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Hund frisst Schildkröte - auf gute Nachbarschaft....

Meiner hat das auch mal gemacht.......😉. Seitdem nennen wir die Dinger nur "Fischbrötchen".

Kann passieren. Entschuldigen und fragen, welche Vorstellung von Ersatz die Nachbarn haben.

Gruß
 
Meiner hat das auch mal gemacht.......😉. Seitdem nennen wir die Dinger nur "Fischbrötchen".

Kann passieren. Entschuldigen und fragen, welche Vorstellung von Ersatz die Nachbarn haben.

Gruß

Das nenn ich mal eine kluge Antwort. Und wenn dein Hund von einem anderen getötet wird, findest du es sicher auch lustig, wenn man Hunde "Hotdogs" nennt.:mad:


Das die Stimmung jetzt nicht gut ist, ist klar. Aber ihr habt euch entschuldigt, es war wirklich kaum voraussehbar.
Das was ihr tut, guten Willen zeigen, ist ok, aber ihr solltet euch mit den Nachbarn auf jeden Fall über gegenseitige Tiersicherheit unterhalten. Hast ja gesehen, es passiert so schnell was, man eigentlich leicht hätte verhindern können.
 
Hm, ja - wir haben uns ja schon einige Male entschuldigt und wir wollen ja auch den "Schaden" bezahlen. Also wenn sie eine neue Schildkröte haben möchten, würden wir die auch bezahlen. Aber derzeit sieht es eher so aus als wollten sie keine.

Was den Hund angeht: Wir haben Hasen draußen rumhoppeln - er macht nix. Wir haben Katzen ums Haus rumlaufen - er macht nix. Dieser Hund ist 11 Jahre alt, er geht jede Woche als Besuchshund ins Seniorenheim. Wenn der in irgendeiner Form aggressiv oder bissig wäre, würde das nicht hinhauen. Ich weiß nicht, was er an der Schildkröte so toll fand. Allerdings ist dieser Hund dermaßen gefräßig - wenn man nicht aufpasst, klaut er einem den Kuchen vom Teller. Ich glaube fast, der Hund hat gerochen, dass da was im Käfig ist. Und dieses Etwas hat sich nicht bewegt. Und was sich nicht bewegt, aber essbar riecht, dass darf sie fressen. So schätze ich das ein. Diese Schildkröte saß nichtsahnend in der Sonne und der Hund hat geglaubt, das wäre eine Pastete oder sowas.

Ich habe keine andere Erklärung als diese. Ich gehe aber nicht davon aus, dass Patchs Horrorvision Realität wird. Wir haben zum Einen ein Kind im Alter von elf Monaten. Aber dieses Kind lasse ich mit keinem Hund allein - egal, wie gut ich das Tier kenne. Zum Anderen ist der Hund nie auffällig gewesen.

Mir gehts darum, dass hier der Haussegen nicht in Schieflage gerät. Patch, wenn Dich die Threadüberschrift irritiert - ich hatte vergessen, Zynismus on und Zynismus off hinzuschreiben. Aber ich schätze, die meisten Leser konnten sich das denken...
 
Hallo alle,

ich bewohne mit meiner zwei- und vierbeinigen Familie eine Mietwohnung. In diesem Haus gibt es noch eine Wohnung, in die ist vor ein paar Monaten der Sohn des Vermieters mit seiner Verlobten eingezogen. Die Beiden haben auch zwei Pferde, zwei Hasen und eine Schildkröte mitgebracht. Wir haben zwei Hunde und noch Katzen und Hasen.

