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Verliebt in meine lehrerin

Einen wunderschönen guten Morgen, die Lehrerin
aha, da wird jemand angeflirtet... 😱 😀 Sind also doch deutliche Zeichen vorhanden. Werd nicht unruhig hinter Deinem Lehrerpult. 😛 Ja, ich denke schon, dass ich verstehe...
Könnte jetzt fragen, welche Rolle Dir lieber ist - angeflirtet zu werden oder anzuflirten *schelmisches grins*. Aber das wäre wieder so schwer... und noch dazu würdest Du eine Aussage zu Deiner draufgängerischen oder eben zurückhaltenden Art machen.*Dich von der Seite anschmunzelt* Nein, ich flirte nicht... stell nur komische Fragen, wie Du mir sicher bestätigen wirst. 😉 Wenn diese Schülerin doch irgendwie Deine Nähe suchen würde, wäre es für sie schwierig... was das freundschaftliche Annähern betrifft, hast Du ja einen klaren Standpunkt. Das wird sie bestimmt schon gecheckt haben.

@Fremde
Na dann hast Du doch alles richtig gemacht, wenn Du zur Zeit in Ruhe gelassen wirst. Bist bestimmt schon immun gegen blöde Kommentare 😉 Ist aber auch gut so. Ich wünsche Dir viel Kraft und Ausdauer.

Lieben Gruß an euch alle,
*.*Gast*.*
 
@*.*Gast*.*

Einen entzückenden guten Tag, die Gast (?),

na ja, was man so unter Flirten versteht 😱
Ich selbst flirte natürlich nicht, niemals, schon gar nicht in der Schule. 🙄
O.k. ich bemühe mich, ruhig zu bleiben.
Ja, deine Fragen sind schon komisch und so tiefsinnig.
Aber ich habe mich schon fast daran gewöhnt.
Mit meinen klaren Standpunkten ist das so eine Sache. In der Theorie sind sie felsenfest, selbstverständlich.
Was treibst du eigentlich, wenn du nicht schreibst?

LG
L.
 
@Lehrerin, die nie flirtet...
ob ich Dir das glauben kann?*grübel* und danke, der Tag hat mich entzückt... mit jeder Minute ein Stückchen mehr 🙂 Vielleicht fallen mir irgendwann weniger komische Fragen ein. Aber ob die dann noch tiefsinnig sind... Ich nehme es einfach mal als Kompliment an. Kannst Dich gerne dagegen wehren.😎
In der THEORIE sind also Deine Standpunkte felsenfest.*lach* Das macht Dich sympathisch.
Du willst wissen, was ich so treibe, wenn ich mich nicht hier herumdrücke... also manchmal treibe ich Sport, treibe es auf die Spitze, treibe in Gedanken dahin, treibe Mitmenschen in die Verzweiflung mit meinen Fragen... 😉
Nein, jetzt im Ernst: Also ich bin gerade dabei, meine Magisterarbeit zu schreiben. Komme also nicht wirklich vom Schreiben weg. Nebenher arbeite ich dann noch (auch im pädagogischem Bereich - mehr sag ich nicht im öffentlichem Forum). Tja, und wenn dann noch etwas Tag von 24 Stunden übrig bleibt, genieße ich das Leben, nehme mir gern mal ein gutes Buch zur Hand, fotografiere ich oder drehe Kurzfilme. Je nach Lust und Laune.
Und was machst Du so, wenn Du nicht vor einer Klasse stehst oder im Lehrerzimmer nen Kaffee trinkst?

Es grüßt Dich lieb die Gast 😉 Kannst mich auch *.*Gast*.* nennen oder Gastfrau oder komische Fragestellerin oder... ach lass Dir etwas einfallen.😀
 
Hej!


Weiß nich ob ihr mich noch kennt...war ziemlich lang net da...

So aber jetz könnts fast wieder was neues geben...allerdings weiß ich selber net was das is...also ich freu mich halt auch sie zu sehen etc. bin auch bissal nervös manchmal in ihrer nähe..aber anders als bei meiner letzten^^keine ahnung...vllt kennt das jemand von euch???!!!
freu mich über antworten!!
 
