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Ich finde einfach keine Frau =(

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Das ist ja wohl nicht zu bestreiten. Diese "die inneren Werte zählen"-Sprüche müssten doch nun langsam mal ausgelutscht sein.
Mir sind die auch zu ausgelutscht. Mir wäre es aber auch zu "ausgelutscht", über meine eigene mangelnde Attraktivität als Hinderungsgrund zu referieren, warum ich nicht erwählt werde von als zu oberflächlich dargestellten Frauen und/oder Männern, während ich (oft im gleichen Beitrag) genau diesen Massstab sehr massgeblich beim anderen ansetze.

Es geht um die Diskrepanz und nicht den Anspruch an sich.
 
Wisst ihr was ich heute so gedacht hab: wäre es vielleicht besser für mich, wenn ich die Suche nach einer Partnerin (zumindest vorläufig) einfach aufgeben würde?
Geht das überhaupt?
Ist es einen Menschen wie mir (männl. 33J.) überhaupt möglich, das Thema Sex/Berziehung einfach so ad acta zu legen? Könnte es evtl. sein, dass für mich die richtige Zeit hierfür einfach noch nicht gekommen ist? (aber woran liegt liegt das dann?)
Könnte es weiterhin sein, dass das Leben anderweitig für mich Schönes bereithält, ich es nur nicht sehe in meiner Verzweiflung? ( aber was?)

Wenn ich dann andere sehe in meinem Alter (oder sogar noch jünger) wo es eben "läuft", wisst ihr wie weh das tut?
Ich frage mich dann schon: warum darf ich das nicht haben? Warum darf ich nicht glücklich sein? Verlange ich da zuviel? Ich meine, ich lebe ja auch nur einmal.....
 
Könnte es weiterhin sein, dass das Leben anderweitig für mich Schönes bereithält, ich es nur nicht sehe in meiner Verzweiflung? ( aber was?)

Lieber Sancho, du wirkst so als würdest du "glücklich sein" darüber definieren eine Beziehung zu haben. Ist dein Gedankenstrang folgender: "Beziehung = ultimatives Glück" /"Singlesein = Unglück". Ich kenne das von mir selbst. Ich habe lange auch so gedacht, gerade als ich jünger war und einfach keine Beziehung hatte.
Und eigentlich sind diese Gedanken Unsinn. Sicherlich ist eine Beziehung schön, wenn sie harmonisch ist. Aber ganz ehrlich, Beziehung ist nicht alles! Es gibt so viel, was das Leben schön und lebenswert macht. Es ist falsch sich nur auf einen Aspekt (wie z.B. "Beziehung haben") zu stürzen und zu glauben, dieser wäre der einzige "Glücklichmacher" überhaupt. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben! Soviel Schönes auf der Welt was man genießen kann. Aber wenn man Scheuklappen aufsetzt, dann nimmt man das nicht wahr!

Ein weiterer Fehler ist es meiner Meinung nach, auf "die Anderen" zu schauen und deren Leben als "besser" als das eigene anzusehen:

Wenn ich dann andere sehe in meinem Alter (oder sogar noch jünger) wo es eben "läuft", wisst ihr wie weh das tut?
Ich frage mich dann schon: warum darf ich das nicht haben? Warum darf ich nicht glücklich sein? Verlange ich da zuviel? Ich meine, ich lebe ja auch nur einmal.....

"Die Anderen" haben es nämlich nicht immer besser oder sind glücklicher! Wieviele sind nur als Bequemlichkeit zusammen oder aus Angst alleine zu sein? Wieviele trösten sich jede Woche mit einem/r Anderen über die eigene innere Leere hinweg? Du kannst nicht in die Köpfe der Menschen hineinsehen und nur weil sie etwas haben, was du nicht hast, heißt das nicht automatisch, dass es ihnen besser geht. Also hör auf den vermeintlichen Erfolg anderer Menschen überzubewerten.
 