Gestern war Super-Wetter, also durfte die Schildkröte nach draussen. Normalerweise sitzt er in einem Terrarium, aber weil es so schön war, sollte er auf dem Rasen rumkrabbeln. Die Nachbarn haben ihn in ein großes Hasen-Außengehege gesetzt (ohne die Hasen drin). Leider war das Gehege oben nicht richtig zu, wir haben den Nachbarn auch darauf aufmerksam gemacht, dass da besser noch ein Drahtgitter drüber müsste. Auf deren Frage, ob unsere Katzen dem Schildkröterich denn wohl was tun, haben wir verneint. Es ist für uns beim besten Willen nicht vorstellbar, dass eine Katze einer Schildkröte was antut. Das dachten wir aber auch von unseren Hunden. Naja, in Frage käme wenn überhaupt eh nur ein Hund, weil der andere nicht frei auf dem Grundstück rumläuft. So, der in Frage kommende Hund hat aber nun getan, womit wir nie gerechnet hätten - er ist in einem unbeobachteten Moment in den Hasenkäfig und hat sich die Schildkröte geschnappt. Scheinbar ist so eine Schildkröte sehr lecker, jedenfalls war sie schon zur Hälfte gefressen, als wir es bemerkten. Wir ist gut - der Nachbar hats bemerkt und wir hörten ihn vor Haus verzweifeln. Ich bin raus, hab den Hund aus dem Hasenstall gescheucht und die halbe Schildkröte geschnappt. Und dann in einem kleinen Wäldchen vergraben. Gottseidank hat die Verlobte des Nachbarn diesen Anblick nicht gesehen, die wäre total durchgedreht (ist sie verständlicherweise so schon). Wir haben ihr erzählt, der Hund hätte zu fest zugepackt und die Schildkröte wäre sofort tot gewesen.

Wir haben uns natürlich tausendmal entschuldigt, und sofort angeboten, eine neue Schildkröte zu kaufen. Aber das haben die Beiden erstmal abgelehnt. Gestern sind wir alle wie in Trance rumgelaufen, total entsetzt und traurig.

Heute mussten alle wieder zur Schule und zur Arbeit. Aber wir befürchten, dass damit die gute Nachbarschaft einen dicken Knacks gekriegt hat. Obwohl die Nachbarin eigentlich vormittags immer irgendwo ums Haus rum unterwegs ist, habe ich sie heute noch nicht gesehen. Und ich habe ehrlich gesagt auch Schiss, ihr über den Weg zu laufen.

Was meint Ihr, wie gehen wir jetzt damit um? Es ist ja super-ärgerlich und hätte nicht passieren dürfen. Wäre der Hund nicht draussen gewesen.... Er ist 11 Jahre alt und wenn wir draussen sind, ist er da auch. Er hält sich auf dem Hof auf, schnuffelt mal hier und da oder buddelt ein Loch. Aber er ist noch nie auf die Idee gekommen, irgendein anderes Tier zu fressen. Und jetzt das! Wäre der Außenstall richtig zu gewesen... War er aber nicht, weil niemand eine Gefahr sah. Alles "hätte, wenn und aber" nützt jetzt auch nix mehr.

Wie können wir es hinkriegen, dass der Hausfrieden nicht dauerhaft schief hängt?

Schon mal Danke für Eure Antworten und einen schönen Rest-Montag!

Micha 🙁


Hallo Micha,


warum so ängstlich?

Deshalb muss doch die Nachbarschaft nun nicht "hin" sein.

Weder Schildkröte noch Hund waren richtig gesichert. Lernt daraus.
Ich vermute zudem, weder Ihr noch Eure Nachbarn hatten damit gerechnet, dass soetwas geschieht.

Allen wird der Schreck noch in den Knochen (oder sonstwo) sitzen.
Holt doch alle erst einmal wieder Luft. 😉🙂

All zu lange würde ich aber nicht warten.... . Sonst ergibt sich wieder Neues, weil evtl. vor lauter Fantasieen eben Neues entsteht.

Du hättest übrigens die Schildkröte nicht einfach wegnehmen und einbuddeln dürfen. - Aber das ist nur EIN Teil der rechtlichen Seite.

Unter guten Nachbarn lässt sich alles regeln.... .
Tierfreunde unter sich erkennen Not, Schmerz des je anderen an und kommen auch für den materiellen Schaden (naja, DIE Schildkröte gibt´s eben nicht wieder *seufz*) auf. Bitte keine neue Kröte verschenken. Deine Nachbarn müssen selber wissen, was sie wollen: Kröte oder Geld oder.... . Denkt Euch zusammen etwas aus.


Ein Tier von mir kam früher auch einmal "zu Schaden" und wir blieben als ja beide Tierfreunde, weiter gute Nachbarn. Ich brauchte nur erst etwas Abstand.

