Also wenn mit "gesundem Menschenverstand" oder "gesundem Volksempfinden" argumentiert wird, bekomme ich immer leichtes Magengrimmen. Damit kann man alles beweisen oder widerlegen, "Volkes Stimme sagt.....".
 
Natürlich ist es für Kinder keine tolle Sache. Bei intakten Partnerschaften gebe ich dir recht. Da ist es so. Bei nicht intakten Partnerschaften kann ich dir leider nicht zustimmen.

Natürlich. Wenn ich mir schnell Krebs im Endstadium vorstelle, kann ich mir sogar einen Herzinfarkt schön schwätzen. Alles eine Sache der Betrachtungsweise?

Dass man hier die Alleinerziehenden so schlecht darstellt, kenne ich bereits aus der Gesetzgebung und über die Gesellschaft. Als Alleinerziehender zieht man sich soundso zurück, 1. um die Kinder bestmöglichst zu versorgen, da ja der andere Part fehlt und 2. weil die Gesellschaft Alleinerziehende als großes Übel ansieht und moralisch stillschweigend zu Menschen 2.Klasse degradiert.

Dann haben wir gesellschaftlich anscheinend mittlerweile nur noch Menschen zweiter Klasse. Behinderte, Ausländer, Hartz IV Empfänger, und jetzt die Alleinerziehenden. Dem Umgangselternteil bei welchem die Kinder nicht wohnen, geht's für gewöhnlich auch nicht besser. Also alles Menschen zweiter Klasse.

Es leben die gesunden, vollzeitarbeitendenen Singles ohne Pflicht zur Alimentenzahlung?


Also wenn mit "gesundem Menschenverstand" oder "gesundem Volksempfinden" argumentiert wird, bekomme ich immer leichtes Magengrimmen. Damit kann man alles beweisen oder widerlegen, "Volkes Stimme sagt.....".

Hast du eine andere Idee?
 
Es gibt kein einheitliches und allgemeingültiges Modell Familie.
Wenn es eines gäbe, so wäre das nicht für jeden Menschen lebbar und zwar aus unterschiedlichsten Gründen.

Das wird auch hier im Thread zu deutlich!


"Familie" war und ist ständig im Wandel.
Sie an sich, nach traditionellem Bild: Vater, Mutter, Kind, aber auch von der Begrifflichkeit und dem Inhalt her.
(Das liesse sich näher ausführen.)

In der Elektronik wird inzwischen ja sogar von "Familie" gesprochen, wenn es um IC's geht. - Wie kommen Menschen denn darauf?

Für auch Menschen, da sind die Freunde ihre Familie, weil sie ihnen näher sind oder sie ihre warum auch immer verloren oder oder oder.


Menschen können nur ernsthaft und aufrichtig miteinander reden, wenn sie sich einig darüber ist, worüber sie miteinander reden möchten, und Mensch einander respektiert.



LG
Landkaffee
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Antwort auf meinen Beitrag verstehe ich nicht wirklich. Was hat Krebs oder drohender Herzinfarkt mit Alleinerziehenden gemeinsam?

Schade, dass du es nicht verstanden hast. Du nutzt das Argument der "nicht intakten" Familie um die Situation "Alleinerziehend" in einem tollen Licht darzustellen. Deshalb mein Beispiel. Wenn ich geneigt bin, etwas schlechtes mit noch schlechterem zu vergleichen, damit es wieder besser aussieht....na, dämmert da was? 😉

Ein Single mit Vollzeitjob hat mit seiner Steuerklasse I wieviel weniger als ein Alleinerziehender mit Steuerklasse II? Du weißt das, aber auch das lasse ich. 😉

Kommt das nicht auf den Verdienst an? Was möchtest du da jetzt genau für eine Antwort von mir? 😕

Ein Alleinerziehender erzieht seine Familie gleich gut als ein in Partnerschaft lebender mit/ohne eigene Kinder, sofern er/sie sich dazu befähigt erkennt und setzt es für die Kinder gut um.

Kinder wollen i.d.R. Vater und Mutter an ihrer Seite. Keinen neuen, dahergelaufenen Typen. Müssen wir da wirklich drüber diskutieren? 😕

Viele von euch denken, dass ein alleinerziehender Mensch seine Kinder vom anderen Elternteil akurat fernhält, oft vorkommend der Fall.

Nö. Das ist jetzt rein für meine Aussage, das alleinerziehend beim besten Willen nicht das gelbe vom Ei ist, gar nicht maßgebend. Fakt ist, die Eltern sind getrennt. Speziell negative Fälle muss ich hierfür also gar nicht konstruieren. Das überlasse ich dir. 😉

Du kannst gerne eine Lösung für Alleinerziehende (Behinderte, Ausländer, Hartz IV Empfänger) aufzeigen , wie sie ihre Lebensweise glücklicher -nein, zufriedener reicht- gestalten können. Vielleicht ist etwas für den Einen oder die Andere dabei.😉

Dafür sorgen erst gar nicht alleinerziehend zu werden. Richtige Partnerwahl statt mangelhafte Vorabsortierung, genügend Zeit vergehen lassen statt Heirat und Kinderwunsch übers Knie zu brechen. Sein eigenes Werteempfinden überdenken statt Wegwerfmentalität. Bei der hohen Scheidungsrate kann mir keiner sagen, dass ja niemand etwas dafür kann.
 
