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meine 14 j-Tochter bricht Kontakt zum Vater ab.

Romara

Mitglied
Hallo zusammen,
ist schon ein paar Jahre her, dass ich hier unterwegs war im Forum. Heute habe ich das dringende Bedürfnis, Eure Meinung zu meinem aktuellen Problem zu lesen... Danke dafür im voraus.
Die Situation:
2007 - mein Ehemann eröffnet mir, dass er seit einiger Zeit eine Affäre hat, die er beendet habe, um unsere Ehe zu retten. doch er zieht aus.
2008 - nach fast 1 Jahr getrenntes wohnen, sind wir aber aus meiner Sicht immer noch zusammen und somit ziehet er wieder ein und wir machen eine Paartherapie
2009 - am Ende der Therapie kommt raus, dass er seine Affäre nicht beendet hat. Im Gegenteil, seine Freundin wartet darauf dass er bei Ihr einzieht. Wir trennen uns, er zieht aus und weint dabei, dass er dass doch alles gar nicht wollte.
2009 - 2012 - ich mache eine Psychotherapie gegen meine Depressionen, versuche die Trennung zu akzeptieren und bin stolz darauf, dass unsere gemeinsame Tochter regelmäßig von ihm zu Besuchswochenenden und Ferien abgeholt und zuverlässig wieder heimgebracht wird. Ihr Vater, mein Noch-Ehemann, redet immer noch davon, dass er unsere Ehe retten will, dass er sich wünscht, dass es zischen ihm und mir wieder besser wird.
Vor 4 Wochen will ich ihn in seiner Wohnung, die ich bisdahin vermieden habe, besuchen. Aber ich finde die Adresse nicht mit seinem Namen.
Ich entdecke, dass er bei seiner Freundin eingezogen ist. Die Frau, zu der er keinen Kontakt mehr hat, die er nie wieder sehen wollte und die seit Jahren keine Chance mehr hatte.
Schlimmer noch, unsere gemeisame Tochter ist während der Besuchwochenenden in ihrer Wohnung, seit 2 Jahren oder länger. Auch in den Ferien. Der Vater fuhr mit dem Auto seiner Freundin bis zu meinem Banhof, wartete auf den Zug und tat dann so, als käme er per Zug zu mir, um unsere Tochter abzuholen oder heimzubringen. Ich sollte auf keinen Fall erfahren, dass er mit seiner Affäre zusammen war, dass er bei ihr wohnte, dass er ihr Auto fuhr, dass unsere Tochter in ihrer Wohnung den Alltag der neuen Familie ihres Vaters erlebte.
Denn eigentlich wollte Papa ja immer noch mit Mama Versöhnung feiern...

Wie gesagt, ich fand alles vor 4 Wochen raus. und mit dem Tag entschied meine mittlerweie 14jährige Tochter, dass sie mit ihrem Papa nicht mehr reden, ihn nicht mehr sehen und überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihm haben will.
Er hat ihr zwei SMS und einen computergetippten Brief geschreiben.
Er unterstellt mir, dass ich unsere Tochter absichtlich von ihm fern hielte.
mein Anwalt sagt, meine Tochter ist alt genug, um selbst entscheiden zu dürfen, wie intensiv der Kontakt zu ihrem Vater noch sein soll.

Nun meine Frage an Euch: soll ich es dabei belassen? oder soll ich meine Tochter dazu bringen, doch mal mit ihrem Papa zu reden und auf seine, wenigen Fragen zu antworten?
Ist ein schlechter Vater besser, als gar keiner?
Ich bin zwar der Meinung, dass meine Tochter im recht ist, aber sollte ich ihr nicht auch beibringen, dass man über alles reden sollte und eine Lösung finden soll?
Eine Sozialarbeiterin hatte ein langes Gespräch mit meiner Tochter und als sie mich dazu baten, war das ergebnis, dass Der Vater meiner Tochter mit großer Wahrscheinlichkeit immer Lügen erzählen wird. Ich vermute, dass darum meine Tochter den Kontakt abbricht. Weil sie nicht mehr länger für ihn lügen oder verheimlichen will.

Tja... eine schlimme und wirre Geschichte, nicht wahr?! und leider zu real...
 