Nun weiss ich nicht, wie Deine Nachbarn reagieren.... .
Nur macht es keinen Sinn, immer gleich das Schlimmste zu denken.😉

Dass Schildkröten auf dem Speisezettel von Hunden sind, ist mir auch neu.
Kleintiere mit Hunden oder Katzen alleine zu lassen, ist nie ratsam. - "Nur spielen" kann nämlich schief gehen.
Aber wem sage ich das.... .


LG
Landkaffee
 
@ Landkaffee: So wie Du sehe ich das eigentlich auch. Niemand hat ja absichtlich was falsch gemacht. Ich hätte bis gestern mit Allem gerechnet, aber nicht damit, dass der Hund die S-Kröte frisst...

Ich bin raus gerannt, als ich den Nachbarn hörte. Der Anblick, der sich da bot war kein Schöner. Damit außer uns Beiden niemand damit konfrontiert wird, habe ich den Rest der S-Kröte geschnappt und bin damit und mit dem schnell gegriffenen Spaten in den Wald. Das war wohl auch das Beste, weil die Verlobte glaubt, dass der Hund nur kurz aber heftig gepackt hat. Dass er das halbe Tier gefressen hat, weiß sie nicht. Er hat es ihr nicht gesagt, ich auch nicht.

Es ist ja auch wirklich ärgerlich, da gibts kein Vertun.
 
@ Landkaffee: So wie Du sehe ich das eigentlich auch. Niemand hat ja absichtlich was falsch gemacht. Ich hätte bis gestern mit Allem gerechnet, aber nicht damit, dass der Hund die S-Kröte frisst...

Ich bin raus gerannt, als ich den Nachbarn hörte. Der Anblick, der sich da bot war kein Schöner. Damit außer uns Beiden niemand damit konfrontiert wird, habe ich den Rest der S-Kröte geschnappt und bin damit und mit dem schnell gegriffenen Spaten in den Wald. Das war wohl auch das Beste, weil die Verlobte glaubt, dass der Hund nur kurz aber heftig gepackt hat. Dass er das halbe Tier gefressen hat, weiß sie nicht. Er hat es ihr nicht gesagt, ich auch nicht.

Es ist ja auch wirklich ärgerlich, da gibts kein Vertun.

Nicht nur ärgerlich, sondern auch traurig eben... .
Ihr lernt alle daraus. Das passiert Euch nicht wieder.

Du hattest die Schildkröte im Einverständnis des Nachbarn weg geschafft... . Ach soo. Ich dachte schon... .
(Da sieht man ´mal wie schnell etwas überlesen oder unsicher formuliert wird.)

Schätze auch, für die Schildkröte wird es das schnell gewesen sein... . Wieviel von ihr dann gefressen wurde, ist zumindestens für die Kröte nun egal. Haltet Euch nicht zu lange an den Bildern auf, die dann so in den Kopf kommen.

Der Hund hat sie vertragen. Nun ja, für mich auch neu soetwas... . War das eine normale Landschildkröte oder ... ich kenne mich nicht aus, ... - Aber das tuen wohl Deine Nachbarn.
Weiss nicht einmal, ob Ihr sie im Wald entsorgen durftet... .

Soetwas weiss man wirklich erst, wenn man es erlebt oder gehört hat.

Mein früherer Hund wollte sich einmal im Park an einem Igel versuchen... . - Autsch!
Auf dem Rücken liegend, wer weiss.... . Er hätte den Igel sicher gerne weg geschleppt. Da habe ich abgerufen.


Tiere alleine untereinander. Ganz sicher ist das nie. Bloss, Ihr wisst das jetzt ja auch.


Ich wünsche Euch, dass alle Beteiligten bald wieder besser aufeinander zugehen können.


LG
Landkaffee
 
Sei froh, das nicht ich dein Nachbar gewesen bin.
Dann wäre neben dem Loch für die Schildkröte auch eines für den Hund fällig gewesen.

Das als Tipp: manchen Menschen sind ihre Tiere noch heilig. Und müssten meine Ratten oder Degu auf diese Art sterben, der Täter hätte keine fünf Minuten mehr gehabt.
Daher auch Fleischfresser immer gut absichern.
 
Sei froh, das nicht ich dein Nachbar gewesen bin.
Dann wäre neben dem Loch für die Schildkröte auch eines für den Hund fällig gewesen.

Das als Tipp: manchen Menschen sind ihre Tiere noch heilig. Und müssten meine Ratten oder Degu auf diese Art sterben, der Täter hätte keine fünf Minuten mehr gehabt.
Daher auch Fleischfresser immer gut absichern.