@ *:*Gast*.* mit den schwierigen Fragen und den tiefsinnigen Antworten,

Du glaubst mir nicht? Ich weiß überhaupt nicht (mehr), wie flirten geht, so steinalt bin ich schon.
Ja, Theorie und Praxis gehen manchmal sehr weit auseinander, und meine Schülerin - nennen wir sie mal Annabelle 😉 - ich werde nicht recht schlau aus ihr im Moment. Vielleicht hat sie sich ja auch längst wieder entliebt oder neu verliebt oder was weiß ich. Jedenfalls ist sie sehr distanziert im Moment. Was habe ich nun schon wieder falsch gemacht? Du siehst, das Leben ist auch ohne deine schwierigen Fragen schon schwer genug.
So, so, die Magisterarbeit schreibst du. Deshalb sitzt du so oft vor dieser Kiste. Wahrscheinlich ist dir jede Ausrede recht, nicht daran weiterzuschreiben? Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück dabei. Bleibst du ja wenigstens schreibtechnisch in Übung.
Was ich so mache? Also schon mal keinen Kaffee im Lehrerzimmer trinken, da muss ich dich schon enttäuschen. Erstens schmeckt der nicht und zweitens habe ich für so was gar keine Zeit 😱
Sport sollte ich auch mehr machen, fällt mir da gerade ein, bin aber leider zu faul. Wenn mal nichts anliegt, was selten ist, gehe ich raus, lese oder schreibe was oder denke über das Leben nach. Genug der Antworten?

LG
L.
 
@schoolmistress 😎
Deine Antworten schreien ja förmlich nach Fragen*g*. Was hat das Alter mit dem Flirten zu tun? Es ist kein Privileg der Jugend.😉 Noch dazu ist alt und alt sehr relativ... und wer weiss... vielleicht übertreibst Du mit "steinalt".
Dein Leben ist schwer? Dann muss ich mich entschuldigen für die vielen Fragen, die es noch schwieriger machen*mal bedrückt auf den Boden schaut* Das liegt daran, weil Dir etwas auf dem Herzen liegt, was Du nicht selbst in der Hand hast. Annabelle (wie naheliegend der Name*g*) bereitet Dir doch mehr Kopfzerbrechen, als Du Dir anfangs wahrscheinlich eingestanden hast.*Dich mal in die Cyberwelt entführt, damit Du auf andere Gedanken kommst.*😎
Uiii, ich sehe, mit Drückebergern kennst Du Dich aus*lach* Ja, mir ist zur Zeit alles lieber als Schreiben und Danke für die Wünsche. Die kann ich mehr als gebrauchen.
Ach Du, mir ist zur Zeit jede "Droge" recht, die mich über Wasser hält. Ohne Kaffee komme ich das nächste halbe Jahr auch nicht aus. Du bist also keine Kaffeetrinkerin - aber Pause machst Du schon ab und an, wenn auch nicht im Lehrerzimmer, oder?
Ja, genug der Antworten... für's Erste😀. Bis zur nächsten schwierigen Frage.
Lass es Dir gut gehen und liebe Grüße von der Fragestellerin, die heute Abend nicht mehr schreiben kann und einen Drauf machen geht 🙂
 
@*.*Gast*.*

Na, zukünftige Meisterin der Pädagogik,
schon wieder nüchtern?

Nein, schon klar, das mit dem Alter, o.k. ich übertreibe gerne mal ein wenig.
Oh ja, mein Leben ist schwer. Großer Seufzer... Das Problem sind auch nicht deine Fragen, es sind die Antworten, die mir schwer fallen. Außerdem - wie du schon sagst - das hier ist ein öffentliches Forum, da muss man schon ein wenig Acht geben, was man so von sich gibt. Du verstehst?
Klar mache ich auch Pausen, aber momentan ist es mir echt ganz lieb, wenn ich möglichst viel zu tun habe 🙄
Auf andere Gedanken kommen, ja das wäre gut.
Warum brauchst du denn so viele Drogen??? Ja nicht übertreiben!
Und überhaupt - ist wenigstens deine Gefühlswelt wohl geordnet und überschaubar?
Ich grüße dich und feuere dich an - von wegen Schreiben und so.