Hallo zusammen,
ist schon ein paar Jahre her, dass ich hier unterwegs war im Forum. Heute habe ich das dringende Bedürfnis, Eure Meinung zu meinem aktuellen Problem zu lesen... Danke dafür im voraus.
Die Situation:
2007 - mein Ehemann eröffnet mir, dass er seit einiger Zeit eine Affäre hat, die er beendet habe, um unsere Ehe zu retten. doch er zieht aus.
2008 - nach fast 1 Jahr getrenntes wohnen, sind wir aber aus meiner Sicht immer noch zusammen und somit ziehet er wieder ein und wir machen eine Paartherapie
2009 - am Ende der Therapie kommt raus, dass er seine Affäre nicht beendet hat. Im Gegenteil, seine Freundin wartet darauf dass er bei Ihr einzieht. Wir trennen uns, er zieht aus und weint dabei, dass er dass doch alles gar nicht wollte.
2009 - 2012 - ich mache eine Psychotherapie gegen meine Depressionen, versuche die Trennung zu akzeptieren und bin stolz darauf, dass unsere gemeinsame Tochter regelmäßig von ihm zu Besuchswochenenden und Ferien abgeholt und zuverlässig wieder heimgebracht wird. Ihr Vater, mein Noch-Ehemann, redet immer noch davon, dass er unsere Ehe retten will, dass er sich wünscht, dass es zischen ihm und mir wieder besser wird.
Vor 4 Wochen will ich ihn in seiner Wohnung, die ich bisdahin vermieden habe, besuchen. Aber ich finde die Adresse nicht mit seinem Namen.
Ich entdecke, dass er bei seiner Freundin eingezogen ist. Die Frau, zu der er keinen Kontakt mehr hat, die er nie wieder sehen wollte und die seit Jahren keine Chance mehr hatte.
Schlimmer noch, unsere gemeisame Tochter ist während der Besuchwochenenden in ihrer Wohnung, seit 2 Jahren oder länger. Auch in den Ferien. Der Vater fuhr mit dem Auto seiner Freundin bis zu meinem Banhof, wartete auf den Zug und tat dann so, als käme er per Zug zu mir, um unsere Tochter abzuholen oder heimzubringen. Ich sollte auf keinen Fall erfahren, dass er mit seiner Affäre zusammen war, dass er bei ihr wohnte, dass er ihr Auto fuhr, dass unsere Tochter in ihrer Wohnung den Alltag der neuen Familie ihres Vaters erlebte.
Denn eigentlich wollte Papa ja immer noch mit Mama Versöhnung feiern...

Wie gesagt, ich fand alles vor 4 Wochen raus. und mit dem Tag entschied meine mittlerweie 14jährige Tochter, dass sie mit ihrem Papa nicht mehr reden, ihn nicht mehr sehen und überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihm haben will.
Er hat ihr zwei SMS und einen computergetippten Brief geschreiben.
Er unterstellt mir, dass ich unsere Tochter absichtlich von ihm fern hielte.
mein Anwalt sagt, meine Tochter ist alt genug, um selbst entscheiden zu dürfen, wie intensiv der Kontakt zu ihrem Vater noch sein soll.

Nun meine Frage an Euch: soll ich es dabei belassen? oder soll ich meine Tochter dazu bringen, doch mal mit ihrem Papa zu reden und auf seine, wenigen Fragen zu antworten?
Ist ein schlechter Vater besser, als gar keiner?
Ich bin zwar der Meinung, dass meine Tochter im recht ist, aber sollte ich ihr nicht auch beibringen, dass man über alles reden sollte und eine Lösung finden soll?
Eine Sozialarbeiterin hatte ein langes Gespräch mit meiner Tochter und als sie mich dazu baten, war das ergebnis, dass Der Vater meiner Tochter mit großer Wahrscheinlichkeit immer Lügen erzählen wird. Ich vermute, dass darum meine Tochter den Kontakt abbricht. Weil sie nicht mehr länger für ihn lügen oder verheimlichen will.

Tja... eine schlimme und wirre Geschichte, nicht wahr?! und leider zu real...

Hallo Romara,

leider ist es so, dass Kinder für den Rosenkrieg benutzt werden.
Ich sehe auch bei euch die „Schuld“ bei euch Beiden.

Einmal, dass der Vater lügt und zum Anderen, dass du solchen Druck ausübst, dass er feige ist und lügt.
Das alles auf Kosten des Kindes.
Es könnte sogar sein, dass du ihm in der Ehe keine Luft zum Atmen gelassen hast und ihn letztlich so verloren hast.
Das kommt so oder umgekehrt leider oft vor.

