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Das "Leben" nach dem Tod - Was ich nicht verstehe!

  • Starter*in Starter*in Matschgesicht
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Zitat Wiki:


Im Christentum wird, basierend auf der Lehre des Judentums, oftmals die Existenz einer Hölle gelehrt; dabei gibt es viele unterschiedliche Vorstellungen, was damit gemeint sei. Mehrere Stellen im Neuen Testament (beispielsweise einige Reden Jesu Christi sowie die Offenbarung des Johannes mit der Apokalypse) erwähnen eine „Unterwelt“, ein „Totenreich“ bzw. „Totenwelt“, einen „Feuersee“ bzw. „feurigen Pfuhl, der mit Schwefel brennt“ und den „zweiten Tod“. Nach kirchlicher Lehrmeinung und nach gängiger Ansicht vieler Christen gelangen die Seelen der Missetäter („die Bösen“) die ihre Missetaten nicht bereuen wollen, nach dem Jüngsten Gericht an diesen Ort und erleiden dort die ewige Verdammung. Nichtchristen guten Willens kommen nicht in die Hölle (KKK 847).
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Also, da steht´s ja: Nichtchristen guten Willen kommen nicht in die Hölle.
Was bin ich froh. Allerdings steht auch wieder nicht dabei, wohin sie dann kommen.
Womöglich doch irgendwo 2. Klasse......
Vielleicht hilft es, wenn man privatversichert ist?


He, he... Wikki ist Deine Privatversicherung. Den Link holste im Notfall raus, und zeigst Gott, wo er unterschrieben hat.
 
Okay... dann tu ich etwas Böses, damit Gutes getan werden kann. Robin Hood läßt grüßen.
Ob ich dann in den Himmel komme oder meine Seele aufsteigen darf... tja... da muß ich mich wohl mit dem Teufel einigen.
Die Seele auf dem Beichtstuhl reinigen, ist das Vernüftig? Oder Selbstbetrug?

---

Ach ich glaube ich kümmer mich mal ums Leben. Das wäre vernüftiger. Der Tod gehört zum Leben, wie man so schön sagt.

Und was nützt die schönste und beste Vernuftbegabung🙄, wenn nichts umgesetzt wird oder kann? Nüscht. 😀


Wegen Seele und Beichtstuhl: Es ist einfach die einzige Möglichkeit eigene Sünden auf "Folgenstopp" setzen zu lassen und zwar nur durch die authorisieren Fachmänner.

Aber ich denke nicht das wir hier in einem kath. Beratungszentrum sind, allerdings höre ich schon die Gegenstimmen: jedoch suchst Du Dir Deine Zitate aus...

Komisch manchmal habe ich das Gefühl einfach ALLES grob verstehen zu können, schaue ich aber auf einen Kalender, fangen die Probleme an.

Da denkt man an kosmologische Enfernungen, versucht Licht in den Raum zu Krümmen, ganz der natürlichen schwarzen Löcher nach, aber klingelt es an der eigenen Haustür, ist man zu faul aufzustehen, wenn der Postmann ja nicht bestellt und die Freundin bei ihrer Mutter ist.
 
Hallo Fidelity. Mal Kant gelesen und dich von ihm inspirieren lassen (Mutmaßlicher Anfang der Menschengeschichte et al.)?


Nein. Ich habe leider noch nicht viele Bücher gelesen (12 Klassen zähle ich nicht), aber die wichtigsten der Welt waren dabei.

Doch das soll sich noch ändern, nur leider ist mein Körper schwach und faul, dem werde ich deshalb Beine machen, das ihm hören und sehen vergeht (aber nur vorübergehend).
 
Und wandere ich im finstren´ Tal, ich nehm Dich an der Hand und es wäre keine Qual.

Dieser Satz soll keine Veränderung des Urtextes darstellen!

LG Ich


Ich verstehe gut was Du damit meinst Fidelity.Trotzdem,da wir noch Menschen sind,auch nicht alle das gleiche erleben.
.Der Körper kann manchmal Schmerzen empfinden dass es eine Qual ist.Der Geist trotzdem geborgen sein dabei, manchmal voller Freude,aber auch mal an dem Punkt kommen wo man es nicht mehr erträgt.Gott holt aber auch da immer wieder heraus,das ist das wunderbare 🙂



LG
Lena[/QUOTE]


Wie oft habe ich zu mir gesagt: Das Leben ist eine Qual, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde an jedem gottverdammten Tag? Dabei habe ich mich gehasst, weil ich natürlich wusste das ich ihm nicht gerecht würde, dann wurde ich noch zusätzlich traurig.

