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Pornos in einer Beziehung okay / normal

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In meinen Fantasien stelle ich mir weder den Partner vor, noch sonst einen real existierenden Menschen. Es sind einfach Bilder, Situationen, Handlungen und irgendwelche Details, die mich in dem Moment kicken. Die Gedanken fließen dabei völlig unreguliert in alle möglichen Richtungen, die ich auch nicht einschränken möchte, indem ich mir nur Dinge vorstelle, die ich auch umsetzen würde.

Genau das gleiche passiert, wenn ich mir manchmal einen Porno anschaue. Danach weiß ich noch nicht einmal mehr, wie die Darsteller ausgesehen haben, da da auch einfach nur irgendwas getriggert wird, was mit der Realität nichts zu tun hat. Je mehr sich die Darsteller selbst darstellen, in die Kamera grinsen oder doofe Sprüche von sich geben, um so abturnender finde ich das. Es wäre totaler Blödsinn zu denken, dass ich die Darsteller begehre. Oder wenn ich mir nun z.B. riesige Penisse vorstellen würde und mein Partner nur einen durchschnittlich großen hätte, wäre es auch quatsch, wenn er denken würde, dass mir seiner zu klein ist. Ich weiß einfach, dass all das zumindest bei mir nichts negatives für die Partnerschaft bedeuten würde, bzw. bedeutet. Warum sollte ich von vornherein davon ausgehen, dass es beim Partner etwas anderes ist?

Komplett davon abgekoppelt sind die Situationen, in denen ich mir wirklich etwas für die Realität überlege. Das ist dann keine erotische Fantasie für die Selbstbefriedigung, sondern das sind Überlegungen, was man mit dem Partner erleben könnte. Das ist natürlich auch erregend, aber die echte Intimität findet dann erst mit dem Partner statt. In dem Zusammenhang suche ich tatsächlich auch hin und wieder gezielt in Pornos nach "Inspiration". Allerdings ist es echt schwierig, da etwas gutes zu finden. Pornos eignen sich dazu, irgendwelche Knotenpunkte im Gehirn zu triggern, die die Erregung fördern. Wenn man etwas sucht, von dem es sich lohnt, zumindest ein Detail tatsächlich mal umzusetzen, wird es schwieriger. Dann allerdings kann man das mit dem Partner teilen und lernt dabei auch dessen Sexualtät dabei besser kennen.

Ein Mann, der zu mir als Partner passt, darf auch Pornos gucken und ganz frei über seine Fantasien verfügen. Dabei darf er sich auch Dinge anschauen/sich vorstellen, die ich selber nicht mitmachen wollte und von mir aus auch in eine Frau denken, die er in der Bahn getroffen hat. Ich fände es gerade sogar nachvollziehbar, wenn einen in der Fantasie etwas reizt, was man in der Partnerschaft nun mal eben nicht haben kann. Bei einem Partner, der zu mir passt (!), kenne ich nämlich die Persönlichkeit, bzw. den Charakter, der dahinter steckt. Wir können offen und vertraut über die Dinge kommunizieren, die wirklich wichtig sind. Ein Problem wäre es z.B. dann, wenn ein Mann Frauen generell nur als Lustobjekte sieht, die Partnerschaft nicht ernst nimmt, ich tatsächlich nur eine Notlösung wäre, wenn er unbedingt wollen würde, dass wir all das ausleben was er in Pornos sieht, wenn er keine eigene Fantasie hätte oder denkt, dass die Sexualität in Pornos auch das Ideal in der Realität ist, wenn Sexualität für ihn nichts mit Nähe, sondern nur mit Befriedigung von Bedürfnissen zu tun hätte, wenn er keine Lust mehr auf mich, sondern nur auf die Pornos hätte, wenn Sexualität insgesamt so viel Raum einnimmt, dass nichts anderes mehr Platz hat, usw. Also klar, da gäbe es ganz schön viele Gründe, warum ein Mensch nicht passt und was sich dann auch in Pornokonsum ausdrücken könnte. Allerdings: Die Probleme sind dann nicht die Pornos, sondern fangen schon vorher an. Der Mann würde dann eh nicht zu mir passen und die Partnerschaft wäre nichts. Kein Grund, einem passenden Mann in einer glücklichen Beziehung Pornos zu verbieten oder Fantasien vorschreiben zu wollen oder zu glauben, dass man dem Mann nicht reicht und er etwas anderes begehrt, etc. Ein Mann, von dem ich weiß, dass er zu mir passt, bräuchte sich für Pornos nicht zu rechtfertigen. Ich würde allerdings sehr interessiert bitten, dass er mir mal so zeigt, was er sich da anschaut und ihn interessiert fragen, was das bei ihm auslöst und wie seine Fantasien so sind usw. ;-) Und wie im anderen Thread geschrieben: So etwas kann schambehaftet sein und da würde ich auch Intimsphäre zugestehen. Es ist einfach ein Ding, das man mit sich selber hat. Nichts schlimmes.

