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Der Mensch zählt nichts mehr!

  • Starter*in Starter*in Friede auf Erden
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Friede auf Erden

Gast
In der heutigen Industrie-Gesellschaft ist es leider immer öfter der Fall, dass der Mensch nicht mehr als wichtig angesehen wird. Viel wichtiger sind statdessen Zahlen und Fakten.

Das Burnout-Syndrom nimmt immer mehr zu, weil die Arbeit wichtiger ist als der einzelne Mensch. Man muss sich echt ersteinmal die Frage stellen. Was nützt es mir einen Ausbildungsplatz oder einen Beruf zu haben, wenn ich psychisch kaputt bin?

Die Politiker sollen sich Mal was einfallen lassen! Auch zu den Folgenden Themen!

Früher in der Grundschule hatte ich noch viel Religion, Musik und Kunst. Heute wird das total vergessen. Es zählt nur noch die Wissenschaft. Nur noch wenige Menschen stellen sich die Frage, was das Leben eigentlich ist und wofür sie leben. Was das Leben bedeutet. Wichtige Sachen, wie z.B. Philosophie zählen kaum noch. Der Mensch zählt nicht mehr!

Von den Tieren und der Umwelt ganz zu schweigen. Da zählen die Wirtschaft und die Industrie auch mehr!

Gläubige (ich selber bin auch, wenn ich mich Friede auf Erden nenne, keine Christin sondern eine gläubige Buddhistin. Hier sind aber Christen gemeint) werden immer öfter als bescheuert hingestellt, weil sie an etwas glauben, das nicht zu beweisen ist.

Es gab dazu neulich eine interessante Diskussion zum Thema Glaube und Mobbing.

Die Gesellschft nimmt einen immer traurigeren Wandel. Wie wird sich das alles wohl in Zukunft noch entwickeln?

Schon Grundschüler sind in Therapie, weil sie mit den Stress in der Schule und dem Leistungsdruck nicht mehr klarkommen. Früher als ich in der Grundschule war bestand das Problem noch nicht. Was dafür spricht, dass es sich alles sehr schnell in die falsche Richtung entwickelt hat.

Wie denkt ihr darüber?

Bitte schreibt mir Eure Antworten.

Jaclyn
 
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Re: Der Mensch zählt nichts mehr!
In der heutigen Industrie-Gesellschaft ist es leider immer öfter der Fall, dass der Mensch nicht mehr als wichtig angesehen wird. Viel wichtiger sind statdessen Zahlen und Fakten.

Das Burnout-Syndrom nimmt immer mehr zu, weil die Arbeit wichtiger ist als der einzelne Mensch. Man muss sich echt ersteinmal die Frage stellen. Was nützt es mir einen Ausbildungsplatz oder einen Beruf zu haben, wenn ich psychisch kaputt bin?

Die Politiker sollen sich Mal was einfallen lassen! Auch zu den Folgenden Themen!

Früher in der Grundschule hatte ich noch viel Religion, Musik und Kunst. Heute wird das total vergessen. Es zählt nur noch die Wissenschaft. Nur noch wenige Menschen stellen sich die Frage, was das Leben eigentlich ist und wofür sie leben. Was das Leben bedeutet. Wichtige Sachen, wie z.B. Philosophie zählen kaum noch. Der Mensch zählt nicht mehr!

Von den Tieren und der Umwelt ganz zu schweigen. Da zählen die Wirtschaft und die Industrie auch mehr!

Gläubige (ich selber bin auch, wenn ich mich Friede auf Erden nenne, keine Christin sondern eine gläubige Buddhistin. Hier sind aber Christen gemeint) werden immer öfter als bescheuert hingestellt, weil sie an etwas glauben, das nicht zu beweisen ist.

Es gab dazu neulich eine interessante Diskussion zum Thema Glaube und Mobbing.

Die Gesellschft nimmt einen immer traurigeren Wandel. Wie wird sich das alles wohl in Zukunft noch entwickeln?

Schon Grundschüler sind in Therapie, weil sie mit den Stress in der Schule und dem Leistungsdruck nicht mehr klarkommen. Früher als ich in der Grundschule war bestand das Problem noch nicht. Was dafür spricht, dass es sich alles sehr schnell in die falsche Richtung entwickelt hat.

Wie denkt ihr darüber?

Bitte schreibt mir Eure Antworten.

Jaclyn
Jaclyn,

ich kann Ihnen in Ihrer Beschreibung der Zustände nur zustimmen. Guter Beitrag!
 