LG
L.
 
Es folgt wiedermal eine Fortsetzung.

Tabu

Eigentlich müsste sich in mir ein tiefes Glücksgefühl manifestieren und uneigentlich zerbreche ich an der Realität, weil ich selbst nicht weiss, wohin mich dieser Weg führen wird. Ich habe von dieser Frau viel mehr, als ich mir jemals nur ansatzweise erträumt hätte. Sie ist zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden und mir ist bewusst, dass diese Verbindung jederzeit das Zeitliche segnen kann. Wie stellt sie sich das vor? So einfach lässt sich bei mir der Schalter nicht auf Freundschaft umlegen. Diese zärtlichen Umarmungen rauben mir den Verstand und ich habe meine liebe Mühe, nachts die Illusionen zu bezwingen. Gestern war meine Welt in Ordnung. Ich durfte mich in ihrer Nähe verlieren und innige Momente genießen. Wohin hat mich diese Frau nur gebracht? Ich liege hier wie benommen und würde ihr am liebsten ganz nahe sein. Meiner Mutmaßung zufolge, ist sie sich dessen nicht ganz bewusst, auch wenn wir uns in endlosen Diskussionen darüber verloren haben. Was mir bleibt, ist ein Stück vom ewigen Glück. Ein Lichtblick, der in sinnlichen Stunden seinen Höhepunkt erreicht, verblasst in der Einsamkeit zu einem monotonen Schwarz. Bilder, die ich sehe, dunkel oder heller, sind von Erinnerung gemalt. Einige davon verschwinden mit der Zeit und andere werden mit mir alt. Ich trage sie in meinem Kopf zur Schau und könnte so manche Räumlichkeit damit schmücken. Besucher meiner Ausstellung müssen ein hohes Preisgeld zahlen, um an meinen Irrungen und Wirrungen teilhaben zu können. Bis jetzt gehe ich leer aus, denn niemand hat Ambitionen, in meine verworrene Seele zu blicken. ‚Zum Glück’ meldet sich der Selbstschutz und ‚Schade’ schreit die Sehnsucht. Die Furchen des Lebens scheinen vorerst gezogen und könnten wahrlich gerade sein. Fast schon renitent verspottet mich das Selbstmitleid. Und ich? Ich füge mich meinem Schicksal, immer an zweiter Stelle zu stehen. Niemals werde ich bei ihr die Gelegenheit haben, all meine Gefühlsduselei auf den Punkt zu bringen. Wieder und wieder muss ich mich in Worte flüchten, die niemals das sagen, was mein Herz letztlich zu verstehen geben möchte. Auf der einen Seite wirke ich sehr gelassen, wenn sie bei mir ist. Andererseits frisst mich diese Abgeklärtheit auf und ich traue mich nicht, einen viel bedeutenderen Schritt zu wagen. Ja, ich hätte zu gern ihre Lippen mit den Meinigen berührt, um endlich eins zu werden. Meine Feigheit stampfte dieses Vorhaben in den Boden und das Verlangen hatte keine Chance gegen diesen Tyrann, obwohl ich nicht einmal eine Abneigung ihrerseits spürte. Ein einziges Mal durfte ich vom verbotenen Wein kosten und er mundete zartbitter süß. Jetzt obliegt mir dieses Privileg nicht mehr und ich bezweifle, jemals wieder an diesen Punkt zu kommen. Jede verdammte Nacht zeichnet meine Phantasie diese Bilder mit ihr und sie ist wahrlich ein Augenschmaus für mich. Anfangs stellte sich meine Begierde sehr abstrakt dar, doch mittlerweile werden die Einzelheiten filigran herausgearbeitet. Impressionistisch setzt mein Gehirn einen Bildpunkt neben den Anderen und es ergibt sich ein Kunstwerk von unglaublicher Schönheit. Ich würde Alles für diese Frau geben und ertappe mich ständig bei dem Gedanken, eine Nacht mit ihr zu verbringen. Ich kann von Glück reden, dass sie mich so