Und mal ehrlich... entschieden hast du doch schon für das Kind, dass sie den Kontakt abrechen sollte...
Anstatt du einer Realität ins Auge blickst und ihn endlich ohne "wenn" und "aber" frei gibst, nutzt du seine schwache Persönlichkeit aus, um ihn beim Kind als Lügner darzustellen.

In dieser Hinsicht gebe ich dir Recht, er ist aber kein schlechter Vater, sondern schwacher Vater...
Und du diesbezüglich eine überstarke Mutter, die ihren Schmerz teilweise dem Kind aufbürdet und damit benutzt.
Du bist gekränkt, das verstehe ich, doch ich weiß also nicht, wer deiner Tochter in dieser Situation mehr schadet.

Macht endlich einen sauberen Schnitt und akzeptiert, dass dein Mann sich umorientierte.
Damit ist er aber kein schlechter Vater, sondern dir ein schlechter Ehemann gewesen, oder auch nicht.
Zwinge dein Kind nicht weiter sich zu entscheiden.
Auch du entscheidest weitgehend mit, ob sie das Gefühl haben muss überhaupt zu Lügen, denn letztlich hatte sie Angst vor dir, die Wahrheit zu sagen.
 
Hallo!
Du solltest deine Tochter auf garkeinen Fall drängen. Es ist wahrscheinlich sogar gut, dass sie jetzt erstmal keinen Kontakt hat. Wenn sie die Sache überwunden hat kann sie ja selber entscheiden. Egal wie sie entscheidet, du solltest hinter ihr stehen, denn sie braucht ein Elternteil, dem sie vertrauen kann. Für ihren Vater musste sie schließlich lange Zeit lügen und ihm helfen Dir was vorzumachen. Wer sowas seinem Kind zumutet ist wirklich ein mieser Vater- besser garkein Vater als ein schlechter!
Sie muss sehr darunter gelitten haben, umso erfreulicher ist es, dass sie sich jetzt dagegen wehrt und nicht mehr alles mitmacht. Klar ist sie sauer und will keinen Kontakt! Du solltest das vorerst akzeptieren und sie unterstützen. Dränge sie auf keinen Fall, sonst riskierst du,dass sie auch zu dir das vertrauen verliert!
Gast VV
 
Ich würde in dem Fall auf jeden Fall die Tochter n i c h t drängen!
Wenn Du bisher zu dem Vater in gewisser Weise "gestanden" hast, reicht das völlig, damit in dem Kind sich wirkliche, echte Gefühle bilden konnten. Ich habe den Eindruck, daß Du auf das Kind nicht Deine Probleme mit dem Vater übertragen hast.

Wenn Du sie jetzt drängst, würdest Du ihr beibringen, daß man alles und jedes akzeptieren müßte. Dem ist nicht so. Bei bestimmten Verhalten, wie auch dem Lügner, kann man sich abweden, noch dazu bei dem bezeichnenden Verhältnis Vater/Mutter zueinander.

Man kann nicht das eine tun wollen und derart überlegt hinterlistig handeln.

Mir ist unklar, was der Vater mit seinem Verhalten erreichen wollte. GV mit Dir?

Ich finde, Du kannst stolz auf Deine Tochter sein!
Ich habe auch nie verlangt, daß sich meine Kinder zwischen mir und dem Vater entscheiden müßten. Das hat gewiß auch zu meinem guten Verhältnis zu meinen Kindern beigetragen.

FG Gelinda
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin zwar der Meinung, dass meine Tochter im recht ist, aber sollte ich ihr nicht auch beibringen, dass man über alles reden sollte und eine Lösung finden soll?

Nein. Solltest DU nicht. Für Dich nicht. Denn nach all den Jahren musst Du doch für Dich gemerkt haben, dass man mit ihm nicht über alles reden kann und deshalb auch nie zu einer Lösung finden wird.

Eigentlich sagst Du Dir doch selbst die ganze Zeit: "Ich bin zwar der Meinung, dass ICH im Recht bin, aber man sollte über alles reden und eine Lösung finden.". Du merkst doch, dass das nicht funktioniert. Und da Du keine Entscheidung für Dich treffen kannst...