I
Gläubige (ich selber bin auch, wenn ich mich Friede auf Erden nenne, keine Christin sondern eine gläubige Buddhistin. Hier sind aber Christen gemeint) werden immer öfter als bescheuert hingestellt, weil sie an etwas glauben, das nicht zu beweisen ist.

Ein einseitiger Post, ohne Abwägung.

Das ist nicht das ergebnis von wissenschaftlichem Vortschritt, dass die Dinge sich so entwickeln.
Die Gier nach mehr und der Wettbewerb sind das Ergebnis solcher Entwicklung, nicht die Wissenschaft, die weder gut noch böse ist sondern nur ein Werkzeug des Menschen.

Und auch nicht, weil Religion fehlt. Für mich war in der Grundschule schon alles Horror, was mit Religion zu tun hatte.
Du stellst Religion und Wissenschaft gegenüber, den Fehler machen viele gläubige.
Beides hat nichts miteinander zu tun.

Und ja, wenn jemand meint, die Erde ist 6000 Jahre als, dann finde ich das lächerlich,
du glaubst ja auch nicht an den Osterhasen, oder?

Es geht schlicht darum, dass Wissen und die Fähigkeiten zu bewahren, die die Menschen
entwickelt haben und das nicht jeder als wahr verkünden darf, die Erde sei eine Scheibe ohne, dass er Wiederspruch erfährt. Mich gruselt es immer, wenn ich sehe, was in den USA los ist mit ihrem "intelligenten design".
Und dann ist es gleich Mobbing, wenn mal KRITIK äussert an solchen Gedanken, die absolut berechtigt ist. Das nennt man freie Meinungsäußerung, auch wenn so manche Monotheistische Religion genau diese an vielen stellen nicht zulässt.

Dein Post hat für mich eine polarisierende Denkweise. Du teilst in 2 Lager die es gar nicht gibt in der Form.

Und ich bin künstlerisch engagiert und Musik ist mein großes Hobbie. Warum du also Kunst und Religion in einen Topf wirfst verstehe ich auch nicht.


Jaclyn,

ich kann Ihnen in Ihrer Beschreibung der Zustände nur zustimmen. Guter Beitrag!

Kann man, wenn man in bestimmten Lebensbereichen jeden Sinn für Selbstkritik verloren hat und abgehoben in seiner eigenen Welt lebt, aber warum schreibe ich das- da ist jeder getippte Buchstabe einer zuviel.
 
Zuletzt bearbeitet:
inwieweit der wert des menschen gesunken ist, darüber kann man lange und umfassend diskutieren.

was ich aber keinesfalls unterschreiben kann, ist, dass musik, kunst & co. ein schattendasein führen würden.
ich hab 2002 in NRW abi gemacht und da musste man bis in die elfte stufe musik oder kunst belegen. erst in der 12 konnte man es abwählen, wenn man den literaturkurs (theaterstück proben und idealerweise aufführen) nahm.
wer religion abwählte, musste dann eben philosophie nehmen.
deutsch natürlich als pflichtfach, aber bis einschließlich stufe 13/I musste man klausuren mitschreiben.

die lehrer der naturwissenschaften, der informatik und mathematik wurden oft gelächelt und genossen im lehrerkollegium m.e. ein geringeres ansehen. auch in der gesellschaft ist das oft so.
und nein, ich bin kein technik-freak. habe auch keine technische ausbildung und eigentlich eher eine affinität zu den geisteswissenschaften. zwar nicht zu musik oder kunst, aber zu anderen bereichen.

kunst war der reine horror für mich, weil mein 'lehrer' die bilder nur nach seinen maßstäben gemalt haben wollte. es ist aber nicht sinn von kunst, bilder ausschließlich nach vorgabe zu reproduzieren.
somit bedeutete dieses fach für mich damals leistungsdruck pur - und das, obwohl es ja ein musisches fach ist 😉

nein, das problem liegt m.e. ganz woanders, und nicht in der behaupteten zurückstellung musischer fächer...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke mir, dass die Arbeitswelt früher um einiges härter war...

Wenn ich an die Fabrik-Arbeiter in den 20-er Jahren oder schon vorher - zur Zeit der Industrialisierung - denke, die damals regelrecht verheizt wurden und die keinerlei Möglichkeiten hatten, sich zu wehren, weil es weder Personalräte noch Arbeitsschutz-Bestimmungen gab... Wer sich beschwerte, flog eben raus. Wer krank wurde, hatte ebenfalls Pech, Krankengeld und entsprechende Versicherungen waren damals auch nicht die Regel.
Der Film "Metropolis" zeigt das ja eindringlich auf.

