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Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deutschland

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AW: Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deustchland

Das kann ja nicht sein, dann bekämen Obdachlose auch nichts.

Je nach Organisation geht das gestaffelt bis zur offiziellen Armutsgrenze.
Die liegt bei etwa 940€.

Nun ist es aber durchaus möglich, wegen der Nachfrage, dass man diese Grenze nochmals senkte.
Ich würde immer mit der Verwaltung sprechen, die den Ausweis ausstellen, nicht mit den leuten vor Ort.


Bei uns weiß ich aus Erzählungen, dass dies zumindest bei unserer örtlichen Tafel so nicht stimmt. Da ist ein aktueller ALG II-Bescheid zur Bewilligung zur Abgabe von Lebensmitteln zwingend erforderlich. Somit schließt es zumindest hier regional Obdachlose, die kein ALG II beziehen, aus. Finde ich nicht gerade gut, aber das ist wohl sowas wie eine Absicherung gegen Missbrauch.


Liebe Grüße



Chaky
 
AW: Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deustchland

Die offizielle Armutsgrenze ........wenn ich sowas höre denke ich mir , man sind wir borniert .

2/3 der Menschheit baut ihre Häuser aus Kamelscheiße und Stroh ....wir sitzen in einer beheizten Wohnung , mit Kühlschrank und trikbarem fließend Wasser , haben Fernseher und alle nen Computer einen Internetanschluß und Telefon , wir sprechen dann von Armut .....wir haben Klamotten am Leib und Möbel in der Wohnung stehen, Strom ist 24 h am Tag vorhanden .


Armut sieht für mich anders aus .

Keiner verbietet uns mehr Geld zu verdienen , wir dürfen in Auktionshäusern oder mit sonstigem unser Nettoeinkommen steigern , selbst als Hartz 4 Empfänger darf man Geld dazuverdienen .


Wir sprechen von Armut .


Wir haben die Möglichkeit in volle Läden zu gehen und einzukaufen , Taxi zu fahren , öffentliche Verkehrsmittel , die funktionieren und wir

sprechen von Armut .


Denken wir wirklich das die Führung des Staates und die damit verbundenen Problematiken bei Maischberger und Co diskutiert werden , das mitlaufende Bänder bei privaten Partys der Volksvertreter etwas ändern ?


Könnte ich mir sogar vorstellen , denn wir sprechen von Armut obwohl selbst die Grundis das alles haben ....


da denke ich mir .....so lange wir so borniert sind das wir von Armut sprechen , obwohl wir in purem Luxus schwelgen

gehen wir nicht auf die Straße sondern arbeiten , weil es sich sehr wohl lohnt das zu tun .


Wir haben die Möglichkeiten produktiver zu werden , jeder darf ein Gewerbe eröffnen , jeder .


Und wir sprechen von Armut , wie lachhaft ist das denn ?


Wir reden von Reichtum , doch nur, weil wir neidisch sind .


Sind wir wirklich nicht in der Lage über die eigene Nasenspitze hinaus zu denken , weil wir alle bornierte Egoisten sind ?


Und wir reden von Armut .


Da frage ich mich bei so manchem Beitrag , in welcher Welt lebt ihr eigentlich ?


Ein Sack Kartoffeln kostet 5 Euro , eine Tüte Reis 1 Euro , ein Paket Nudeln 39 Cent .....aber wir reden von Armut ....


gehe jetzt kopfschüttelnd zur Arbeit ...........und bin mir sicher , das es sich für mich auf jeden Fall lohnt ....komisch, gell ?
🙄


Dein Argument finde ich ein bisschen weit hergeholt. Niemand ist über die Reichen neidisch, Fakt ist, dass eben diese Reichen Moralwerte an den Tag legen, die in jeder anderen Gesellschaftsschicht kritisiert werden. Hat man Millionen Euro auf dem Konto ist man über jede Kritik erhaben und kann Verhaltensweisen an den Tag legen, die in anderen Gesellschaftsschichten schnell mal als "Schmarotzertum" oder "Spätrömische Dekadenz" gebrandmarkt werden. Zudem leisten eben diese Reichen keinen fairen Beitrag zum Allgemeinwohl. Von "Neid" ist hier also nicht zu sprechen, doch eher sowas wie Gerechtigkeitssinn für alle.

