FeiglingingX) schreibt
Zitat von FeiglingingX)
Und ich finde SANKTIONEN!!!! generell nicht in Ordnung, egal für wen auch immer, denn das erinnert mich an eine ganz bestimmte deutsche Zeit.
und dann:
Zitat von FeiglingingX)
Fristen einhalten ist doch was ganz logisches. Wenn man das ned macht, dann hat das Konsequenzen, die man auch selbst verantworten muss. Also ich denke sowas steht hier ganz ausser Frage.
Ah ja, die Konsequenzen bestehen dann aus einem Klapps auf den Hintern. Bravo!
*schallendes Gelächter*
Achso, der Menschlichkeit wegen? Welche Menschlichkeit denn wenn ich fragen darf? Für dich ist es Menschlich, sein Leben lang auf der faulen Haut zu liegen, ohne Verpflichtungen und die anderen zahlen es??
Herzlichen Dank für diesen Beitrag. Von einigen hier, habe ich insgeheim auch nicht wirklich etwas anderes erwartet.
Wobei es dir dann egal zu sein scheint, ob derjenige aus gutem Grund oder Bequemlichkeit diese Tätigkeit ablehnte. Ich glaube
du in der Politik, nach zwei Jahren im Amt würden fast alle Bürger ihre Arbeit niederlegen und die Hand aufhalten. Weil, geht ja auch ohne Arbeit. Wer für das Bruttoinlandsprodukt sorgt um dies zu stemmen, keine Ahnung. Hauptsache das Geld kommt pünktlich.
Hier in diesem thread tummelt sich ein Volk, das ist die wahre Pracht.
Da haben wir aber einen richtigen Pedanten, der entweder absichtlich und händeringend nach etwas sucht, was er anderen in fehlerhafter Weise unterstellen kann oder aber der einfach ned genug Verstand besitzt die Dinge unterscheiden zu können.
Also Deine Aussagen hier, die lassen mich doch wirklich sehr an Deinem Denkvermögen zweifeln, wäre aber nicht das erste Mal in dem Thread hier.
Deswegen les ich schon gar keine Beiträge mehr, wo Dein Nick drüber steht.
Nun hast Dich aber direkt auf mich bezogen in solch einer erheiternden Weise, daß ich mich nun doch mal durchringe Dir zu antworten.
Du trägst sehr zu meiner, momentan eh schon, heiteren Stimmung bei, was Du hier so vom Stapel lässt und wie sehr Du versuchst intelligent zu wirken und wiederum andere .. wirklich intelligente Menschen .. unintelligent und widersprüchlich erscheinen zu lassen, wo doch jeder 12jährige die Zusammenhänge erkennen würde.
Ich erklär es mal extra NUR für Dich, der Menschlichkeit wegen, obwohl ich befürchte, dass DU es selbst DANN nicht verstehen wirst, denn worum es mir geht, ist mehr als einfach zu erfassen, Du tust es noch immer nicht und unterstellst mir hier Dinge die sowas von ausser Frage stehen zu Sätzen die so selbsterklärend sind... schon sehr traurig:
Also erstmal...
Definition->Sanktion und Definition->Konsequenz...auch wieder extra für Dich aus einem 'Fremdwörterlexikon', damit auch alles perfekt ist, und auch DU nix missverstehen kannst und falsch interpretierst, bzw. Bedeutungen von Wörtern miteinander verwechselst:
Sank-ti-on [-'t ̮sjoːn]
die;
-, -en 1. nur Pl;
Sanktionen (
gegen jemanden/
etwas) Maßnahmen, mit denen man versucht, eine Person, einen Staat, einen Betrieb
o. Ä. zu einem bestimmten Verhalten zu
zwingen
2. meist Sg, geschr; die offizielle Zustimmung einer Behörde od. Institution ≈ Billigung, Erlaubnis
Da stösst bei mir schon das Wort
zwingen auf. Und Menschen zu etwas zu zwingen halte ich für grundsätzlich falsch. NÄMLICH: u.a. DER Menschlichkeit wegen .. GEEENAU !!!
Und z.B. auch aus dem Grund weil im Artikel 1 Abs. 1 im GG steht: 'Die Würde des Menschen ist unantastbar.'
Wir sind freie Menschen !!!
Definition Konsequenz:
Kon-se-quẹnz die;
-, -en 1. ≈ logische Auswirkung, Folge
2. eine Handlung, die sich (
meist notwendig) aus einem bestimmten Zustand ergibt
3. nur Sg; ein konsequentes (2) Verhalten <etwas mit (aller) Konsequenz verfolgen>
Eine weitere Sache: Eine Sanktion kann man nicht gleichsetzen mit Konsequenz. Denn eine Sanktion unterliegt nicht dem Prinzip: Ursache -> Wirkung .. eine Sanktion ist eine Massnahme, die Menschen mutwillig gegen andere Menschen einsetzen. Eine Zwangsmassnahme.
