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War das alles was das Leben zu bieten hat ?

Ich glaube, in dem Moment, wo du erkennst, was dieser Schmerz bedeutet, wohin er dich führen will und ihm dann auch folgst, fängt er an abzunehmen - denn seine "Aufgabe" wurde erfüllt, seine Botschaft richtig verstanden und von dir umgesetzt.
Meine "Schmerz" hat wohl kaum eine Aufgabe, er is ledicglich eine teil meiner Gefühle die ich verschließe. Und sollte ich ihn zulassen, warum sollte ich nict wieder so werden wie früher ?

Mir scheint, dass es so mit jedem unserem Schmerz ist: er kommt nicht deshalb, um uns zu quälen und zu zerstören, sondern, um uns auf etwas hinzuweisen, etwas bei uns auszulösen und dauert nur solange an, bis das verwirklicht wird. Natürlich wenn wir ihn nicht vorzeitig mit etwas "betäuben" und damit verdrängen.

Korigeire mich bitte, aber ist in deiner Ansicht mein "schmerz" nicht das symphtom, nicht das Problem an sich, wie im gesamtem mein "gefüthle"


Ich glaube nicht das du mich verstehst, aber danke für den Versuch !

Wer fehler findet, total drauf ist das ein guter text !
 
Aber innerlich bleibe ich völlig kalt.

Ich habe das Gefühl, mein Leben wird immer leerer und langweiliger.
Ich stumpfe immer weiter ab so weit das ich überhaupt keine Gefühle mehr habe, kein Schmerz, Hass, Wut, Spaß und so weiter und so fort, nur die drückende Langeweile bleibt.

Daraus hat sich eine stetig zunehmende ähm sagen wir mal Ablehnung gegenüber anderern Menschen entwickelt Aber das kann doch nicht alles im Leben sein, oder etwa doch ?

Mit der Hoffung auf eine Antwort.
Sir Misanthrop

Ist das alles, was Du dem Leben zu bieten hast ???

Wieso glaubst Du, dass das Leben Dir irgendetwas zu bieten haben müsste?

Das Leben ist ein Meer voller Möglichkeiten ...... mehr nicht - aber auch nicht weniger!

Nutze Deine Fähigkeiten um:

- Dein Inneres zu erwärmen, indem Du Dich für Erlebnisse und Erfahrungen öffnest die Dich entsprechend berühren.
- Dein Leben zu erfüllen und die Leere in Dir gegen Begeisterung auszutauschen.
- Dich zu entwaffnen und und Deine Wahrnehmung zu schärfen für Deine Empfindungen.

Wende Deine Ablehnung gegen jene Ströme und Lebensbilder in Dir, die Dich hemmen und abhängig machen und betrachte die Menschen die Dir begegnen während Du Dein Leben durchschreitest als Spiegel Deiner eigenen Existenz.

Solltest Du das nicht alleine hinkriegen indem Du Dich innerlich entsprechend justierst, dann suche Dir professionelle Hilfe ..... es loht sich, denn Dein Leben ist das, was Du daraus machst!
 
Meine "Schmerz" hat wohl kaum eine Aufgabe, er is ledicglich eine teil meiner Gefühle die ich verschließe. Und sollte ich ihn zulassen, warum sollte ich nict wieder so werden wie früher ?

Ich glaube jedes Gefühl hat eine Ursache und eine Aufgabe, oder einen Sinn - es versetzt mich nämlich in einen neuen Zustand, aus dem heraus ich auf eine bestimmte Weise reagiere und handele. Wenn ich es also nicht verschließe, sondern zulasse und seine volle Wirkung auf mich bewusst aushalte - verändert es mich, finde ich. Deshalb, wenn du es auch so mit deinem Schmerz (der als Folge von Langerweile und deiner inneren Leere entsteht) umgehst, kannst du nicht wieder so werden wie früher. Es wird sich etwas in dir verändern.

Für mich ist jeder Schmerz, wie ein Geburtsschmerz - nach dem er vorbei ist, entdecke ich bei mir etwas Neues, eine Veränderung. Eine Entwicklung. Natürlich wenn er nicht eine beinah zerstörerische Stärke annimmt. Aber er tut es selten, wenn ich ihm wirklich "folge" und ihn damit entschärfe.
 
I guess.

Du bist, wie du bist.
Das "Warum" kann dir doch vollkommen egal sein, wenn du tatsächlich so kalt bist, wie du dich gibst.