Ich vermute, dass darum meine Tochter den Kontakt abbricht. Weil sie nicht mehr länger für ihn lügen oder verheimlichen will.

...tut es Deine Tochter.

Deine Tochter tut das nicht für sich, sondern für Dich.
 
Schlimmer noch, unsere gemeisame Tochter ist während der Besuchwochenenden in ihrer Wohnung, seit 2 Jahren oder länger. Auch in den Ferien. Der Vater fuhr mit dem Auto seiner Freundin bis zu meinem Banhof, wartete auf den Zug und tat dann so, als käme er per Zug zu mir, um unsere Tochter abzuholen oder heimzubringen. Ich sollte auf keinen Fall erfahren, dass er mit seiner Affäre zusammen war, dass er bei ihr wohnte, dass er ihr Auto fuhr, dass unsere Tochter in ihrer Wohnung den Alltag der neuen Familie ihres Vaters erlebte.

Wie gesagt, ich fand alles vor 4 Wochen raus. und mit dem Tag entschied meine mittlerweie 14jährige Tochter, dass sie mit ihrem Papa nicht mehr reden, ihn nicht mehr sehen und überhaupt keinen Kontakt

Verstehe ich richtig, dass Deiner Tochter jetzt, wo Du herausgefunden hast, dass Sie Dir seit zwei Jahren ebenfalls nicht erzählt hat, dass sie bei der "Neuen" ihres Vaters ist, den Kontakt zu ihrem Vater abbrechen will? Mit welcher Begründung? Wie ist das denn in der Vergangenheit gelaufen? Kaum vorstellbar, dass sie Dir nie erzählt, wo sie am Wochenende gewesen ist ...
 
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ist es ein Rosenkrieg, wenn der Rahmen klar definiert war?
Wir trennen uns, er zieht nach B. meine Tochter möchte beimir in der gewohnten Umgebung bleiben in S. Alle 14 Tage holt er sie freitagsab und bringt sie sonntags zurück. Außerdem besprechen wir gemeinsam, wie dieFerienbetreuung gestaltet wird.
Damit sie in seiner Whg ein eigenes Bett hat, nimmt er meinGästebett mit zu sich. Außerdem hatte er ihr versprochen, Rennmäuse in eingroßes Terrarium zu besorgen und eine Playstation.
Wenn bei einem von uns ein Termin anstand, der dieWochenenden des anderen betraf, dann haben wir per SMS eine Alternativeabgesprochen.
Er begleitete sie zum Kieferorthopäden, nahm sie mit zumSchwimmen und danach zu McD und steckte ihr zusätzlich Taschengeld zu.

Damit war mein Kontakt zu ihm auch schon erledigt. 4 Jahrelang ging das so. und ich dachte, es läuft besser, als ich das von anderenhörte.