Eine Konsequenz ist - unter anderem - eine logische Folge auf ein Verhalten. Natürlich würdest Du jetzt sagen:
'Eine Sanktion wird auch erst erhoben, wenn vorher ein Fehlverhalten an den Tag gelegt wurde.'
Trotzdem ist es aber Fakt, daß eine Sanktion nicht dasselbe ist wie eine Konsequenz. Denn eine Konsequenz folgt IMMER auf unseren Entscheidungen und Handlungen.
Ob eine Sanktion folgt, liegt in der Macht derer, die eben dieselbige haben, zu entscheiden, ob eine Sanktion verhängt wird.
Und wenn ich sage, daß ich Sanktionen für falsch halte, es aber ganz logisch ist, daß z.B. auf unausgefüllte Anträge eine Konsequenz folgt, und das auch okay so ist, dann weiß eigentlich jeder der von 12 bis Mittag ...
(bevor Du mir hier gleich antwortest, daß die Zahl 12 doch auch für unsere Mittagszeit steht und wie unlogisch diese Anmerkung doch ist -> dies ist eine Redensart, die man so sagt, um eine bestimmte - in Deinem Falle - Tatsache auszudrücken)
... denken kann, daß hier 2 unterschiedliche Dinge gemeint sind.
DENN:
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Ich halte es für falsch Zwangsmassnahmen gegen Menschen zu verhängen !
Ich halte es für falsch, daß gut qualifizierte, intelligente Menschen jeden minderwertigen, unwürdigen Job annehmen
müssen! Ich finde es okay, wenn Menschen solch einen Job ablehnen und warum steht schon in dem Satz davor lol. Eben weil sie besser qualifiziert sind und dieser Staat dafür Sorgen sollte, daß genug Arbeit für alle da ist und jeder das machen kann was seinen Fähigkeiten entspricht. (Oh Mann.. so lächerlich, daß man das für Dich so auseinander klamüsern muss. Wie süss.)
Ich finde es okay, ...
(warum auch nicht - ist doch einfach eine logische Kosequenz)
... daß wenn man eine bestimmte Frist hat, einen Antrag auszufüllen, und diese überschreitet, daß man dann eben das, was man beantragen wollte nicht bekommt. Denn das hat man dann ja selbst verschuldet, und wann die Frist abläuft darüber wird man informiert. Fristen wiederum haben oftmals ihren Sinn, von daher finde ich DARAN nichts unmenschliches.
Ich halte es für falsch, daß jemand, der sich als arbeitssuchend gemeldet hat, einen Job angeboten bekommt, der absolut seinen Fähigkeiten und Vorstellungen entspricht (denn man wird ja auch gefragt bei der ARGE, in welchem Bereich man sich etwas vorstellen kann..früher war das zumindest mal so, als ich zuletzt da war, vor viiielen Jahren), diesen dann aber ablehnt, nur weil er eben keine Lust hat.
Ich finde man sollte die ganze Sache so händeln:
Jeder Arbeitssuchende ...
(so sollte man Menschen nennen, die sich in der Arbeitsagentur gemeldet haben und nicht arbeitslos)
... sollte zu Beginn der Bedürftigkeit, also wenn man das 1. Mal den Antrag stellt, und sich somit als arbeitssuchend meldet, (wie früher auch, also bevor es HartzIV gab) eine Unterstützung bekommen, die 65% des deutschen (netto) Durchschnittslohns ausmachen. Und in dieser Zeit sollte alles so gehandhabt werden, wie damals als es noch Arbeitslosengeld gab & Arbeitslosenhilfe.
Das erste Mal sollte eine Kürzung dieses Betrages erfolgen, nachdem man entweder 6 Monate selbst keinen Job gefunden hat oder aber, wenn man zum 2. mal einen seinen Fähigkeiten entsprechenden Job abgelehnt hat, aus unerklärlichen Gründen.
Was die Fähigkeiten eines Arbeistssuchenden betrifft, finde ich, daß man da nicht nur nach Schulabschluss und Berufausbildung gehen darf. Allein deshalb, weil ja auch diejenigen Unterstützung bekommen, die z.B. vorzeitig von zuhause ausziehen mussten.
Jeder Arbeitssuchende sollte die freiwillige Möglichkeit haben, zugunsten der Job-Vermittlung und Qualität des zukünftigen Jobs, eingehend und professionell darauf geprüft zu werden, was er leisten könnte, was in ihm steckt, was er erreichen könnte. Und da sollte man auch die Möglichkeit haben, sich verbessern zu können. Denn leider wird ja heute oftmals nichtmal eine Ausbildung unterstützt, die auf lange Frist gesehen einen Menschen viel länger dem Arbeitsmarkt zuführt, als immer mal wieder igdein Hilfsjob.
Und mit Möglichkeiten zur Verbesserung und Weiterbildung meine ich nicht diese lächerlichen Schein-Angebote die es derzeit en masse gibt.
Jedenfalls finde ich, daß man das, was man als Arbeistssuchender als Unterstützung bekommt, gestaffelt werden sollte. Daß diese Menschen jede erdenkliche Hilfe zur Verbesserung und Weiterbildung bekommen, notfalls auch noch schulische.
Sollte sich aber herauskristallisieren, daß ein Mensch sich als Arbeitssuchender und einschliesslich Bezieher dieser Leistungen, wahrhaftig als unwillig herausstellt, dann sollte man ihn innerhalb von 3 Jahren nach Beginn der Leistungsauszahlung nach und nach auf den jetzigen HartzIV-Satz herunterstufen (den Namen HartzIV aber bitte weglassen - es sollte gar keine Änderung der Bezeichnung geben). DAS fänd ich fair. Dann leben diese Menschen zu Recht ein Leben am Existenzminimum.
Aber vorher sollte JEDER die bestmögliche Hilfe bekommen. Und ich denke das wäre in unserem Staat machbar.
HartzIV sollte aus dem Wortschatz verbannt werden, genauso wie Arbeitsloser/arbeitslos. Arbeitssuchend fänd ich okay.
Ausserdem sollte es keine begriffliche Unterscheidung zwischen jemandem geben der erst kurzfristig arbeitssuchend ist und jemandem der es schon länger ist.
Es sollte auch so sein, daß man bei Aussicht auf einen Job, dem Chef (niemandem) nicht angeben braucht, wie lange man arbeitssuchend ist, es sollte gar nicht mehr danach gefragt werden dürfen. Alles was im geringsten Maße stigmatisierend ist, sollte wegfallen.
Ausserdem sollte keiner einen Job machen müssen, der unter seiner Qualifikation liegt. Zumindest sollte er das Recht haben, diesen ohne Sanktionen ablehnen zu dürfen.
Und zuguterletzt: Jeder Mensch sollte nach seinen eigenen Vorstellungen leben dürfen. Sollte seine eigene Meinung und Weltanschauung haben dürfen und NIEMAND sollte dafür stigmatisiert oder verachtet werden.
Menschen haben immer Motive für ihr handeln. Es stecken zu 99% immer gute Gründe hinter den Handlungen eines Menschen, seien sie noch so unverständlich auf den 1. Blick.
Solche auf den 1. Blick unverständlichen Handlungen und/oder Lebensweisen, sind aber eben genau aus dem Grund, daß man sie auf den 1. Blick nicht erfassen kann und hinterfragen kann, KEINE Einladung zur Verdammung und daß man darüber urteilen und verurteilen darf.
Das steht uns einfach nicht zu. Und ich empfinde sowas als zutiefstes Unrecht. Es kann gar nichts anderes dabei rauskommen, als Unfairness.
Aber genau das macht der Grossteil der Menschen. Und das finde ich beschämend, denn wir sind doch soo intelligent, wieso schaffen wir es dann nicht, jeden 2. mit einem Blick auf ihn bereits vorzuverurteilen?
Ich kenne z.B. eine ganz tolle Frau, eine Künstlerin, die eine ganz bestimmte Weltanschauung hat und gegen vieles ist was unsere Gesellschaft ausmacht. Sie engagiert sich auch sehr für ihre Themen. Und sie geht zum Beispiel nicht arbeiten in herkömmlichen Sinne, wie wir das kennen aus Protest dem Staat .. unserer Staatsform/System gegenüber.
Sie selbst lebt von HartzIV und bezahlt davon das nötigste, wie Miete, etc...weil es einfach nicht anders geht.
Bei allem anderen was geht tauscht sie. Sie ist absolut gegen unsere Konsum-Gesellschaft.
Sie macht sehr viele ehrenamtliche Tätigkeiten wie z.B. daß sie in einem Kinderhospiz Kinder und Eltern begleitet.
Sie gibt auf ihre Art. Und ich finde sie gibt viel mehr, als der Grossteil der arbeitenden Menschen.