Man stumpft immer weiter ab so weit das man überhaubt keine Gefühle mehr hat, kein Schmerz, Hass, Wut, Spaß und so weiter und so fort, nur die drückende Langeweile bleibt. Darauß hat sich eine stetig zunehmende ähm sagen wir mal Ablehnung gegenüber anderern Menschen entwickelt
Ich denke nicht, dass da kein Schmerz mehr sein wird, nur weil du keinen Wert auf deine Mitmenschen legst. Hass und Wut verschwinden ebenfalls nicht. Dass dir vieles egal ist heißt nicht, dass du nicht fähig bist, zu hassen. Und Spaß? Ach komm, Spaß wirst du genug haben. Dich betrinken und sonstiges Zeug einwerfen scheinst du zu können! Noch mehr Spaß? Es sind die kleinen Dinge im Leben, wie zum Beispiel weinende Kinder, die mit dem Gesicht auf Schotter aufschlagen. Nein, im Ernst. Deine Gleichgültigkeit wird sich nicht in einem Maße "ausweiten", an dem gar nichts mehr ist, dafür beschäftigst du dich schon jetzt zu sehr mit diesem Thema.
Ich verstehe nur nicht, wie sich aus "keine Gefühle" ne Abneigung entwickeln soll. Abneigung ist im Weitesten Sinne doch wohl ne Form von Hass. Entweder - oder, mein Freund.
Dass du dich nicht in deine Freunde oder deine Mutter hineinversetzen willst/kannst, ist doch erstmal gar kein Problem. Was ist schlimm daran, nicht alles an sich heran zu lassen und die Wehwehchen anderer mit sich herumzuschleppen? Schwachsinnig. Du bist freier als die meisten es je sein werden. Sei stolz darauf. (Übrigens ja, Freundschaften laufen in dein meisten Fällen auf neutraler Ebene ab. Reine Zweckbeziehungen.) Weshalb überhaupt machst du dir Gedanken darüber, dass du in einer Beziehung deine Partnerin nicht glücklich machen könntest? Wärst du eiskalt, Misanthrop erster Güte, würdest du gar nicht erst darüber nachdenken, wie es wäre, eine Beziehung zu führen, dich mit Wochenend-****s zufrieden geben. Du sagst, du möchtest keine Partnerin, sagst aber auch, du könntest sie nicht glücklich machen. Demnach möchtest du potentielle Freundinnen davor schützen, von dir verletzt zu werden, weil DU Angst hast, dich ihnen zu öffnen.
Du bist n kleiner Junge, der sich ganz ganz arg fürchtet, irgendwann allein dazustehen, wenn er nicht lernt, auf andere Menschen einzugehen UND es gleichzeitig nicht tut, weil er denkst, dass auch eine gewisse Sensibilität ihn zum Loner werden lassen kann, da sich Menschen vielleicht abwenden könnten, wenn er n bisschen von sich preisgibt, oder ihn arg verletzen. Kälte ist gut, sie ist sicher.
Du sagst, du willst herausfinden, weshalb du so bist - eigentlich willst du nur Anstöße, dich zu ändern. Gib sie dir selbst. Lass dich einmal fallen und versuch's. Mehr wird dir niemand hier sagen können. Solang du dir selbst im Weg stehst: JA, das ist alles, was das Leben zu bieten hat.

P.S:
Jeder Mensch vergleicht sich hin und wieder mit anderen, oder etwa nicht ? Das hat auch nichts damit zu tun das ich mich selbst akzeptiere.
Ist den Irgenjemand etwas Wert ?
Word und im Großen und Ganzen nein.


Aber verdammt, gib dich nicht härter, als du bist! Das steht dir nicht.
 
AW: I guess.

Hallo Kotzbrocken,

hat leider etwas gedauert bis ich antworte aber dafür ausführlich.


Ich denke nicht, dass da kein Schmerz mehr sein wird, nur weil du keinen Wert auf deine Mitmenschen legst. Hass und Wut verschwinden ebenfalls nicht. Dass dir vieles egal ist heißt nicht, dass du nicht fähig bist, zu hassen.

Da hattest du wohl Recht wie ich zugeben muss. Der Hass auf die Menschen bleibt. Alles andere wird verdrängt.


Und Spaß? Ach komm, Spaß wirst du genug haben. Dich betrinken und sonstiges Zeug einwerfen scheinst du zu können! Noch mehr Spaß? Es sind die kleinen Dinge im Leben, wie zum Beispiel weinende Kinder, die mit dem Gesicht auf Schotter aufschlagen. Nein, im Ernst. Deine Gleichgültigkeit wird sich nicht in einem Maße "ausweiten", an dem gar nichts mehr ist, dafür beschäftigst du dich schon jetzt zu sehr mit diesem Thema.


Ich habe keinen Spaß während ich mich betrinke etc... ich tue das um zu vergessen. Und wie oben erwähnt der Hass bleibt, wenigstens etwas.