In den 4 Jahren hat sie einmal gemeint, dass sie keinen Bockhabe, das WE bei Papa zu verbringen, denn das sei langweilig und immer nurFußball und außerdem jammert er immer über Rückenschmerzen und fragt nach, wasMama denn so mache. Das sei nervig.
Daraufhin habe ich ihr erklärt, dass er sie sehr lieb habeund vermissen würde und gerne Zeit mit ihr verbringen möchte. Und außerdem seies doch normal, dass jeder Mal was zu jammern habe. Und dass er nach mir fragt,da solle sie ihm sagen, dass sie das nicht will.
Zusätzlich habe ich ihn persönlich angesprochen und ihngebeten, unsere Tochter nicht mit Fragen über mich zu drängen.
Wer „schuld“ an der Zerrüttung unsere Ehe hat, war nichtmeine Frage. Und Deine Anschuldigung,lieber Rhenus, ich würde Druck auf meinen Exmann schon zu Ehezeiten ausüben,ist frech. Ich habe ihm nie gesagt, dass er sich eine Geliebte nehmen soll. Undwenn er eine neue Liebe gefunden hat, dann soll er doch gehen und dortglücklich werden. Stattdessen versicherte er mir, dass er das beendete habe undwolle, dass wir uns wieder besser verstehen. Aber den Druck hielt ich nichtaus, und darum habe ich ihn macht mehr in meine Nähe und in meine Whg gelassen.
Klar, im Nachhinein fallen mir Kleinigkeiten auf, die ichhätte hinterfragen bzw. kontrollieren müssen. Aber ich will auch nicht mehr sogenau wissen, wie er lebt und mit wem er unterwegs ist und wo er wohnt. Dennsonst bildet er sich noch ein, ich will ihn zurück haben.
Statt Eis essen mit Papa in B. war aber unsere Tochter Eisessen mit Papa, seiner Freundin und deren Sohn in U.
Statt Sport im TV mit Kumpels und Pizza in B. war er ohneunsere Tochter in der Fußballstation. Unsere Tochter saß alleine in der Whg seiner Freundin und wartete darauf, dassjemand heimkam.
Die Rennmäuse, die Papa ihr gekauft hatte, waren bereitsbeim nächsten Besuch nicht mehr da. Angeblich beide eingegangen.
Freitags der Stressbei abholen: Er schimpft, sie solle sich beeilen, der Zug würde nicht warten.Immer dieses Trödeln. Dabei stand ihr Auto am Bahnhof, und der Zug fuhr sowiesoohne die beiden ab.
Das Gästebett in der Whg in B. wurde nicht genutzt, denn esStand in Wirklichkeit im Keller der Whg in U. Meine Tochter schlief mit ihremPapa im Schlafzimmer der Freundin.
Und immer wieder der Satz: „Es ist besser, wenn Deine Mama dasnicht weiß.“
Ja, ich bin verletzt. Und allein und verlassen worden. Und habedrei Versuche gestartet, die alle samt nicht gut gegangen sind. Immer in demnaiven Glauben, jetzt sagt er mir die Wahrheit und jetzt ist es gut.
Aber seit 4 Jahren nun ist es erledigt. Er wird nicht mehrzurück kommen.
Ja, meine Tochter will mich schützen. Sie hat eine Mamaerlebt, die traurig ist, viel geweint hat, sich verletzt hat und schreit, wennsie den Druck nicht mehr aushält.
Aber sie hat auch erlebt, dass ich mir Hilfe hole, nichtalles alleine aushalten muss, mir einen neuen Job suche, um mehr Geld zuverdienen und dass ich meine Versprechen einhalte, die ich gebe. Dass ich michfür Fehler entschuldige und sie mit mir über doofe Lehrer und bekloppteMitschüler reden kann. Ich denke sie vertraut mir. Und sie hat Angst, dass siemich verliert. Darum will sie alles Belastende von mir fern halten. Dass weißich und das hab ich mit ihr besprochen, schon oft.
Warum der Vater sein neues Leben mit der anderen Frauverheimlicht, kann ich mir nicht erklären. GV haben wir seit seinem Auszug vor4 Jahren nicht mehr gehabt. Auch nicht die Aussicht darauf. Er wollte es immerwieder gerne, aber dagegen habe ich mich gewehrt. (was auch sehr anstrengendist, wenn man die Ständigen Annährungsversuche abwehren muss) DieSchlussfolgerung bezüglich der Beziehungmeine Ex und seiner Freundin und deren Sohn geht mich nichts an. Auch wenn ich dasso bisher gar nicht wusste, dass es diese Beziehung überhaupt gibt.
Stimmt, mit diesem Mann kann ich nicht reden, das istvergeudete Lebensmühe. Als Partnerin zumindest. Aber eigentlich sollte dasVerhältnis zu seiner Eigenen Tochter doch ganz anders sein, oder? Ich weißnicht, was zwischen den beiden als Vater-Tochter-Beziehung besprochen wurde.Wenn sie bei mir waren, dann stritten sie sich wie kleine Kinder und waren oftbockig aufeinander.
Schlimm ist für mich, dass unsere Tochter das ausgehaltenhat und seit Jahren Bauchweh und Übelkeit hat. Manchmal weint sie und willnicht in die Schule. Manche Fächer sind ihr ein Greul, aber das haben wir jaalle. Ich habe sie beobachtet, war mit akuten Schmerzen mit ihr beimKinderarzt. Dann auch bei einer Sozialarbeiterin zum Gespräch. Auch mit demVater zusammen, aber wir konnten die ‚Ursache nicht festmachen. Währendich mir den Kopf zerbrach, hat der Vaternur gelächelt und gemeint, dass sei eben die Pubertät und völlig normal für einMädchen.
Wie auch immer… meine Tochter hat ihre Entscheidunggetroffen. Jetzt hab ich den Vater wieder am Hacken, der wissen will, wann siedenn wohl mal mit ihm telefonieren wird. Ich habe gesagt, dass ich keinen Druckauf unsere Tochter ausüben werde und sie selbst entscheidet, wann sie mit ihmreden will. Soviel zum Thema – sauberen Strich drunter machen.
 