Und überhaupt, diese ständigen Vergleiche zu sogennanten "Dritte Welt" oder Schwellenländern im direkten Vergleich zu einem europäischen Industriestaat wie Deutschland hinkt ganz gewaltig. Wenn wir auf dem Niveau anfangen, dann kann man damit alles rechtfertigen.Dumpinglohn, denn in China verdienen die arbeitenden Menschen auch nichts. Stellen wir uns mal nicht so an. Alle paar Meter Schlaglöcher in den Straßen, denn in anderen Ländern ist die Infrastruktur auch nicht so gut ausgebaut. Merkst du wo das hinführt? Eingeführt haben das unsere Politiker allen voran (oh, welch Wunder!) Frau Merkel. Ist prima alles mit zu rechtfertigen. Jeder wiederholt es, ohne eigentlich mal über die Absurdität solcher Vergleiche nachzudenken. Über andere Völker, Kulturen und Länder scheren wir uns sonst auch einen Scheiß, sofern wir sie nur heftig genug ausbeuten können, denn darauf beruht unser ganzes perfides System, unser Wohlstand! :mad:

Dein Posting kannst du ja mal gerne all den Menschen vorführen, die Deutschland mit aufgebaut haben und heute von von einer Minirente leben. Oder den Kindern von ALG II Empfängern, die Mama fragen, warum der neue Rucksack für die Schule einfach nicht drin ist. Oder der Kassiererin auch in deinem nächstgelegenen Supermarkt. Frage mal deine Friseurin wie sie so mit ihrem Lohn hinkommt. 🙄

Und letztendlich, und das möchte ich an der Stelle mal zitieren, der absolute Knaller schlechthin in deinem Posting:


gehen wir nicht auf die Straße sondern arbeiten , weil es sich sehr wohl lohnt das zu tun .


Einfach nur ohne Worte!



Chaky
 
AW: Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deustchland

Dein Argument finde ich ein bisschen weit hergeholt. Niemand ist über die Reichen neidisch, Fakt ist, dass eben diese Reichen Moralwerte an den Tag legen, die in jeder anderen Gesellschaftsschicht kritisiert werden. Hat man Millionen Euro auf dem Konto ist man über jede Kritik erhaben und kann Verhaltensweisen an den Tag legen, die in anderen Gesellschaftsschichten schnell mal als "Schmarotzertum" oder "Spätrömische Dekadenz" gebrandmarkt werden. Zudem leisten eben diese Reichen keinen fairen Beitrag zum Allgemeinwohl. Von "Neid" ist hier also nicht zu sprechen, doch eher sowas wie Gerechtigkeitssinn für alle.

[...]

Und letztendlich, und das möchte ich an der Stelle mal zitieren, der absolute Knaller schlechthin in deinem Posting:





Einfach nur ohne Worte!



Chaky


Recht hast Du!
 
AW: Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deustchland

Die offizielle Armutsgrenze ........wenn ich sowas höre denke ich mir , man sind wir borniert .

2/3 der Menschheit baut ihre Häuser aus Kamelscheiße und Stroh ....wir sitzen in einer beheizten Wohnung , mit Kühlschrank und trikbarem fließend Wasser , haben Fernseher und alle nen Computer einen Internetanschluß und Telefon , wir sprechen dann von Armut .....wir haben Klamotten am Leib und Möbel in der Wohnung stehen, Strom ist 24 h am Tag vorhanden .

Armut sieht für mich anders aus .
🙄

Na endlich mal ne Aussage von dir wo man was mit anfangen kann, wo du dein wahres Gesicht zeigst.
Kein Geschwafel von Nächstenliebe und christlichen Grundwerten.
Reine, destillierte Menschenverachtung!

Nun ist es aber mal so, dass es verschiedene klimatische Bedingungen gibt, die deinen Bezug absurd erscheinen lassen und zudem ist die von dir propagierte Bauweise in Deutschland nach dem Baurecht nicht zulässig. Und Mangel an Kameldung haben wir auch, was mich allerdings nun ins Grübeln bringt, wenn man so manche Beiträge liest, ob man nicht auf anderen Dung ausweichen könnte...

Da wir in einer Gesellschaft leben, mit der Sozialbindung des Kapitals im Grundgesetz, erscheint mir daher dein Ansinnen etwas sehr weit hergeholt zu sein.

Wie wäre es denn, wenn wir uns um die Menschen kümmern, die in unserem Staat leben und nicht eine Maxime propagieren, um letztlich nur krampfhaft einen Grund zu finden, warum wir den Reichtum nicht ein wenig teilen?
Also Gerechtigkeit und Nächstenliebe üben.