Es ist komisch, wenn man Hass, Trauer und Gerechtigkeit in einem Zug empfindet. Dabei
einem langsam die Wut aufsteigt, bis es knarzt in den Gelenken und man im Bewustsein der eigenen Schwäche nahezu zusammen sinkt, nicht weil man hilflos ist, sondern weil einem die Zeit sagt: Du bist nicht reif, und wirst es vielleicht niemals sein. Dann ist nur noch gut, das man Gott gut kennt und dieser einem annimmt wie man eben ist, einen dabei besser versteht als man selbst.
Schaut man dann auf sein Kreuz, weiß man das man nur ganz leicht leidet, in dem Kontrast was er ertragen mußte.

Wäre ich Gott, die Menschen hätten es schwer mit mir, denn ich würde nicht warten können bis alles soweit ist, sondern würde aufbrechen, die Üblen zu vernichten und die Falschen zu richten, den Ehrlichen zu verzeihen, die Guten zu befreien und allem ein Ende zu bereiten, um alles neu zu machen, in der Hoffnung das es besser werde, aber das ich das eines Tages schreiben werde, wusste Gott schon, als ich noch als Quark der Phantasie eines schwachen Mädchenspieles war.

Ich verstehe Dich (Gott) zum Greifen nah, denn Du bist da, auch wenn nicht greifbar.
Wenn diese Momente nicht wären, wär´ ich nicht mehr, ich könnt es nicht ertragen ohne diese Gefühle zu versagen... ;-)

Wir sind so wie das Wasser in dem wir gekocht wurden.
Man kann nicht alles haben, auch wenn man es meint, bekommt man das Eine, verliert man das Andere.
"So wie Gras auf der anderen Seite des Zaunes wesenlich grüner erscheint.."


Zurück zum Thema. Wer will die Welt verstehen? Es geht so: versuche es, versuche es, versuche es, und nach dem 100. mal machst Du die Augen auf und kannst es kaum glauben, was Du zu sehen bekommst...
...dann siehst Du den selben Scheiß wie immer, nur irgendwie 100 mal schlimmer.
 
Mit Hölle kann man Angst machen und Angst bedeutet Kontrolle, mit der Menschen gesteuert werden können. Die katholische Kirche hat das jahrhundertelang professionell betrieben und moralische Werte interessengelengt vorgegeben.

Was Gerechtigkeit betrifft, so gibt es keine absolute Gerechtigkeit. Da scheiden sich die Geister. Jeder von uns hat eine intuitive Moralvorstellungen, die im Nachhinein geprägt wird von Erziehung und Erfahrungen. Das Gesetz ist Resultat eines gesellschaftlichen Konsens über Moral. Allerdings ist die Moral abhängig vom Wohlstand. Wenn morgen eine große Not herrschen würde, wäre sich jeder wieder der Nächste.


Ich kann leider heute nicht mehr schreiben, aber was ich so lese ist alles exakt richtig.
Nur mit Hölle und Himmel ist es halt einfacher:

Der Himmel ist das Haus Gottes (der Atheisten halber: gedachten Gottes) unter den Menschen, da er aber nicht da ist wo die untilgbare Tat (die sogenannte Totsünde) und ihre Spuren weilen (unauslöschliche Hinterlassenschaften), ist die Hölle der Ort, welcher übrig bleibt, fern von Gott, wo keine Liebe ist. Wie es dort zugehen mag, da gibt es viele, auch apokalyptische, teilweise stark verfremdete Bilder, letztendlich ist es eine Grauzone aus der noch kaum einer seriös Berichten konnte (aber es gibt Berichte satt, nur diese sind eben fragwürdig). Aber es steht fest: Ohne Liebe ist bitter, Kleinkinder gehen ein, Kinder werden böse, Jugendliche drehen durch, junge Männer gehen fremd (o.ähnl.), 40iger kriegen eine schwere Kriese und Alte werden krank und sterben letzlich eher (alles nur einfache Erklärungen aus meiner Sicht).