Edit: Kommafehler korrigiert. Nicht wundern, wenn da noch ein paar sind. Ist normal bei mir.
 
mein mann schaut sich gelegentlich pornos an…und ich lese erotische Romane….am Abend nehmen wir unsere eindrücke mit in die Kiste und ab gehts… man kann es auch echt übertreiben….keine Panik Mädels…ein porno wird euch eure Männer nicht ausspannen können…. ;-) wenn ihr ein problem damit habt, dass eure Männer pornos schauen, solltet ihr vielleicht mal überlegen, warum sie es tun…vielleicht seid ihr einfach nur langweilig…ich mein wenn ihr bei pornos schon eure moralischen grenzen erreicht…. ach ist ja auch egal…. seht es doch einfach als kleinen Input… 😛
 
Also ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich als heiratswillige Frau einen Kandidaten attraktiv fände, der sich regelmäßig im Internet Pornos reinzieht.

Ein Aspekt wurde wahrscheinlich noch nicht erwähnt: in Zeiten von NSA etc. ist damit zu rechnen, dass ein solcher regelmäßiger Pornogenuss gewisse Spuren hinterläßt. Und wer kann genau sagen, wann die mal wieder ausgegraben werden?

Weiter: auf solchen Seiten dürfte man sich wohl viel eher einen Virus oder eine andere Schadsoftware einfangen als auf "seriösen" Seiten. Und wenn dann mal der Rechner wegen einer Pornoseite lahmgelegt wird oder - noch peinlicher!!! - wenn man in einen Rechtsstreit gehen muss, aufgrund einer PC-Schädigung oder etwas ähnlichem, dann wird's echt peinlich. Allgemein formuliert: es bestehen Möglichkeiten, dass andere Leute vom eigenen Pornogenuß Wind bekommen. Und je nach Position kann das erheblich negative Folgen haben. Ich fände es bereits unangenehm, wenn die eigenen Kinder davon etwas mitbekämen.

Von einem Heiratskandidaten, der so dumm ist, dass er sich dieser Gefahr nicht bewußt ist, oder doch und es dennoch riskiert, würde ich mich doch eher distanzieren.

Mag ja sein, dass das Anschauen von Pornos normal ist, aber im Rahmen der Gesellschaft kann ein Outing dieser Neigung negative Folgen haben, die mitunter so intensiv sind, dass deren Nachteile die Vorteile überwiegen.
 
wer pornos nicht mag schubst auch kleine enten ins wasser!

mal ehrlich hier sind die fronten ganz klar zweigeteilt und keine der seiten wird es jeh schaffen die andere zu überzeugen.

ich bin einfach nur schockiert das einige menschen pornos als unmoralisch und ekelhaft empfinden und dadurch andere menschen die es nicht so sehen sogleich verurteilen, das ist ganz schön engstirnig.

wie definieren solche menschen was moralisch ist?
für mich persönlich ist alles moralisch was einem selbst gut tut und niemand anderem schadet und das trifft auf pornos doch zu? (ausgenommen sind natürlich pornos mit unfreiwilligen darstellern, dies ist aber ein ganz anderes thema)

gut das wir zumindest (noch) die freiheit besitzen selbst zu bestimmen was in unseren köpfen vorgeht

@Elefant
lass dir von einem Dipl. Informatiker sagen das es totaler blödsinn ist!
Schadsoftware steckt genau so in vielen anderen angeboten, ja selbst auf seiten für hörbücher oder Schuhe 🙂
Es gilt bei pornos das gleiche wie bei allen anderen, große, bekannte und legale anbieter sind seriöus genug das es da genau so wenig schadsoftware untergejubelt wird wie bei amazon, facebook & co
 
ich bin einfach nur schockiert das einige menschen pornos als unmoralisch und ekelhaft empfinden und dadurch andere menschen die es nicht so sehen sogleich verurteilen, das ist ganz schön engstirnig.

