Hallo.
Irgendwie ist entwickelt sich das hier doch zusehens.
Weshalb ich auch mal weiter mitlese.
Es gibt nur eine Sache, die mich irritiert.
Die "Wissenschaftlichkeit" einer Nahtoterfahrung.
Ich halte die Sache an sich schon für "wissenschaftlich relevant".
Wenn man es als Das betrachtet, was es ist:
die Reaktion des Körpers auf einen massiven physischen und psychischen Einfluss.
Und der Mensch konmt u.U. schneller in "Todesnähe" als er wünscht oder denkt.
Ich hatte vor langer Zeit eine Autounfall.
Ich kam ins Krankenhaus, wurde versorgt, kam wieder etwas auf die Füsse.
Am dritten Tag ging es mir dann auf einmal total schlecht.
Ich machs kurz: es wurde Nachmittags noch eine Not-OP gemacht.
Bis dahin war auch niemand aufgefallen,
dass ich über Nacht eine Bauch wie im 7ten Monat schwanger bekommen hatte.
Naja - nachdem es erst einmal runtergespielt wurde...,
wurde ich bei der Op von einer nicht mehr gesunden Milz "entbunden".
Jetzt die einfache Frage:
wie nahe war ich damals am Tot?
Wenn ich nicht einen Tropfen Blut verloren hatte - aber fast verblutet wäre.
Vor allem weil es erst ignoriert wurde?
Ich hatte über 3 1/2 Liter Blut in meine Milz verloren,
weil diese innerlich gerissen war.
(Ich bin also praktisch nach innen verblutet.)
Veilleicht kann ja mal wer googlen, wieviel blut ein normaler Mensch so verlieren kann.
Und ab wann es gefährlich wird.
Ich bleibe - wie in meinen früheren post - dabei:
einerseits ist es auf jeden Fall der psychische Streß.
Andererseits etwas aus dem (kollektiven Wissen) -
sprich: Angelesenes, was das Gehirn in dieser Streßsituation "durchspielt".
Aber es gibt eben meist einen "individuellen" Teil, welcher trotzdem "dazu paßt".
Ich denke dass man allein von daher schon rational von einer "Nah-Tot-Erfahrung" reden kann.
Was ja nicht auf ein mögliches "das Dahinter"/"die andere Seite" abzielt.
Wäre das akzeptabel?
Ich käme mir nämlich schon etwas doof vor, wenn ich mir all die Schmerzen,
Behandlungen und den langwierigen Wiederaufbau -
neben den ganzen "Bildern im Kopf" - nur eingebildet hätte".
Also - ich "oute" mich mal:
Ich bin mir sicher das ein mehr als 3 1/2 liter Blutverlust
für mich persönlich schon eine "Todesgrenznahe" Situation war.
Hat sich auch ziemlich doof angefühlt.
Was aber in meinem Gehirn vor sich ging...
War sicher sehr individuell.
Aber - auch wieder wie geschrieben und - hier auch schon formuliert:
es hat meinen Horizont erweiter und mir stellenweise geholfen.
Und was wirklich hilft (nicht eingebildet, wie bei Drogen oder Alkohol)
ist nun mal gut.
Vielelicht hat die Auseinandersetzung mit dem "Erlebten" sogar sehr viel später mal mein Leben gerettet.
Andererseits frage ich mich - wenn ich wie zuletzt - einen Bericht sehe...,
wenn jemand über "hierverbliebene Seelen" und "das ins-Licht-führen" spricht...
ob da die Überweisung zu einem Psychologen nicht hilfreicher wäre.
Also nicht für mich... sondern für diese Person.
Oder wie es auch hier so schön zitiert wurde:
Der große Psychologe Tim Buktu sagte dazu einmal: Wer tote Seelen ins Licht führt, führt lebende Seelen hinters Licht.
Btw. vor ganricht langer Zeit hatte ich auch wieder eine "bedrohliche Situation".
Ich bekamm tagelangen Brechdurchfall. Bis heute ist nicht genau geklärt woran es lag.
Aber als ich ins Krankenhaus ging
(ja - selbst. Weil man als "Simulant" ja auch wenig Hilfe bekommt.
Ich weiß, ich weiß... ich polemisiere.
🙂 ),
wurde mir Blut abgenommen, welches schon so eingedickt war,
dass es "Fäden zog" und
der sagte Arzt zu mir: eine halbe Stunde später - und wir hätten nichts mehr tun können.
Um nun das "Andere zu relativieren":
hier wär ich auch fast drauf gegangen...
war ich aber trotzdem von einer "Nah-Tot-Erfahrung" kilometerweit entfernt?
Denn im medizinischen Sinne war ich sehrwohl gefährlich "Nah dran".
Also - was machen wir nun?
Fakt ist, dass vieles über das "Danach" nicht belegt werden wird
und es viel Spinenrei gibt.
Aber das Menschen in eine grenznahe Situation zum Ableben kommen...
Da sollten manche vielleicht einfach mal in die Nachrichten schaun.
Grüsse