Zuletzt bearbeitet:
<Ich finde einfach keine Frau =( >


Wenn Du mit 27 Jahren immerhin schonmal eine Beziehung mit einer Frau hattest, dann ist das ja wenigstens schonmal etwas.
Ich bin 38 und habe noch nie eine richtige Beziehung gehabt.
Sex hatte ich in meinem ganzen Leben gerade mal zweimal... beides Frauen, bei denen sich hinterher herausstellte, dass sie nicht mehr mit mir wollten, dabei bin ich nicht der Typ, der nur das eine will.
Hinzu kommt, dass ich auch kein Stubenhocker bin, sondern mit 38 Jahren auch noch feiern gehe.
Ich habe mich auch schon jahrelang damit befasst, woran es denn liegen könnte... mittlerweile bin ich der Meinung, es bringt nichts, sich darüber Gedanken zu machen.
Wenn man wie ich mit fast 40 noch keinerlei Erfahrungen mit Liebe, Geborgenheit und Zuneigung mit dem anderen Geschlecht kennengelernt hat, obwohl man jahrelang gehofft hat, dann sinkt im Laufe der Jahre der Glaube daran, dass es sich vielleicht doch ändert.
Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, Single zu sein.
Eine Frau zu finden, die zu einem passt, ist genauso wie ein Sechser im Lotto mit Zusatzzahl.
Und glaub mir... ich habe schon so viele Frauen kennengelernt...
Hinterher hab ich den Frauen nur noch gesagt, ich such zunächst nur eine für ´ne Freundschaft...
Die Frauen melden sich trotzdem nicht mehr bei einem, obwohl ich absolut nicht derjenige bin, der ständig am Telefon hängt und nervt.
Wenn Du mich fragst... ich versuche mein Singleleben zu genießen und merke auch, dass es mir dabei besser geht, als dass ich anfange, mich für eine Frau zu interessieren oder mich gar in sie zu verlieben.
Auch wenn es komisch klingt, aber Single zu sein und sich einfach nicht mehr auf Frauen zu konzentrieren, macht mich heute glücklicher als umgekehrt, weil es für mich persönlich einfach nichts bringt, mich zu verlieben, obwohl es am Ende eh zu nix führt.
Daher mein Aufruf an Dich... genieße Dein Singleleben!
Es liegt nicht an Dir, dass Du alleine bist, sondern an den Frauen, die Dich halt nun mal leider nicht so nehmen, wie Du bist!
Und wenn es so ist, dann sei froh, dass Du alleine bist, denn mit diesen Frauen wirst Du ohnehin niemals glücklich werden.
 
@ Sparkly: du schreibst, viele wären "nur" aus Bequemlichkeit zusammen. Ist das aber nicht immer noch besser, als allein zu sein?
Muss vielleicht noch folgendes ergänzen: bisvor ca. einem halben Jahr wollte ich ja gar keine Beziehung! Da dachte ich immer: das hat Zeit! Komischerweise ist das nun ins andere Extrem umgeschlagen. Habe mittlerweile wirklich Angst, bis an mein Lebensende, oder auch "nur" womöglich noch jahrzehntelang Single bleiben zu müssen!
Das macht mich mittlerweile depressiv!
Insbesondere folgende Aspekte machen mir zu schaffen:
1. kann mich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, u.U. nie eigene Kinder zu haben.
Würde dies schon als Strafe oder zumindest irgendwo schmerzhaft empfinden.
2. Jetzt bin ich in dem Alter, wo sexuell was laufen müsste! Wenn ich erst alt bin, brauch ich damit nicht mehr anzufangen! Habe ehrlich gesagt schon das Gefühl, dass mir da was entgeht.
3. Werde im Gegensatz zu vielen anderen nie diamantene, vielleicht mit viiiel Glück gerade noch goldene Hochzeit haben. ( auch wenn die Medizin weiter Fortschritte macht, 120 werd ich wohl nicht!)
Ist es so unverständlich, wenn mich auch das depressiv macht?
Wie denken eigentlich die "glücklichen Singles" hier über diese Punkte? Habt ihr nicht manchmal auch das Gefühl, etwas zu versäumen, am Leben vorbei zu gehen, vom Leben bestraft zu werden?

Nochmal eine Frage, insbesondere an die Psychologen hier, soweit vorhanden: dass ich mich in letzter Zeit so in die Problematik Beziehung/Sexualität hineinsteigere, könnte das auch daran liegen, dass ich damit unterbewusst versuche, andere Dinge (Unterforderung bzw. Routine im Job, Minderwertigkeitskomplexe, Frustrationen) zu kompensieren?
 
@ Sparkly: du schreibst, viele wären "nur" aus Bequemlichkeit zusammen. Ist das aber nicht immer noch besser, als allein zu sein?

Für ein Single kann sich das vielleicht besser anhören aber Nein, für mich nicht.

Nochmal eine Frage, insbesondere an die Psychologen hier, soweit vorhanden: dass ich mich in letzter Zeit so in die Problematik Beziehung/Sexualität hineinsteigere, könnte das auch daran liegen, dass ich damit unterbewusst versuche, andere Dinge (Unterforderung bzw. Routine im Job, Minderwertigkeitskomplexe, Frustrationen) zu kompensieren?