Dass du dich nicht in deine Freunde oder deine Mutter hineinversetzen willst/kannst, ist doch erstmal gar kein Problem. Was ist schlimm daran, nicht alles an sich heran zu lassen und die Wehwehchen anderer mit sich herumzuschleppen? Schwachsinnig. Du bist freier als die meisten es je sein werden. Sei stolz darauf.

Leider bin ich intelligent genug zu wissen wie abnormal das ist, deshalb mache ich mir über mich Gedanken.
Und leider wird mein Leben absolut von meinen Zwängen beherrscht. Darauß ist zu folgern das ich darüber nicht Stolz sein kann.

(Übrigens ja, Freundschaften laufen in dein meisten Fällen auf neutraler Ebene ab. Reine Zweckbeziehungen.)

Das sehe ich aber bei meinen "Freunden" nicht. Diese sind tatsächslich miteinander befreundet. Soll heißen sie nehmen Anteil freuen sich für einenander trauer etc... Ich kann das einfach nicht, ich muss es vorteuschen.

Weshalb überhaupt machst du dir Gedanken darüber, dass du in einer Beziehung deine Partnerin nicht glücklich machen könntest? Wärst du eiskalt, Misanthrop erster Güte, würdest du gar nicht erst darüber nachdenken, wie es wäre, eine Beziehung zu führen, dich mit Wochenend-****s zufrieden geben. Du sagst, du möchtest keine Partnerin, sagst aber auch, du könntest sie nicht glücklich machen. Demnach möchtest du potentielle Freundinnen davor schützen, von dir verletzt zu werden, weil DU Angst hast, dich ihnen zu öffnen.

Diese Verhaltensweiße konnte ich mir auch nie erklären. Mein Therapeutin teilte mir auf meine Frage, meines Verhaltens diesbezüglich, mit "ich hätte eine schwere Bindungsstörung". Sie lehnte außerdem meine weitere Behandlung (nach 8 Monaten zwei mal die Woche) ab, mit der schriftlichen Begründung ich seine nicht fähig mich weiterzuentwickeln. Ich führe mein Verhalten auf die Misshandlung meiner Mutter durch ihren Vater zurück. Dies ist auch die einzige Hoffung, die ich habe, auch nur teilweiße Menschliche Gefühle zu entwickeln. Da ich einen extremen Beschützerinstinkt gegenüber körperlich schwachen habe (wozu besonders Frauen meiner Meinung nach gehören).

Und es ist keine Angst mich zu öffnen nur reiner selbstschutz. So regierten einer meiner Freunde(ich dachte er könnte mich verstehen da er genause geistig geschädigt wie ich schien) und auch meine Therapeutin mit starker Ablehnung auf einige Äußerungen in denen ich mein wahres Gefühlsleben kundtat.


Du bist n kleiner Junge, der sich ganz ganz arg fürchtet, irgendwann allein dazustehen, wenn er nicht lernt, auf andere Menschen einzugehen UND es gleichzeitig nicht tut, weil er denkst, dass auch eine gewisse Sensibilität ihn zum Loner werden lassen kann, da sich Menschen vielleicht abwenden könnten, wenn er n bisschen von sich preisgibt, oder ihn arg verletzen. Kälte ist gut, sie ist sicher.

Angst allein dazustehen ? Nein, ich bin immer allein gut klargekommen. Und ich war und werde es immer sein ein "Loner", damit komme ich bestens klar. Nur in einem gebe ich dir recht ich grenze mich immer weiter ab. Und da ich sehe wie sich meine "Mit"menschen mit ihren Freunden und Partnern wohlfühlen Spaß haben usw... entwickelte ich einen Hass auf sie da ich dasselbe nicht empfinden kann. Wie gesagt der Hass bleibt als einziges übrig wei ich erkennen musste.

Du sagst, du willst herausfinden, weshalb du so bist - eigentlich willst du nur Anstöße, dich zu ändern. Gib sie dir selbst. Lass dich einmal fallen und versuch's. Mehr wird dir niemand hier sagen können. Solang du dir selbst im Weg stehst: JA, das ist alles, was das Leben zu bieten hat.

P.S: Word und im Großen und Ganzen nein.


Aber verdammt, gib dich nicht härter, als du bist! Das steht dir nicht.

Nein ich will wissen wie es möglich ist das ich so "anders" bin wie Andere.......
Das mit dem "fallen lassen" versuche ich seit Jahren mit Alkohol und Drogen, bisher kein Erfolg. Werde es aber dennoch Versuchen.

Außerdem bin ich genauso wie ich bin. Das erste mal in meinem Leben das ich genau das Antworte was ich denke. Und wenn es das wirklich alles sein soll was das Leben zu bieten hat wäre das doch eine arge Enttäuschung, oder etwa nicht ?

Mit freundliche Grüßen

Gf
 

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