Romara
Mitglied
Hallo zusammen,
ist schon ein paar Jahre her, dass ich hier unterwegs war im Forum. Heute habe ich das dringende Bedürfnis, Eure Meinung zu meinem aktuellen Problem zu lesen... Danke dafür im voraus.
Die Situation:
2007 - mein Ehemann eröffnet mir, dass er seit einiger Zeit eine Affäre hat, die er beendet habe, um unsere Ehe zu retten. doch er zieht aus.
2008 - nach fast 1 Jahr getrenntes wohnen, sind wir aber aus meiner Sicht immer noch zusammen und somit ziehet er wieder ein und wir machen eine Paartherapie
2009 - am Ende der Therapie kommt raus, dass er seine Affäre nicht beendet hat. Im Gegenteil, seine Freundin wartet darauf dass er bei Ihr einzieht. Wir trennen uns, er zieht aus und weint dabei, dass er dass doch alles gar nicht wollte.
2009 - 2012 - ich mache eine Psychotherapie gegen meine Depressionen, versuche die Trennung zu akzeptieren und bin stolz darauf, dass unsere gemeinsame Tochter regelmäßig von ihm zu Besuchswochenenden und Ferien abgeholt und zuverlässig wieder heimgebracht wird. Ihr Vater, mein Noch-Ehemann, redet immer noch davon, dass er unsere Ehe retten will, dass er sich wünscht, dass es zischen ihm und mir wieder besser wird.
Vor 4 Wochen will ich ihn in seiner Wohnung, die ich bisdahin vermieden habe, besuchen. Aber ich finde die Adresse nicht mit seinem Namen.
Ich entdecke, dass er bei seiner Freundin eingezogen ist. Die Frau, zu der er keinen Kontakt mehr hat, die er nie wieder sehen wollte und die seit Jahren keine Chance mehr hatte.
Schlimmer noch, unsere gemeisame Tochter ist während der Besuchwochenenden in ihrer Wohnung, seit 2 Jahren oder länger. Auch in den Ferien. Der Vater fuhr mit dem Auto seiner Freundin bis zu meinem Banhof, wartete auf den Zug und tat dann so, als käme er per Zug zu mir, um unsere Tochter abzuholen oder heimzubringen. Ich sollte auf keinen Fall erfahren, dass er mit seiner Affäre zusammen war, dass er bei ihr wohnte, dass er ihr Auto fuhr, dass unsere Tochter in ihrer Wohnung den Alltag der neuen Familie ihres Vaters erlebte.
Denn eigentlich wollte Papa ja immer noch mit Mama Versöhnung feiern...
Wie gesagt, ich fand alles vor 4 Wochen raus. und mit dem Tag entschied meine mittlerweie 14jährige Tochter, dass sie mit ihrem Papa nicht mehr reden, ihn nicht mehr sehen und überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihm haben will.
Er hat ihr zwei SMS und einen computergetippten Brief geschreiben.
Er unterstellt mir, dass ich unsere Tochter absichtlich von ihm fern hielte.
mein Anwalt sagt, meine Tochter ist alt genug, um selbst entscheiden zu dürfen, wie intensiv der Kontakt zu ihrem Vater noch sein soll.
Nun meine Frage an Euch: soll ich es dabei belassen? oder soll ich meine Tochter dazu bringen, doch mal mit ihrem Papa zu reden und auf seine, wenigen Fragen zu antworten?
Ist ein schlechter Vater besser, als gar keiner?
Ich bin zwar der Meinung, dass meine Tochter im recht ist, aber sollte ich ihr nicht auch beibringen, dass man über alles reden sollte und eine Lösung finden soll?
Eine Sozialarbeiterin hatte ein langes Gespräch mit meiner Tochter und als sie mich dazu baten, war das ergebnis, dass Der Vater meiner Tochter mit großer Wahrscheinlichkeit immer Lügen erzählen wird. Ich vermute, dass darum meine Tochter den Kontakt abbricht. Weil sie nicht mehr länger für ihn lügen oder verheimlichen will.