Das kann durchaus sein.
 
@ Sparkly: du schreibst, viele wären "nur" aus Bequemlichkeit zusammen. Ist das aber nicht immer noch besser, als allein zu sein?

Mit jemanden zusammen zu sein, für den man nichts mehr empfindet, nur um nicht alleine zu sein ist noch trauriger als alleine zu sein. Sorry aber das finde ich furchtbar.

Insbesondere folgende Aspekte machen mir zu schaffen:
1. kann mich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, u.U. nie eigene Kinder zu haben.
Würde dies schon als Strafe oder zumindest irgendwo schmerzhaft empfinden.

Du bist jetzt Anfang 30, richtig? Weißt du, mein Vater ist mit Anfang 40 zum ersten Mal Vater geworden. Ist das schlimm? Nö, ganz und gar nicht!

2. Jetzt bin ich in dem Alter, wo sexuell was laufen müsste! Wenn ich erst alt bin, brauch ich damit nicht mehr anzufangen! Habe ehrlich gesagt schon das Gefühl, dass mir da was entgeht.

Wenn es ums Sexuelle geht, hättest du noch andere Alternativen als Beziehung.

3. Werde im Gegensatz zu vielen anderen nie diamantene, vielleicht mit viiiel Glück gerade noch goldene Hochzeit haben. ( auch wenn die Medizin weiter Fortschritte macht, 120 werd ich wohl nicht!)
Ist es so unverständlich, wenn mich auch das depressiv macht?

Wenn du eine Beziehung oder Ehe hast,weißt du auch nicht ob ihr überhaupt so lange zusammen bleibt, um die Goldene Hochzeit zu feiern. Wichtiger ist doch, dass die Beziehung glücklich ist! Was nutzt eine lange Ehe mit jemanden, der einem nichts mehr bedeutet und man bleibt nur aus Pflichtgefühl oder was weiß ich was zusammen?


Wie denken eigentlich die "glücklichen Singles" hier über diese Punkte? Habt ihr nicht manchmal auch das Gefühl, etwas zu versäumen, am Leben vorbei zu gehen, vom Leben bestraft zu werden?

Eigentlich nicht. Eine Beziehung kann super sein ist aber für mich nicht das Non Plus Ultra des Lebens. Wieso sollte ich etwas versäumen, nur weil ich keinen Freund habe? Macht das die schönen Erlebnisse, die ich habe weniger Wert? Macht dieser Fakt, dass ich Single bin mein Leben "minderwertig"? Auf keinen Fall! Das Leben ist trotzdem lebenswert, weil es noch genug andere Dinge gibt, die es lebenswert machen.
Ich denke "das Leben" bestraft niemanden, sondern man bestraft sich eher selbst, indem man sein Leben von einer Sache abhängig macht und sich selbst Steine in den Weg legt.


Nochmal eine Frage, insbesondere an die Psychologen hier, soweit vorhanden: dass ich mich in letzter Zeit so in die Problematik Beziehung/Sexualität hineinsteigere, könnte das auch daran liegen, dass ich damit unterbewusst versuche, andere Dinge (Unterforderung bzw. Routine im Job, Minderwertigkeitskomplexe, Frustrationen) zu kompensieren?

Ja. Ich denke schon.
 
Danke für diesen aufschlussreichen Beitrag!

Aber wenn es ums Sexuelle geht: welche Alternativen hab ich da?
Die einzige, die mir da einfällt, wäre zu Prostituierten zu gehen.
Wie ich aber schon in einen anderen thread geschrieben hab, ist das jedoch schon gar nicht mein Ding.
Gibt es noch andere Alternativen? Ich wüsste nicht......
Wahrscheinlich geht es mir aber gar nicht ums Sexuelle, sondern ich suche eigentlich "nur" menschliche Zuneigung? Wäre das nicht auch möglich?
Was mich auch mal interesieren würdee: es gibt ja, gerade heutzutage, recht viele männliche Singles in meinem Alter. Wie kommen die eigentlich damit klar? Ist ees ab einem gewissen alter evtl. sogar normal "Torschlusspanik" zu haben oder sehen die meisten das lockerer?
Also in meinem Bekanntenkreis gibt es sogar recht viele in meiner Situation, aber die scheint das nicht im Geringsten zu stören! Kann ich absolut nicht verstehen....
Machen die sich denn keine Gedanken um ihre Zukunft, oder ich mir zu viele?
 
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