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Komme mit Hartz 4 nicht über die Runden ...

Und mit selber drehn oder stopfen kann man auch ganz schön sparen.
Sorry, kann da nicht mehr mitreden. Bin nun Nichtraucher. Drehen und stopfen kenne ich von früher, aber was hilfts, es ist Sucht, macht abhängig und kostet viel Kohle, besonders kostet es die Gesundheit, früher oder später. Hat auch nichts mit Hartz VI zu tun. Eine Haftpflicht erachte ich als nötig, für jeden, zudem es keine Pflichtversicherung ist.
 
Mir gehts ganz genaus. Ich möchte aber nicht auf alles im Leben verzichten, z.B. Auto (ist auch doof, weil ich dörflich wohne) oder einmal im Monat Kino, schwimmen oder sowas. Ist eh nicht drin.

Man hat irgendwann einfach keinen Kopf mehr wegen Sparen usw. Man kommt sich ausgegliedert vor, man muss aushalten lernen und der Jobcenter raubt einem dem letzten Nerv. Versehntlich kürzte man die Regelleistung, das braucht aber Monate bis sich Jemand darum gekümmert hat, man bekommt Vermittlungsvorschläge für Stellen, die entweder 400-500 km weit weg sind oder für Jobs, wo man nicht drauf passt (wenn man studiert hat, nimmt einen Niemand für die Kasse oder zum Putzen und ich bin mir auch nicht zu fein dafür und würde es tun, aber dadurch sammle ich noch mer Ablehnungen und muss jetzt auch noch Antidepressiva schlucken, um das alles durch zu halten). Die Situation macht einen kaputt ! Basta. Sparen hin oder her. Es reicht zum Leben nicht. Die Kraft fehlt ohnehin.
 
Und mit selber drehn oder stopfen kann man auch ganz schön sparen.
Aber auch nicht billig, und grundsätzlich eine Schweinerei, unter dem Gesundheitsaspekt das Zeug so teuer zu machen, dass man die Zeit zu investieren hat und an dem Dreck noch viel früher abkratzt - wieder ganz im Sinne der Kranken- und Rentenkassen. 🙄
 
Dabei vergisst du aber ein paar Kleinigkeiten, z. B. dass Hartz IV-Empfänger Termine wahrzunehmen haben, Bewerbungen zu schreiben, Anträge, und dass sie förmlich bombardiert werden mit immer wieder den gleichen Auskunfstspflichten, quasi verfolgungsbetreut werden, so dass ein Bedürftiger mit 400-€-Job wohl mehr Überstunden leisten dürfte als so manch anderer - und all das unter nackter Existenzangst und für ein paar hundert Kröten im Monat, für die so einige nicht mal morgens aufstehn, ich auch nicht. 😛🙂

Wie Milchmädchen halt so sind .... klar, wenn man mal davon ausgeht dass Jemand neben seinem 400 -Euro - Job auch noch jeden Werktag etwa 4 bis 5 Stunden damit beschäftigt ist Termine wahrzunehmen und Bewerbungen und Anträge zu schreiben und Rechenschaft abzulegen über die Verhältnisse seiner Existenz, dann kämen insgesamt auch 160 Stunden zusammen. Das würde den Stundensatz natürlich erheblich auf etwa 6,5 € reduzieren.

Soooooo viele Bewerbungen und Anträge und Termine das ein Vollzeitjob daraus wird, werden es doch wohl nicht sein - oder doch, oder noch mehr?
 

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