Man muss sich nur mal die Geburtenraten und die Anzahl der Singlehaushalte in Deutschland anschauen. Warum werden in Deutschland - im internationalen Vergleich - so wenige Kinder geboren, während soviele Menschen allein leben?
Zum einen ist natürlich die Emanzipation Schuld.
Nicht nur, wobei "Schuld" da ohnehin das falsche Wort ist. Wirtschaftliche Aspekte und Zukunftssorgen spielen mit hinein, aber ja die Emanzipation ist sicherlich ein Mitgrund.
Aber inwiefern ist das schlimm? Die Welt ist ohnehin überbevölkert. Wie viele sollen wir noch werden?
Welche Frau möchte heute in Deutschland mit 25 Jahren schon das erste Kind haben? Dafür müsste man dann mindestens 18 Jahre Verantwortung tragen und seine Träume und Ziele aufgeben. Aber genau das wollen die deutschen Frauen nicht.
So eine Frechheit, dass es Frauen gibt, die ihre Träume und Ziele nicht aufgeben wollen, was?
Ich bin 25 und möchte unter anderem aus solchen Gründen keine Kinder.
Schade, dass Männer nicht schwanger werden können, was?
Sonst hättest du ja usw...
(Abgesehen davon dass Kinder haben und Ziele verfolgen sich nicht widersprechen muss).
Stattdessen soll Karriere gemacht werden, man will auf Weltreise, eine chicke Wohung oder sogar ein Haus mit Garten, und, und, und. Natürlich muss man in der heutigen Zeit auch unabhängig vom Partner sein.
Und das findest du negativ?
Wozu braucht also die deutsche Frau noch einen Mann, wenn sie beruflich auf eigenen Beinen steht und Kinder nicht in Frage kommen? Hier liegt nämlich das Problem, Männer sind als Ernährer der Familie nicht mehr nötig, weil die Frau sowieso keine Kinder will und allein gut genug über die Runden kommt. Demnach reduzieren sich Beziehungen auf die Stillung der Triebe - eine gemeinsame Zukunft mit Familie planen nur noch die wenigsten.
Ich hatte ja die naive Idee man sucht sich einen Mann nicht weil er ein "Ernährer" ist, sondern weil man ihn liebt.
Und dass solche Dinge wie Liebe, Sexualität, Gefühle usw in einer Beziehung eine Rolle spielen.
Wenn man möchte, kommt ein Kind aus dieser Liebe hervor. Wenn man das nicht möchte, dann bleibt diese Liebe zu zweit. Wo nun das Problem?
Kaum ein Wunder also, dass deutsche Männer ihr Glück lieber im Ausland suchen
Du verallgemeinerst hier aber arg bzw schließt von dir auf andere.
, weil es dort noch Frauen gibt, die auch wirkliche Frauen sind.
Sexistische Kackscheiße. Wer die sexuellen Organe hat und sich als Frau fühlt IST eine Frau. Eine wirkliche, eine echte, Frau. Es gibt keine "unwirklichen" Frauen - Jede Frau ist eine wirkliche Frau.
Ich persönlich habe mit deutschen Frauen ebenfalls abgeschlossen. Im internationalen Vergleich sind sie nämlich weder besonders hübsch, noch haben sie andere positive Eigenschaften, die eine Partnerschaft mit solchen Mannsweibern erstrebenswert macht.
Wenn du persönlich, so scheint mir, ein Problem mit emanzipierten oder selbstbewussten Frauen hast und dieses dadurch kompensieren musst dir Frauen aus Ländern zu suchen in denen die Emanzipation weniger vorangeschritten ist - Dann ist das dein Ding.
Meine persönliche Meinung ist und bleibt immer dieselbe. Bestimmte Tendenzen, Richtungen kann man nun einmal nicht verleugnen. Die statistische Durchschnittsfrau steht auf eben eher auf Brad Pitt und weniger auf Jack Black. Und der Durchschnittsmann eher auf Angelina Jolie und weniger auf Courtney Love.
Also wenn die Frage gestellt wird, ob irgendwas "generell" so und so läuft, dann muss man in diesem Fall ganz klar sagen: Ja, ganz allgemein gesehen, sind "männliche" Frauen eher abturnend für Männer.
Es gibt keine "Durchschnittsfrau". Das ist es ja. Daher ist es müßig über irgendwelche Tendenzen zu sprechen, da sie so nicht existieren.
Ich mag übrigens sowohl Brad Pitt als auch Jack Black. Letzterer ist auch einfach wirklich witzig, schlagfertig und musikalisch. Ersterer nur ein guter Schauspieler, welcher in einigen Filmen/Rollen sehr sympathisch wirkt (Ich mag ihn als Tyler Durden oder der Typ aus 12 Monkeys, aber das sind hier ja eher die Rollen und nicht Pitt selbst).
Da ich Frauen auch attraktiv finde kann ich sagen, dass ich auch sowohl Angelina Jolie als auch Courtney Love attraktiv finde. Ich finde den Unterschied auch gar nicht so groß: Gib wahlweise ersterer Drogen oder letzterer Umstyling, lass sie einpaar Kinder adoptieren und sie pseudohaft für etwas engagieren und man hat austauschbar ähnliche Persönlichkeiten.
Aber um darauf einzugehen: Bitte mischt persönlichen Geschmack nicht mit einem vorherrschenden Schönheitsideal. Das sind zwei paar Schuhe. In einigen Fällen mag sich das decken und oft mögen Leute auch nur etwas weil es ihnen eingeredet wird und so würden in einigen Fällen die gleichen Personen zu verschiedenen Zeiten auch auf verschiedene Typen stehen nur weil dieses dann das dort vorherrschende Ideal ist - weil die Leute dann wohl nur das "schön" finden was ihnen eingeredet wird es sei schön. Aber es geht nicht um Partner als Deko fürs Ego, sondern um das was Jemand attraktiv findet und das ist schon individuell und subjektiv und manchmal auch weiter gefasst sodass Jemand auch Verschiedenes oder scheinbar Gegenteiliges mag. (Ich mag feminine Männer, aber auch maskuline Männer. Darauf allein kommt es eben nicht an, da müssen schon andere Komponenten hinzu kommen und ab und zu ist eine Komponente gar nicht so wichtig wie man meint oder Medien einem glauben machen. Die Figur ist mir z.B auch relativ egal, wobei ich Muskeln, entgegen dem Ideal, eher unattraktiv finde aber eben auch nicht zwingend).
Die Leute wollen es sich immer einfach machen. Nicht nur bei dieser trivialen Diskussion hier. Aber oft ist die Antwort nicht so einfach und oft kann man eben *nicht* mit "Ja aber die Mehrheit" oder "Ja aber im Durchschnitt ist es schon so" oder mit "Ja dann ist es so und dann so" antworten.
Meist ist eine Antwort viel komplexer und Antworten gehen, wenn es da überhaupt soetwas gibt, eher in Richtung: "Ja beides oder alles irgendwie. Je nach Lage, Person, Zeit, Gegebenheit und all das kann sich auch ändern".
Mehr "auch" und weniger "oder".
ABER noch einmal: Eine Geschlechteridentität ist noch einmal etwas anderes als Äußerlichkeiten.