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Keine Freunde / halbe Freunde / echte Freunde ?

Mina S.

Mitglied
beim Stöbern in den Foren ist mir aufgefallen, dass andere (die darüber klagen, keine Freunde zu haben) damit "getröstet" werden, dass nur echte wahre Freundschaft etwas wert ist; wer brauche schon halbe Freunde?

Das sehe ich persönlich überhaupt nicht so. Ich denke, wenn man einige "wahre" Freunde finden möchte, muss man den Weg über viele, viele Halb-Freundschaften gehen, da man nur so überhaupt erst die Perlen entdecken kann. Man kann doch nicht von 0 auf 100 ohne über die 50 zu gehen!? Das wäre dann eine Alles-oder-Nichts-Einstellung, und die Gefahr ist groß, dass man beim Nichts verbleibt...

Außerdem finde ich es super, wenn man auch "Nur"-Bekannte nach längerer Zeit zufällig trifft und sich trotzdem nett unterhalten kann; dass es auch mit "Halb"-Freunden ab und zu auf oberflächlicherer Ebene Spaß machen kann.

Nebenbei dazu: Wie kann ich es schaffen, mehr "Halb"-Freundschaften zu knüpfen? Sprich: lockerer im Umgang mit (anfangs) Fremden zu werden?

Wie steht ihr zu dem Ganzen? Seht ihr das ähnlich / überhaupt nicht so? Ist "Oberflächlichkeit" wirklich strikt abzulehnen?


Liebe Grüße,
Mina S.
 
hallo mina,

ich verstehe, was du meinst. meiner meinung nach ist das so: es ist natürlich gut, sich mit anderen menschen zu verstehen und sich mit ihnen unterhalten zu können. allerdings ist bei "halb-freundschaften" oft das problem, das einer sich nicht wertgeschätzt fühlt und man eben, obwohl man freunde hat, das gefühl hat, sich nicht an diese wenden zu können, wenn es einem schlecht geht.

ich habe vier freundinnen; zwei davon betrachte ich als "wahre, echte freunde", da ich mit problemen immer zu ihnen kommen kann und sie mich nie im stich lassen würden. die anderen beiden würde ich nicht unbedingt als "echte freunde" bezeichnen. obwohl ich mich mit ihnen gut verstehe, kommt es leider immer wieder zu missverständnissen und streitereien.

die meisten menschen, die keine wirklich engen freunde haben, dafür viele eher lockere freundschaften, leiden ja darunter, sich keinem wirklich anvertrauen zu können. ich glaube, genau da liegt das problem.

ob man jetzt echte freunde findet oder nicht, ist meiner ansicht nach eher glückssache; ich habe großes glück gehabt, zwei menschen kennenzulernen, die mir sehr viel bedeuten und mit denen ich über alles reden kann. rückblickend betrachtet, waren meine früheren freundschaften gar keine richtigen freundschaften; vielleicht habe ich sie als solche bezeichnet, aber glücklich war ich in diesen beziehungen nicht. solange jemand glücklich ist mit solchen "halb-freundschaften", ist das aber völlig in ordnung. jeder muss für sich selbst herausfinden, ob solche kontakte ihn glücklich machen oder nicht.

lg
anythingbutme
 
Hallo Anythingbutme,

ich finde deine Meinung interessant...
demnach bedeuten wahre Freunde für dich, dass man sich ihnen anvertrauen und über alles reden kann und es weniger zu Missverständnissen kommt, man sozusagen auf der gleichen Wellenlänge ist? Mit 2 Freundinnen bist du auf ziemlich gleicher Wellenlänge, mit den anderen beiden weniger. Aber trotzdem "behälst" du sie, d.h. irgendwie scheint dir der Kontakt auch zu diesen "nicht ganz echten" Freundinnen irgendetwas zu geben bzw. bedeutet dir trotzdem etwas.

Irgendwelche Bedürfnisse werden auch durch (oberflächliche) Halb-Freundschaften befriedigt. Und das ist der Punkt: Wieso rät man anderen Leuten, auf soetwas kategorisch zu verzichten? Auch wenn es einen nicht unbedingt 100-prozentig glücklich macht... besser als nichts. (schlimm natürlich wenns unglücklich macht)

Außerdem... du wirst ja sicher nicht deine echten Freundinnen zum ersten Mal angeblickt haben und sofort gewusst haben: "Die beiden sind es!" Es wird sich eher von anfangs oberflächlichen Kontakten entwickelt haben (unterstell ich mal)? Weil du fähig warst, das zuzulassen?

