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Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

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AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Hm...nein, man soll ihn nicht fallen lassen. Aber er muss auch selbst wollen, sich seinen Möglichkeiten entsprechend einen Weg suchen. Jeder trägt zuerst Verantwortung für sich und sein Handeln. Die kann man m.E. nicht bequem auf "die Gesellschaft" abschieben.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Die Tafeln hebeln die Verfassung aus und die Verfassung besagt, jeder Mensch hat in der Bundesrepublik Anspruch auf ein Existenzminimum, das wiederum durch Nichtbewilligung und Verschleppung von Anträgen und Verfahren ausgehebelt wird.

Sehr perfide und diese Leute haben somit auch keinen Anspruch auf Almosen.

ja, so negativ kann man das natürlich auch auslegen... die tafeln argumentieren zumindest dafür, dass wir in einem staat leben, bei dem es unmöglich ist, zu verhungern. wenn man nicht zu faul ist, dahin zu gehen.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Hm...nein, man soll ihn nicht fallen lassen. Aber er muss auch selbst wollen, sich seinen Möglichkeiten entsprechend einen Weg suchen. Jeder trägt zuerst Verantwortung für sich und sein Handeln. Die kann man m.E. nicht bequem auf "die Gesellschaft" abschieben.

ich geb selah da recht und mich nervt diese weichspülerei, bei der andere in schutz genommen werden, die sich selbst ein bein stellen. man kann jemanden kurz auffangen, aber wer die erfahrung macht, dass es immer leute gibt, die sich "kümmern", wenn diese mal wieder in ihrem leben quatsch angestellt haben, neigt dazu, über konsequenzen seines eigenen handelns nicht genügend nachzudenken.

weichspülerei erzieht zu unmündigkeit. selbst drogenabhängige sind selbst schuld.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

ja, so negativ kann man das natürlich auch auslegen... die tafeln argumentieren zumindest dafür, dass wir in einem staat leben, bei dem es unmöglich ist, zu verhungern. wenn man nicht zu faul ist, dahin zu gehen.
Nur die Wahrheit und nichts als die...😉

Die Tafeln kosten m. W. auch einen Euro oder im Tafelladen, und ich denke schon, ohne stigmatisierenden Sozialausweis gibt es dort auch nichts.

Aber wir kommen den gesellschaftlichen Problemen schon näher, wie ich finde.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Nur die Wahrheit und nichts als die...😉

Die Tafeln kosten m. W. auch einen Euro oder im Tafelladen, und ich denke schon, ohne stigmatisierenden Sozialausweis gibt es dort auch nichts.

Aber wir kommen den gesellschaftlichen Problemen schon näher, wie ich finde.

http://www.homburger-tafel.de/Voraussetzungen.htm

gehaltsnachweis geht wohl auch. und einen euro sollte man noch haben. außerdem kann man von 10 euro am tag gut leben, sofern man ein wenig im voraus plant. wenn überhaupt 10 euro. wenn man dann ein dach über dem kopf hat, sollte man auch zufrieden sein..
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

http://www.homburger-tafel.de/Voraussetzungen.htm

gehaltsnachweis geht wohl auch. und einen euro sollte man noch haben. außerdem kann man von 10 euro am tag gut leben, sofern man ein wenig im voraus plant. wenn überhaupt 10 euro. wenn man dann ein dach über dem kopf hat, sollte man auch zufrieden sein..
Alles gut und schön, ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung über die Bestimmungen.

Aber geht ja um den Abbau des Sozial- und Rechtsstaats, der im vollstem Gange ist, und darum, ob sich die Leute nicht früher oder später zur Wehr setzen. Die Leute brauchen rechtsstaatliche Garantien, keine Almosen...

Und um den TE, der sich fragt, weshalb manche Leute austicken... Meine Erklärung für solche Taten würden dem schon sehr nahe kommen: "die Falschheit der Gesellschaft".
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Es kommt drauf an, wie man den Satz interpretiert. „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.“
Solange man nur an sich denkt und dabei niemanden auf die Füße tritt, ist daran nichts auszusetzen. Ich glaube auch nicht, dass der Amoklauf passiert ist, weil jeder an ihm vorbei gegangen ist. Da muss schon mehr passiert sein.