Tschöö
 
Wegen Seele und Beichtstuhl: Es ist einfach die einzige Möglichkeit eigene Sünden auf "Folgenstopp" setzen zu lassen und zwar nur durch die authorisieren Fachmänner.
okay... klingt so, als ginge man, im übertragenem Sinn, zur Markenwerkstatt, um ein Update für das Kernbewußtsein (das Gefühl von sich selbst) zu erhalten.

Das klingt zwar sehr technisch, macht mir aber deutlicher worum es geht. Der Glaube an Gott kommt ja vom Herzen. Bestenfalls natürlich.
Herzenssachen sind für einen Außenstehenden oft genug sehr unverständlich. Die Kraft der Liebe (zu Gott) versetzt Berge... usw.

Wenn nur unser Kern über den Tod hinaus erhalten bleibt, man auch fest davon überzeugt ist, dann ist für mich nur natürlich, dass man schon zu Lebzeiten für den bestmöglichen Erhalt desselben und der Erweiterung (das Wissen über das eigene Wissen und Nichtwissen) sorgt. (Thema Metakognition) (Mit dem Gewisssen reinigen, tu ich mich etwas schwer, da ich nicht nachvollziehen kann und will, wie man schwere Straftaten einfach via Beichtstuhl und Rosenkranz als erledigt ablegen kann. Das Beichtgeheimnis schützt hier den Falschen.)

Der Wermutstropfen für mich ist die Tatsache, dass es 2 Testamente gibt. Es gab also ein Update. Was für mich bedeutet, dass man aus dem Alten gelernt hat. So ist es doch im Leben auch.

Nun kann man mich für meine Sichtweisen zum Teufel schicken oder eben nicht. Aber!
Den Satanismus haben wir auch noch. Was zeigt, dass ein Atheist zwischen beiden Gruppen steht. Folglich müssen manche Gläubige oder Satanisten die Atheisten missionieren bevor die Konkurrenz kommt und sie holt. Am Ende weiß niemand was nach dem Tod kommt. Sich vorsorglich drum streiten, dass geht bestens. Dabei ist jedes Mittel gut genug. Selbst der Tod. Tja.... den Letzten beisen die Hunde.

Wenn wir wüßten was nach dem Tod kommt, was würde wohl passieren? Doch nur eins, der Vorteil wird gesucht und ausgenutzt. Warum sollte sich das nach dem Tode ändern, wenn nach dem Tot vor dem Tot wäre?
 
Das stimmt natürlich. Ich hatte bei der Erstellung des Themas ganz grob die "Weiterexistenz" im Kopf. Egal wie.

Nun, dann ist die Frage sehr einfach zu beantworten. Selbstverständlich leben wir weiter. In den Gedanken der Familie und Freunde. Vielleicht sogar auf ewig in den Geschichtsbüchern oder in Legenden.

Wir leben auch weiter, wenn unser Körper zurück in den Kreislauf des Lebens geht.

Was du also eigentlich wissen möchtest: Endet unser Bewusstsein mit dem Tod? Richtig?

Und auch da ist die Antwort momentan Ja, denn es gibt nun mal Menschen, die für Tod erklärt wurden, zurückkamen und eindeutig Erinnerungen an etwas hatten. Wir wissen nur nicht, wie lange das Bewusstsein nach dem Tod existiert.

Wir wissen aber allgemein sehr wenig über das Bewusstsein. Entsprechend kann man auch als seriöser Wissenschaftler keine klare Aussage darüber machen, ob wir nach unserem Tod irgendwann aufhören, uns selbst bewusst zu sein.


Tuesday
 
Aber es steht fest: Ohne Liebe ist bitter, Kleinkinder gehen ein, Kinder werden böse, Jugendliche drehen durch, junge Männer gehen fremd (o.ähnl.), 40iger kriegen eine schwere Kriese und Alte werden krank und sterben letzlich eher (alles nur einfache Erklärungen aus meiner Sicht).

Das ist doch das Eigentliche, warum es geht bei der Frage "Leben nach dem Tod". Aus der Beantwortung dessen ein Wertebild für Menschen zu entwerfen. Also richtet man sich nach einer nicht bewiesenen Annahme und nicht nach einer erlebten Realität. Hart von Menschen erkämpfte Werte wären schon vorhanden, aber ein Beharren auf "Fiktionen" trüben/verwässern diese Werte auch wieder und führen zu obiger Aussage. Liebe ist nicht von einer Fiktion abhängig, sondern von Dir. Das andere Extrem ist dann ein Wertebild zu entwerfen, was den Menschen nur noch als biologischen Rohstoff betrachtet.
 