Schlimm find ich einfach diesen Messias-Gedanken: DER EINE Mensch muss es sein, der absolut alles haben muss um alle meine Bedürfnisse und Ansprüche zu erfüllen. DIE EINE Person, die kommt und auf die ich alle meine Sorgen abladen kann.

Persönlich habe ich etwa eine Handvoll guter Freunde, die vollkommen unterschiedlich sind, z.B. kann man mit einer besonders viel Spaß haben und weggehen aber keine tiefgründigeren Sachen besprechen, mit einer anderen kann ich mir einen Clubbesuch garnicht vorstellen, fühle aber eine stärkere emotionale Verbundenheit, mit der dritten tauscht man sich hauptsächlich über praktische Probleme aus, usw.

Und sie sind trotzdem ALLE wichtig! Gerade weil keiner alleine "zuständig" ist für meine Bedürfnisse...

Bin aber immer noch offen für alle Meinungen 😉
 
hallo mina,

ich bin es wieder 🙂

um ehrlich zu sein, anfangs haben mir diese freundschaften schon etwas gegeben...ich konnte mit diesen leuten spaß haben, auch wenn ich ihnen emotional nie sooo nahe war wie den beiden "besten freundinnen". inzwischen hat sich das leider geändert, ich ärgere mich oft darüber, dass es so häufig zu missverständnissen kommt. es gab auch schon laute streitereien, ich habe mir eine zeit lang wirklich überlegt, die freundschaft zu beenden... das problem ist, dass wir eben schulisch voneinander abhängig sind (gemeinsam an einer prüfung geschrieben usw.), und das streit da einfach nicht gut ist. außerdem ist das unser letztes schuljahr. daher habe ich für mich entschieden, die freundschaft nicht zu "beenden", aber ich glaube, manchmal ist es auch gar nicht nötig, das auszusprechen. diese "halben freundinnen" spüren, soweit ich das mitbekommen habe, genauso gut wie ich, dass sich zwischen uns etwas verändert hat und wir verbringen weniger zeit miteinander als früher - vielleicht braucht man nach einiger zeit von gewissen personen einfach mal etwas abstand.

es stimmt, dass ich mit den beiden "besten freundinnen" auf einer wellenlänge bin. bei ihnen fühle ich mich einfach wohl, während es bei den anderen beiden wie gesagt oft zu missverständnissen kommt, was mich inzwischen ehrlich gesagt nur noch nervt.

ich glaube, es kommt auch ganz darauf an, was mhan als freundscaft bezeichnet und was als "bekanntschaft". wer ist "guter bekannter", wer ist "freund"? jeder mensch betrachtet das ja unterschiedlich. und wenn zwei menschen aufeinandertreffen und silleichtch gut verstehen, wenn sie miteinander auf partys gehen und spaß haben, aber keine tiefgründigen gespräche führen, dann ist das viell. für den einen eine "gute bekanntschaft" und für den anderen schon eine richtige "freundschaft".

wie schon erwähnt, solange es sich gut anfühlt, ist es doch schön, leute zu haben. wenn ich mich mit leuten gut verstehe, betrachte ich sie erst mal eine zeit lang jedoch nicht als freunde. und nach einer zeit stelle ich mir auch die frage: "wer ist für mich da, wenn es mir schlecht geht? wer unterstützt mich, wenn ich probleme habe (z.B familiär)?" das ist eben meine persönliche einstellung - wäre ja langweilig, wenn alle dieselbe meinung zu diesem thema hätten.

lg
anythingbutme
 
Hallo Mina S. bin gerade auf Deinen Beitrag gestossen.

Ich finde es echt interessant, was Du zum Thema "wahre" Freunde, "halbe" Freunde denkst.

Darüber habe ich persönlich noch nicht nachgedacht.

Ich habe leider auch oft den Fehler gemacht und versucht "wahre" Freunde zu finden, aber die Realität sieht anders aus. Ich denke der Mensch ist ein Wesen, das einfach nicht gerne alleine ist. Und "wahre" Freunde gibt es mind. nur 1 bis 2 im gesamten Leben und das merkt man erst mit den Jahren.

Viel Zeit verbringt mein einfach mit Menschen, die man nicht unbedingt als Freund bezeichnen kann. Aber das ist gut so. Man lebt doch für den Augenblick und man sollte ihn geniessen. Menschen kommen und gehen und solange sie da sind, geniesst man es. Was trinken gehen, ins Kino - gemeinsame Hobbys.

Ich stell mir das immer wie mit dem sog. Lebenszug vor. Ich fahre von Geburt an in einem Zug - Richtung Endstation. Und es gibt überall gewisse Haltestationen. Menschen steigen ein - Menschen steigen aus. Mal steigen sie nach einer Station aus, manche nach 5....8....und DIE, die bis zum Ende drin sitzen, die sind meiner Ansicht nach die "wahren" Freunde.

Jeder interpretiert das anders. Wahren Freunden muss man alles anvertrauen können, wahre Freunde sind immer für einen da, wahre Freunde halten immer zu Dir. Man muss aber auch berücksichtigen, "wahre" Freunde sind auch nur Menschen. Ein "wahrer" Freund ist jmd., auch wenn man sich lange nicht gesehen hat und plötzlich trifft man sich mal wieder, dann ist es wie früher.

Halbe-Freundschaften gibts nicht. Es sind nette Bekanntschaften, Kollegen, die eine gewisse Zeit im "Zug" mit drin sind 🙂

Grüssle
 
Hallo Anythingbutme und hallo Weiß_nicht_weiter!

also Mädels, ihr bringt mich auf neue Ansichten... 😉

ich glaube, es kommt auch ganz darauf an, was mhan als freundscaft bezeichnet und was als "bekanntschaft". wer ist "guter bekannter", wer ist "freund"? jeder mensch betrachtet das ja unterschiedlich. und wenn zwei menschen aufeinandertreffen und silleichtch gut verstehen, wenn sie miteinander auf partys gehen und spaß haben, aber keine tiefgründigen gespräche führen, dann ist das viell. für den einen eine "gute bekanntschaft" und für den anderen schon eine richtige "freundschaft".
Das stimmt !! und ich habe mich immer über zwei Freundinnen gewundert... Die eine hat 200 Freunde auf Facebook und bezeichnet alle als "gute Freundin" / "guter Kumpel", schließt schnell Kontakte und fühlt sich irgendwie zu jedem ziemlich bald nahe. Die andere hat ein paar Freundinnen, wo man sich als Beobachterin denkt "Wow, wie verbunden die zueinander sind!", sie aber nur meint, dass sie gute Bekannte sind und sich gut verstehen. Ist wohl wirklich subjektiv

wie schon erwähnt, solange es sich gut anfühlt, ist es doch schön, leute zu haben. wenn ich mich mit leuten gut verstehe, betrachte ich sie erst mal eine zeit lang jedoch nicht als freunde. und nach einer zeit stelle ich mir auch die frage: "wer ist für mich da, wenn es mir schlecht geht? wer unterstützt mich, wenn ich probleme habe (z.B familiär)?"
Du setzt eben mehr auf Langfristigkeit... legst dich aber nicht vorher fest nach dem Motto "es muss jetzt was Langfristiges sein!" sondern lässt es im Grunde offen... wie es sich ergibt und prüfst immer wieder, ob es noch passt mit dem Menschen, ihr euch zusammen noch wohl fühlt. Die Einstellung gefällt mir. 🙂


Ich stell mir das immer wie mit dem sog. Lebenszug vor. Ich fahre von Geburt an in einem Zug - Richtung Endstation. Und es gibt überall gewisse Haltestationen. Menschen steigen ein - Menschen steigen aus. Mal steigen sie nach einer Station aus, manche nach 5....8....und DIE, die bis zum Ende drin sitzen, die sind meiner Ansicht nach die "wahren" Freunde.
Eine sehr, sehr schöne Metapher !!! *träum*

Jeder interpretiert das anders. Wahren Freunden muss man alles anvertrauen können, wahre Freunde sind immer für einen da, wahre Freunde halten immer zu Dir. Man muss aber auch berücksichtigen, "wahre" Freunde sind auch nur Menschen. Ein "wahrer" Freund ist jmd., auch wenn man sich lange nicht gesehen hat und plötzlich trifft man sich mal wieder, dann ist es wie früher.
Finde es ganz wichtig, dass du nochmal sagst, dass wahre Freunde auch nur Menschen sind bei aller emotionalen Verbundenheit. Dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass man mal über kleine Schwächen oder Verhaltensweisen hinweg schauen darf, solange es im Großen passt. Wenn jemand nach langer Zeit wieder auftaucht und man versteht sich prima - Wozu nachtragend sein?

Immer für einen da sein? hmm... Derjenige hat auch ein eigenes Leben und eigene Probleme und kann nicht 100 % zu meiner Verfügung stehen. 😉

Etwas anders sehe ich auch das mit dem "immer zu einem halten". Ich mag eine meiner Freundinnen gerade dafür besonders gerne, weil sie sehr objektiv ist und mich auch mal auf meine Schwächen oder mein Fehlverhalten hinweist. Aber die Art, wie sie es macht... sehr dezent, einfühlsam, unfordern, nicht anklagend, vorsichtig, eher indirekt. Sie bringt mich zum Nachdenken. Gibt echt gut Feedback. Ich fände es sehr schlimm, wenn sie mir nur Honig ums Maul schmieren würde, innerlich aber was ganz anderes denken würde, nur um formal auf meiner Seite zu stehen. Ich schätze die Eigenständigkeit meiner Freundinnen, selbstständig und objektiv zu denken auch wenn es mal ein wenig gegen mich geht. Wie sonst soll ich mich verändern können?

Schöne Grüße euch beiden, 🙂
Mina
 
Ich finde es ganz normal, wenn man einen Mix aus Freunden und Bekannten hat. Ich würde mich persönlich auch nie mehr auf eine einzige Person fixieren - sprich die beste Freundin / der beste Freund. Ich habe damit schlechte Erfahrungen gemacht. Ich kann meine Freunde auch nicht in bestimmte Kategorien einordnen. Ich merke, dass ich mit dem einen über dieses Problem besser reden und mit dem anderen eben über ein anderes Problem. Mit dem einen unternehme ich dieses, mit dem anderen jenes... Es ist doch auch toll, wenn man unterschiedliche Freundschaften hat.

Es gibt auch Freundschaften, die nicht so intensiv sind, d. h. in Bezug auf sich sehen und etwas unternehmen, weil es die Lebensumstände nicht zulassen. Ich weiß aber, dass ich mich dennoch auf diese Personen verlassen kann.

Ich denke, es wichtig, dass man ein "Gerüst" an Freunden hat, von denen man weiß, die sind immer da, auch wenn man mal nicht so viel Kontakt hat. Bei denen man sich einfach sicher sein kann, egal was kommt, sie werden da sein, wenn es einem schlecht geht. Man stellt keine Anforderungen mehr an diese Freundschaft wie z.Bsp. dass man sich unbedingt 1 x die Woche sehen muss. Wenn man nichts von anderem hört, ist man nicht böse, denn die Lebensumstände lassen es gerade nicht zu. Freundschaft sollte kein Zwang sein.

Ich finde auch, dass man immer offen gegenüber neue Bekanntschaften sein sollte. Man kann immer wieder Freunde finden... genauso kann man Freunde verlieren, weil man sich z. Bsp. auseinanderlebt und es einfach nicht mehr passt.
 
Hallo Catzy,

danke für deine Antwort - haben doch tatsächlich zur gleichen Zeit gepostet 😉

Ich kann meine Freunde auch nicht in bestimmte Kategorien einordnen. Ich merke, dass ich mit dem einen über dieses Problem besser reden und mit dem anderen eben über ein anderes Problem. Mit dem einen unternehme ich dieses, mit dem anderen jenes... Es ist doch auch toll, wenn man unterschiedliche Freundschaften hat.
Klar, jeder ist auf seine Weise individuell und einzigartig. Mit jedem kann man andere Sachen erleben. Ich wollte keinen Versuch starten, hier Kategorienen zu erfinden, wie "halbe" oder "echte" Freunde. Sollten eher Nuancen in der Unterscheidung sein 😱 Da hast du schon recht.

Wenn man nichts von anderem hört, ist man nicht böse, denn die Lebensumstände lassen es gerade nicht zu. Freundschaft sollte kein Zwang sein.
Absolut. Es sollte keinen äußeren Zwang geben, wie z.B. Abhängigkeiten (wie bei Anythingbutme durch die Schule), denn Abhängigkeiten vergiften die Beziehung und zerstören die Freiwilligkeit. Und andererseits kein innerer Zwang, etwa "falsche" Loyalität, nämlich dass man Freunde nur behält aus schlechtem Gewissen oder aus Gewohnheit oder warum auch immer.

Ich finde auch, dass man immer offen gegenüber neue Bekanntschaften sein sollte. Man kann immer wieder Freunde finden...
Ja, wenn das so einfach wäre... *seufz*
Her mit den Tipps 😛

Liebe Grüße,
Mina
 
@cazy - Genauso sehe ich das auch. Für jede "Lebenslage" gibt es eine bestimmte Person. Eine Bekannte versteht das Problem besser, da sie schon etwas ähnliches erlebt hat, eine Kollegin kann mir moralisch besser bei anderen Dingen beistehen.

Es gibt Personen, mit denen man über Probleme redet und es gibt Personen mit denen man oberflächliche Beziehungen pflegt. Aber es ist beides total in Ordnung. Man braucht einfach eine gewissen Anzahl an Menschen um sich.


@Mina S. - Zu diesem Lebenszug gab es mal eine ganz schöne PP-Präsentation 🙂

Die Dinge, die ich aufgezählt habe waren nur Beispiele. Aber so oder ähnlich intepretieren es diverse Leute. Für Jeden ist "Freundschaft" etwas anderes.
Ich finde es z.B. auch ganz wichtig, dass man weiss, dass Freunde auch "nur" Menschen sind. Deswegen finde ich Tolleranz ganz wichtig.

"Dazu gehört meiner Meinung nach auch, dass man mal über kleine Schwächen oder Verhaltensweisen hinweg schauen darf, solange es im Großen passt. Wenn jemand nach langer Zeit wieder auftaucht und man versteht sich prima - Wozu nachtragend sein?" - Hier stimme ich Dir Voll und Ganz zu!!!

Man muss auch Kritik vertragen können und man wäre ja kein guter "Freund", wenn man alles nur schön redet. Freunde sind auch dazu da jmd. weiterzubringen, damit man sich weiterentwickeln kann 🙂
 
Hallo Mina,
ich habe deine Frage gelesen, sehe es auch so, jeder Mensch definiert Freundschaft anders. Deshalb gibt es keine einheitliche Orientierung. Es gab Zeiten, da gab es nicht einen Freund oder Freundi, es gabe eine aus meiner Schule mit dr ich vile gemeinsam unternommen hatte. Doch für eine Freundschaft fehlte mir Offenheit und Vertrauen. Dann gab es noch einige Menschen um mich herum, mit denen ich auch aber eher selten und zweckgebunden etwas unternommen hatte. Ich hatte mich immer über die Menschen gewundert, die andere als Freunde bezeichneten und davon auch ein paar mehr hatten. Dann gab es eine Zeit da war ich etwas offener und hatte auch etwas mehr vertrauen, ja ich glaube ich habe ein paar wenige Freunde, aber wirklich festmachen könnte ich es nicht. Gerade jetzt, da ich wieder eher verschlossen bin und mein Vertrauen sehr schwankt, von ganz weg bis wenig. Trotzdem denke ich, das am nächsten Wochenende eine Freundin zu Besuch kommt, aber allein beim Schreiben, es kommt eine Freundin zu besuch, habe ich ein merkwürdiges nicht wirklich zuzuordenbares Gefühl. Das aber denke ich hat mit dem Grundgefühl zu tun. Deshalb glaube ich, die Definition von Freundschaft hängt auch von dem eigenen Erfahrungen und Gemütszuständen ab. Denn wie soll jemand, der gerade Grundszimmung misstrauisch hat Freundschaften bilden können. Freundschaften, habe ich das Gefühl könne eigentlich nur wirklich entstehen, wo auch Vertrauen und Offenheit ist.😉
LG
Mittendurch
 

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