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ist es ein Rosenkrieg, wenn der Rahmen klar definiert war?

Warum nicht, wenn man die Tochter instrumentalisiert.
Mir ist noch immer nicht klar, warum deine Tochter den Kontakt zum Vater abbricht, abbrechen sollte.


Wir trennen uns, er zieht nach B. meine Tochter möchte beimir in der gewohnten Umgebung bleiben in S. Alle 14 Tage holt er sie freitagsab und bringt sie sonntags zurück. Außerdem besprechen wir gemeinsam, wie dieFerienbetreuung gestaltet wird.
Damit sie in seiner Whg ein eigenes Bett hat, nimmt er meinGästebett mit zu sich. Außerdem hatte er ihr versprochen, Rennmäuse in eingroßes Terrarium zu besorgen und eine Playstation.
Wenn bei einem von uns ein Termin anstand, der dieWochenenden des anderen betraf, dann haben wir per SMS eine Alternativeabgesprochen.
Er begleitete sie zum Kieferorthopäden, nahm sie mit zumSchwimmen und danach zu McD und steckte ihr zusätzlich Taschengeld zu.

Damit war mein Kontakt zu ihm auch schon erledigt. 4 Jahrelang ging das so. und ich dachte, es läuft besser, als ich das von anderenhörte.

In den 4 Jahren hat sie einmal gemeint, dass sie keinen Bockhabe, das WE bei Papa zu verbringen, denn das sei langweilig und immer nurFußball und außerdem jammert er immer über Rückenschmerzen und fragt nach, wasMama denn so mache. Das sei nervig.
Daraufhin habe ich ihr erklärt, dass er sie sehr lieb habeund vermissen würde und gerne Zeit mit ihr verbringen möchte. Und außerdem seies doch normal, dass jeder Mal was zu jammern habe. Und dass er nach mir fragt,da solle sie ihm sagen, dass sie das nicht will.
Zusätzlich habe ich ihn persönlich angesprochen und ihngebeten, unsere Tochter nicht mit Fragen über mich zu drängen.

Wer „schuld“ an der Zerrüttung unsere Ehe hat, war nichtmeine Frage.

Wenn du kochen willst, musst du über den Topf reden, sonst geht es nur um den heißen Brei.
Schließlich seid ihr in der Eheberatung gewesen.

Und Deine Anschuldigung,lieber Rhenus, ich würde Druck auf meinen Exmann schon zu Ehezeiten ausüben,ist frech.

Wenn du genau gelesen hast, dann habe ich das in einem Fragesatz zur Beantwortung gestellt. Das du so reagierst, spricht Bände.

Zitat Rhenus:
Es könnte sogar sein, dass du ihm in der Ehe keine Luft zum Atmen gelassen hast und ihn letztlich so verloren hast.


Und man trennt sich nicht, nimmt sich eine Freundin, wenn man nichts vermisst und wenn man in der Ehe glücklich ist.
Für mich ist das übrigens keine Frage einer klassischen Schuld.

Ich habe ihm nie gesagt, dass er sich eine Geliebte nehmen soll. Undwenn er eine neue Liebe gefunden hat, dann soll er doch gehen und dortglücklich werden. Stattdessen versicherte er mir, dass er das beendete habe undwolle, dass wir uns wieder besser verstehen.

Nun genau das ist es, was ich meine, er sucht etwas an dir was du ihm nicht gibst.
Aber verstehe mich bitte richtig, das ist alleinig deine Entscheidung, doch von nichts kommt auch nichts.
Es wäre daher töricht anzunehmen, dass es keinen Grund gäbe.

Aber den Druck hielt ich nichtaus, und darum habe ich ihn macht mehr in meine Nähe und in meine Whg gelassen.

Klar, im Nachhinein fallen mir Kleinigkeiten auf, die ichhätte hinterfragen bzw. kontrollieren müssen.

Ein klassisch toller Satz, der viel vermuten lässt.

Aber ich will auch nicht mehr sogenau wissen, wie er lebt und mit wem er unterwegs ist und wo er wohnt.
Dennsonst bildet er sich noch ein, ich will ihn zurück haben.