Hat er auch gar nicht behauptet, der Zebaothling. Lies mal richtig:Alleinerziehung ist genauso gut wie Familie. Und du schreibst: Keines der Modelle kann als besser oder schlechter bezeichnet werden.


Deine Beweise für die Ergebnisse aus der Sozialwissenschaft sind auch keine Beweise, denn wie du schon geschrieben hast, gibt es Beweise nur in der Mathematik. Deine Sozialwissenschaften sind Theorien, die in der Praxis der Kindererziehung sowohl von Eltern als auch von Alleinerziehenden stark abweichen können; negativ wie positiv.

Nix als hohle Phrasen liest man hier.


Hallo, Kraeiouss,
ob ich vor die Substantive (Alleinerziehung, Familie) jeweils den Begriff "Modell" schreibe oder nicht, verändert den Sinn nicht. Und die Aussage, dass beide Modelle nicht als besser oder schlechter zu bezeichnen sind, gibt die Aussage von Zebaothling wieder.
Wie PC schon richtig mitteilt, wollen Kinder Vater und Mutter an ihrer Seite haben. Kinder wollen keine Ersatzlösung wie "Besuchsregelung" und auch keinen neuen Partner an der Seite ihrer Mutter (oder eine Partnerin an der Seite ihres Vaters).
Die Sozialwissenschaften sind nicht nur Theorien. Es gibt genügend Studien dazu, die die Richtigkeit bestätigen, dass eben Familie die für Kinder ideale soziale Gemeinschaft ist. Insofern sprechen wir nicht mehr über Theorien. Wenn auch die Formulierung von PC "der gesunde Menschenverstand sagt.." von Biddi kritisch betrachtet wird, so können wir uns über die Formulierung streiten, jedoch kaum über den Inhalt. Um Biddi entgegenzukommen: Wenn sowohl in Theorie als auch in Praxis-Studien festgestellt wird, dass Familie die für Kinder ideale Gemeinschaft ist, dann ist es naheliegend, dass das auch so im Leben ist.

Jetzt kann man noch den Einwurf von Landkaffee berücksichtigen: Die Familie gibt es nicht. Die Alleinerziehende gibt es nicht. Modelle sind Modelle und nie 1🤐 in der Wirklichkeit zu finden.

Diesen Einwurf halte ich für richtig, aber nicht für relevant. Wenn in Studien z.B. 100 Familien untersucht und mit 100 Alleinerziehenden verglichen werden, so wird sich jede Familie und jede alleinerziehende Person schon alleine durch die Individualität der Personen von einander unterscheiden. Trotzdem bleiben die wesentlichen Faktoren (z.B. Geborgenheit, Stabilität, Liebe, soziales Verhalten) soweit vergleichbar. Und insofern Ergebnisse (Persönlichkeit des Kindes - und auch als Erwachsener) betrachtet werden, kann man schon Aussagen treffen, die die Familie als bestes Modell beschreiben. Es ist aus der Theorie zu entnehmen und bestätigt sich in der Praxis.

Der Einwurf, dass es auch Familien gibt, in denen nicht alles rund läuft, die nicht intakt sind - und daher Alleinerziehung vorzuziehen sind, ist auch korrekt. Da würde ich zur Erleichterung einer Beurteilung aber die Frage voranstellen: Wieweit kann sich Familie negativ verändern, damit irgendwann ein Punkt erreicht wird, an dem eine Alleinerziehung vorteilhafter für ein Kind ist?

Die Vor- und Nachteile sind nicht in Gramm abzuwiegen oder in cm messbar. Trotzdem stellen Sozialwissenschaftler fest, dass Erwachsene, die in einer Umgebung Alleinerziehung oder in einer Familie aufgewachsen sind, diese oder jene Verhaltensweisen bzw. Persönlichkeitsmerkmal mehr aufweisen, als die Personen einer anderen zum Vergleich herangezogenen Gruppe.
 
wollen Kinder Vater und Mutter an ihrer Seite haben. Kinder wollen keine Ersatzlösung wie "Besuchsregelung" und auch keinen neuen Partner an der Seite ihrer Mutter (oder eine Partnerin an der Seite ihres Vaters).

Kinder wollen auch am liebsten den ganzen Tag nur Süßigkeiten essen.

Kinder wollen Eltern an ihrer Seite haben, die miteinander glücklich sind und sich lieben. Das ist der entscheidende Punkt und genau das ist in sehr vielen Fällen nicht gegeben. Fertig.

All deine Idealvorstellungen gehen völlig an der Realität vorbei. Außerdem handelt es sich bei deiner Auffassung einer intakten Familie, nicht um eine allgemein gültige Definition. Ganz und gar nicht!

Ich finde die Anekdoten aus deinem Leben in der Regel einfach nur furchtbar und gruselig. Aber hey. Geschmäcker sind ja verschieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
T Ist Dating am ende? Gesellschaft 61

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben