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Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

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AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

mir egal, ich bin glücklich 🙂

Schön für dich. 🙂
ehrlich.

Nur sinds viele eben nicht.

Ich bin so oft auf die Sch... geflogen
da fehlt irgendwann der Wille wieder aufzustehen.
Wozu ?
Ich hab Teoretisch noch Chancen.
Das würde aber bedeuten, das ich in
Konkurrenz zu anderen stehen würde
diese ev. auch mit Ellenbogen vom Kuchen wegdrängen müsste.

Will ich das ?
Eigentlich nicht,
diese Ellenbogengesellschaft ist nichts für mich.
Am liebsten würd ich aussteigen.

Vielleicht auch im Wald als selbstversoger ?
Nur bräuchte man dafür auch Kapital, was ich nicht habe.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Schön für dich. 🙂
ehrlich.

Nur sinds viele eben nicht.

Ich bin so oft auf die Sch... geflogen
da fehlt irgendwann der Wille wieder aufzustehen.
Wozu ?
Ich hab Teoretisch noch Chancen.
Das würde aber bedeuten, das ich in
Konkurrenz zu anderen stehen würde
diese ev. auch mit Ellenbogen vom Kuchen wegdrängen müsste.

Will ich das ?
Eigentlich nicht,
diese Ellenbogengesellschaft ist nichts für mich.
Am liebsten würd ich aussteigen.

Vielleicht auch im Wald als selbstversoger ?
Nur bräuchte man dafür auch Kapital, was ich nicht habe.

hei du liebe,

diesen gedanken kann ich nachvollziehen, ich bin deshlab auch halb-aussteigerin. leben ist aber in teilen nunmal konkurrenz. solange du niemandem wirklich wehtust, was spricht dagegen? dann dürfte man nicht leben; es gibt andere partner, andere jobs, andere menschen, etc. irgendwie konkurriert man immer. oder besser: man stellt sich herausforderungen und stellt selbst auch eine dar.
 
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Du brauchst gar nichts, zum Aussteigen gibt es ja Hartz4.
oder was meinst Du für wen ist das gemacht, nur für Leute die gerade keinen Job finden?
Es ist indirekt eben auch für Menschen, die kein Interesse an der Gesellschaft haben und sich dann
lieber mit dem Minimum zufrieden geben, anstatt auf der Straße Krawall zu machen -
und es funktioniert weitestgehend.
Man muss eben nur genügsam sein und sich damit abfinden, das ist alles.

Wie doof ist das? Echte Aussteiger haben keinen festen Wohnsitz.!!!!! Und Selbstversorger, die im Wald leben sind SELBSTversorger und brauchen niemanden, weil sie sich SELBST versorgen.

Ich denke und finde, dass so eine pauschalisierte Diskussion nichts bringt. Klar gibt es Leute, die absahnen, die sich auskennen und wissen wie man das System ausnutzen kann. Aber leider führt das dann auch dazu, dass manche Menschen, die nicht weiter als ihre Nasenspitze denken wollen, alle über einen Kamm scheren und nicht mehr differenzieren können oder wollen. Denn auf der anderen Seite gibt es Menschen, die auf diesen Sozialstaat angewiesen sind, aus echten Gründen.

Ich bin kein gläubiger Mensch, aber den biblischen Satz; "Der unter euch, der ohne Schuld, werfe den ersten Stein" finde ich doch ganz gut.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Echte Aussteiger haben keinen festen Wohnsitz.!!!!! Und Selbstversorger, die im Wald leben sind SELBSTversorger und brauchen niemanden, weil sie sich SELBST versorgen.
Abgesehen davon werden Hartz IV-Empfänger in irgendwelche Maßnahmen gesteckt oder in Zeitarbeit vermittelt, und so sieht Aussteigen wohl auch nicht wirklich aus.

Grundgesetz garantiert jedem, auch Aussteiger an sich, Existenzminimum, interessiert aber längst niemanden mehr - von daher auch unter anderem Abbau von Rechts- und Sozialstaat.

So ne Hütte im Wald, da hätte ich schon gerne noch Strom, Wein, Weib und Gesang... 😀

Beam me up Scotty...🙄
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Spock, du hast total recht, wenn auch dein Auto grün ist und meines blau 🙄.

Es gab mal einen alten russischen Pastor in München, der auf einer Wiese lebte und dort eine Kirche baute (mehr Info bei Bedarf).

Auszusteigen ist eine Lebensart. Wie ich schon schrieb, man steigt aus und es ist dann total egal wo man lebt. Sollte aber in Deutschland genauso geduldet werden wie auf La Gomera oder so.
Ich glaube hier ging es eher um Schmarotzer, Menschen, die das System missbrauchen. Und da bin ich ehrlich gesagt nicht unbedingt qualifiziert, jemanden als solches zu identifizieren.
Die Menschen die ich kenne und die Hartz4 bekommen, kriegen es weil es echt nicht anders geht. Sie haben psychologische oder andere Probleme, die es ihnen nicht gestatten an die Gesellschaft "zurückzuzahlen" indem sie arbeiten.
Das war wohl auch der Sinn von Hartz4 und all den anderen Sozialleistungen, die unser Staat zur Verfügung stellt. Allerdings bin ich mir auch der Tatsache bewußt, dass damit Mißbrauch getrieben werden kann. Ich zahle ja auch Steuern.....Aber mir ist es lieber damit 10 Menschen zu retten und eine "Ratte" durchzufüttern, als umgekehrt. Vielleicht bin ich dann doch ein Idealist und sollte auswandern.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Grundgesetz garantiert jedem, auch Aussteiger an sich, Existenzminimum, interessiert aber längst niemanden mehr - von daher auch unter anderem Abbau von Rechts- und Sozialstaat.

In der Theorie stimmt das so. In der Praxis sieht es leider teilweise anders aus.
Es gibt leider noch viel zu viele, die durch das sichere Auffangnetz des Sozialstaates fallen und dann nicht auf einem doppelten Boden landen, sondern in der knallharten Realität.
Und diese Realität kann man sich eben nicht durch irgendwelche selbstgeschaffenen Mantras schönreden. Da hilft auch kein An-sich-glauben.
Zwischen Leben und Überleben liegt nunmal ein Qualitätsunterschied von... sagen wir mal... 95-99%.
Klar, man kann auch in Lumpen unter der Brücke leben und sich einreden, dass alles gut wird, das Leben schön ist und man ganz doll motiviert ist, jetzt von vorn anzufangen. Aber bescheißt man sich damit nicht selbst?
Es gibt im Leben nunmal Situationen, in denen es einen schlecht geht, wo man am liebsten nurnoch jammern würde und alles schwarz sieht, auch wenn man noch nicht auf der Straße gelandet ist. Das finde ich völlig legitim und ich sehe es als wesentlich ehrlicher und authentischer dann zu den negativen Gefühlen zu stehen, als sich einzudreden, dass die Welt trotzdem aus rosa Wattewökchen besteht und alles gut ist.
Lieber authentisch, als permanent dauerglücklich. Wenn ich mich mal freue, kommt es von Herzen und ich könnte wahrscheinlich weniger ehrliche Freude empfinden, wenn ich dazu nicht den Kontrast mit schlechten Phasen hätte.

Mein Wort zum Sonntag. Amen (oder so🙄😀)
 
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