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Ich verstehe gut was Du damit meinst Fidelity.Trotzdem,da wir noch Menschen sind,auch nicht alle das gleiche erleben.
.Der Körper kann manchmal Schmerzen empfinden dass es eine Qual ist.Der Geist trotzdem geborgen sein dabei, manchmal voller Freude,aber auch mal an dem Punkt kommen wo man es nicht mehr erträgt.Gott holt aber auch da immer wieder heraus,das ist das wunderbare 🙂





Wie oft habe ich zu mir gesagt: Das Leben ist eine Qual, jede Stunde, jede
Minute, jede Sekunde an jedem gottverdammten Tag? Dabei habe ich mich gehasst,
weil ich natürlich wusste das ich ihm nicht gerecht würde, dann wurde ich noch
zusätzlich traurig.





Es ist komisch, wenn man Hass, Trauer und Gerechtigkeit in einem Zug
empfindet. Dabei


einem langsam die Wut aufsteigt, bis es knarzt in den Gelenken und man im
Bewustsein der eigenen Schwäche nahezu zusammen sinkt, nicht weil man hilflos
ist, sondern weil einem die Zeit sagt: Du bist nicht reif, und wirst es
vielleicht niemals sein. Dann ist nur noch gut, das man Gott gut kennt und
dieser einem annimmt wie man eben ist, einen dabei besser versteht als man
selbst.


Schaut man dann auf sein Kreuz, weiß man das man nur ganz leicht leidet, in
dem Kontrast was er ertragen mußte.

Da hast du ja auch schon so einiges hinter Dir Fidelity.wie gut,das Dir Gott dann begegnet ist!

Ja, die Wege sind bei jedem wieder völlig anders.


Wenn ich von Qual spreche, meinte ich nicht das ich mein Leben als Qual
empfinde, auch wenn ich mich freue mal nach Hause zu gehen, wo es keinen Schmerz
und kein Leid mehr gibt, das hat auch ein Paulus getan.





Jesus schenkt auch in Stunden der Schmerzen oft unbeschreibliche Freude,aber
denoch gibt es auch diese Stunden wo man meint, man hält es nicht mehr aus, das
ist auch völlig normal glaube ich, sonst wären wir ja Übermenschen.


Selbst Jesus hat zum Vater gesagt:" Wenn s möglich ist, laß dieses
Kreuz an mir vorüber gehen." Er hat sich also nicht darum gerissen. Hat es dann
aber aus Liebe zu uns auf sich genommen, weil er wußte,es ist die einzige
Möglichkeit,das die Menschen gerettet werden,die Last ihrer sünde los
werden.


Du hast recht,was aber sind unsere Schmerzen gegen die,die er erlitten
hat!





e ich Gott, die Menschen hätten es schwer mit mir, denn ich würde nicht warten können bis alles soweit ist, sondern würde aufbrechen, die Üblen zu vernichten und die Falschen zu richten, den Ehrlichen zu verzeihen, die Guten zu befreien und allem ein Ende zu bereiten, um alles neu zu machen, in der Hoffnung das es besser werde, aber das ich das eines Tages schreiben werde, wusste Gott schon, als ich noch als Quark der Phantasie eines schwachen Mädchenspieles war.

Ich verstehe Dich (Gott) zum Greifen nah, denn Du bist da, auch wenn nicht greifbar.
Wenn diese Momente nicht wären, wär´ ich nicht mehr, ich könnt es nicht ertragen ohne diese Gefühle zu versagen... ;-)

Ja,das ist ein unglaublicher Trost, die Gewissheit zu haben, ER ist immer da, so
geht es mir auch, das ich es ohne dieses Wissen auch oft spüren, oft
nicht ertragen könnte.

P.S. Hier ist ein ziemliches durcheinander entstanden, sorry. Leider kann ich meine Texte auch nicht farbig gestalten, habe das, was von mir stammt, aber zur Unterscheidung fett geschrieben.



Liebe Grüsse
Lena
 
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