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Wie ist das mit einer Prostituierten?

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T

Tommy1

Gast
Ich war noch nie bei einer Prostituierten.
Ehrlich gesagt stell ich mir das gar nicht so schön vor! Alles schnell schnell nur zweckorientiert. Nach dem Motto "time is money" Ohne viel Vorspiel, kein Kuscheln, eher kalt. Den Mann rasch zum Höhepunkt bringen und das war's dann ...... "der Nächste bitte"

Vielleicht hat jemand Erfahrung und traut sich darüber zu schreiben. Zumindest indirekte Erfahrungen von Freunden ........... würde mich interessieren.
 
Hab auch keine Erfahrungen und kein Interesse dran (außerdem tun mir die Frauen leid, die gezwungen sind oder werden, ihren Körper zu verkaufen).

Aber zum "schnell, schnell"... da gibts doch sicherlich unterschiedliche Angebote... bestimmt auch mit Massage oder was weiß ich. Ich hab z.B. mal was gelesen von Tantra-Massagesalons, bei denen der Mann nur durch eine Massage zum Höhepunkt gebracht wird (wenn er will). Der Geschlechtverkehr bleibt dabei aus (insofern muss die Masseuse vielleicht gar nicht als Prostituierte bezeichnet werden), aber es soll eine sehr tiefgehende erotische Erfahrung sein 😱 Das nur mal als Antithese.
 

[Technischer Hinweis: Wie immer, wenn ich Texte aus meinerTextverarbeitung hier hinein kopiere werden wieder einige Leerzeichenverschwinden. Das liegt am HR-Server. Ich hoffe es ist trotzdem lesbar.]


Die Frage kann man nichtallgemein beantworten und schon gar nicht mit ein paar Sätzen.


Wenn du dich richtiginformieren willst, dann lies folgendes Buch (ist vergriffen, gibt es aber in Bibliotheken)


Tamara Domentat

Lass dich verwöhnen – Prostitution in Deutschland

Aufbau-Verlag, Berlin 2003

ISBN 3-351-02550-5


Ansonsten: Es gibt dieunterschiedlichsten Arten der Prostitution. Solche, die dem von dir genanntenKlischee entsprechen wohl kaum noch, denn dafür gibt kein Mann mehr Geld ausheute.

Viele Huren bieten GSF(Girlfriendsex) an. Das heißt, Vorspiel und Nachspiel mit viel Zärtlichkeit.Wenn noch ZK dabei steht, gibt es auch Zungenküsse.


Und noch etwas: Keine Frauwird in Deutschland zur Prostitution gezwungen. Wenn doch, ist das eine schwereStraftat. Und jede Prostituierte kann jeden Freier und jede Sexualpraktikablehnen. Dafür gibt es das Prostitutionsgesetz.


Informationen findest duauch auf folgender Seite:



Insbesondere die dortverlinkte Presserklärung ist sehr lesenswert.


Wenn du hingehst solltest du folgende Regeln beachten:



http://www.traummaennlein.com/tipps-knigge-bordellgaeste.htm



Ich wünsche dir viel Spaß dabei!
 
Und noch etwas: Keine Frauwird in Deutschland zur Prostitution gezwungen. Wenn doch, ist das eine schwere Straftat. Und jede Prostituierte kann jeden Freier und jede Sexualpraktik ablehnen. Dafür gibt es das Prostitutionsgesetz.

..was rein technisch sicher richtig ist.
Ich behaupte nicht, dass es keine Frauen gibt die selbstbewusst und frei die Entscheidung getroffen haben, ihren Lebensunterhalt so zu verdienen oder vielleicht sogar.. Spass an dieser Arbeit haben. Allerdings dürfte das die verschwindende Minderheit der Prostituierten sein, auf die man nur im äh.. exklusiven Preissegment stößt. Die allermeisten Frauen dagegen, hier und anderswo, werden durch sie belastende Lebensumstände dazu gezwungen. Und landen sehr oft in Abhängigkeitsverhältnissen, aus denen sie sich nicht selbst befreien können, bezogen sowohl auf den "Betrieb" in dem sie äh.. beschäftigt sind, der ihnen Vorgaben macht und Rechte vorenthält sowie auch die Freier, die wohl kaum alle schön ruhig, höflich und zurückhaltend ihre äh.. Dienstleistung wie abgesprochen in Anspruch nehmen und danach noch nett plaudernd eine Tasse Kaffe mit den Frauen trinken. Der Geltungsgrad des Prostitutionsgesetzes hat hinter den Türen eines Bordells nur marginale Relevanz. Der Übergang zu echter Zwangsprostitution ist fließend.
 