Statt Eis essen mit Papa in B. war aber unsere Tochter Eisessen mit Papa, seiner Freundin und deren Sohn in U.
Statt Sport im TV mit Kumpels und Pizza in B. war er ohneunsere Tochter in der Fußballstation. Unsere Tochter saß alleine in der Whg seiner Freundin und wartete darauf, dassjemand heimkam.
Die Rennmäuse, die Papa ihr gekauft hatte, waren bereitsbeim nächsten Besuch nicht mehr da. Angeblich beide eingegangen.
Freitags der Stressbei abholen: Er schimpft, sie solle sich beeilen, der Zug würde nicht warten.Immer dieses Trödeln. Dabei stand ihr Auto am Bahnhof, und der Zug fuhr sowiesoohne die beiden ab.
Das Gästebett in der Whg in B. wurde nicht genutzt, denn esStand in Wirklichkeit im Keller der Whg in U. Meine Tochter schlief mit ihremPapa im Schlafzimmer der Freundin.
Und immer wieder der Satz: „Es ist besser, wenn Deine Mama dasnicht weiß.“
Ja, ich bin verletzt. Und allein und verlassen worden. Und habedrei Versuche gestartet, die alle samt nicht gut gegangen sind. Immer in demnaiven Glauben, jetzt sagt er mir die Wahrheit und jetzt ist es gut.
Aber seit 4 Jahren nun ist es erledigt. Er wird nicht mehrzurück kommen.
Ja, meine Tochter will mich schützen. Sie hat eine Mamaerlebt, die traurig ist, viel geweint hat, sich verletzt hat und schreit, wennsie den Druck nicht mehr aushält.
Aber sie hat auch erlebt, dass ich mir Hilfe hole, nichtalles alleine aushalten muss, mir einen neuen Job suche, um mehr Geld zuverdienen und dass ich meine Versprechen einhalte, die ich gebe. Dass ich michfür Fehler entschuldige und sie mit mir über doofe Lehrer und bekloppteMitschüler reden kann. Ich denke sie vertraut mir. Und sie hat Angst, dass siemich verliert. Darum will sie alles Belastende von mir fern halten. Dass weißich und das hab ich mit ihr besprochen, schon oft.

Warum der Vater sein neues Leben mit der anderen Frauverheimlicht, kann ich mir nicht erklären. GV haben wir seit seinem Auszug vor4 Jahren nicht mehr gehabt. Auch nicht die Aussicht darauf. Er wollte es immerwieder gerne, aber dagegen habe ich mich gewehrt. (was auch sehr anstrengendist, wenn man die Ständigen Annährungsversuche abwehren muss) DieSchlussfolgerung bezüglich der Beziehungmeine Ex und seiner Freundin und deren Sohn geht mich nichts an. Auch wenn ich dasso bisher gar nicht wusste, dass es diese Beziehung überhaupt gibt.

Stimmt, mit diesem Mann kann ich nicht reden, das istvergeudete Lebensmühe. Als Partnerin zumindest. Aber eigentlich sollte dasVerhältnis zu seiner Eigenen Tochter doch ganz anders sein, oder? Ich weißnicht, was zwischen den beiden als Vater-Tochter-Beziehung besprochen wurde.Wenn sie bei mir waren, dann stritten sie sich wie kleine Kinder und waren oftbockig aufeinander.
Schlimm ist für mich, dass unsere Tochter das ausgehaltenhat und seit Jahren Bauchweh und Übelkeit hat. Manchmal weint sie und willnicht in die Schule. Manche Fächer sind ihr ein Greul, aber das haben wir jaalle. Ich habe sie beobachtet, war mit akuten Schmerzen mit ihr beimKinderarzt. Dann auch bei einer Sozialarbeiterin zum Gespräch. Auch mit demVater zusammen, aber wir konnten die ‚Ursache nicht festmachen. Währendich mir den Kopf zerbrach, hat der Vaternur gelächelt und gemeint, dass sei eben die Pubertät und völlig normal für einMädchen.
Wie auch immer… meine Tochter hat ihre Entscheidunggetroffen. Jetzt hab ich den Vater wieder am Hacken, der wissen will, wann siedenn wohl mal mit ihm telefonieren wird. Ich habe gesagt, dass ich keinen Druckauf unsere Tochter ausüben werde und sie selbst entscheidet, wann sie mit ihmreden will. Soviel zum Thema – sauberen Strich drunter machen.