Leute, die keine Möglichkeit in der Gesellschaft sehen, werden schneller kriminell. Aber wenn man einfach wild um sich ballert, muss da noch mehr sein. Über Arbeitslosigkeit zu diskutiert geht denke ich in die falsche Richtung. Er hat ja nichts davon, wenn er um sich ballert. Dass dies aus einem tiefen Hass heraus auf Menschen, die ihn umgeben passiert ist glaub ich auch nicht. Warum geht man dann ins Kino? Vielleicht war es schlicht und einfach ein „Spinner“, der sich mit der Figur der Joker zu stark identifiziert hat. Oder er wollte einmal in seinem Leben Aufmerksamkeit etc. Es soll ja genug Leute geben die Aufmerksamkeit um jeden Preis wollen hab ich mir hier mal sagen lassen.😉
 
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Alles gut und schön, ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung über die Bestimmungen.

Aber geht ja um den Abbau des Sozial- und Rechtsstaats, der im vollstem Gange ist, und darum, ob sich die Leute nicht früher oder später zur Wehr setzen. Die Leute brauchen rechtsstaatliche Garantien, keine Almosen...

Und um den TE, der sich fragt, weshalb manche Leute austicken... Meine Erklärung für solche Taten würden dem schon sehr nahe kommen: "die Falschheit der Gesellschaft".

wo wird denn der sozial- und rechtsstaat abgebaut?
klar, die gesellschaft. du z.b. (du bist ja auch gesellschaft) bist daran schuld wenn paula in buxtehude sebastian abknallt?

😕
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Ich denke, die Gesellschaft, in der wir leben (bezogen also auf Deutschland) bietet jedem erst einmal etwas Wichtiges: Demokratie/Sicherheit/Freiheit. Wir schätzen das oft nicht, weil die meisten von uns Diktatur/Krieg/Unfreiheit nicht aus eigener Erfahrung kennen. Eigentlich hat man also gute Startchancen, wenn man hier geboren wird - viel viel bessere als in vielen anderen Teilen der Welt. Es gibt Zugang zu Bildung, zu Förderung.

Trotzdem gibt es Menschen, die all das nicht für sich nutzen (können). Weil sie familiär vielleicht nicht gefördert werden. Weil sie schon an der Schule scheitern, weil sie aus einem anderen Kulturkreis kommen und irgendwie zwischen beiden Welten "festhängen". Weil sie vielleicht nicht genug Willenstärke haben....

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Ich persönlich finde das okay, aber ich sehe auch, dass dieses Prinzip manche Menschen überfordert. Wer dauerhaft aus dem Leistungsprinzip ausschert, wird vielfach mit Ausgrenzung "bestraft". Das ist etwas, das man der Gesellschaft sicher vorwerfen kann. Hier in diesem Forum schreiben viele Leute, denen genau das passiert ist. Und die auch aufgrund der Ausgrenzung nur schwer wieder auf die Beine kommen. Was braucht die Gesellschaft also? Vielleicht noch mehr Toleranz, mehr Respekt für Lebenswege, die irgendwie "anders" sind. Die Eigenverantwortung des Einzelnen bleibt dennoch...ein weites Feld🙂

*edit* Amokläufe sind m.E. trotzdem mit nichts "Gesellschaftlichem" wirklich zu rechtfertigen. Sie sind "persönlich". Aber vielleicht erklärt der Täter sich ja - er wurde ja meines Wissens gefasst. Vielleicht ist es ja ein Selbstdarsteller wie Breivik in Norwegen, einer der sich seine 15 Minuten Ruhm auf die perfide Art sichern wollte...
 
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AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Es kommt drauf an, wie man den Satz interpretiert. „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.“
Solange man nur an sich denkt und dabei niemanden auf die Füße tritt, ist daran nichts auszusetzen. Ich glaube auch nicht, dass der Amoklauf passiert ist, weil jeder an ihm vorbei gegangen ist. Da muss schon mehr passiert sein.

Leute, die keine Möglichkeit in der Gesellschaft sehen, werden schneller kriminell. Aber wenn man einfach wild um sich ballert, muss da noch mehr sein. Über Arbeitslosigkeit zu diskutiert geht denke ich in die falsche Richtung. Er hat ja nichts davon, wenn er um sich ballert. Dass dies aus einem tiefen Hass heraus auf Menschen, die ihn umgeben passiert ist glaub ich auch nicht. Warum geht man dann ins Kino? Vielleicht war es schlicht und einfach ein „Spinner“, der sich mit der Figur der Joker zu stark identifiziert hat. Oder er wollte einmal in seinem Leben Aufmerksamkeit etc. Es soll ja genug Leute geben die Aufmerksamkeit um jeden Preis wollen hab ich mir hier mal sagen lassen.😉

ich glaube, er war einfach nicht in der lage, dinge von mehreren seiten zu betrachten. ein "spinner" eben 😀 kommt vor.
 
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