Oder auch die Bauern damals, die ohne maschinelle Unterstützung bis zum umfallen auf ihren Feldern geschuftet haben.

Dagegen sind die Arbeitsschutz-Bedingungen heute so gut, wie sie noch nie waren, es gibt Betriebsräte, Frauenbeauftragte, sehr strenge Arbeitsschutz-Bedingungen etc.

Im Übrigen - was im Leben zählt, kann m.E. auch nicht für alle Menschen allgemeingültig festgelegt werden. Für mich persönlich haben die Philosophie und auch die Religion keinerlei Stellenwert.
 
Kuns und Religion hat beides mit dem Menschen und der Kultur zu tun. Mathe und so nicht wirklich.

Natürlich will der Mensch immer mehr! Das ist ja auch die Grundlage des buddhistischen Glaubens. Und er sieht meist noch nicht einmal, was er damit anrichtet! Er denkt egoistisch.

Man muss natürlich alles von mehreren Seiten betrachten und dies ist eine dieser Seiten.

Natürlich waren die Arbeitbedingungen früher auch schlecht. Aber nicht aus Stressgründen. Mir geht es in dem ersten Beitrag, den ich geschrieben habe um das Burnoutsyndrom.

Jaclyn
 
Ein einseitiger Post, ohne Abwägung.

Das ist nicht das ergebnis von wissenschaftlichem Vortschritt, dass die Dinge sich so entwickeln.
Die Gier nach mehr und der Wettbewerb sind das Ergebnis solcher Entwicklung, nicht die Wissenschaft, die weder gut noch böse ist sondern nur ein Werkzeug des Menschen.

Und auch nicht, weil Religion fehlt. Für mich war in der Grundschule schon alles Horror, was mit Religion zu tun hatte.
Du stellst Religion und Wissenschaft gegenüber, den Fehler machen viele gläubige.
Beides hat nichts miteinander zu tun.

Und ja, wenn jemand meint, die Erde ist 6000 Jahre als, dann finde ich das lächerlich,
du glaubst ja auch nicht an den Osterhasen, oder?

Es geht schlicht darum, dass Wissen und die Fähigkeiten zu bewahren, die die Menschen
entwickelt haben und das nicht jeder als wahr verkünden darf, die Erde sei eine Scheibe ohne, dass er Wiederspruch erfährt. Mich gruselt es immer, wenn ich sehe, was in den USA los ist mit ihrem "intelligenten design".
Und dann ist es gleich Mobbing, wenn mal KRITIK äussert an solchen Gedanken, die absolut berechtigt ist. Das nennt man freie Meinungsäußerung, auch wenn so manche Monotheistische Religion genau diese an vielen stellen nicht zulässt.

Dein Post hat für mich eine polarisierende Denkweise. Du teilst in 2 Lager die es gar nicht gibt in der Form.

Und ich bin künstlerisch engagiert und Musik ist mein großes Hobbie. Warum du also Kunst und Religion in einen Topf wirfst verstehe ich auch nicht.


Also das ist so typisch Verdani. Ich hab dich beobachtet und jedesmal wenn ein TE auch nur ansatzweise das Wort Religion mit etwas positivem in Verbindung bringt bist du gegen den TE. Mag sein, dass sie mit Religion jetzt etwas falsch gedacht hat. Aber im Großteil stimmt ihre Einstellung. Ich war selbst Schüler und habe das Abitur deswegen abgebrochen, weil mich Mathe, Physik, Chemie, Fremdsprachen nervten. Ich weiß genau, das diese Fächer nur darauf abzielen unseren wirtschaftlichen Nutzen hervorzuholen. Wir müssen immer besser sein, immer mehr können. Was ist mit unserem Individualismus. Hat einmal jemand darüber nachgedacht das wir nicht alle gleich sind. Das Kreativität auch ein Beruf und nicht nur ein Hobby sein kann. All diese Fragen spricht der TE an und du lässt sie auser Acht. Ich habe heute fast garnichts, es ist mir auch egal. Aber ich weiß warum es so gekommen ist, weil ich ein kreativer Mensch war der nicht in das Fakten und Zahlensystem passte.



Kann man, wenn man in bestimmten Lebensbereichen jeden Sinn für Selbstkritik verloren hat und abgehoben in seiner eigenen Welt lebt, aber warum schreibe ich das- da ist jeder getippte Buchstabe einer zuviel.

Nur weil du ein Problem damit hast, das Menschen an etwas glauben. Du bist doch viel schlimmer als der TE, aber es ist sinnlos mit der zu schreiben.
 
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