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Die Logik vom Glücklichsein

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Tja, die Gurke habe ich weggelassen, aber schmore gerade 1100 Gramm Hähnchenflügel in einem Sud aus Sojasoße, Ginger Ale und Bier. Gleich haue ich noch ein paar Shiitakepilze rein.

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Wenn ich es recht überlege, dann ist Essen meine größte Liebe und mein größtes Glück. Und weil ich cool und umweltbewusst bin, baue ich das Ganze noch auf vegetarisch bzw. rein pflanzlich um.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, Geschichten, Bücher und Filme widerspiegeln das Leben manchmal recht gut. Wenn man so will, dann findet jedes Pendant in der Vergangenheit auch sein Pendant in der Zukunft. Wer also bin ich?

Das ist meine Geschichte.

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..

Limitless - Limits - Limitless - Limits - Limitless - Limits - Limitless - Limits - Limitless - Limitless - Limits - Limitless - Limits - Limitless - Limits - Limitless - Limits - Limitles - Limits - Limitless - Limits - Limitless - Limits - Limitless - Limits - ∞

The truth is somewhere between the lines.

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Warum möchte ich, was ich möchte? Warum will ich, was ich will? Warum sehe ich die Welt, wie ich sie sehe?

Das sind Fragen, die gar nicht so einfach und doch sehr einfach zu beantworten sind.

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Vorhandenes, gelerntes und intensiviertes Urvertrauen, welches einen jeden Gott erblassen lassen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Fähigkeit negatives zu Verdrängen und zu aktzeptieren mag zum Glücklichsein dazugehören würde ich sagen. Wenn man sich an seiner Vergangenheit aufhängt wird man nie glücklich 😉
 
In aller Regel ist dieser Mechanismus einer, der dem Schutz dient.



Die Vergangenheit ist dazu da, um aus ihr zu lernen.

Muss ja nicht heißen das der Mechanismus schlecht ist. 😉

Und mit aufhängen ist gemeint seine Vergangenheit zu aktzeptieren statt in ihr zu Leben. Eine Freundin trauert seit 9 Jahren um ihren toten besten Freund - hätte er das gewollt? - jedenfalls verbaut man sich dadurch das eigene Glück wenn man nicht loslassen kann. Die Vergangenheit macht uns aus. Damit ist auch keinesfalls gemeint sich nicht mehr zu erinnern - aber was geschehen ist hinzunehmen, sich damit auseinanderzusetzen und klarzukommen. Diese innige Trauer nimmt ihr alle Lebensfreude und sie sieht auch nicht ein davon loszulassen. Genau das meine ich damit!
 
Muss ja nicht heißen das der Mechanismus schlecht ist. 😉

Sicher nicht. Meist funktioniert dieser sog. Verdrängungsmechanismus jedoch so, dass Leid/Schmerz so weit zurückgedrängt werden, damit Körper und/oder Psyche nicht komplettt zusammenbrechen, sondern in ausreichendem Maße funktionstüchtig bleiben. Was aber verdrängt wird bzw. verdrängt werden muss, kommt oftmals als schwere Last und auf die eine oder andere Weise wieder zum Vorschein. Oftmals unerwartet und ungetümlich. Keine einfache Sache.

Und mit aufhängen ist gemeint seine Vergangenheit zu aktzeptieren statt in ihr zu Leben. Eine Freundin trauert seit 9 Jahren um ihren toten besten Freund - hätte er das gewollt? - jedenfalls verbaut man sich dadurch das eigene Glück wenn man nicht loslassen kann. Die Vergangenheit macht uns aus. Damit ist auch keinesfalls gemeint sich nicht mehr zu erinnern - aber was geschehen ist hinzunehmen, sich damit auseinanderzusetzen und klarzukommen. Diese innige Trauer nimmt ihr alle Lebensfreude und sie sieht auch nicht ein davon loszulassen. Genau das meine ich damit!

Man kann Trauer nicht einfach durch Freude ersetzen - weder von außen noch von innen.

Natürlich kann man immer sagen: "The show must go on." Manchen Menschen fällt das leichter, anderen nicht so sehr. Wenn du sagst: "9 Jahre Trauer", dann ist das eine Hausnummer. Gleichfalls ist das jedoch eine Hausnummer, wenn wir von einem besten Freund sprechen. Für manche Menschen bedeutet ihr bester Freund oder Freundin nicht weniger als Vater, Mutter, Partner oder ihr eigenes Kind.

Glück bedeutet für viele Menschen auch nicht lachende Menschen und Nudelsalat. Für manche Menschen bedeutet ihr Glück auch, für sehr, sehr lange Zeit ihrer liebsten Menschen zu gedenken, auch wenn dieses Schmerz bedeutet.

Glück bedeutet dann nicht, "einfach weiterzumachen" oder "lachend durch die Welt zu tanzen", sondern sich mittels Trauer und Schmerz der Wertschätzung, Verbundenheit und Loyalität gegenüber einem geliebten Menschen zu erinnern.
 
Glück ist per Definition schon ein flüchtiger Zustand. Dauerhaft Glücklichsein ist ein Ding der Unmöglichkeit (auch biochemisch).

Zufriedenheit ist etwas, das man anstreben kann. Dazu braucht es keine Glücksmomente. Um Zufrieden zu sein, kann man auch Dinge tun, die einen nicht unbedingt glücklich machen. Leider ist die Beurteilung, ob man zufrieden mit seinem Leben ist oder nicht, recht schwer. Auf die Frage, ob man zufrieden ist mit seinem Leben, findet man in der Regel keine wirkliche Antwort. Oft ersetzt man die Frage durch eine einfachere Frage, z.B. wie zufrieden bin ich mit meiner Beziehung oder meinen Job o.ä. . Zudem bedarf es zur Beantwortung dieser Frage Erinnerungen, die, wie wir wissen, nicht die tatsächlich erlebte Wahrheit wiederspiegeln.

Es gibt ein erlebendes Selbst und ein erinnerndes Selbst, die ein und die selbe Situation völlig anders betrachten. Für das erinnernde Selbst gilt die Peak-End-Regel, d.h. es zählt nur der Höhepunkt und das Ende eines Ereignisses. Diese beiden Zeitpunkte bestimmen maßgeblich unsere Erinnerungen. Wir sind also gar nicht unbedingt in der Lage ein angemessenes Urteil über unser Leben zu fällen.

Fragen nach Glück und Zufriedenheit sind daher, meiner Meinung nach, weitestgehend sinnbefreit. Meist dienen sie uns, um herauszufinden, was wir zukünftig tun wollen, aber wie heißt es noch? Das Leben ist das, was passiert, während man Pläne macht.

»Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied«

Ehrlich gesagt, glaube ich daran nicht. Das Leben ist, meiner Ansicht nach, zufallsbestimmt. Natürlich kann ich Entscheidungen treffen, aber ob diese Entscheidungen gut oder schlecht sind und ob sie mich "glücklich" machen, das liegt oft nicht in der eigenen Hand. Ich finde diese Vorstellung sehr beruhigend, denn so frage ich mich im Grunde nie, was wäre wenn, hätte ich mich anders entschieden. Und das.... gibt mir Zufriedenheit.

so long
 
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