nicht sehen kann. Meine Hand geht auf Erkundungstour und klammert sich an Bildern fest, die uns eng umschlungen zeigen. Ganz heiß wird mir dabei und mein Körper windet sich, um dem Verlangen danach zu entfliehen. Doch die Vorstellung, sie nicht nur liebevoll mit Küssen zu bedecken, sondern ihre Lust zu erforschen, treibt mich zum Äußersten. Wenn ich nur daran denke, wohin mich ihr leises Stöhnen bringen könnte, verlässt mich mein Widerstand, gegen Gegebenheiten anzukämpfen, die so wundervoll verlockend sind. Innig entdecke ich mich und würde diesen Moment so gerne mit ihr genießen. Meine experimentierfreudigen Gedanken lassen mich ihre weichen Finger ganz tief spüren. Spielerisch wissen meine Hände mit Sanftheit und Härte umzugehen und sie führt mich ein in diese wundervolle unbekannte Welt. Unsere Erregtheit überzieht den Spannungsbogen gewollt und endet in einem lustvollen Schrei. Erschöpft unser Körper. Erschöpft unser Geist. Um uns herum existiert die Welt nicht mehr. Wir atmen schwer und erst durch sie weiss ich, was Leidenschaft bedeutet. Eine Befreiung, die ich mir schöner nicht vorstellen könnte. Diese Frau macht mich verrückt und ich begehre sie wie keinen anderen Menschen vor ihr. Ich bin völlig aufgelöst und greife zum Handy, weil ich diese Stille gepaart mit meiner inneren Unruhe nicht länger aushalte. ‚Ich habe dem Mann im Mond ins Ohr geflüstert, dass er dir ein gute-Nacht-Kussi vorbeibringen soll. Nur ein winzig Kleines auf die Wange. Ich habe mich gerade an dich verloren.’ tippe ich mit zittrigen Händen. Gerne hätte ich ihre Stimme gehört, doch ich getraue mich nicht so recht.
Und eigentlich wollte ich heute Abend vor dem Schlafengehen nur noch meine Deutschhausaufgaben erledigen, was mir jetzt immer noch bevorsteht. Wie naheliegend, dass ich dabei nur an sie denken kann und was geht mich Emilia Galotti an. Ihr Schicksal ist schon längst besiegelt und ich habe noch ein paar Jahre, um mich im Leben auszuprobieren. Vielleicht hatte Lessing eine fesselnde Begegnung mit einer Frau, die er niemals frei lieben durfte, und flüchtete sich in eine Phantasiewelt, einer sehr Traurigen, denn wer schreibt schon ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Vor Jahrhunderten kamen die gleichen menschlichen Abgründe wie in der heutigen Zeit vor. Der Mensch ist in seiner Existenz nicht mehr geworden, als das, was er schon immer war – Mensch. Die Liebe, in Gedanken noch so frei, unterwirft sich bestimmten Gesetzmäßigkeiten, die es heldenhaft zu brechen gilt oder der Mensch scheitert daran wie dieses Mädchen Emilia, deren Seele im Schwarz ertrinkt und sie selbst lieber den Tod erleiden möchte, weil sie sich der Gefahr ihrer Verführbarkeit vollkommen bewusst ist. Um es mit den Worten dieses Mädchens auszudrücken: „Verführung ist die wahre Gewalt.“ Hey, ich staune gerade, wie sich in Gedanken meine Hausaufgaben von selbst erledigen. Schnell nehme ich Zettel und Stift zur Hand, um alles festzuhalten. Ich werde einen Aufsatz schreiben, bei dem sie sich fragen wird, ob es Emilia ist, die Höllenqualen leidet. So einfach kann also Deutsch sein. Okay, eine schlechte Note muss ich vielleicht in Kauf nehmen. Aber das ist es mir mehr als wert.


Mit lieben Grüßen an alle,
*.*Gast*.*, die heute Kopfschmerzen hat *grummel*
 
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