Wenn ich wie du, ständig auf der Suche nach Maximen wäre, dann verlöre ich auch das Wesentliche aus den Augen.
Daher weiß ich, - wusste ich schon lange - dass dein Gott niemals meiner sein kann!

Doch du hast im Grunde sogar Recht, wir müssen, wenn wir mit unseren Nachbarn geteilt haben, auch die in den Lehmhütten nicht vergessen.
Und auch erst recht jene, die für uns zum gotterbärmlichen Hungerlohn für KIK und andere, produzieren, dabei ihre Gesundheit und Leben für 5€ Shirts verlieren.

Sogar an die, die in Deutschland unter Billigsttarifen der "Christlichen" Gewerkschaft schuften.

Wer das so schreibt, wie du, der will die Not gar nicht sehen, der will auch nicht helfen, der will allenfalls sein Gewissen reinwaschen.

Wer die Armut so beschreibt, wie du in diesem Beitrag, handelt wie die Pupille des Auges - je mehr Licht - Elend und Not - sie empfängt, um so mehr verschließt sie sich vor der Welt.
 
AW: Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deustchland

Diese dritte-Welt vergleiche sind doch vollkommen sinnlos. Schon allein deshalb weil die ein ganz anderes System haben. Herr Lehmhütte zahlt jedenfalls nicht die Hälfte seines Verdienstes in Form von Steuern und Abgabgen an einen Staat, von dem er dieses Geld in der Höhe nie wieder sieht. Und von Herr Lehmhütte verlangt man vermutlich auchkeinen Führerschein, damit er täglich zum arbeiten, ins 200 km entfernte Kaff zu Herr Goldmiene fahren kann🙄

Und wer heute noch nicht begriffen hat, dass das Geld für das er arbeitet, zum Großteil an irgendwelche ominösen Aktionäre, Politiker und Lobbys geht, der hat was nicht mitbekommen. Ausserdem geht es um die "gerechte" Verteilung von Einkommen und davon ist genug da, dass jeder ein einigermaßen gutes Leben haben könnte. Aber stattdessen wird die eine Hälfte reich, während die andere immer ärmer wird. Selbst Leute die sich kaputt buckeln. Wenn es mal soweit ist, dass ich jeden Tag arbeiten muß und nicht mehr weiß wie ich meine Rechnungen bezahlen soll, während mein Chef sich daheim einen Fuhrpark anlegt (von dem Geld, dass ICH erwirtschaftet habe)...dann werde ich ebenfalls meine Arbeit niederlegen.

Ich glaube das würde jeder tun, der Selbstachtung hat.
 
AW: Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deustchland

Dein Posting kannst du ja mal gerne all den Menschen vorführen, die Deutschland mit aufgebaut haben und heute von von einer Minirente leben. Oder den Kindern von ALG II Empfängern, die Mama fragen, warum der neue Rucksack für die Schule einfach nicht drin ist. Oder der Kassiererin auch in deinem nächstgelegenen Supermarkt. Frage mal deine Friseurin wie sie so mit ihrem Lohn hinkommt.
rolleyes.gif


Sorry, das ist Heuchelei
Die Leute, die unsere Länder nach dem Krieg aufgebaut haben, leben heute nicht mehr und wenn doch, dann recht komfortabel.
Klar, wer nie etwas geleistet hat, lebt mit Minirente. Auch damals packte nicht jeder mit an.

Die Kinder von ALG II Empfänger verstehen die Welt heute noch nicht, klar.
Eines Tages werden sie aber alt genug sein und nachdenken, warum sich Schulkollegen etwas leisten können (Urlaub usw...) und sie nicht.
Ob da nicht doch die eigenen Eltern dran schuld sind und nicht eine Weltverschwörung.

Die Kassiererin am Supermarkt hätte sich weiterbilden können und damit einen höheren Verdienst erreichen.

Die Friseurin jammert gerne (auch meine) über ihr Nettogehalt.
Daß sie nebenbei privat und steuerfrei ihre Dienst anbietet, dadurch locker ein paar Hunderter im Monat schwarz ins Geldbörsel fließen, verschweigt sie gerne.
 
AW: Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deustchland

"Lehmhütten" gibt es hier auch noch.Nennt sich Fachwerkhaus.
Hier benötigen wir eine Menge an Heizungswärme.Ist in südlichen Ländern nicht so.