Tja... eine schlimme und wirre Geschichte, nicht wahr?! und leider zu real...
ist schon ein paar Jahre her, dass ich hier unterwegs war im Forum. Heute habe ich das dringende Bedürfnis, Eure Meinung zu meinem aktuellen Problem zu lesen... Danke dafür im voraus.
Die Situation:
2007 - mein Ehemann eröffnet mir, dass er seit einiger Zeit eine Affäre hat, die er beendet habe, um unsere Ehe zu retten. doch er zieht aus.
2008 - nach fast 1 Jahr getrenntes wohnen, sind wir aber aus meiner Sicht immer noch zusammen und somit ziehet er wieder ein und wir machen eine Paartherapie
2009 - am Ende der Therapie kommt raus, dass er seine Affäre nicht beendet hat. Im Gegenteil, seine Freundin wartet darauf dass er bei Ihr einzieht. Wir trennen uns, er zieht aus und weint dabei, dass er dass doch alles gar nicht wollte.
2009 - 2012 - ich mache eine Psychotherapie gegen meine Depressionen, versuche die Trennung zu akzeptieren und bin stolz darauf, dass unsere gemeinsame Tochter regelmäßig von ihm zu Besuchswochenenden und Ferien abgeholt und zuverlässig wieder heimgebracht wird. Ihr Vater, mein Noch-Ehemann, redet immer noch davon, dass er unsere Ehe retten will, dass er sich wünscht, dass es zischen ihm und mir wieder besser wird.
Vor 4 Wochen will ich ihn in seiner Wohnung, die ich bisdahin vermieden habe, besuchen. Aber ich finde die Adresse nicht mit seinem Namen.
Ich entdecke, dass er bei seiner Freundin eingezogen ist. Die Frau, zu der er keinen Kontakt mehr hat, die er nie wieder sehen wollte und die seit Jahren keine Chance mehr hatte.
Schlimmer noch, unsere gemeisame Tochter ist während der Besuchwochenenden in ihrer Wohnung, seit 2 Jahren oder länger. Auch in den Ferien. Der Vater fuhr mit dem Auto seiner Freundin bis zu meinem Banhof, wartete auf den Zug und tat dann so, als käme er per Zug zu mir, um unsere Tochter abzuholen oder heimzubringen. Ich sollte auf keinen Fall erfahren, dass er mit seiner Affäre zusammen war, dass er bei ihr wohnte, dass er ihr Auto fuhr, dass unsere Tochter in ihrer Wohnung den Alltag der neuen Familie ihres Vaters erlebte.
Denn eigentlich wollte Papa ja immer noch mit Mama Versöhnung feiern...
Wie gesagt, ich fand alles vor 4 Wochen raus. und mit dem Tag entschied meine mittlerweie 14jährige Tochter, dass sie mit ihrem Papa nicht mehr reden, ihn nicht mehr sehen und überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihm haben will.
Er hat ihr zwei SMS und einen computergetippten Brief geschreiben.
Er unterstellt mir, dass ich unsere Tochter absichtlich von ihm fern hielte.
mein Anwalt sagt, meine Tochter ist alt genug, um selbst entscheiden zu dürfen, wie intensiv der Kontakt zu ihrem Vater noch sein soll.
Nun meine Frage an Euch: soll ich es dabei belassen? oder soll ich meine Tochter dazu bringen, doch mal mit ihrem Papa zu reden und auf seine, wenigen Fragen zu antworten?
Ist ein schlechter Vater besser, als gar keiner?
Ich bin zwar der Meinung, dass meine Tochter im recht ist, aber sollte ich ihr nicht auch beibringen, dass man über alles reden sollte und eine Lösung finden soll?
Eine Sozialarbeiterin hatte ein langes Gespräch mit meiner Tochter und als sie mich dazu baten, war das ergebnis, dass Der Vater meiner Tochter mit großer Wahrscheinlichkeit immer Lügen erzählen wird. Ich vermute, dass darum meine Tochter den Kontakt abbricht. Weil sie nicht mehr länger für ihn lügen oder verheimlichen will.
Tja... eine schlimme und wirre Geschichte, nicht wahr?! und leider zu real...