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'Klar ist der Mensch nicht für Monogamie geschaffen' .. Ist das wirklich so klar?

  • Starter*in Starter*in ein neuer Gast
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Hallo!

Was mich hier stellenweise so ein bisschen stört, ist dass scheinbar einige hier denken, polygam oder auch polyamor lebende Menschen würden eher nur von ihren Trieben gesteuert und wären nur darauf aus, sich durch die Landschaft zu p***en.
Oder auch diese Sache, dass polyamore Beziehungen nicht als richtige Partnerschaften bewertet werden, das zeigt mir, dass das Denken vieler Menschen in unserer Gesellschaft doch sehr eng ist und scheinbar viele auch nur wenig informiert sind.
Natürlich wird in polyamourösen Strukturen auch Liebe im Herzen gelebt und die wenigsten Menschen, die ich kenne, die so leben, sind genitalgesteuert.
Es geht nicht immer nur um den Austausch von Körperflüssigkeiten, dieser ist auch in Poly-Beziehungen nur EIN Aspekt der Partnerschaft.
Ich finde das schon sehr primitiv, alle Beziehungsformen, die von der Monogamie abweichen, nur auf den Sex zu reduzieren.
Ich erlebe solche Reaktkionen auch oft im realen Leben, bis hin zu richtiger Ablehnung meiner Person und frage mich auch, wo unsere "aufgeklärte, offene und tolerante Gesellschaft" geblieben ist.
 
Jede/r sollte nach seiner/ihrer Facon glücklich werden! Für mich käme nichts anderes in Frage als monogam zu leben und das tue ich schon seit 30 Jahren. Aber nicht, weil es sich "vielleicht für eine gute Ehe" so gehört, sondern,
weil für mich dieser einzige Mann mein Vertrauter und mein bester Freund ist (und nebenbei eben auch mein Geliebter....in vielen Formen doppeldeutig ;o) )
Ich glaube, unsere Gesellschaft ist noch zu konservativ, als das sie andere Lebensformen neben der Monogamie akzeptiert. Selbst Homosexuelle haben hier in unserem Land und fast überall auf der Welt einen schlechten Status - und der Einfluss der Kirche sollte nicht unbedacht bleiben.
 
"In guten und in schlechten Zeiten."
Klar kann man, solangs einem gut geht so wild herumspringen wie man will.
Der Sinn einer festen Partnerschaft ist es doch auch, sich gegenseitig auffangen zu können. Leute die viele wechselnde Partner haben, haben dieses Rückgrad nicht. Oder sie haben sich einen Partner geangelt, der ihnen quasi hörig ist. Das ist dann aber keine gesunde Polygamie in meinen Augen.

Ist jemand krank, oder hat eine schlechte Zeit, wird er halt ausgewechselt. So what.


Also: Klar ist nur, jeder definiert seine Prioritäten selbst.
Menschen, die dem Wohl des anderen eine sehr niedrige Priorität geben, sind mir persönlich unangenehm. Ist ein weites Feld. Hat viel mit Respekt gegenüber anderen und sich selbst gegenüber zu tun.
Aber grundsätzlich setzt jeder seine Prioritäten selbst, und das sollte man einfach akzeptieren.
 
"In guten und in schlechten Zeiten."
Klar kann man, solangs einem gut geht so wild herumspringen wie man will.
Der Sinn einer festen Partnerschaft ist es doch auch, sich gegenseitig auffangen zu können. Leute die viele wechselnde Partner haben, haben dieses Rückgrad nicht. Oder sie haben sich einen Partner geangelt, der ihnen quasi hörig ist. Das ist dann aber keine gesunde Polygamie in meinen Augen.

Ist jemand krank, oder hat eine schlechte Zeit, wird er halt ausgewechselt. So what.


