Ich denke, (ich bin ja nicht nibiru 😉 ) daß es einfach eine rückgebende rethorische Frage auf die Aussage vorher.
Die besagt nämlich, daß alle die Monogam-leben "gut finden" (sorry Wortfindungsstörung.. ich such noch nach dem richtigen Begriff..), einen beschränkten Horizont hätten. Hast du das überlesen? 🙂
Das der Horizont eventuell sogar weiter sein könnte, darauf kommen solche Personen gar nicht. Aber ist ja auch nicht schlimm.
Denn das hier ist vollkommen wahr:
Und trotzdem kommen dann solche Sprüche, obwohl ich eigentlich denke Polygamie wäre etwas feines ... wenn nicht irgendeiner immer auf der Strecke bleiben würde. Aber heut gehts den beiden ja gut, nech 🙂
Das Wort Betrug ist denke ich auf Vertrauen bezogen. Es wird Vertrauen betrogen. Oder eine Illusion, je nachdem.
Ja, so gesehen, könntest du recht haben, doch auch daran habe ich gedacht, weil ich denke, dass Monogamie der persönliche Entfaltung des Menschen widerspricht. Auch war das Posting auffällig auf den Koitus reduziert, was meiner Meinung nach, einer solchen Sache weitaus nicht gerecht wird.
Um das jetzt klarzustellen, ich spreche weder von mir noch von einem Einzelfall, es geht um grundsätzliche Selbstbestimmung eines Menschen unter Gleichgesinnten.
Ich habe im Laufe meines Lebens meine Meinung dazu erweitert, nachdem ich erkannt habe, dass verfügte Monogamie sehr viel Leid über die Menschheit brachte.
So steht die Überwindung von Eifersucht und Besitzdenken diesbezüglich, an erster Stelle.
Beides sind Dinge, die vornehmlich mit der Monogamie und staatlichen Sanktionen verbunden werden.
Wenn man das weiterdenkt, dann kommt man bis in die verweigerte Selbstbestimmung, Gebärzwang und Zwangsehen.
Wo soll also ein Betrug vorliegen, bei einem unter Zwang zustande gekommenen Ehegelübde?
Solche Verträge muss ich normalerweise gar nicht erfüllen.
Und zu deinem letzten Satz...
Ich weiß nicht, wenn Gefühle im Spiel sind, wird man besondere Maßstäbe ansetzen müssen.
Wenn man seine Liebe auf Verzicht und verzeihen lenken kann, dann wird das wohl gehen. Doch wenn wir immer von Betrug sprechen, als wenn man ein Recht auf Gefühl und ewige Liebe hätte, bleibt das für den Verlassenen immer schmerzhaft.