Interessanter threadverlauf, mal wieder. 🙄 Einem männlichen TE würde man deutlich ins Gewissen reden. "Sie ist noch nicht so weit, lasse ihr so viel Zeit wie sie braucht, bedrängen bringt nichts, wenn du sie liebst wartest du, etc!". Aber da dies nun umgekehrt ist, muss er - wie zb. von frara zu lesen! Und dabei ist es dann sogar egal ob sie irgendeinen Handschlag dafür tut oder nicht. Er muss von Natur aus wollen. Reflektiert ihr eure Beiträge eigentlich nicht auch selbst mal? Sind manche schon so verbohrt das ihnen nichtmal irgendetwas daran komisch vorkommt? Tse...
Lächel...interessante Sichtweise!
Dennoch Einspruch:
die beiden sind seit 9 Monaten ein Paar. Heisst: nicht befreundet, nicht nur nette Bekannte, sondern fest zusammen. Sie planen eine Zukunft, nehme ich an.
Dieses "Paarsein" impliziert gewisse Voraussetzungen, die ich bei meinem Nachbarn nicht anlege. Z.B., sich offen und ehrlich unterhalten zu können. Und kein hilfloses "Im-Dunkeln-Herumtappen", weil der Andere denken und meinen KÖNNTE...
Sicher kommt so etwas nicht von heute auf morgen. Und natürlich kann ich auch nur von mir, von meiner eigenen "Paarvorstellung" ausgehen. Doch ich sehe es für mich so, dass Paarsein bedeutet, dass diese Sprachbarriere, dieses vorsichtige Umeinander-Herumschleichen, geklärt wurde. Das tut, wie sich hier lesen lässt, mehr weh als ein offenes Wort.
Nein, er "muss" nicht - Sex haben wollen. Aber er sollte aus Fairnessgründen, eben wegen der Paarbeziehung, den Mund aufkriegen und zu handfesten Annäherungsversuchen (streicheln unter dem Hemd z.B.) wenigstens was sagen. Und sei es nur "Du, ich bin noch nicht soweit". Aber gerade dieses stumme Entziehen ist es doch, was der TE Kummer macht. Sie bezieht es auf sich und zermartert sich den Kopf, was sie tun kann.
"Paarbeziehung" bedeutet für mich, dass auf der großen, weiten Welt wenigstens EIN Mensch ist, bei dem genau dieses Herumgetustere entfällt, das hier thematisiert wird.