Tja Seth - da bin ich ja glatt froh, dass ich jemanden wie Dich nicht zum Nachbarn habe. Denk mal nach. Sowas wie mit dem Hund und der S-Kröte SOLL nicht passieren, es KANN aber passieren. Zum Einen, weil der Hund frei lief und dieses Tier für was Essbares hielt - zum Anderen, weil der Stall nicht ausreichend gesichert war. So - "Schuld" bzw. Verantwortung dafür tragen die Besitzer der S-Kröte und wir als Besitzer des Hundes.

Und glaub mir eins: Mir sind Tiere ebenfalls heilig, aber da spielt es keine Rolle, ob es meine sind oder die des Nachbarn. Für die S-Kröte konnte man nichts mehr tun, eine halbe S-Kröte ist nicht zu retten. Und wegen dem Fehler der Menschen den Hund erschlagen wollen zeugt auch nicht von Charakter Deinerseits.
 
Sei froh, das nicht ich dein Nachbar gewesen bin.
Dann wäre neben dem Loch für die Schildkröte auch eines für den Hund fällig gewesen.

Das als Tipp: manchen Menschen sind ihre Tiere noch heilig. Und müssten meine Ratten oder Degu auf diese Art sterben, der Täter hätte keine fünf Minuten mehr gehabt.
Daher auch Fleischfresser immer gut absichern.


Lieber Seth,


Du hast nicht alles gelesen... .
Sowohl die Schildkröte noch der Hund waren richtig abgesichert und wohl in dem Moment auch unbeaufsichtigt.

Da hätte auch eine freilaufende Katze kommen können... . So wenig war die Schildkröte gesichert.

Sowohl Hunde als auch Katzen sehen da ehr etwas, mit dem man vielleicht spielen kann. Natur.
Wenn wir Menschen das nicht wollen, oder aus Unkenntnis Fehler machen, sind wir für die Folgen verantwortlich.

Natur. Eigentlich ist die Landschildkröte ein Wildtier.... .

Was willst Du dem Hund daraus einen Vorwurf machen?
Hund hat getan was Hund tut. Er wird neugierig gewesen sein und wusste es nicht besser. Er wird "gespielt" haben, leider mit ernstem Ausgang.

Und ob der Hund so unbeobachtet auf´s Grundstück durfte, ist nicht klar. Bloss, das ist eine Sache zwischen dem TE und dessen Nachbarn.


Mir tut es auch leid um das Tier.

Und ich nehme an, Du wirst besser auf Dein Degu und auf Deine Ratte achten.


Mir tut´s auch leid um die Menschen... . Es war kein Vorsatz.
Heisst nicht: es ist egal.
Und dem TE ist es ja wohl auch nicht egal.


LG
Landkaffee
 
Tja Seth - da bin ich ja glatt froh, dass ich jemanden wie Dich nicht zum Nachbarn habe. Denk mal nach. Sowas wie mit dem Hund und der S-Kröte SOLL nicht passieren, es KANN aber passieren. Zum Einen, weil der Hund frei lief und dieses Tier für was Essbares hielt - zum Anderen, weil der Stall nicht ausreichend gesichert war. So - "Schuld" bzw. Verantwortung dafür tragen die Besitzer der S-Kröte und wir als Besitzer des Hundes.

Und glaub mir eins: Mir sind Tiere ebenfalls heilig, aber da spielt es keine Rolle, ob es meine sind oder die des Nachbarn. Für die S-Kröte konnte man nichts mehr tun, eine halbe S-Kröte ist nicht zu retten. Und wegen dem Fehler der Menschen den Hund erschlagen wollen zeugt auch nicht von Charakter Deinerseits.

Hund wird vermutlich nicht einmal sofort gedacht haben, die ist fressbar. (Ist hier ja eigentlich ehr ein fremdes Wildtier und so hatte Hund nicht gelernt, die kann man futtern. Passt nicht ins Beuteschema.)
Schildkröte mit Panzer, wie ein Stein.
´mal umdrehen. Da bewegt sich ´was... .

Der Fehler lag bei den Menschen.

Und, Seth, ... alles hat
Grenzen... .

LG
Landkaffee
 

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