Solche Meinungen habe ich hier nirgendwo gelesen.

Was mich betrifft, mir ist es egal, wer sich Pornos anschaut, ich wollte keinen Partner, der das regelmäßig macht oder gar braucht.
 
ich find nix dabei wenn sich mann porno reinzieht, es gibt kostenlose seiten dafür die zum wi*** reichen. mich stört das auch nicht. warum auch. wenn er kuckt bin ich ja nicht mal anwesend. meistens zumindest und ab und zu kucken wir auch einen gemeinsam.

ab und an gibt es auch ein aha erlebnis mit: igitt das ist nix für uns oder ein das könnten wir auch mal probieren.a

ich denke auch pornos sind dafür auch da seine vorlieben kennenzulernen und mal zu gucken ob man sich das und das vorstellen können, ob das einen anmacht oder nicht. die sexualität hat verschiedene aspekte. und wenn man neugierig auf eine andre facette ist wird man sich mal was anschauen bevor man sich auf diese einlässt.

da ist absolut nix dabei.

es geht dabei nicht darum, ob man den darsteller begehrt und seine/n partner/in nicht mehr. da gehts einfach nur um triebbefriedigung bzw. ideen holen bzw. andere facetten ankucken wollen sprich neugier
 
also es ist ja so, dass die meisten pornos für Männer "gemacht" sind. ich als Frau, denke oftmals bei solchen Szenen, häää, dat geht gar nicht… wieso schreit sie jetzt vor Erregung. ich finds ehr langweilig als ekelhaft. für Männer ist es aber anscheint sehr erregend, vielleicht sogar der ideale sex, obwohl sie auch sicher wissen, das es in der Realität nicht umsetzbar ist….fantasie eben. das soll aber nicht heißen, dass sie den sex mit ihrer Partnerin nicht genießen, aber ein kleiner Ausflug in die Welt des "unmachbaren", aber dennoch für den mann erregend, ist nicht verwerflich.
jedoch soll auch gesagt sein, je mehr pornos man konsumiert, desto angestumpfter wird man👎, was dazu führen könnte, dass nach immer härteren pornos Ausschau gehalten wird, um Befriedigung zu erfahren. das sollte natürlich iwie vermieden werden, bevor man wirklich an einem Punkt in der Beziehung angekommen ist, wo der "normale" sex wirklich nicht mehr ausreicht. die grenzen dafür steckt da jeder selbst…kann alles zutreffen, muss aber nicht.

es gibt Menschen, die schauen sich pornos an, finden es super….steigen aber trotzdem noch gern mit ihrem partner in die Kiste…wenn aber der sex mit dem partner allein nicht mehr ausreicht und man sich seine volle Befriedigung nur noch vor dem pc holen kann, dann stimmt echt was nicht.
 
Ich finde nicht, dass Pornoschauen so normal ist wie ein Buch lesen.
Zumindest nicht, wenn ich so einen Mann heiraten wollte.
Für mich wäre das sogar ein Trennungsgrund.
Entweder mein Partner begehrt mich und zwar ausschließlich mich oder irgendwas stimmt nicht in meiner Beziehung.

Ich könnte niemals einen Mann heiraten, der sagt "klar liebe ich dich, aber sexuell törnen mich andere Frauen an".
Der Sex ist der Höhepunkt einer Liebe und wenn ich da schon vor der Hochzeit meinem Partner nicht genügen würde,
würde für mich ein ganz wichtiger Grundpfeiler für eine Ehe fehlen.
Einen Mann samt seinen Pornos heiraten, niemals!
Ich würde dir zum Teil Recht geben.

Gerade in der Anfangszeit von Verliebtheit, Beziehung bzw. Ehe genügt man sich oft selbst als Pärchen, das dürfte auch die überwiegende Mehrheit so kennen, deshalb mein geliebtes: "man". 😛

Alltagsprobleme und negative Einflüsse lassen das Ganze dann mit der Zeit gerne in die Bequemlichkeit abrutschen, in die Selbstverständlichkeit und in die Monotonie.

Irgendwann steht "man" dann vielleicht an einem Punkt, wo man gerne so gedacht hätte wie du: jeden Moment zusammen genießen...

Nichtsdestotrotz sollte man drüber reden, wie bereits mehrfach erwähnt, und sollte kein Ausschlussargument sein.
 
Ich denke, ein Mann schaut sich Pornos nur an wenn ihm seine Partnerin vernachläßigt bzw. nicht ausreichend befriedigt.
 
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