Zuletzt bearbeitet:
@wusch Das sind Vorurteile, die jeder Grundlage entbehren. Lies in den Quellen, die ich angegeben habe oder gehe zu einer Freischaffenden, die du durchaus bezahlbar u.a. hier findest:

www.callgirls.de

Dann wirst du eines Besseren belehrt.

Wieso wird beim Thema Prostitution immer behauptet, dass in Deutschland millionenfach schwere Straftaten begangen werden und Polizei und Staatsanwaltschaft kümmern sich nicht darum? Eine Prostituierte zu etwas zu zwingen, was sie nicht will, ist Vergewaltigung!
 
Naja ich find meine Quellen irgendwie überzeugender. Stellst du das nicht etwas zu.. optimistisch dar? Es ist doch völlig logisch dass eine äh.. Beschäftigung, bei der man regelmäßig nachts mit oftmals betrunkenen Männern auf der suche nach Sex alleine ist ein extrem hohes.. Berufsrisiko hat. Prostituion war und ist immer ein Bereich, in dem körperliche und psychische Gewalt allgegenwärtig ist. Da ändert auch die derzeitige Gesetzeslage nichts daran.. der Prozentsatz an Frauen, die es als erfüllend betrachten, sich für Sex mit fremden und tendenziell wohl eher unattraktiven und unsympathischen Männern bezahlen zu lassen ist naturgegeben eher.. gering.
 
Deine Quellen beschäftigen sich mit Randgruppen der Prostitution:

Kinderprostitution (verboten, mit schweren Strafen bedroht)
Beschaffungsprositution von Drogensüchtigen (nur ein winziger Bruchteil, da anspruchsvolle Kunden da nicht hingehen)
Straßenstrich (in Deutschland am Aussterben, da es viel bessere legale Möglichkeiten gibt)
Die Prostituierten, die ich kenne arbeiten nicht nachts und bedienen keine betrunkenen Kunden.
Haben sie gar nicht nötig.
 
Vielleicht kennst du ja auch eher die Ausnahmen, springer 😉

Es gibt sicher beide Seiten, aber ich bin auch der Meinung, dass die meisten Frauen wohl nicht zu Prostituierten wurden, weil es ihr Traumjob ist. Sondern aus Geldnot/Bildungslosigkeit etc. Und wer einmal drin ist kommt da nicht so schnell wieder raus (ja, es gibt ausnahmen).
 
Dann äh.. bewegst du dich offenbar eher im Umfeld von Prostituierten aus einer Randgruppe.
Bei dieser repräsentativen Umfrage gab zum Beispiel ein Drittel aller Frauen an, während der Ausübung ihrer Tätigkeit physische oder psychische Gewalt erfahren zu haben, ein Drittel der Befragten wurde dabei vergewaltigt. Außerdem hat die Hälfte der Frauen vorher in der Kinder- oder Jugendzeit sexuelle Gewalt erfahren.

Prostitution entsteht aus Gewalt und Prostitution provoziert Gewalt.
 
dass die meisten Frauen wohl nicht zu Prostituierten wurden, weil es ihr Traumjob ist. Sondern aus Geldnot/Bildungslosigkeit etc. Und wer einmal drin ist kommt da nicht so schnell wieder raus (ja, es gibt ausnahmen).


Das was du hier schreibst, gilt für viele Berufe. Oder denkst du eine Kassiererin im Supermarkt lässt sich gern 6 bis 8 Stunden von den Kunden anraunzen und macht das freiwillig? Oder eine Putzfrau arbeitet freiwillig 10 Stunden, um 5 bezahlt zu bekommen oder ein Dachdecker, der jetzt bei 3 ° C und Wind viele Stunden auf einem Dach zubringen muss? Oder ein Pflastersetzer, der im Regen stundenlang auf eiskaltem Boden kniet oder, oder. oder...

Da ist es nur verständlich, wenn viele Frauen merken, dass sie einfacher und angenehmer zu viel mehr Geld kommen können.

Lest das Buch von Domentat. Sie hat wirklich wissenschaftlich gearbeitet. Sie ist eine Frau und damit über Verdächtigungen erhaben. Alles andere sind Vorurteile von Außenstehenden.
 
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