Das Existenzminimum einer arbeitenden Person ist höher angesetzt als das der nichtarbeitenden.
Bei Unterhaltsdingen kann das Existenzminimum einer Person mit Gehalt sehr,niedrig angesetzt werden.

Hier wurde. in einem der letzten Beiträge, von falschen Beträgen ausgegangen.
Das führt natürlich zu Mißverständnissen und Mißmut. 😉
 
AW: Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deustchland

Sorry, das ist Heuchelei
Die Leute, die unsere Länder nach dem Krieg aufgebaut haben, leben heute nicht mehr und wenn doch, dann recht komfortabel.
Klar, wer nie etwas geleistet hat, lebt mit Minirente. Auch damals packte nicht jeder mit an.....
.......................................
Nicht ?Wer arbeitsfähig war ? Es gab ohne Extra Arbeit z.B.Steine sauberklopfen keine Lebensmittelmarken/Kalorien extra.
Meine Mutter mußte in jungen Jahren neben ,ihrer Büroarbeit bei der Bahn,tausende von Steine klopfen.

Die Mütter unserer Mütter haben nicht alle gearbeitet .War damals nicht so angesagt.Es wurde geheiratet,eine
Ausbildung "lohnte" sich für Mädchen nicht.
Für Ausbildungen bekam man nichts sondern mußte "Lehrgeld" zahlen.
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Die Kinder von ALG II Empfänger verstehen die Welt heute noch nicht, klar.
Eines Tages werden sie aber alt genug sein und nachdenken, warum sich Schulkollegen etwas leisten können (Urlaub usw...) und sie nicht.
Ob da nicht doch die eigenen Eltern dran schuld sind und nicht eine Weltverschwörung.
........................................

XXXWenn diese Kinder einige Gehirnzellen besitzen,wissen sie warum die Eltern ohne Arbeit sind.

........................................
Die Kassiererin am Supermarkt hätte sich weiterbilden können und damit einen höheren Verdienst erreichen.

..........................................

Vielleicht hat sie eine andere Ausbildung und muß diesen Job machen.
Wenn sich alle weiterbilden sollen,wer macht den Kassenjob ? Jemand mit anderer Ausbildung ohne Job ?

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Die Friseurin jammert gerne (auch meine) über ihr Nettogehalt.
Daß sie nebenbei privat und steuerfrei ihre Dienst anbietet, dadurch locker ein paar Hunderter im Monat schwarz ins Geldbörsel fließen, verschweigt sie gerne.
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Das diese Grund.Löhne so niedrig sind,weil das Trinkgeld nicht einbezogen wird,sollte sich inzwischen herumgesprochen haben.
Nicht alle bieten ihre Dienste "schwarz" an,wie du den Friseuren hier unterstellst.


Mein Senf zu deinem geschmacklosen Salat steht zwischen den Pünktchen.😉
 
AW: Arbeiten gehen lohn sich nicht mehr in Deustchland

DAS ist heuchelei, natascha.
galubst du wirklich, dass jeder es zu wohlstand bringen kann?
das geht einfach nicht.
wenn DIE kassiererin im supermarkt sich weiterbildet und einen besser bezahlten job macht (so sie denn einen bekommt, und nicht anschliessend "weitergebildet" kassiert), sitzt halt eine andere an der kasse. muss ja.
es MUSS doch immer jmd. da sein, der die schlechtbezahlten jobs macht. sonst würde doch alles zusammenbrechen.
einziger ausweg - mehr lohn auch für diese jobs..

ES GIBT NICHT MEHR GENUG ARBEIT FÜR ALLE! wird es nie mehr geben.
und ich finde ehrlich gesagt jetzt schon, dass es zuviele theoretiker gibt in den unternehemen (die viel verdienen), und zu wenige, die wklich produktiv arbeiten. produzieren.

und es gibt auch noch mneschen, die nach dem krieg angepackt haben, und heute noch leben. von 700€ oder weniger im monat. in häusern ohne zentralheizung und warmes wasser. gibts noch. tatsache!

und die friseurin, was soll die denn machen? von 800€ im monat (bei vollzeit wohlgemerkt) leben? sich auch weiterbilden und was anderes arbeiten? und von wem lässt du dir dann die haare machen?

es wird immer "verlierer" geben. immer. geht gar nicht anders. und denen dann zu sagen "du bist selber schuld" ist nicht fair.
 
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