I guess.
Du bist, wie du bist.
Das "Warum" kann dir doch vollkommen egal sein, wenn du tatsächlich so kalt bist, wie du dich gibst.
Man stumpft immer weiter ab so weit das man überhaubt keine Gefühle mehr hat, kein Schmerz, Hass, Wut, Spaß und so weiter und so fort, nur die drückende Langeweile bleibt. Darauß hat sich eine stetig zunehmende ähm sagen wir mal Ablehnung gegenüber anderern Menschen entwickelt
Ich denke nicht, dass da kein Schmerz mehr sein wird, nur weil du keinen Wert auf deine Mitmenschen legst. Hass und Wut verschwinden ebenfalls nicht. Dass dir vieles egal ist heißt nicht, dass du nicht fähig bist, zu hassen. Und Spaß? Ach komm, Spaß wirst du genug haben. Dich betrinken und sonstiges Zeug einwerfen scheinst du zu können! Noch mehr Spaß? Es sind die kleinen Dinge im Leben, wie zum Beispiel weinende Kinder, die mit dem Gesicht auf Schotter aufschlagen. Nein, im Ernst. Deine Gleichgültigkeit wird sich nicht in einem Maße "ausweiten", an dem gar nichts mehr ist, dafür beschäftigst du dich schon jetzt zu sehr mit diesem Thema.
Ich verstehe nur nicht, wie sich aus "keine Gefühle" ne Abneigung entwickeln soll. Abneigung ist im Weitesten Sinne doch wohl ne Form von Hass. Entweder - oder, mein Freund.
Dass du dich nicht in deine Freunde oder deine Mutter hineinversetzen willst/kannst, ist doch erstmal gar kein Problem. Was ist schlimm daran, nicht alles an sich heran zu lassen und die Wehwehchen anderer mit sich herumzuschleppen? Schwachsinnig. Du bist freier als die meisten es je sein werden. Sei stolz darauf. (Übrigens ja, Freundschaften laufen in dein meisten Fällen auf neutraler Ebene ab. Reine Zweckbeziehungen.) Weshalb überhaupt machst du dir Gedanken darüber, dass du in einer Beziehung deine Partnerin nicht glücklich machen könntest? Wärst du eiskalt, Misanthrop erster Güte, würdest du gar nicht erst darüber nachdenken, wie es wäre, eine Beziehung zu führen, dich mit Wochenend-****s zufrieden geben. Du sagst, du möchtest keine Partnerin, sagst aber auch, du könntest sie nicht glücklich machen. Demnach möchtest du potentielle Freundinnen davor schützen, von dir verletzt zu werden, weil DU Angst hast, dich ihnen zu öffnen.
Du bist n kleiner Junge, der sich ganz ganz arg fürchtet, irgendwann allein dazustehen, wenn er nicht lernt, auf andere Menschen einzugehen UND es gleichzeitig nicht tut, weil er denkst, dass auch eine gewisse Sensibilität ihn zum Loner werden lassen kann, da sich Menschen vielleicht abwenden könnten, wenn er n bisschen von sich preisgibt, oder ihn arg verletzen. Kälte ist gut, sie ist sicher.
Du sagst, du willst herausfinden, weshalb du so bist - eigentlich willst du nur Anstöße, dich zu ändern. Gib sie dir selbst. Lass dich einmal fallen und versuch's. Mehr wird dir niemand hier sagen können. Solang du dir selbst im Weg stehst: JA, das ist alles, was das Leben zu bieten hat.
P.S:
Jeder Mensch vergleicht sich hin und wieder mit anderen, oder etwa nicht ? Das hat auch nichts damit zu tun das ich mich selbst akzeptiere.
Ist den Irgenjemand etwas Wert ?
Word und im Großen und Ganzen nein.
Aber verdammt, gib dich nicht härter, als du bist! Das steht dir nicht.