Ähm.....Was bitte hat das mit der Polyamorie zu tun?
Auch in einer Polyamourösen Beziehung wird man nicht einfach mal ausgetauscht und da wird auch nicht wild rumgesprungen.
Ich weiß nicht, wie oft man das hier noch schreiben muss.
 
ich für mich selber würde nie wieder eine Monogame Beziehung eingehen wollen ... weil die gründe , die von Dir genannt wurden , gibt es in der Polygamie nicht
(...)
Respekt und Akzeptanz gegenüber der verschiedenen Lebensformen ist hier für mich das Zauberwort

Okayy... solange alle Beteiligten ebenfalls diese "Lebensform" führen, und niemand von den (monogam eingestellten) Treudoofen damit bewusst und hinterhältig betrogen wird, sage ich gar nichts dagegen und denke auch nichts schlechtes darüber - das ist deren Sache und wenn's alle glücklich macht, gerne.

Kommt allerdings jemand und sagt zu mir, er würde seiner Frau immer wieder fremdgehen, aber sie dürfe auf keinen Fall davon erfahren, weil sie ihm vetraut und sonst am Boden zerstört wäre, ist das für mich einfach nur ein Idiot. Oder eine Idiotin im umgekehrten Fall. Aber ich weiß, das soll ja hier nicht das Thema sein, sorry, also gut.
 
Kommt allerdings jemand und sagt zu mir, er würde seiner Frau immer wieder fremdgehen, aber sie dürfe auf keinen Fall davon erfahren, weil sie ihm vetraut und sonst am Boden zerstört wäre, ist das für mich einfach nur ein Idiot. Oder eine Idiotin im umgekehrten Fall. Aber ich weiß, das soll ja hier nicht das Thema sein, sorry, also gut.

............. meines Wissens geht es hier aber nicht darum Tibah ,

ich selber bin absolut gegen das Betrügen , weshalb ich eine monogame Beziehung nie wieder anstreben würde.😱

Betrügen hat für mich mit Feigheit , Inkonsequenz und Bequemlichkeit zu tun.

Es gibt nichts schlimmeres als einen Menschen zu betrügen , den man angeblich liebt ... Hinterhältigkeit usw .. das sind die Kriterien die mir für das Betrügen einfallen.
 
Ich weiß nicht, wie oft man das hier noch schreiben muss.

Lach Mortality ,

ich glaube , das eine gewisse Art von Menschen , es nie verstehen werden und wollen ..

Monogamisten fehlt einfach der Horizont dafür .. und sie haben keine Idee ....

irgendwie fällt mir gerade ein Spruch dazu ein...

Alle sagten es geht nicht ,
und dann kam einer der wußte es nicht, das es nicht geht und tat es .

Lorett

Mal noch ein weiterer Gedankengang ..

Viele (monogamen ) Betrogenen wägen noch ab , wenn Ihr Mann sie mit einer gewerblichen Dame betrogen haben , finden sie es noch lange nicht so schlimm, als wenn er eine Geliebte hat(te) . Warum wohl?

Warum ist das betrügen mit einer gewerblichen Dame halb so schlimm , als mit einer Geliebten?

Richtig .. dort läßt der Mann Gefühle. Zu 95% fühlen sich die betrogenen Damen um Ihre Gefühle verletzt und nicht um den Tatbestand des betrügens als solches.
 
ich selber bin absolut gegen das Betrügen , weshalb ich eine monogame Beziehung nie wieder anstreben würde.

Das ist eine Erkenntnis und Schlussfolgerung, zu der Du gelangt bist - und das finde ich insofern prima, weil Du damit sicherlich niemandem etwas vormachst (da Du selbst auch nicht hinterrücks betrügen willst).
 
Und Menschen die sich durch die Weltgeschichte vögeln haben voll den Horizont? Ziemlich primitiv wie ich finde.

Warum wertest du wie andere leben wollen?
Es kommt doch nur darauf an, was du selbst ethisch vertrittst.
Mehr noch, warum sollte ein Mensch einem anderen erwachsenen Menschen die Sexualität vorschreiben oder bewerten dürfen.
Das ist doch ein Eingriff in seine Würde.

An alle:

Hier wird so oft über "Betrug" gesprochen. Ist das nicht leichtfertig?
Was ist Betrug, wie definiert man diesen Betrug?
Gibt es kein besseres Wort?
Denn juristisch ist es kein Betrug.
Um was wird jemand betrogen?
Welchen realen Nachteil ergibt sich...
 
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