Die letzten Absätze zeigen doch, dass du viel auf deine Tochter überträgst.
Dein Mann ist dir keine große Hilfe und mir geht es weiß Gott nicht um Schuldzuweisung.
Daher sage ich mal, dass du sehen musst, dass deine Tochter nicht zwischen den Fronten zerrieben wird.
Dazu gehöhrt, dass man sich gegenseitig nicht über das Kind schlecht macht.
Reden solltest du nicht weniger ehr mehr, mit deinem Kindsvater, zum Wohle deiner Tochter.
Ob SMS da das Richtige ist, ich würde eher eine neutrale moderierte Stelle wählen.
 
Liebe TE,
ich denke, Du handelst ganz richtig, wenn Du jetzt hinter Deiner Tochter stehst und ihre Entscheidung respektierst. Meine Meinung ist es, dass Du Dich jetzt auch nicht so sehr drum bemühen solltest, den Kontakt wieder herzustellen. Der Schritt sollte von Deiner Tochter kommen, sonst denkt sie am Ende noch, Du würdest sie ebenfalls manipulieren. Klar, sie ist zwischen die Fornten geraten, was immer schlecht ist, aber Du solltest Dir deswegen keine Vorwürfen machen. In erster Linie war es schließlich Dein EX,der sie zum lügen gebracht hat. Sicher man kann immer sagen "hätte ich doch..." aber das ist eben nicht realistisch.
Fakt ist doch: Deine Tochter hat natürlich gesehen, dass Dich die Trennung belastet (wie sollte man das auch vor seinem Kind verheimlichen?). Und dann kommt ihr Vater und erzählt ihr sie soll lügen (wahrscheinlich hat er ihr gesagt, dass es dir sonst schaden würde, oder ihr hoffnung auf einen Neuanfang gemacht)
Es muss schlimm sein, wenn ein Kind meint Jahrelang lügen zu müssen. Warum er das seiner Tochter angetan hat ist echt nicht zu verstehen. (Wenn Du nochmal mit ihm redest, würde ich diesbezüglich eine klare Antwort VERLANGEN!)
Einfach nur krass, was da für ein Lügengebäude aufgebaut wurde.
Das arme Kind! Es ist jetzt wirklich wichtig, dass sie das ganze verdaut. Es ist ein großer und wichtiger Schritt für sie, dass sie sich jetzt klar von diesen Lügen distanzieren kann. Lass sie ruhig sauer sein, das braucht sie jetzt. Sie war lange nur ein Spielball und muss sich jetzt erst positionieren. Der Weg ist richtig! Lass ihr Zeit! Lange wurden ihr nur andere Meinungen eingepflanzt, pass auf, dass Du jetzt nicht den selber Fehler begehst und ihr dreinredest. Lass sie entscheiden!
Wahrscheinlich wäre es gut zu einem Psychologen, oder änlicher Beratung mit ihr zu gehen. Vielleicht ist es ja für sie auch schwer, mit Dir darüber zu reden und da wäre jemand unbeteiligtes sicher gut.
Viel Glück für Dich und Deine Tochter!
Gast VV
 
Deine Tochter hat mit Sicherheit unter der Situation gelitten.
Ich bin auch ein Scheidungskind, ich hatte auch anfangs alle zwei Wochenenden mit Papa, der dann eine Neue hatte. Ganz ehrlich, das geht einem dann nunmal auf den Keks, ganz besonders, wenn man in der Pubertät ist.
Deine Tochter sollte selbst entscheiden, da hast du Recht, aber du solltest auch mit ihr sprechen und vor allem über dein eigenes Reden nachdenken.
Aus meiner Sicht war es immer das Schlimmste, wenn Mama gesagt hat "Dein Vater..." mit der Betonung darauf, dass er nur mein Vater ist und sonst nichts mit ihr zu tun hat und dann irgendeine Unfreundlichkeit. Dasselbe in Grün auf der anderen Seite. Das ist schrecklich für Kinder!
Beide Seiten sollten das unterlassen, sonst leidet sie ständig.
Wie hat sie die Trennung verarbeitet? Hatte sie psychologische Hilfe oder ist sie jemand (so wie ich), der alles schluckt und sich fügt?
 

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